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Bewertung

Arbeitsklima sehr unit- und standortabhängig / Job toll, "Führung" unterirdisch

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2021 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei IU Internationale Hochschule in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Aufgaben, Teamzusammenhalt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe oben. Keine Flexibilität, kein Vertrauen in Mitarbeitende, schlechte Führung, etc.

Verbesserungsvorschläge

Siehe oben. An anderen Standorten ist die Atmosphäre deutlich besser, alles steht und fällt mit der obersten Führung am Standort.

Arbeitsatmosphäre

Ich spreche hier für den Bereich Vertrieb/Studienberatung im dualen Studium:
Die Arbeitsatmosphäre leidet stark unter der Führung und den unflexiblen Arbeitsbedingungen. Es wird mit Flexibilität geworben, diese beschränkt sich allerdings nur darauf zwischen 08 und 09 Uhr zu starten. Leider wird den Mitarbeitenden wenig Vertrauen entgegengebracht, Homeoffice wird nicht gern gesehen, remote arbeiten nicht möglich (Homeoffice ist 1x pro Woche geduldet, nicht am Freitag, da Mitarbeitende verdächtigt werden nicht genug zu arbeiten/nicht produktiv zu sein, nur ein Teammitglied/Tag im HO). Des Weiteren gibt es keinen Onboardingplan, neue Mitarbeitende müssen sich alles selbst zusammensuchen und sich kümmern - auch das führt schnell zu schlechter Stimmung und Demotivation.

Kommunikation

Von oben herab, Team wird in Prozesse und Entscheidungen kaum mit einbezogen, es werden Ansagen gemacht statt sich auszutauschen. Kommunikationsverhalten allgemein sehr negativ - es wird bei Kritik zwar zugehört aber dann schnell Rechtfertigungen gefunden und das eigene Verhalten nicht hinterfragt. Am Ende zählen die Zahlen, der Rest interessiert nicht.

Kollegenzusammenhalt

Im Sales-Team (ausgenommen Teamleitung und oberste Campusführung) sehr gut, man hat das Gefühl all das Negative schweißt zusammen. Leider leidet die Arbeitsatmosphäre und Motivation unter dem ständigen "Auskotzen" untereinander, die Fluktuation ist extrem hoch (allein im Oktober haben 6 Leute gekündigt, es kommen kaum neue nach)

Work-Life-Balance

Überstunden in der Hochphase kurz vor Semesterstart werden erwartet. Arzttermine während der Arbeitszeit kann man wahrnehmen, aber auch da gibt es teilweise Kommentare, dass man ja "kein Fan davon ist diese während der Arbeitszeit zu legen"

Vorgesetztenverhalten

Habe es noch nicht schlechter erlebt. Zusammengefasst:
- abfällige Kommentare und Lästereien über Bewerbende und teilweise Kolleg*innen
- Ergebnisse der "anonymen" Zufriedenheitsumfrage unter den Mitarbeitenden werden im Team besprochen und die entsprechenden Kolleg*innen sollen sich zu den verfassten Punkten öffentlich äußern / teilweise wird von der Führung in anderen Units über die Kommentare gelästert
- kein Vertrauen in das Team
- Aufgaben werden "aufdiktiert"
- Teamleitung hat teilweise kaum Sales-Know How, ich hatte nicht das Gefühl viel lernen zu können
- einige Personen haben - warum auch immer - Narrenfreiheit (keine medizinische Maske während der Pandemie und niemand stört sich daran, sitzen krank im Office ohne dass sie nach Hause geschickt werden - spricht man den Kollegen direkt an muss man sich noch abwertende Sprüche anhören es hat sich am Ende herausgestellt, dass diese Person Corona-positv war und auch dazu wurde nichts gesagt bzw. sich entschuldigt und keine Konsequenzen gezogen)
- Feedback bleibt ungehört, es ändert sich nichts (wahrscheinlich weil Berlin einer der stärksten Standorte ist und nur die Zahlen zählen)

Interessante Aufgaben

Der Job an sich ist toll und abwechslungsreich, Kontakt zu Studis sowie zu Unternehmen. Leider werden Sonderprojekte und -aufgaben (nach meinem Empfinden) sehr intransparent vergeben.

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich nicht beurteilen, gibt es kaum

Arbeitsbedingungen

- lieblos eingerichtetes Office (Behördenfeeling)
- wenn alle telefonieren teilweise sehr laut, keine Lärmschutzwände oder ähnliches
- höhenverstellbare Tische, mehrere Bildschirme etc. positiv
- Mittagspause ist nur 30min gewünscht

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Müll wird nicht getrennt und auch sonst wird nicht auf Nachhaltigkeit etc. geachtet.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt ist Verhandlungssache aber branchenüblich, es gibt einen Jahresbonus (sollte man das Unternehmen unterjährig verlassen oder beginnen wird das sehr unfair geregelt)
- manche Teile des Bonus wurden noch nie erreicht und das wird auch nicht weiter begründet/hinterfragt/versucht zu ändern, das "ist halt so"

Image

Bildungsbranche, von daher gut / mehr Schein als sein

Karriere/Weiterbildung

Man kann Mitarbeiterkurse aus dem Fernstudium belegen (4/Jahr), ansonsten kein Coaching (jeder arbeitet wieder er denkt, dass es richtig ist, fachliches Feedback wird nicht gegeben)


Gleichberechtigung

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