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Bewertung

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Gute Ansätze mit spürbarem Verbesserungsbedarf

3,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv finde ich die grundsätzlich interessanten und sinnvollen Aufgaben, insbesondere im eigenen Fachgebiet. Auch die dazugehörigen Projekte sind fachlich spannend und machen mir Freude.

Sehr positiv erlebe ich den Zusammenhalt im direkten Team sowie meine direkte Führungskraft.
Flexible Arbeitsmöglichkeiten, Mobile Work und die vorhandenen Benefits wie Jobrad, Wellpass oder Grippeschutz-Impfung vor Ort sind ebenfalls klare Pluspunkte.

Auch die hellen und freundlichen Räumlichkeiten, Terrasse, Wasserbar sowie verschiedene Nachhaltigkeits- und Sozialprojekte sind positiv hervorzuheben.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schwierig finde ich vor allem die Kommunikation, fehlende Transparenz und die begrenzten Entwicklungsmöglichkeiten.
Entscheidungen und Zuständigkeiten sind häufig nicht ausreichend nachvollziehbar, wodurch im Arbeitsalltag unnötige Unsicherheit und zusätzlicher Aufwand entstehen.

Frustrierend ist außerdem, dass Gehaltsentwicklung und Aufstiegsmöglichkeiten aus meiner Sicht nicht immer fair, transparent oder klar leistungsbezogen wirken. Dadurch entsteht der Eindruck, dass Engagement und gute Arbeit nicht zuverlässig zu entsprechender Anerkennung führen.

Auch die bereichsübergreifende Zusammenarbeit empfinde ich als schwierig. Immer wieder landen Themen bei Teams, die fachlich eigentlich nicht zuständig sind.
Das belastet den Arbeitsalltag und nimmt Zeit von den eigentlichen Aufgaben.

Verbesserungsvorschläge

Mehr klare, transparente und verbindliche Kommunikation. Entscheidungen, Zuständigkeiten und Prioritäten sollten nachvollziehbarer vermittelt werden.

Außerdem wünsche ich mir faire und transparente Kriterien für Gehaltsentwicklung, Karrierewege und Anerkennung von Leistung.
Engagement, Erfahrung und Verantwortung sollten verlässlicher gesehen und berücksichtigt werden.

Auch die bereichsübergreifende Zusammenarbeit sollte verbessert werden. Themen sollten dort bearbeitet werden, wo sie fachlich hingehören, statt immer wieder bei einzelnen Teams abgeladen zu werden.

Wichtig wäre außerdem, Rückmeldungen der Mitarbeitenden ernsthaft aufzugreifen und nicht nur nach außen ein positives Bild zu vermitteln, sondern intern spürbar an den bestehenden Problemen zu arbeiten.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre empfinde ich aktuell als eher angespannt. Im direkten Team ist der Umgang grundsätzlich gut, allerdings ist im Unternehmen insgesamt viel Frust spürbar. Gerade unklare Zuständigkeiten, häufige Richtungswechsel und fehlende Transparenz belasten den Arbeitsalltag. Dadurch geht viel Motivation verloren, obwohl viele Mitarbeitende engagiert sind und ihre Arbeit gut machen möchten.

Image

Das Image des Unternehmens sehe ich eher kritisch.
Nach außen wird aus meiner Sicht ein deutlich positives Bild vermittelt, als intern tatsächlich gelebt wird.
Es gibt durchaus positive Themen wie Nachhaltigkeit, soziale Projekte, Benefits und moderne Arbeitsformen.
Gleichzeitig erlebe ich intern aber viele Punkte, die diesem Bild klar wiedersprechen.

Auch wird intern aus meiner Wahrnehmung nicht besonders positiv über den Arbeitgeber gesprochen.
Gerade im letzten Jahr war viel Frust von vielen Mitarbeitern deutlich spürbar.
Für ein besseres Image müsste aus meiner Sicht nicht nur an der Außenwirkung gearbeitet werden, sondern vor allem an den internen Ursachen wie Kommunikation, Transparenz, Wertschätzung und Führung und fairen Entwicklungsmöglichkeiten.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist grundsätzlich gut. Flexible Arbeitsmöglichkeiten und Mobile Work sind klare Vorteile und erleichtern den Alltag deutlich. Natürlich gibt es auch Phasen mit hoher Belastung, aber insgesamt empfinde ich diesen Punkt im Vergleich zu anderen Themen als positiv.

Karriere/Weiterbildung

Die Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten empfinde ich als sehr begrenzt. Aus meiner eigenen Wahrnehmung und auch aus dem Austausch mit anderen Mitarbeitenden entsteht der Eindruck, dass Aufstiegsmöglichkeiten nur eingeschränkt vorhanden sind und nicht immer transparent oder nachvollziehbar vergeben werden.

Besonders schwierig finde ich, dass Leistung, Erfahrung, Engagement und positives Feedback nicht automatisch zu einer realistischen Weiterentwicklung führen. Teilweise wirkt es so, als würden Sichtbarkeit, Sympathie oder interne Kontakte eine größere Rolle spielen als tatsächliche Leistung und Verantwortung.

Hier wünsche ich mir deutlich mehr Transparenz, faire Kriterien und echte Perspektiven für fachliche und persönliche Weiterentwicklung.

Gehalt/Benefits

Die Benefits sind grundsätzlich gut und vielfältig.
Angebote wie Jobrad, Wellpass, Grippeschutz-Impfung vor Ort, Mobile Work und weitere Zusatzleistungen sind positiv hervorzuheben.

Beim Thema Gehalt sehe ich jedoch deutlichen Verbesserungsbedarf. Gehaltsentwicklung ist aus meiner Sicht wenig transparent und trotz guter Leistung, Erfahrung und positiver Rückmeldungen nur schwer erreichbar. Die Benefits sind gut, können fehlende Fairness und Nachvollziehbarkeit beim Gehalt aber nicht vollständig ausgleichen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Beim Umwelt- und Sozialbewusstsein gibt es viele positive Ansätze. Nachhaltigkeit wird durch verschiedene Projekte und Aktionen sichtbar gelebt, z. B. Mülltrennung, Wurmkiste, Wasserbar, Batterieabgabe, Alt-Handy-Sammlung oder Jutebeutel-Aktionen.

Auch soziales Engagement und Inklusion haben grundsätzlich einen hohen Stellenwert.
Die Unterstützung von Projekten und Einrichtungen wie der Pfennigparade oder dem SPZ finde ich sehr lobenswert.

Verbesserungsbedarf sehe ich allerdings darin, im Alltag klarer Stellung zu beziehen, wenn es zu abwertendem oder wenig verständnisvollem Verhalten gegenüber Kolleginnen und Kollegen kommt.
Solche Situationen sollten aus meiner Sicht konsequenter aufgegriffen werden.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt im direkten Team ist sehr gut und für mich ein klarer Pluspunkt. Man unterstützt sich gegenseitig und versucht gemeinsam, Themen voranzubringen. Schwieriger wird es allerdings bei der team- oder bereichsübergreifenden Zusammenarbeit. Dort fehlt es aus meiner Sicht häufig an klarer Abstimmung, gemeinsamer Verantwortung und konstruktiver Zusammenarbeit.

Umgang mit älteren Kollegen

Den Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen nehme ich grundsätzlich positiv wahr.
Ich habe hier keine stark negativen Erfahrungen gemacht.
Erfahrung und langjährige Unternehmenszugehörigkeit werden im direkten Arbeitsumfeld durchaus geschätzt.

Vorgesetztenverhalten

Beim Vorgesetztenverhalten muss ich differenzieren.
Mit meiner direkten Führungskraft bin ich sehr zufrieden, ebenso habe ich mit meiner vorherigen direkten Führungskraft gute Erfahrungen gemacht. Auf dieser direkten Ebene habe ich mich stets gut aufgehoben und wirklich gut unterstützt gefühlt.

Schwieriger empfinde ich die Führungsebenen darüber.
Häufig fehlen mir Transparenz, klare Kommunikation und nachvollziehbare Entscheidungen.
Dadurch entsteht trotz guter direkter Führung oft Unsicherheit im Arbeitsalltag.

Besonders kritisch sehe ich, dass teilweise genau das Gegenteil von dem vorgelebt wird, was von Mitarbeitenden erwartet wird.
Wenn Verbindlichkeit, offene Kommunikation, Transparenz sowie eine gute Rückmelde- und Fehlerkultur eingefordert werden, sollte dies aus meiner Sicht auch auf jeder Führungsebene konsequent gelebt werden.

Gerade eine offene Fehlerkultur vermisse ich deutlich.
Fehler werden aus meiner Wahrnehmung nicht immer als Chance zur Verbesserung verstanden, sondern eher vermieden, weitergegeben oder nicht offen aufgearbeitet.
Hier fehlt mir oft eine glaubwürdige Vorbildfunktion.

Arbeitsbedingungen

Die räumlichen Arbeitsbedingungen sind grundsätzlich gut.
Die Räume sind hell und freundlich, Terrasse und Wasserbar sind positive Punkte. Auch dass Mitarbeitende eigenes Equipment erhalten und dieses in Spinden verwahren können, finde ich sinnvoll.

Verbesserungsbedarf sehe ich bei der technischen Ausstattung sowie bei Tools und Systemen.
Viele Systeme sind historisch gewachsen, teilweise alt und unübersichtlich. Auch bei PCs gibt es immer wieder technische Probleme.
Zusätzlich sind pro Bereich oft zu wenige Sitzplätze verfügbar; das vorhandene Buchungssystem ist aus meiner Sicht noch ausbaufähig und wird nicht immer konsequent gelebt.

Kommunikation

Kommunikation ist aus meiner Sicht einer der größten Schwachpunkte. Informationen kommen häufig spät, unvollständig oder nicht bei allen relevanten Personen an. Entscheidungen und Änderungen sind nicht immer nachvollziehbar, wodurch im Arbeitsalltag Unsicherheit und zusätzlicher Aufwand entstehen. Hier wünsche ich mir deutlich mehr Klarheit, Verbindlichkeit und Transparenz.

Gleichberechtigung

Eine klassische Benachteiligung bestimmter Gruppen nehme ich persönlich nicht deutlich wahr.
Grundsätzlich habe ich den Eindruck, dass Themen wie Gleichberechtigung, Vielfalt und Inklusion im Unternehmen ernst genommen werden.

Verbesserungsbedarf sehe ich eher bei der Chancengleichheit im Hinblick auf Entwicklung, Anerkennung und Gehalt.
Hier wirkt nicht immer alles transparent oder nachvollziehbar.
Aus meiner Sicht sollte stärker darauf geachtet werden, dass Leistung, Verantwortung und Erfahrung fair und einheitlich bewertet werden.

Interessante Aufgaben

Die eigentlichen Aufgaben in meinem Fachgebiet empfinde ich als sehr interessant und sinnstiftend.
Auch die dazugehörigen Projekte machen mir fachlich viel Spaß und sind ein klarer Pluspunkt.
Frustrierend ist jedoch, dass im Team immer wieder Themen landen, die fachlich eigentlich nicht zu uns gehören oder an anderer Stelle besser aufgehoben wären.
Dadurch werden die eigentlich spannenden Aufgaben unnötig durch fachfremde Themen und unklare Zuständigkeiten belastet.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.