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IU 
Internationale 
Hochschule
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Gutes Marketing ersetzt keine funktionierenden Strukturen.Außen stark, intern überfordert– strukturelle Probleme bleiben

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei IU Internationale Hochschule in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Onboarding ist positiv hervorzuheben – strukturiert und gut organisiert.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Situation nach dem Onboarding ist jedoch stark von Chaos, fehlender Erreichbarkeit von Führungskräften und unklaren Prozessen geprägt.

Besonders kritisch ist aus meiner Sicht der Umgang mit Mitarbeitenden, die berechtigte Anliegen äußern.
Hier entsteht schnell der Eindruck, als „schwierig“ zu gelten, obwohl lediglich die Einhaltung vereinbarter Rahmenbedingungen eingefordert wird.

Die Kritik, die hier regelmäßig geäußert wird, folgt seit langer Zeit einem ähnlichen Muster:
„Wir bedauern sehr…“ = Standard Copy-Paste
„wir streben kontinuierlich Verbesserungen an…“ = passiert vielleicht irgendwann, vielleicht auch nicht
„melde dich gerne direkt…“ = bitte raus aus der Öffentlichkeit, damit das Image nicht noch weitere Kratzer bekommt.

Aus meiner Sicht hat sich daran bislang wenig verändert.

Verbesserungsvorschläge

Verlässliche Einhaltung von Vereinbarungen aus dem Bewerbungsprozess
Transparente und frühzeitige Kommunikation
Stärkung von Führungskompetenz und Feedbackkultur
Reduktion von Mikromanagement und stärkere Vertrauensbasis
Fokus auf stabile Strukturen statt weiterer Expansion

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre empfinde ich insgesamt als angespannt und wenig vertrauensvoll.
Durch ständige Veränderungen, fehlende Transparenz und unklare Perspektiven herrscht eine spürbare Unsicherheit im Arbeitsalltag.

Hinzu kommen stark ausgeprägtes Mikromanagement, hoher Leistungsdruck und eine Kultur, in der Fehler oder kritische Rückmeldungen eher negativ bewertet werden.
Statt eines konstruktiven Miteinanders entsteht häufig ein Klima, das von Vorsicht, Anpassung und Zurückhaltung geprägt ist. Gaslighting ist permanent spürbar bei den Leitern und Dienstplanentscheidern.

Besonders belastend ist, dass sich diese Stimmung auch zwischen Teams und Abteilungen widerspiegelt. Ein echtes Wir-Gefühl ist aus meiner Sicht kaum vorhanden.

Insgesamt wirkt die Arbeitsatmosphäre wenig stabil und nicht förderlich für langfristige Motivation oder Zusammenarbeit.

Image

Das Image des Unternehmens basiert stark auf Marketing und Außendarstellung.
Inzwischen zeigt sich jedoch eine zunehmende Diskrepanz zwischen Außenwirkung und interner Realität.
Kritische Berichte in Medien wie DER SPIEGEL und DIE ZEIT greifen viele der Themen auf, die intern bereits länger wahrgenommen werden.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance wird nach außen positiv dargestellt, ist in der Praxis jedoch stark eingeschränkt. Vereinbarungen aus dem Bewerbungsprozess – insbesondere hinsichtlich Arbeitszeiten – werden nicht zuverlässig eingehalten.
Gerade für Mitarbeitende mit familiären Verpflichtungen ist das problematisch. Wenn zugesicherte Rahmenbedingungen wie Abholzeiten für Kinder nicht eingehalten werden, ist das aus meiner Sicht keine echte Work-Life-Balance.

Karriere/Weiterbildung

Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten sind kaum erkennbar.
Es fehlen klare Perspektiven und nachhaltige Förderung. Statt langfristiger Entwicklung entsteht eher der Eindruck kurzfristiger Leistungsorientierung.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist aus meiner Sicht nicht angemessen für die Anforderungen der Tätigkeit.
Auch die Sozialleistungen sind überschaubar und gleichen die strukturellen Herausforderungen nicht aus.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen vermittelt das Unternehmen ein starkes Bild von Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung.
Intern ist davon jedoch wenig spürbar. Zwischen Anspruch und gelebter Realität besteht aus meiner Sicht eine deutliche Diskrepanz.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist insgesamt schwach ausgeprägt. Durch die stark remote geprägte Struktur bleibt der persönliche Austausch oberflächlich.
Zudem entsteht eher ein Gegeneinander als ein Miteinander, was durch Strukturen und Führung zusätzlich verstärkt wird. Vertrauen zwischen Teams und Abteilungen ist aus meiner Sicht kaum vorhanden.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren und erfahrenen Kolleg:innen wirkt wenig wertschätzend.
Erfahrung und kritisches Denken werden nicht immer als Stärke gesehen. Stattdessen entsteht der Eindruck, dass Anpassungsfähigkeit stärker gewichtet wird als Kompetenz und Haltung.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten von Führungskräften empfinde ich als wenig wertschätzend und nicht vorbildlich.
Kritik wird zwar angehört, jedoch oft sichtbar widerwillig aufgenommen. Es entsteht der Eindruck, dass Feedback eher als Pflichtübung behandelt wird.
Teilweise wird auf berechtigte Anliegen mit Abwehr reagiert, und konstruktive Rückmeldungen führen nicht zu erkennbaren Verbesserungen. Zudem fehlt häufig die Bereitschaft, Entscheidungen von oben kritisch zu hinterfragen oder das eigene Team zu schützen.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind geprägt von ständigen Veränderungen, hoher Unsicherheit und fehlender Transparenz.
Prozesse wurden aus meiner Sicht eher verschlechtert als verbessert. Funktionierende Strukturen wurden ersetzt durch Maßnahmen, die den Arbeitsalltag zusätzlich erschweren.

Kommunikation

Die Kommunikation ist aus meiner Sicht unzureichend und oft intransparent. Wichtige Entscheidungen werden entweder sehr spät oder gar nicht klar kommuniziert. Unterschiedliche Wissensstände innerhalb der Teams sowie uneinheitliche Informationsweitergabe durch Führungskräfte führen zu Unsicherheit und Frustration.
Besonders kritisch ist, dass teilweise Gespräche mit Interessierten geführt werden mussten, obwohl intern bereits bekannt war, dass entsprechende Studienangebote nicht mehr bestehen bleiben. Das ist fachlich und menschlich problematisch.

Gleichberechtigung

Ich habe keinen durchgehend positiven Eindruck von gelebter Gleichberechtigung gewonnen.
Förderung scheint weniger auf Kompetenz oder Leistung zu basieren, sondern eher auf Anpassung. Besonders erfahrene Mitarbeitende haben aus meiner Sicht einen schwierigeren Stand, insbesondere wenn sie kritisch hinterfragen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben haben sich stark standardisiert und systematisiert. Der persönliche Bezug zu Studierenden ist weitgehend verloren gegangen.
Statt individueller Betreuung steht zunehmend die Abarbeitung von Prozessen im Vordergrund. Die eingesetzten Tools und Strukturen erschweren die Arbeit teilweise zusätzlich, statt sie sinnvoll zu unterstützen.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.