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Bewertungen

389 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 4,0Weiterempfehlung: 80%
Score-Details

389 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Referentin Statistik

4,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei IT.NRW in Düsseldorf gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Atmosphäre und kollegialer Umgang ist super, keine Benachteiligung von Frauen, Führungskräfte haben viel Gestaltungsspielraum

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Öffentlicher Dienst ist schon speziell, viele Vorschriften/Regeln, lange Dauer von Projekten und Initiativen, man muss sich daran gewöhnen und einen langen Atem haben

Image

Image Statistisches Landesamt ist gut, IT Bereich weniger gut

Karriere/Weiterbildung

System des öffentlichen Dienstes zwar grundsätzlich starr, aber sehr viele Fortbildungsmöglichkeiten, z.B. Data Scientist

Gehalt/Benefits

Gehalt ist nicht alles, für Beamte aber total okay

Arbeitsbedingungen

4 von 5 Tagen Homeoffice möglich, angenehme Büros

Gleichberechtigung

Geschäftsbereichsleiterin, 5 Abteilungsleiterinnen, 2 Abteilungsleiter


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Tobias KleinReferent Personalgewinnung und Personalentwicklung

Liebe Kollegin,
lieber Kollege

vielen Dank für Ihre super positive Bewertung und die wertvollen Einblicke in Ihre Erfahrungen in unserem Bereich des Statistischen Landesamtes. Es freut mich sehr, dass Sie die Gleichberechtigung so positiv hervorheben. Die von Ihnen angeführten Quoten unter den Führungskräften gelten zwar bislang v.a. für die Statistik und die Verwaltung, aber auch in den IT-Bereichen arbeiten wir durch Chancengleichheit in der Praxis kontinuierlich daran, die Zahlen weiblicher Beschäftigter in allen Ebenen weiter zu erhöhen.

Wie schon vielfach hier auf kununu erwähnt teile ich persönlich auch Ihr erfreuliches Feedback zu den flexiblen Arbeitsbedingungen mit weitreichenden Homeoffice-Möglichkeiten sowie zu den vielfältigen Fortbildungsmöglichkeiten (wie beispielsweise im Bereich Data Science in der Statistik). Diese Aspekte sind auch mir persönlich sehr wichtig, um trotz der manchmal etwas eigenen strukturellen Gegebenheiten des öffentlichen Dienstes attraktive Rahmenbedingungen und Entwicklungsperspektiven zu bieten.

Auch Ihre konstruktiven Hinweise zu den spezifischen Herausforderungen des öffentlichen Dienstes nehme ich gerne auf. Vielleicht haben Sie hier ja auch konkrete Verbesserungshinweise, zu denen wir uns einmal im persönlichen Gespräch austauschen können. Sollten Sie daran Interesse haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit mit auf (z. B. per Mail an tobias.klein@it.nrw.de), dann können wir einen Termin vereinbaren.

Bis dahin viele Grüße
Tobias Klein
– Referent Personalgewinnung und Personalentwicklung –

Mehrfachbewertung

Super Arbeitgeber

4,7
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Administration / Verwaltung bei Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) in Münster gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Aufgaben,flexibel

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nix

Verbesserungsvorschläge

Alles okay


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Tobias KleinReferent Personalgewinnung und Personalentwicklung

Liebe ehemalige Kollegin,
lieber ehemalige Kollege,

vielen Dank für Ihre positive Bewertung und Ihr Feedback! Ich freue mich über Ihre Weiterempfehlung von IT.NRW als Arbeitgeber und kann mich dem nur anschließen. Umso bedauerlicher ist es natürlich, dass Sie selbst mittlerweile nicht mehr bei uns zu arbeiten scheinen. Nichtsdestotrotz ist es schön zu sehen, dass Sie uns in fast allen Bereichen die volle Punktzahl gegeben haben und insbesondere die Flexibilität und die interessanten Aufgaben bei uns geschätzt haben. Ihre durchweg positiven Bewertungen zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Falls Sie Lust haben, den Austausch über Ihre Erfahrungen zu vertiefen oder auch zu IT.NRW zurückzukehren, stehe ich gerne für einen Austausch zur Verfügung. Nehmen Sie in dem Fall sehr gerne Kontakt zu mir auf (z. B. per Mail an tobias.klein@it.nrw.de).

Bis dahin viele Grüße
Tobias Klein
– Referent Personalgewinnung und Personalentwicklung –

Mehrfachbewertung

Was machen Sachen?

3,5
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT bei Information und Technik Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

4 Tage Homeoffice wenn in der richtigen Abteilung. Gute Park Möglichkeiten in Düsseldorf. Oberhausen ist ne Katastrophe

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Interne Abteilungen arbeiten gegeneinander

Verbesserungsvorschläge

Aufhören sich intern zu blockieren und das potenzial mal nutzen was man hat.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Tobias KleinReferent Personalgewinnung und Personalentwicklung

Liebe ehemalige Kollegin,
lieber ehemalige Kollege,

vielen Dank für Ihr Feedback und die Zeit, die Sie sich für diese Bewertung genommen haben. Die von Ihnen positiv benannten bzw. bepunkteten Aspekte wie die Homeoffice-Möglichkeiten, Vorgesetztenverhalten und Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten freuen mich natürlich. Letzteres ganz besonders, weil die Personalentwicklung mit in meinen persönlichen Aufgabenbereich fällt.

Ich nehme aber auch Ihre Kritik bezüglich der internen Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen und Ihre Unzufriedenheit mit den Arbeitsaufgaben und den allgemeinen Arbeitsbedingungen ernst. Umso mehr würde mich interessieren, welche konkreten Erfahrungen Sie persönlich gemacht haben, damit wir daraus lernen und ggf. Maßnahmen daraus ableiten können, um z. B. eine bessere abteilungsübergreifende Kooperation zu fördern und das vorhandene Potenzial aller Beschäftigten und Teams optimal zu nutzen.

Wenn Sie also trotz Ihres Abschieds von IT.NRW zu einem Austausch bereit wären, würde ich mich über eine Kontaktaufnahme freuen (z. B. per Mail an tobias.klein@it.nrw.de).

Viele Grüße
Tobias Klein
– Referent Personalgewinnung und Personalentwicklung –

Informationssicherheit

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) in Hagen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Soziales Miteinander und flexible Arbeitszeiten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Personelle Situation, keine Zulagen wo sie hingehören.

Verbesserungsvorschläge

Bitte mehr Personal einstellen, man geht unter in Arbeit.

Arbeitsatmosphäre

Angespannt und stressig.

Image

Durchwachsen, aber von extern durchaus attraktiv.

Work-Life-Balance

Viel Homeoffice, trotzdem keine Work-Life-Balance.

Karriere/Weiterbildung

Wenn man die Zeit dazu findet, werden schon gute Möglichkeiten angeboten.

Gehalt/Benefits

Zu wenig für den Stressfaktor. Sonst okay für den Job. Aber deutlich weniger als in der freien Wirtschaft.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wird langsam besser. Ist aber noch Luft nach oben.

Kollegenzusammenhalt

Jeder hilft wo er kann, wenn er kann.

Umgang mit älteren Kollegen

Auch sehr gut.

Vorgesetztenverhalten

Meistens fair und gut.

Arbeitsbedingungen

Behördentypische Umgebung. Technik/Arbeitsgerät ist super.

Kommunikation

Okay

Gleichberechtigung

Absolut.

Interessante Aufgaben

Sehr vielfältig, so ist der Job halt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Verena Corrado

Liebe Kollegin,
lieber Kollege,

herzlichen Dank für Ihr ehrliches Feedback und Ihre Weiterempfehlung.

Es ist schön zu hören, dass Sie viele soziale Aspekte, wie z.B. den Kollegenzusammenhalt, das Vorgesetztenverhalten, die Gleichberechtigung oder den Umgang mit älteren Mitarbeitenden als sehr positiv hervorheben und bewerten. Viele Punkte, die auch uns sehr wichtig sind, denn ein gutes soziales Miteinander bildet in der Tat eine der wichtigsten Säulen für ein erfolgreiches Arbeitsumfeld und eine hohe Mitarbeitendenzufriedenheit.

Nichtsdestotrotz hören wir aber auch deutliche Kritikpunkte aus Ihrer Rückmeldung heraus. Ihre Erfahrungen rund um angespannte Rahmenbedingungen sensibilisieren uns, besonders angesichts der sonst durchweg als sehr positiv bewerteten Work-Life-Balance durch unsere Kolleginnen und Kollegen. Auch wenn positives Feedback meistens angenehmer ist, sind dies genau die Punkte, die uns helfen, nochmal genauer hinzuschauen. Umso mehr interessieren uns Ihre persönlichen Erfahrungen.

Wenn Sie sich dazu austauschen möchten, melden Sie sich gerne, z.B. per E-Mail an verena.corrado@it.nrw.de

Viele Grüße
Verena Corrado
- Personalgewinnung -

Mehrfachbewertung

Es war mal besser, es wir immer langweiliger

3,1
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Krisenfester Job, in meinem Fall super nette Kollegen und Vorgesetzte

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Oft langweilt man sich einfach und fühlt sich überqualifiziert. Man nutzt die vorhandenen Potentiale der Mitarbeiter zu wenig. Man fängt hoch motiviert an und nach zwei, drei Jahren ist alles verpufft, weil man vor Wände rennt oder die Prozesse nichts zulassen. Die guten jungen gehen dann (zurück) in die freie Wirtschaft, Ü50 bleibt und hofft, dass die Rente vor dem Bore-Out kommt.

Verbesserungsvorschläge

Ich bin seit über 5 Jahren dabei. Oft fühlt man sich bei IT.NRW als ITler fehl am Platz. Immer wieder externe Dienstleister, denen man ihre Arbeit erklären muss (nicht alle, es gibt auch positive Ausnahmen!) Statt die hauseigene Kompetenz der eigenen Programmierer zu nutzen und auszubauen, werden viel zu oft Externe eingesetzt. Am Ende leitet man nur noch Emails weiter.

Arbeitsatmosphäre

Für absolut alles gibt es einen Prozess und gefühlt kommt jede Woche was neues dazu, was einen bremst. Man könnte ja sonst zu effektiv arbeiten.

Image

Wenn man erzählt, wo man arbeitet, wird man belächelt

Work-Life-Balance

Vier Tage/Woche Homeoffice, Gleitzeitkonto, was will man mehr.

Karriere/Weiterbildung

Die interessanten Fortbildungen sind meist überbucht und man wartet ewig, dass man drankommt.
Karriere? Ab bestimmten "Flughöhen" geht es nur mit Master weiter und man muss Personalverantwortung übernehmen.
Hinzukommt: Wenn man in einer ungünstigen Entgeltgruppe/Stufe ist und man höher gruppiert wird, kann es sein, dass man erstmal einen Schritt zurück geht. Es sieht so aus, als ob die Tarifparteien nicht möchten, dass man Karriere macht.

Kollegenzusammenhalt

In meinem Team super

Umgang mit älteren Kollegen

Für meinen Bereich: Man weiß die Erfahrung von Ü50 zu schätzen

Vorgesetztenverhalten

Sehr von den jeweiligen Vorgesetzten abhängig. Persönlich habe ich absolute Top-Vorgesetzte, die sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten für mich einsetzen.

Arbeitsbedingungen

Höhenverstellbare Schreibtische, man kann also zwischen sitzen und stehen wechseln. Für das Homeoffice bekommt man Monitor, Tastatur, Maus, Headset und Dockingstation gestellt. Das gibt es in der freien Wirtschaft selten.

Kommunikation

Vieles läuft über Flurfunk

Gehalt/Benefits

Unterliegt alles dem TV-L. "Draußen" verdient man mehr, hat aber auch meist schlechtere Arbeitsbedingungen.
Es gibt eine zusätzliche Altersvorsorge, VBL, sollte man nicht unterschätzen!

Interessante Aufgaben

Vieles wird an externe Dienstleister abgegeben. Oft leitet man nur Emails weiter oder koordiniert eine Telko um alle Dienstleister an einen virtuellen Tisch zu bekommen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Verena Corrado

Liebe Kollegin,
lieber Kollege,

vielen Dank für Ihr Feedback und Ihre Weiterempfehlung als Arbeitgeber.

Es freut uns sehr zu hören, dass Sie in Ihrem Team eine tolle Zusammenarbeit erleben, die Work-Life-Balance bei IT.NRW sehr schätzen und unsere Arbeitsbedingungen als durchweg positiv wahrnehmen. Viele positiv bewerteten Aspekte, die auch viele unserer Kolleginnen und Kollegen in Bewertungen regelmäßig teilen und die uns zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Gleichzeitig nehmen wir aber auch Ihre Anmerkungen zur Prozesslastigkeit und der Aufgabenverteilung sehr ernst. Ihre Beobachtung, dass hauseigene Kompetenzen offensichtlich nicht ausreichend genutzt werden, ist ein wichtiger Hinweis für uns, denn eine kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Hauses liegt uns sehr am Herzen.

Neben der Möglichkeit über unseren kontinuierlichen Verbesserungsprozess auf mögliche Prozesskritiken hinzuweisen, sind wir natürlich sehr daran interessiert, mehr über Ihre persönlichen Eindrücke zu erfahren. Wir würden uns daher freuen, wenn Sie sich für einen direkten Austausch an uns wenden, z.B. per Mail an verena.corrado@it.nrw.de.

Viele Grüße
Verena Corrado
-Personalgewinnung-

Bewertung eines dualen Studierenden.

4,3
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei IT nrw in Düsseldorf gearbeitet.

Vorgesetztenverhalten

Verständnisvolle und offene Ausbildungsleitung

Arbeitsbedingungen

Gute und umfangreiche Büroausstattung. Laptops funktionieren aber manchmal gar nicht, werden aber schnell ausgetauscht.

Kommunikation

Hat sich in Bezug auf Auszubildende und duale Studierende gebessert, aber es war Mal schlechter.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Verena Corrado

Liebe Kollegin,
lieber Kollege,

es freut mich sehr, dass Sie die Bereiche Arbeitsatmosphäre, Work-Life-Balance, Kollegenzusammenhalt und Umgang mit älteren Kollegen mit der vollen Punktzahl bewertet haben. Die anderen Bereiche, z. B. interessante Aufgaben, Gleichberechtigung, Karriere/Weiterbildung, die Sie mit vier Punkten bewertet haben, schätze ich ebenfalls sehr – auch vor dem Hintergrund, dass Sie partiell eine positive Entwicklung (z. B. Kommunikation) wahrgenommen haben.

Gleichzeitig nehme ich Ihren Hinweis zu den gelegentlichen technischen Problemen ernst. Das Haus arbeitet kontinuierlich daran, die IT-Infrastruktur weiter zu verbessern, auch wenn defekte Geräte selbstverständlich schnellstmöglich ausgetauscht werden sollten. Weiterhin ist es mir sehr daran gelegen, die Prozesse und den Ablauf der Ausbildung kontinuierlich zu verbessern. Falls Sie also weitere Ideen oder Anregungen haben, nehme ich Ihr Feedback sehr gerne entgegen. Melden Sie sich gerne bei mir, z. B. per Mail an Patricia.Schink@it.nrw.de.

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für Ihre Bewertung genommen haben.

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Freude.

Patricia Schink
- Referentin Ausbildung -

Top Arbeitgeber mit minimalen Abstrichen

3,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Den verstaubten Tarifvertrag (Gehalt) anpacken und gemeinsam mit Personalrat/Gewerkschaften auf die heutige Zeit anpassen.

Arbeitsatmosphäre

Angenehme Arbeitsatmosphäre vor Ort im Büro und im Home Office. Durch regelmäßige Teammeetings und Face-to-Face Austausch wird der Kontakt zudem gepflegt.

Image

IT.NRW ist völlig unbekannt am Markt, allerdings wird seit einiger Zeit mehr in Imagekampagnen investiert. Messen kann man sich aber mit den bekannten Privatunternehmen kaum. Lediglich unter den Behörden im Öffentlichen Dienst ist IT.NRW aber bekannt und angesehen.

Work-Life-Balance

Einfach nur Top! Sehr großer und flexibler Spielraum was die Arbeitszeit- und Aufgabengestaltung angeht. Keine Kernarbeitszeit, Urlaub wird immer fair und gelungen unter den Kolleginnen und Kollegen selbstständig geregelt. Es wird Rücksicht auf Kinder und andere private wichtige Termine genommen.

Karriere/Weiterbildung

Durch den Tarifvertrag der Länder (TV-L) gibt es nur einen begrenzten Spielraum sich innerhalb der Entgeltgruppen weiter zu entwickeln. Viel hängt auch vom persönlichen Ausbildungsgrad ab. Zulagen sind für langjährige Mitarbeitende möglich, aber nicht so einfach zu realisieren. Fortbildungsangebote gibt es sehr viele, IT.NRW ist ein sehr fortbildungsfördernder Arbeitgeber.

Gehalt/Benefits

Für Nicht-ITler sind die Gehälter vollkommen in Ordnung. Wenn mann dazu noch die vielen Freiheiten/Worklife Balance Gestaltung als Arbeitnehmer und Mutter/Vater von kleinen Kindern dazu rechnet, ist es Gold wert!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ist noch nicht so ganz ausgeprägt vom Bauchgefühl her. Hier wird noch zu wenig getan.

Kollegenzusammenhalt

Respektvoller und vertrauenswürdiger Umgang im Team. Hier und da aufgrund der Größe des Teams mal ein paar Ausreißer, aber das ist normal.

Umgang mit älteren Kollegen

Einstellung und Integration von älteren Arbeitnehmenden ins Team möglich und wird auch konsequent gelebt.

Vorgesetztenverhalten

Gute Mitarbeitereinbindung, Versprechungen wurden bisher stets eingehalten. In manchen Konfliktsituationen aber nicht immer nachvollziehbare Entscheidungen getroffen. Bei Fragen, schwierigen Themen und der Karriereplanung aber immer ein offenes Ohr und für Einen da.

Arbeitsbedingungen

Gute Technik, höhenverstellbare Tische, zwei Monitore (auch für Home Office möglich), ergonomische Stühle. Fenster bzw. Belüftung nicht in jedem Raum möglich.

Kommunikation

Die Kommunikation innerhalb des Teams funktioniert gut. Außerhalb ist es schon meistens schwieriger. Ab und zu bekommt man nicht Alles mit, man muss sich dann schon selbst die Infos beschaffen.

Gleichberechtigung

Es gibt ein Gleichstellungsbeauftragten-Team, auch in den Vorstellungsgesprächen sind die Kolleginnen dabei. Man kann sich bei den Kolleginnen melden, auch wenn man mal gerade privat ein offenes Ohr braucht. Durch Frauenquoten wird darauf geachtet, dass Jobs bei Unterrepräsentierung gefördert werden.

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreiche Tätigkeiten sind gegeben, man kann sich für viele neue Aufgaben auch melden oder selbst Vorschläge einreichen, die gemeinsam im Team diskutiert werden. Ob die Arbeitsbelastung gerecht aufgeteilt ist, kann ich nicht sagen. Das ist ja ohnehin mehr ein Bauchfeeling, sehr subjektiv zu betrachten.

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Arbeitgeber-Kommentar

Jessica Ihadian-SamsonTeamassistentin

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

Vielen Dank für die ausführliche und wertschätzende Bewertung - es hilft uns, unsere Stärken auszubauen und gezielt an Schwächen zu arbeiten.
Es freut uns sehr, dass insbesondere die Arbeitsatmosphäre, die Work-Life-Balance, der Kollegenzusammenhalt sowie die flexiblen Arbeitsbedingungen so positiv von Ihnen wahrgenommen werden. Gerade diese Punkte sind uns sehr wichtig und wir sehen uns darin bestätigt, diesen Weg konsequent weiterzugehen.

Ihre Anmerkungen zum Tarifvertrag und zur Gehaltsentwicklung können wir nachvollziehen. Uns ist bewusst, dass uns der TV-L, insbesondere im IT-Umfeld sowie im Vergleich zur Privatwirtschaft, Grenzen setzt. Dennoch sind wir der Meinung, dass wir uns durch viele, wie auch von Ihnen sehr positive, andere Aspekte nicht dahinter verstecken müssen.
Auch die Hinweise zur internen Kommunikation sowie zum Umwelt- und Sozialbewusstsein nehmen wir dankend auf. Hier sehen wir ebenfalls Entwicklungspotenzial und arbeiten daran, Informationsflüsse transparenter zu gestalten und nachhaltige Aspekte künftig noch stärker in den Fokus zu rücken.
Vielen Dank nochmals für das ehrliche Feedback und die konstruktiven Hinweise. Rückmeldungen wie diese helfen uns, bestehende Stärken zu sichern und gezielt an Verbesserungen zu arbeiten. Sollten Sie weitere Verbesserungsvorschläge oder Anregungen haben, melden Sie sich gern jederzeit, am einfachsten per E-Mail an jessicamaria.ihadian-samson@it.nrw.de.

Viele Grüße und weiterhin viel Spaß bei IT.NRW!

Jessica Ihadian-Samson
- Personalgewinnung –

Ein Landesbetrieb der sich selber abschafft!

2,1
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Information und Technik Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- bis 80% Home-Office / Telerabeit
- Gehalt kommt immer pünktlich
- relativ sicherer Arbeitsplatz

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Unmögliches Personalverhalten. Die Personalabteilung ist ein Witz, da sie den Mitarbeiter als Störfaktor sieht, anstatt ihn als wichtigsten Bestandteil der Organsiation zu sehen und ihn auch dementsprechend wertschätzend zu behandeln. Dort jemanden zu erreichen, der Zeit hat, kompetent und zuständig ist, ist wie ein 6er im Lotto mit Zusatzzahl. Also fast unmöglich. Dort herrscht dazu eine sehr hohe Fluktuation. Warum wohl?

Vorgesetzte die nichts entscheiden, blockieren oder lieber alles aussitzen.

Dem Mitarbeiter erstmal grundsätzlich misstrauen. Ansonsten kann man die Aktionen, die jetzt folgen, obwohl die Vorort-Pflicht weit überfüllt wurde, nicht erklären.

Man möchte nach außen den dynamischen IT-Dienstleister vorgeben, ist aber innerlich eine sehr bürokratische und überformelle Behörde. Das passt nicht zusammen und wird es auch nie. Hier muss dringend Bürokratieabbau betrieben werden.

Verbesserungsvorschläge

Endlich mal ein spürbares "WIR-Gefühl" aufbauen. Den Mitarbeiter als wichtigstes Gut in der Organisation ansehen. Einen wertschätzenden Umgang und eine echte Fehlerkultur aufbauen und dann auch vorleben. Den Mitarbeitern erklären, was die Betriebsleitung und die ganzen GBLs so beruflich machen. Mitbekommen tut man auf jeden Falls nichts.

Fachkarrieren ermöglichen und dazu die eigenen und oft unsinnigen Hürden auflösen. Für mich ist z.B ein ITler (mit 10 Jahren Berufserfahrung) mehr wert, als ein frisch eingestellter Doktor im hD. Dem unbekannten Doktor traut man aber seine Tätigkeit und die Personalverantwortung sofort zu, dem ITler aber nicht die Fachkarriere. Was soll das? So kann man aber auch "Dienst nach Vorschrift" etablieren und födern, bzw. Bewerber direkt abschrecken.

Arbeitsatmosphäre

Abhängig von dem Servicebündel und Aufgabengebiet in dem man arbeitet. Insgesamt (über ganz IT.NRW hinweg) eher als schlecht zu bewerten. Es herrscht oft ein Klima von Angst (mögliche Privatisierung steht immer wieder im Raum) und Verunsicherung (es gehen mehr Mitarbeiter weg als neue hinzukommen).

Image

In der breiten Öffentlichkeit kaum bekannt. Dort wird Imagepflege oder Branding nicht aktiv betrieben. Warum auch? Bürgernähe = Fehlanzeige. In der Landesverwaltung NRW, sehr schlecht. Hier ist man Spielball der Ministerien. Ein bisschen mehr Selbstbewusstsein würde IT.NRW weit nach Vorne bringen. Aber man kuscht lieber.

Work-Life-Balance

Sehr gut. 80% Home-Office oder Telearbeit. Ist aber abhängig vom Vorgesetzten. Hat man dort wieder so einen Mikromanagement Kontrollfreak, kann die Telearbeit drastisch reduziert werden. Auf die 80% hat man nämlich keinen festen Anspruch.

Karriere/Weiterbildung

Durch oft selbstauferlegte und total unsinnige Hürden, sehr sehr schwer. Mit Vitamin-B und als Ja-Sager kommt man dann aber doch gut weiter. Top Leistung wird leider nicht als Karrierhilfsmittel gesehen. Das Angebot an möglichen Weiterbildungen ist aber wirklich groß. Eigene Schulungsabteilung in Düsseldorf und die Landesakademie in Herne.

Gehalt/Benefits

Dank dem veralteten und absolut nicht leistungsbezogenem TV-L, am unteren Ende der Skala. Weit unter dem Verdienst wie bei Kommune oder Bund. Jetzt wird die Personalabtreilung (wie aus der Pistole geschossen) wieder sagen, "Ja, dafür können wir aber nichts". Richtig, aber der TV-L gibt so etwas wie Zulagen, Vorabgewährungen, Übertragung von höherwertigen Tätigkeiten etc. an. Das sollte man auch nutzen und nicht zu ängstlich sein. Hier hat man nämlich Angst davor, das die ganzen Low-Performer, das auch alles haben wollen. Hier müsste man ja dann Entcheidungen fällen, dazu sind aber die Vorgesetzen oft nicht in der Lage oder dazu gewillt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man redet zwar im Intranet oft und viel über GreenIT etc., aber merken tut man davon nichts.

Kollegenzusammenhalt

Extrem abhängig vom Team, in dem man arbeitet. Das geht von super bis "da möchte man nicht tot übern Zaun hängen". Aber durch die enorme Arbeitsbelastung (man bekommt einfach kein neues Personal) wird der Umgangston in den Teams (durch die Überlast) immer rauer.

Umgang mit älteren Kollegen

Vollkommen okay....man könnte noch etwas mehr Präventionen betreiben. Damit die älteren Kollegen auch noch lange (bestmöglich) für den Dienst einsetzbar sind.

Vorgesetztenverhalten

Hier muss man ganz klar sagen, das bei IT.NRW 95% reine Vorgesetzte arbeiten. D.h. das sind Personen die einem disziplinarisch vorgesetzt sind - mehr nicht. Echte und emphatische Führungskräft, die ihre Mitarbeiter aufbauen, sie motivieren, sie entwickeln, sie auffangen bei Problem, sie bei ihrer Arbeit wohlwollend unterstützen - das sind höchstens 5%. Wir haben auch viele Leute mit einem Doktortitel als Vorgesetzte, die absolut unfähig sind ihre Teams zu führen. Aber das interssiert niemanden. Aber wehe der Mitrarbeiter macht mal einen Fehler - dann geht es aber rund. Und der Vorgesetzte duckt sich ganz schnell weg. Also hier darf man nicht viel von diesem Personenkreis erwarten. Dieser denk nur an sich und sein weiterkommen.

Arbeitsbedingungen

In den 70er Jahren hängengeblieben. Das Hauptgebäude auf der Mauerstrasse, mit dem nackten Betondesign, ist echt langweilig. Die Klimaanlage funktioniert dort auch nur wenn sie will. Die Großraumbüros sind eine unpersönliche Vollkatastrophe. Selbst die Hardware ist Mittelmaß. Tolietten fallen oft Wochen und teilweise Monate aus.

Kommunikation

Intransparent und ala Bundeswehr von oben herab, in einem Befehlston. Das Intranet ist voll von unwichtigen BlaBla. Wichtige Sachen (für die Belegschaft) werden nicht oder nur temporär und oft sehr zeitversetzt veröffentlicht.

Gleichberechtigung

Ganz okay. Auch wenn die Gleichstellungsbeauftrage eine reine Frauenbeauftragte ist, deren wichtigste Aufgabe es ist, zu kontrollieren das man richtig "gendert". Wenn man dann der Frau erklärt, das es überhaupt keine Genderpflicht und keine gesetzliche Auflage dazu gibt, wird sie sehr bockig.

Interessante Aufgaben

Gibt es ein paar ganz wenige. Aber da reinzukommen ist fast unmöglich. Sonst gibt es nur den normalen langweiligen, bürokratischen und extrem formellen Behördenkram.

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Arbeitgeber-Kommentar

Tobias KleinReferent Personalgewinnung und Personalentwicklung

Liebe Kollegin,
lieber Kollege,

vielen Dank für Ihre sehr offene und detaillierte Rückmeldung, für die Sie sich offenkundig viel Zeit genommen haben.

Es ist natürlich sehr bedauerlich, dass Ihre Bewertung neben einigen wenigen positiven Aspekten v. a. viele sehr kritische Punkte beinhaltet, so z. B. in Bezug auf Führungskultur, wertschätzenden Umgang, Personalprozesse, Kommunikation sowie die von Ihnen wahrgenommenen Hürden bei Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten. Ich kann Ihnen aber versichern, dass wir Ihre Kritik sehr ernst nehmen und IT.NRW bestrebt ist, kontinuierlich an den internen Strukturen und Prozessen zu arbeiten. Die von Ihnen angesprochenen Spannungsfelder – etwa zwischen bürokratischen Strukturen und dem Anspruch eines modernen IT-Dienstleisters – werden daher auch in laufenden Veränderungsprozessen adressiert. Manches mag zwar nicht in unserer Hand liegen, an anderen Punkten können wir aber in der Tat auch intern arbeiten und tun das auch: so z. B. an Fachkarrieren, wo wir aktuell in Abstimmung zu einem konkreten Konzept sind.

Aus Ihrer Bewertung lese ich gleichzeitig auch viel Frustration heraus. Gerade vor diesem Hintergrund würde ich mich sehr freuen, wenn wir uns einmal persönlich zu Ihren Erfahrungen austauschen könnten, um einige Themen noch besser zu verstehen. Gerade Ihre Wahrnehmung der Personalprozesse ist für mich als Referenten aus eben jenem Bereich natürlich besonders interessant. Wenn ein Gespräch auch für Sie vorstellbar ist, nehmen Sie doch sehr gerne Kontakt zu mir auf (z. B. per Mail an tobias.klein@it.nrw.de).

Bis dahin viele Grüße
Tobias Klein
– Referent Personalgewinnung und Personalentwicklung –

Es tut weh zu bleiben aber es ist zu bequem um zu gehen.

2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Information und Technik Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Hervorragende Work-Life Balance mit theoretisch hoher Telearbeitsquote. Gutes Gehalt für entsprechend geringe Arbeitslast.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Langsame Bürokratie und veraltete Ausstattung der Büros. Falsche Versprechen durch Vorgesetzte und unstrategische Führung.

Verbesserungsvorschläge

Es ist dringend eine Änderung im Bereich der Ausbildung und des dualen Studiums nötig. Die betreuung variiert je nach Abteilung enorm, die Verantwortlichen in der Ausbildungsabteilung sind in ihrer Position falsch besetzt. Den Auszubildenden wird misstraut, benefits werden abgebaut. Es wird das Gefühl vermittelt weniger Wert zu sein, Probleme werden als "unverhätnismäßige Ansprüche" abgetan. Eigene Abläufe sind nicht bekannt und müssen selber für die Verantwortlichen recherchiert werden.
Nach Ende des dualen Studiums wird unter der Begründung "einer Einarbeitung" außnahmslos für 6 Monate in der Gehaltsstufe EG10 eingestellt. Auch dann, wenn keine Wechsel der Abteilung oder Tätigkeit vorliegt.

Hier wird die Bekämpfung des demografischen Wandles schon an der Wurzel verfehlt.

Arbeitsatmosphäre

Eigeninitiative und Engagement führen häufig zu einer Erhöhung des eigenen Arbeitspensums, ohne dass dies nachhaltig anerkannt oder ausgeglichen wird. Eigene Projekte und Ideen verlaufen nicht selten im Sande, da notwendige Entscheidungen ausbleiben oder stark verzögert werden. Aufgaben werden vielfach nach dem Prinzip „Arbeit fließt dorthin, wo sie erledigt wird“ verteilt, was Zurückhaltung begünstigt und Verantwortung ungleich verteilt. Dies führt regelmäßig zu Frustration durch verlangsamte Arbeitsabläufe und dem Gefühl, trotz Einsatz wenig erreicht zu haben.

Image

IT.NRW erfüllt viele Klischees des öffentlichen Dienstes aber nicht alle.

Work-Life-Balance

Es gibt die Möglichkeit BIS ZU 80% in Telearbeit zu arbeiten. Das schließt allerdings nur das Arbeiten am heimischen Arbeitsplatz ein. Workation oder einfaches Arbeiten aus einem Café sind offiziell nicht möglich. Ab 06:30 Uhr kann den Tag über die Arbeit flexibel selber eingeteilt werden. Niemand arbeitet sich zu Grunde, viele nutzen es aber auch aus.

Karriere/Weiterbildung

Begründete und gewünschte Fortbildungen werden gerne finanziert und unterstützt. Es gibt eine große Auswahl an internen Fortbildungen aber auch externer Dienstleister.
Ohne den richtigen Abschluss ist ein Aufstieg in höhere Ebenen schwer.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt weit unter der freien Wirtschaft, kann sich aber am Arbeitsaufwand gerechnet sehen lassen. Es ist ein abwegen, ob man ein solides Gehalt für wenig Arbeit und Stress bei IT.NRW bekommen möchte oder wirklich etwas verändern will. Wer gerne seine Zeit absitzt und hier und da ein paar Aufgaben erledigt kommt hier auf einen sehr guten Studenlohn.
Der ständige Stillstand ist aber frustrierend und man stellt sich regelmäßig die Frage, warum man bleibt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird viel über Green-IT geredet, wahrnehmen tut man hier aber nichts. Das wmweltschonende Pendeln mit dem DeutschlandTicket wird hingegen von der gesamten Landesverwaltung nicht bezuschusst.

Kollegenzusammenhalt

Abhängig von der Abteilung. Mit einigen wenigen ist es möglich effektiv und mit Spaß zusammen zu arbeiten. In der Regel wird sich aber vor der Erteilung von Aufgaben gedrückt. Die Arbeit fließt dann meistens zu den wenigen, kompetenten Mitarbeitern. Hilfeersuchen werden ignoriert um das eigene Arbeitspensum möglichst minimal zu halten.

Umgang mit älteren Kollegen

Mein Gefühl als junger Kollege ist, dass der Umgang mit älteren Kollegen meist gut abläuft. Erfahrungen und Wissen wird gewertschätzt auch wenn oft viel Überzeugungskraft nötig ist um Änderungen herbeizuführen. Leittragend sind hier eher jüngere Kollegen, deren frischer Wind erstickt wird.

Vorgesetztenverhalten

Es wird viel versprochen und viel erzählt. In meiner Abteilung bleibt es aber meist dabei. Absprachen werden nicht eingehalten, Entscheidungen ins unendliche aufgeschoben bis sie in Vergessenheit geraten. Es herrscht kein Überblick über die Auslastung und Aufgaben der Mitarbeitenden.
Häufig scheinen die direkten Vorgesetzten eher als Eskalationsmedium zu dienen als aktiv das Team zu leiten und zu fördern.

Arbeitsbedingungen

Die Büroräume auf der Mauerstraße sind veraltet und wirken typsich für Behörden. Regelmäßig fällt der Vergleich, dass das Gebäude einem Gefängniss ähnelt. Wer nicht gerade ein Büro in den höheren Etagen hat wird leider auch nicht durch einen schönen Ausblick entschädigt. Die Klimatisierung im Gebäude ist nicht funktional. Im Winter ist es zu kalt, im Sommer stickig und warm, Fenster können nicht geöffnet werden. Bürostühle sind durchgesessen oder teilweise defekt.

Positiv lassen sich die kostenlosen Parkplätze hervorheben, wobei kein DeutschlandTicket als Alternative bezuschusst wird.

Kommunikation

Kommunikation innerhalb der Teams laufen nach meiner Erfahrung gut ab. Es scheitert eher an der Kommunikation mit anderen Teams. Breaking-Changes werden nicht rechtzeitig bekannt gegeben, häufig erhält man keine Antworten auf Anfragen oder Tickets.

Interessante Aufgaben

Da wo neue, interessante Aufgaben geschaffen werden könnten, bleibt die Entwicklung meist an Entscheidungen der Vorgesetzten hängen. Die Kompetenzen der Mitarbeitenden in den Teams schwanken massiv, weshalb Aufgaben mit unterschiedlich viel Herzblut bearbeitet werden. Hier wird nur ein minimum geleistet statt das gesamt mögliche Potential auszuschöpfen und sich weiter zu entwickeln.


Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Tobias KleinReferent Personalgewinnung und Personalentwicklung

Liebe Kollegin,
lieber Kollege,

vielen Dank für Ihr ausführliches Feedback. Ich schätze Ihre offenen Worte sehr, da sie uns wichtige Einblicke in die Arbeitsrealität geben.

Erfreulich ist natürlich, dass Sie unsere Work-Life-Balance und damit die flexiblen Arbeitszeiten sowie die weitreichenden Möglichkeiten zur Telearbeit mit der höchsten Bewertung versehen haben. Und auch Ihren Eindruck in Punkten wie Gleichberechtigung, Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen oder rund um Ihre qualitative Einschätzung zum Thema Fortbildungsmöglichkeiten teile ich persönlich.

Umso bedauerlicher ist Ihr Fazit „Es tut weh zu bleiben“. Die von Ihnen genannten Kritikpunkte, die dem zu Grunde liegen, nehmen wir sehr ernst, zumal wir – wie in Kommentaren auf kununu Bewertungen schon wiederholt geäußert – an einer kontinuierlichen (Weiter-)Entwicklung von IT.NRW interessiert sind. Dies betrifft z. B. auch das Thema Ausbildungsbetreuung, wo bereits jetzt regelmäßig Gespräche mit den Auszubildenden geführt werden, um gezielte Hilfsangebote unterbreiten zu können. In diesem Kontext sind wir aber auch dankbar für konkrete Hinweise, an welchen Stellen aus Ihrer Sicht beispielsweise Benefits abgebaut werden, um dies intern prüfen zu können. Manche Punkte liegen dabei aber auch nicht in unserer Macht: ich kann beispielsweise nachvollziehen, dass die Eingruppierung nach Abschluss des Studiums in den von Ihnen genannten Fällen erst einmal kontraintuitiv ist. Tatsächlich ist dies ist aber tarifvertraglichen Regelungen geschuldet. Ihr Feedback ist dennoch ein guter Hinweis für uns, dass wir diese an machen Stellen besser kommunizieren müssen.

Nicht nur in diesem Punkt sind wir offen für einen direkten Dialog, um gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln. Ihre Erfahrungen können uns dabei helfen, Herausforderungen anzugehen und unsere Arbeitsabläufe zu verbessern. Insofern möchte ich Ihnen gerne ein persönliches Gespräch zu Ihren Erfahrungen und unterbreiteten Verbesserungsvorschlägen anbieten, in dem wir einmal mehr in die Tiefe gehen können. Sofern Sie daran Interesse haben, kommen Sie gerne auf mich (z. B. per Mail an tobias.klein@it.nrw.de) oder meine für das Thema Ausbildung zuständige Kollegin Patricia Schink (z. B. per Mail an patricia.schink@it.nrw.de) zu, damit wir individuell einen Termin vereinbaren können.

Viele Grüße
Tobias Klein
– Referent Personalgewinnung und Personalentwicklung –

Karriere nur nach Nasenfaktor

2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) in Düsseldorf gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Lieber Personalabteilungs-Leitung von IT-NRW, achtet bei externen Bewerbungen auf den Art. 33 Abs 2 des Grundgesetzes und schult eure Leute in der Personalabteilung besser. Da gibt es ganz viel Unwissenheit in Sachen Arbeitsrecht. Ihr bewegt euch da auf gaaaanz dünnem Eis was ihr da macht. Ich würde jedem Bewerber bei Ablehnung erst einmal Vorschlagen das Wort Konkurrentenklage nachzulesen und alle Schritte zu prüfen.

Arbeitsatmosphäre

Innerhalb des Teams gut. Mit manchen anderen Teams gut mit manchen richtig schlecht.

Work-Life-Balance

Work-Life ist perfekt. Man kann die Arbeitszeit flexibel einteilen

Karriere/Weiterbildung

Der öffentliche Dienst geht nur mit Vitamin B und Schleimerei. Beispiel 1: Ich habe es erlebt das ein Referent jemandem der sein ganzes Studium auf Projektmanagement ausgerichtet hat gesagt hat das derjenige keine Ahnung von Projekten hat. Die Person war mehrfacher Leiter von Projekten bei der Telekom. Lag wohl daran das der Referent höherer Dienst war und Angst hatte das seine eigene Unfähigkeit auffliegt. Beispiel 2: Es wurde eine Stelle Ausgeschrieben das ein Referent gesucht wird der einen neuen Bereich aufbaut. Daraufhin hat sich eine Kollegin beworben und hat eine Absage bekommen. Die Kollegin hat von dem Servicebündelleiter eine schriftliche Erklärung verlangt woran es lag. Kein Witz. Sie hatte eine Qualfikation auf Master-Level. Hatte bis auf einen Punkt der Vorraussetzungen alle fachlichen Themen studiert, die Punkte erfüllt und auch schon drin gearbeitet. Der Servicebündelleiter war nicht bereit ihr eine schriftliche Stellungnahme zu geben. Er hat ihr persönlich gesagt das es einen Bewerber gab der eine bessere Quali hat. Als der angefangen hat hat sich rausgestellt das es ein Referent mit weniger Qualifikation war der nur ein Sabbatjahr gemacht hat.

Gehalt/Benefits

Durchschnitt weil öffentlicher Dienst

Kollegenzusammenhalt

Der ist gut

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten ist unterirdich. Meine Referentin, die vor drei Jahren aus der Freien Wirtschaft gekommen ist, hat 12 Leute, mit 11 hat sie Stress. Das liegt nicht an uns. Die Chefs dadrüber wissen um den Stress, die interessiert es aber nicht.

Kommunikation

Innerhalb des Teams gut. Ab Refereten-ebene wird die Kommunikation sehr schwach. Viele Sachen werden ab dieser Ebene Anfangs versprochen aber nicht gehalten.

Gleichberechtigung

Nein…. Gibt es nur bedingt. Siehe mehr im Bereich Karriere.

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreich


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

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Arbeitgeber-Kommentar

Tobias KleinReferent Personalgewinnung und Personalentwicklung

Liebe Kollegin,
lieber Kollege,

zunächst einmal vielen Dank für Ihr Feedback und die Zeit, die Sie sich für diese Bewertung genommen haben.

Schön zu sehen ist natürlich, dass Sie die Work-Life-Balance bei IT.NRW mit 5 Sternen versehen und die flexible Arbeitszeitgestaltung damit als nahezu perfekt bewerten. Ebenso ist es erfreulich, dass der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen Ihres Team gut funktioniert und Sie Ihre Aufgaben als abwechslungsreich empfinden.

Ihre kritischen Anmerkungen zur Berücksichtigung des Art. 33, Absatz 2 GG nehmen wir sehr ernst. Als einer von zwei Referenten, die für das Recruiting zuständig sind, kann ich Ihnen vergewissern, dass wir die Grundsätze der sogenannten Bestenauslese (darin geht es ja in dem von Ihnen genannten Art. 33) in unseren Auswahlverfahren nach bestem Wissen und Gewissen berücksichtigen. Gerade als Teil des öffentlichen Dienstes steht IT.NRW hier in besonderem Maße in der Verantwortung, freie Stellen nach Qualifikation und eben nicht nach „Nasenfaktor“ zu besetzen. Umso mehr wäre ich daher an einem – selbstverständlich gerne auch vertraulichen – Austausch zu den beiden von Ihnen genannten Beispielen interessiert, um sie tatsächlich einmal zu prüfen und ggf. interne Schulungs-Maßnahmen einleiten zu können. Insofern würde ich mich sehr freuen, wenn Sie einmal Kontakt zu mir aufnehmen würden (z. B. per Mail an tobias.klein@it.nrw.de). Gerne können wir uns dann bei einem Gespräch auch über die von Ihnen angesprochenen Punkte zur Führungsstruktur und der Kommunikation ab Ebene der Referentinnen und Referenten austauschen.

Viele Grüße
Tobias Klein
– Referent Personalgewinnung und Personalentwicklung –

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