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Bewertung

Eigentlich ein toller Arbeitgeber - man muss jedoch das "kreative Chaos" mögen

3,3
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Internationale Hochschule München in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flexibilität im Arbeitsalltag, nette Kollegen:innen, Home Office, "Die Gute Sache" - Bildung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gehalt (!), "Kreatives Chaos" was Prozesse betrifft, wenig Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der eigenen Position

Verbesserungsvorschläge

Das Ziel sollte es sein, die Arbeitnehmer langfristig zu halten. Dadurch würde mal etwas Zeit sein, dass sich Prozesse und Aufgabenverteilungen einspielen können.
Die permanent hohe Fluktuation, welche insbesondere durch vergleichsweise wenig Gehalt, unfairer Bonusverteilung sowie hohe Arbeitsbelastung zustande kommt, ist ebenfalls eine sehr große Belastung für alle "Hinterbliebenen", welche das entstandenen Chaos wohl oder übel auffangen (müssen).

Konkrete Verbessungsvorschläge:
- Gehaltsanpassung -> insbesondere wenn es immer mehr vertieblich wird, muss das Gehalt attraktiv sein

- Faire Zielsetzungen -> Für jeden die gleichen Bedingungen schaffen

- Entwicklungsmöglichkeiten und konkrete Karriereplanung -> Das halbjährliche Feedbackgespräch hat mir diesbezüglich nicht einmal weiter geholfen

- Den Mitarbeitern zuhören und konstruktives Feedback oder auch Verbesserungsvorschläge nicht einfach "im Sand verlaufen lassen", da niemand weiß, an wen das Feedback weiter gegeben werden kann.

Work-Life-Balance

Sehr viel Flexibilität bzgl. der Arbeitszeiten und generell der Arbeitseinteilung.
Das Abschalten nach der Arbeit viel mir und einigen Kollegen:innen jedoch sehr schwer.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung ist durch die Mitarbeiterkurse sowie die Learning Management Plattform möglich, jedoch muss man hier eigeninitiativ auf die Vorgesetzten zugehen.

Ein Karriereweg oder die Weiterentwicklung "nach oben" ist durch die teilweise sehr flachen Hierarchien meiner Meinung nach äußerst schwierig.

Gehalt/Sozialleistungen

Für die Menge an Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten absolut unterbezahlt. Insbesondere wenn man den Vergleich zu anderen Firmen/Branchen zieht mit ähnlichen Aufgabengebieten.
Auch das Bonussystem in der Studienberatung / im Vertrieb ist nicht komplett durchdacht und teilweise unfair, da nicht jeder die Möglichkeit zur vollen Zielerreichung hat.
Durch die einmalige Auszahlung des Bonus am Ende des Jahres, ist das monatliche Grundgehalt sehr wenig und es gibt leider auch kein "Standortzuschuss" für teure Großstädte.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Seit der Umstellung auf die digitale Unterschrift, konnte viel Papier gespart werden, da das drucken von diversen Unterlagen wegfiel.

Kollegenzusammenhalt

Ich hatte das Glück, super Kollegen:innen zu haben und dafür bin ich sehr dankbar! Seit der Umstellung auf ein anderes Bonusauszahlungssystem schaute jedoch jeder vermehrt auf sich selber, um diesen überhaupt erreichen zu können - die Ellenbogen wurden hier teilweise leider ausgefahren.

Umgang mit älteren Kollegen

Schwer zu beruteilen, da es bei uns keine "älteren Kollegen" gab.

Vorgesetztenverhalten

Auch hier muss unterschieden werden. Meine direkten Vorgesetzten waren sehr hilfsbereit und super in der Kommunikation mit mir und meinem Team - 5 Sterne!

Die unrealistischen Zielsetzungen und die damit einhergehende Frustration sowie Leistungsdruck wurde jedoch auf anderen Ebenen verursacht.

Arbeitsbedingungen

Es gab quasi immer Internetprobleme in den Büros. Aus diesem Grund wurden wichtige Termine oder Meetings meist aus dem Home Office gehalten.

Kommunikation

Hier muss unterschieden werden!
Die Kommunikation mit Kollegen:innen bzw. Vorgesetzten ist einwandfrei, jedoch ist die abteilungsübergreifende Kommunikation eine absolute Katastrophe! Es geht viel unter und wird nicht an die richtigen Stellen weiter gegeben.

Interessante Aufgaben

Die Arbeitsbelastung war dauerhaft viel zu hoch und es wurde erwartet, dass zusätzliche Aufgaben on top übernommen werden. Dadurch wurde aber das Aufgabengebiet vielfältiger und man konnte sich größtenteils selber überlegen, wie man eine Aufgabe angeht (das mag positiv oder negativ zu sehen sein).


Arbeitsatmosphäre

Image

Gleichberechtigung

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