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162 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,8Weiterempfehlung: 66%
Score-Details

162 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

„Es war einmal… eine tolle Firma“

2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Jacob Elektronik GmbH in Karlsruhe gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Hört auf einander oder geht getrennte Wege. Gibt den Mitarbeitern ihre Freiheiten zurück und überlegt euch ob das alles so richtig ist. Vielleicht weniger teurer Fuhrpark und teures Bürogebäude sondern mehr „Danke“ das würde schon einen Riesenunterschied machen.

Vielleicht würde auch der ein oder andere „-rat“ helfen - das will aber natürlich von der Führung keiner hören.

Arbeitsatmosphäre

In den letzten zwei Jahren hat sich die Arbeitsatmosphäre stetig verschlechtert. Es wird immer mehr Druck an den falschen Mitarbeitern ausgeübt und andere belohnt für ihre geringe Moral. Der Arbeitgeber betont immer wieder den Zusammenhalt fördern zu wollen und bewirkt in 99% der Zeit genau das Gegenteil. Innerhalb kürzester Zeit wurde das Homeoffice stark heruntergefahren oder sogar abteilungsweit komplett gestrichen. Neue Arbeitszeiten wurden von jetzt auf gleich auf eine Kernarbeitszeit von teilweise 8-17 Uhr abgeändert, was dazu führt das Mitarbeiter sich stark in ihrer Freiheit eingeschränkt fühlt. Gleichzeitig sind die Anforderung rasant und teilweise unrealistisch in die Höhe geschossen. Und gespart wird auch an den falschen Ecken. Dieser Unmut lässt sich überall spüren. Teilweise bekommt man Sachen mit, die traut man sich garnicht nach außen zu tragen vor lauter fremd schämen.

Image

Möchte bei den Großen mitspielen, liefert aber nur Ersatzbank.

Work-Life-Balance

Ist mit den neuen Regelungen nicht mehr gegeben. Man fühlt sich eingeschränkt in jeder Hinsicht. Privat und geschäftlich läuft nicht mehr unabhängig von einander und einzelne Mitarbeiter benutzen ihre Urlaubstage um Arzttermine wahrnehmen zu können oder familiäre Angelegenheiten erledigen zu können. Unfair für die anderen Kollegen ist das auf jeden Fall, denn anstelle das jemand mal eine Stunde oder zwei fehlt, sind Mitarbeiter einen ganzen Nachmittag oder den ganzen Tag nicht da.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt wohl Möglichkeiten sich weiter zu entwickeln.. mir ist jetzt nicht bekannt welche aber es tauchen immer wieder mal Schulungsvideos in der firmeneigenen digitalen Bibliothek auf.

Gehalt/Benefits

Unteres Durchschnitt scheinbar ist das aber nicht in allen Abteilungen so. Da muss Man(n) wohl Glück haben.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt Mülltonnen und das meiste wird digital erledigt somit Kein unnötiges Druckpapier verschwendet - SUPER die Bäume sind gerettet.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen stärken einander den Rücken und abteilungsübergreifend wird ausgeholfen. Naja es sitzen ja aber alle eben im selben Boot. Viele ziehen sich Schwimmwesten an und trauen sich den Absprung. Das wiederum resultiert in einer erhöhten Belastung der sowieso schon belasteten Mitarbeitern.

Umgang mit älteren Kollegen

Siehe oben

Vorgesetztenverhalten

Es gibt Vorgesetzte die stehen hinter ihren Angestellten müssen aber dennoch die neuen Betriebsregelungen umsetzen und befolgen. Setzt euch bitte mehr für uns ein. Leider wird schlichtweg zu wenig auf die Mitarbeiter und ihre Bedürfnisse geachtet.

Arbeitsbedingungen

Absurd.
Jacken dürfen nicht an den Platz genommen werden, am Arbeitsplatz darf nicht gesnackt werden und in der Nähe parken ist meist nur möglich wenn man 2 € am Tag bezahlt oder schon vor 7 Uhr eintrifft.
Es wird vorausgesetzt das Arbeitszeiten von 7.30-18.00 je nach dem in welcher Abteilung man ist eingehalten werden. Obwohl eine Kernarbeitszeit nur 6 Stunden decken sollte damit die Mitarbeiter auch noch etwas Zeit haben sich den Alltag besser organisieren zu können. Ist das denn so ganz richtig ?
Zumindest schmeckt das Essen in der Kantine.
Es gibt Fenster und Heizung - Klimaanlage vermutlich auch.
Viele Großraumbüros bei denen die Lärmbelästigung schlichtweg zu hoch ist. Da war der alte Standort um einiges gemütlicher und ruhiger.

Wieso ist eigentlich das Klopapier auf den verschiedenen Stockwerken unterschiedlich ?

Kommunikation

Die Kommunikation war noch nie die beste aber immerhin hat man wichtige Dinge über die Kommunikationswege mitbekommen. Seit neustem bekommt man solches nur noch über Flurfunk oder auf den letzten Drücker über eine Mail mit. Meinungsäußerungen der Mitarbeiter werden hingenommen aber nicht wahrgenommen. Teilweise werden Mitarbeiter für ihre Unzufriedenheit gestraft oder von höherer Etage einberufen und gebeten dies zu lassen.

Gleichberechtigung

Manche Mitarbeiter werden bevorzugt behandelt, andere vernachlässigt. In den Altersgruppen wird nicht differenziert. Aber zu meiner Zeit wurden alle sowieso über einen Kamm geschert. Da spielte es auch keine Rolle wie lange jemand dabei war.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind vielseitig und interessant. Manchmal ist es schwer sie umzusetzen da Tools veraltet oder nicht vorhanden sind - hier ist die IT und das EDI Team besonders hilfreich. Sollte mal was fehlen und einem die Arbeit erleichtern können, bauen sie das entsprechende Tool oder sie helfen einem auf anderer Weise an sein Ziel zukommen - DANKE DAFÜR !

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Arbeitgeber-Kommentar

Dominik Schmidt, Director People, Development & Organisation
Dominik SchmidtDirector People, Development & Organisation

Vielen Dank für Dein ausführliches und offenes Feedback. Auch wenn Deine Bewertung kritisch ausfällt, nehmen wir Deine Rückmeldung sehr ernst und sehen sie als Chance, Dinge besser zu machen.


Es tut uns leid, dass Du viele der Entwicklungen im Unternehmen in letzter Zeit als negativ wahrgenommen hast. Themen wie Arbeitsatmosphäre, Flexibilität und Kommunikation liegen uns sehr am Herzen. Dass Du Dich in mehreren Bereichen eingeschränkt oder nicht gehört fühlst, nehmen wir nicht auf die leichte Schulter.


Wir verstehen, dass manche aktuellen Veränderungen für die vertrieblichen Bereiche Account Management und Competence Center sowie Lead- und Partner-Management – wie die Anpassung der Arbeitszeiten oder die Präsenzregelungen – im Alltag herausfordernd sein können. Viele dieser Entscheidungen wurden im Hinblick auf die Gesamtorganisation und langfristige Ziele getroffen. Diese erfordern derzeit eine strategische Neujustierung unserer Maßnahmen. Trotzdem müssen wir sicherstellen, dass sie für unsere Mitarbeitenden tragbar bleiben. Hier befinden wir uns in einem ständigen Lernprozess und sind offen für Rückmeldungen wie Deine.


Der Wunsch nach mehr Wertschätzung und direkter Kommunikation ist absolut nachvollziehbar. Genau an solchen Punkten arbeiten wir – gemeinsam mit Führungskräften und Mitarbeitenden – um Strukturen zu verbessern, Rückmeldungen transparenter aufzunehmen und Dialogräume zu schaffen.

Die Kritik, dass die Räumlichkeiten am alten Standort gemütlicher waren, sowie an einem "teuren" Fuhrpark, halten wir nicht für zielführend. Sachlich falsch ist die Meinung, dass der Standort teurer wäre als der alte. Das Gegenteil ist der Fall.

Es gibt eine zentrale Garderobe, damit die Bürostühle egonomisch genutzt werden können und nicht als muffige Jacken-Garage dienen. Viele Kolleg:innen sind über diese Regelung äußerst dankbar.

Am Arbeitsplatz darf gesnackt werden, allerdings gebietet sich der Anstand und Respekt gegenüber den Kollegen, dass umfangreichere Speisen (mit Duftnote) nur in der Kantine verzehrt werden.

Die angebliche Bezahlung von EUR 2,- für das Parken ist Humbug und wurde bereits vor 1,5 Jahren abgeschafft, da es ausreichend Parkplätze in fußläufiger Nähe gibt.

Es existieren differenzierte Arbeitszeitmodelle je nach Abteilung. Nirgends existiert ein von dir beschriebenes Modell von 7.30-18.00 Uhr. Nur neuerdings in den vertrieblichen Abteilungen, weil diese von 08:00 - 17:00 Uhr ihrer eigentlichen Tätigkeit nachgehen sollen: Mit Kunden aktiv Vertrieb machen. Da dies auch an den Faktoren Einsatzwille und Zeit-Invest liegt, ist das die derzeitige Konsequenz.

Wieso das Thema Toilettenpapier thematisiert wird ist mir ein Rätsel. Hier gibt es keine aktive Strategie, es unterschiedlich pro Stockwerk zu gestalten. Evtl. liegt hier ein temporärer Zufall vor, der allerdings den meisten egal sein wird. Wir prüfen allerdings auch diesen Punkt, weil er wohl wichtig erscheint.


Trotz der Kritik freut es uns, dass Du den Zusammenhalt im Team und den Einsatz bestimmter Bereiche wie IT und EDI positiv hervorhebst. Das zeigt uns, dass es starke Bereiche gibt, auf die wir aufbauen können.


Wenn Du noch im Unternehmen bist oder unabhängig davon das Gespräch suchst, freuen wir uns über den direkten Austausch – denn nur gemeinsam lassen sich Dinge wirklich verändern.


Viele Grüße,


Dominik

Nicht das, was ich erwartet habe

3,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT bei Jacob Elektronik GmbH in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

+ Hardware
+ Kollegen waren hilfsbereit und habe mich mit einigen sehr gut verstanden

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Fehlendes On-/offboarding
- Teilweise die Kommunikation/Absprachen

Arbeitsatmosphäre

Rückblickend betrachtet bin ich nie so richtig im Unternehmen angekommen und konnte mich damit nicht identifizieren. Ich hatte mir (basierend auf der Außendarstellung) ein lockeres und modernes Umfeld vorgestellt. Stattdessen wirkte vieles steif, distanziert und kalt. Bereits in der ersten Woche wurde mir über Flurfunk (nicht nur in der IT) eine eher negative Grundstimmung vermittelt. Viele wirkten frustriert, was sich auf die gesamte Atmosphäre ausgewirkt hat.
Dennoch gab es auch einige sehr hilfsbereite Kollegen, für die ich wirklich dankbar war. Das hat mir in der Anfangszeit sehr geholfen.

Image

Intern katastrophe. Mit fast allen, mit denen ich gesprochen habe, war die Unzufriedenheit spürbar. Beim Kickoff-Event hatte ich die Gelegenheit, mich mit Kollegen aus anderen Abteilungen und Standorten auszutauschen, und auch hier war das Bild dasselbe – eher negativ. Viele berichteten mir, dass sie auf Jobsuche sind. Nach diesem Event war für mich klar, dass ich ebenfalls meine Reise fortsetzen werde.

Work-Life-Balance

Im Vorstellungsgespräch hieß es, dass der Vor-Ort-Anteil nur ein Tag pro Woche ist – was für mich in Ordnung war. Bereits in meiner ersten Woche hörte ich dann über den Flurfunk von Kollegen, dass die Pflicht auf zwei Tage erhöht werden soll (was dann auch passiert ist). Es hat auf mich leider so gewirkt, als hätte man mir das bewusst verschwiegen, da es eine Verschlechterung im Vergleich zu meinem vorherigen Arbeitgeber gewesen wäre.
Ansonsten hat es aber gepasst, man konnte ein paar Überstunden aufbauen und diese auch abfeiern.

Karriere/Weiterbildung

Wäre ich im Unternehmen geblieben, hätte ich die Möglichkeiten zur Weiterbildung gehabt und mein Chef hat sie mit mir auch besprochen.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen im direkten Umfeld waren freundlich und hilfsbereit. Man versuchte, sich gegenseitig zu unterstützen – soweit es eben ging.

Vorgesetztenverhalten

Mein Chef hatte klare Vorstellungen, während ich in einigen Punkten eine andere Ansicht hatte, was dazu führte, dass ich mich nicht ganz frei entfalten konnte. Mir sind zwischenmenschliche Themen mindestens genauso wichtig wie technische und fachliche Aspekte. Trotz dieser Differenzen war er stets hilfsbereit und nett zu mir.

Ich habe meine Unzufriedenheit offen und mehrfach angesprochen und war daher nicht überrascht von der Kündigung im Briefkasten. Es gab jedoch kein Gespräch, kein Feedback, keine Vorwarnung. Mein Account wurde sofort deaktiviert. Es gab kein Offboarding, ich konnte mich von niemandem verabschieden. Ich habe dann privat über WhatsApp und LinkedIn versucht, mich zumindest bei ein paar Kollegen zu melden. So etwas habe ich in dieser Form noch nie erlebt.

Arbeitsbedingungen

+ Moderne Hardware und man hat auch alles fürs Homeoffice bekommen. Das war top!

- Von dem auf der Webseite beworbenen strukturierten Onboarding gab es leider nichts. Ich wurde vorgewarnt, dass es nicht besonders ausfällt, aber dass es weder eine Linksammlung noch eine richtige Einführung gab und ich mich größtenteils selbst durch Confluence und den Code wühlen musste, war schon eher ungewöhnlich. Aus der Not heraus habe ich begonnen, selbst ein Onboarding-Dokument für neue Entwickler zu erstellen. Leider wurde dieses durch meine sofortige Freistellung nie genutzt und war damit umsonst.

Kommunikation

Die Zusammenarbeit zwischen IT, Fachbereich und Führungskräften war von Interessenskonflikten und widersprüchlichen Erwartungen geprägt. Es gab niemanden mit einem echten Gesamtüberblick, und Zielsetzungen blieben oft unklar. Viele erfahrene Kollegen waren bereits gegangen, wodurch viel Wissen verloren gegangen ist.
Das Verständnis von Scrum und insbesondere der Rolle des Product Owners wich stark von meiner bisherigen Erfahrung ab. Es wurde betont, dass man bewusst einen PO mit Entwicklererfahrung eingestellt hat (was auf mich zutraf). Dennoch war die Rolle deutlich zu technisch geprägt. Ich hatte oft den Eindruck, dass eigentlich ein erfahrener Softwarearchitekt nötig gewesen wäre. Zwar wurde nicht direkt von mir erwartet, tief in den Code einzutauchen oder selbst zu entwickeln, aber es gab unmissverständliche Signale, dass dies von einem PO mit meiner Erfahrung erwartet wurde. Die Kommunikation war häufig unstrukturiert, Absprachen wurden nicht zuverlässig eingehalten.

Gehalt/Benefits

Gehalt war marktüblich und somit gut

Interessante Aufgaben

Ich habe viele Jahre als Entwickler im .NET-Bereich gearbeitet, mit Fokus auf Frontend. Der Fachbereich, dem ich zugewiesen wurde, hatte keinerlei fachliche Schnittmenge mit meinem bisherigen Profil. Aufgaben wirkten oft unkoordiniert oder wurden kurzfristig umgeworfen. Das Team war mit den bestehenden Aufgaben bereits überfordert, sodass neue Themen nicht richtig angegangen werden konnten.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Dominik Schmidt, Director People, Development & Organisation
Dominik SchmidtDirector People, Development & Organisation

Vielen Dank für Dein sehr ausführliches und ehrliches Feedback.

Schön zu lesen, dass Du die moderne Hardware, die vollständige Flex-Office-Ausstattung, das marktübliche Gehalt und vor allem die Hilfsbereitschaft Deiner Kolleginnen und Kollegen positiv erwähnst.

Was mich besonders beschäftigt, ist die Art und Weise, wie das Arbeitsverhältnis beendet wurde: Kein Gespräch, keine Vorwarnung, der Account sofort deaktiviert und keine Möglichkeit, Dich von Kolleginnen und Kollegen zu verabschieden. Unabhängig von den Gründen für die Kündigung ist das kein Umgang, den wir uns wünschen – ein ordentliches Offboarding ist genauso wichtig wie ein gutes Onboarding, und hier haben wir Dich offensichtlich im Stich gelassen. Das tut mir leid.

Auch beim Onboarding selbst hast Du zu Recht eine Lücke zwischen Außendarstellung und Realität festgestellt. Dass Du Dich weitgehend selbst durch Confluence und Code arbeiten musstest, obwohl ein strukturiertes Onboarding beworben wird, ist ein Punkt, den wir verbessern müssen.

Ebenso nehme ich ernst, dass sich die Vor-Ort-Tage bereits in Deiner ersten Woche von einem auf zwei Tage erhöht haben – das sollte im Bewerbungsprozess klar kommuniziert werden, damit niemand das Gefühl hat, getäuscht worden zu sein.

Die von Dir beschriebene unklare Rollendefinition als Product Owner sowie der Eindruck einer insgesamt unzufriedenen Stimmung, auch über Standorte hinweg, sind Signale, die wir ernst nehmen.

Magst Du Dich bei Gelegenheit direkt und diskret mit mir austauschen, insbesondere zum Ablauf Deines Offboardings? Das würde mir helfen, so etwas künftig zu vermeiden.

Viele Grüße,
Dominik

Viel Verbesserungspotential - wenig Initiative

2,9
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2024 bei JACOB Elektronik GmbH in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich habe nach meiner Kündigung und meinem Austritt einige Monate gewartet, um ein emotionsfreies Feedback geben zu können. Im Nachhinein fallen mir leider weitaus weniger positive als kritische Punkte ein. Es gab einige Kolleg:innen, mit denen die Arbeit einfach Spaß gemacht hat. Damit hat es sich gelohnt, jeden Tag zur Arbeit zu gehen. Aufgaben können echt spannend sein, wenn man in der richtigen Abteilung arbeitet oder sich aktiv meldet und mehr Verantwortung übernehmen möchte.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Micromanagement, absolut fehlendes Vertrauen in die Mitarbeitenden seitens des Top-Managements, die gewünschte Ellenbogengesellschaft auf Director-Ebene und bei den Account-Managern. Im Nachgang bin ich froh, dass ich den Absprung von JACOB gewagt habe.
Außerdem finde ich es fragwürdig, dass meine Anstellung im Unternehmen anwaltlich angezweifelt wurde, damit diese negativere Kununu-Bewertung vorübergehend deaktiviert werden konnte.

Verbesserungsvorschläge

Ich richte das am Besten mal direkt an das Management von JACOB, da ich weiß wie sehr auf Kununu-Bewertungen geachtet wird: Bitte reflektiert euch selbst - auf allen Ebenen. Ihr seid nicht perfekt und vor allem in den Führungspositionen gibt es noch viel Luft nach oben - ich nehme mich da als ehemalige Führungskraft nicht aus. Hört auf, langjährigen Führungskräften jegliche Verfehlung durchgehen zu lassen und zeigt die gleiche Konsequenz, die ihr bei den Arbeitenden walten lasst. Die Führungskräfte müssen Vorbilder sein - Menschen denen man auch gern folgen möchte. Ich weiß dass viel Wert auf das Geld gelegt wird, das wurde mehrfach betont - aber eure Mitarbeiter sind ein kostbares Gut, das ihr nicht vernachlässigen solltet. Nehmt ihre Themen und Verbesserungsmöglichkeiten ernst und zeigt mehr Wertschätzung für ihre Arbeit als ein beispielhafter 50€-Amazon-Gutschein. Mitarbeitende wollen einen Sinn hinter ihrer Arbeit haben, das motiviert viel stärker. Dafür müsst ihr aber an eurem Vertrauen und eurer Kommunikation arbeiten.

Arbeitsatmosphäre

Innerhalb der unterschiedlichen Teams war die Arbeitsatmosphäre teilweise okay. Man hat sich mit der Situation und der Art, wie die Firma geführt wird und wie wenig man selbst aktiv einbringen kann abgefunden. Einige Mitarbeiter waren extrem unzufrieden - um nicht zu sagen toxisch - und haben versucht, andere Kollegen abteilungsübergreifend mit ihrer Unzufriedenheit anzustecken und damit Stimmung gegen den eigenen Arbeitgeber zu machen. Gegen eine solche Stimmung wurde aber teilweise vorgegangen indem die Kommunikation über Abteilungsgrenzen hinweg eingeschränkt wurde.

Image

Es herrscht eine immer größer werdende Unzufriedenheit der Mitarbeitenden. Das liegt unter Anderem daran, dass es keine langfristige Vision gibt und viel Micromanagement vorherrscht. Nach außen will man sich natürlich im besten Licht zeigen, auch indem man klar gegen schlechte Kununu-Bewertungen vorgeht.
Nach dem Einreichen meiner Kündigung durfte ich das in Bewerbungsgesprächen und bis nach Vertragsunterschrift neuer Mitarbeitenden nicht kommunizieren, damit sie auch wirklich unterschreiben und neue Mitarbeitende nachkommen.
Hier wird wie gesagt viel Wert auf Außenwahrnehmung gelegt - intern ist die Stimmung aber nicht gut.

Work-Life-Balance

Überstunden konnten komplett gesammelt und abgefeiert werden. Das war ein echter Benefit, den ich von vorherigen Arbeitgebern nicht kannte. Gelegentlich wurde man gebeten, geleistete Arbeit von Sonntagen auf einen anderen Arbeitstag zu buchen, aber das ist ja nur eine Kleinigkeit.
Wenn man am Ende des Monats mehr als 16h auf dem Überstundenkonto hatte, so sind die Mehrstunden verfallen. Ein voller Tag Überstundenabbau stand jedem Mitarbeiter aber pro Monat zu.

Karriere/Weiterbildung

Aufstiegsmöglichkeiten sind rar. Gelegentlich schaffen Mitarbeiter den Aufstieg in die Teamleitung oder in eine Senior-Position. Entwicklungen der Account-Manager werden intern aggressiv vermarktet, damit die anderen Account-Manager sich ebenfalls den Hintern aufreißen und Geld in die Kasse spielen.
Schulungen werden intern und extern durchgeführt. Hier hat sich in den letzten Jahren doch Einiges getan.

Gehalt/Benefits

Mein Gehalt war marktüblich, ich kann mich hier gar nicht beschweren. Auch eine Gehaltserhöhung konnte ich heraushandeln. Es gibt Zuzahlung für ein kleines Fitnessstudio in Karlsruhe und Corporate Benefits. Klar könnte man als Arbeitgeber mehr machen, aber ich hab auch schon viel weniger erlebt und kann mich daher kaum beschweren.

Wenn man mit niedrigem Gehalt einsteigt gibt es aber kaum die Möglichkeit auf ein normales Niveau zu steigen. Sämtliche Gehaltsanpassungen müssen von der Geschäftsführung unter Vorbringen vieler Gründe erkämpft werden.

Mitarbeitende und dessen Freunde und Verwandte bekommen die Hardware von JACOB zum Einkaufspreis - selbst die Einkaufspreise sind aber noch teurer als bei anderen Anbietern (zumindest wenn man die Artikel auf Idealo oder Geizhals sucht). Ich habe hier schon mehrfach überlegt mir was von JACOB zu kaufen, die Produkte dann aber bei den Preisvergleichern günstiger gefunden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mehr Schein als Sein. Für die Außenwirkung wird hier viel gemacht. So wird beispielsweise kommuniziert, dass die Plastik-Füllmasse der Pakete recycled ist und damit besser für die Umwelt ist als Pappe - das wurde angeblich selbst berechnet.
Es wird behauptet, dass viel Wert auf Umwelt gelegt wird, aber die Geschäftsführung fährt weiterhin große AMGs und Mercedes-Kastenwagen. Alle Autos der Dienstwagenflotte sind Verbrenner.
Werbegeschenke sind nachhaltig. Hier wird Wert auf beispielsweise Edelstahltassen und Kork- und Papp-Kugelschreiber gelegt.
Produkte und Artikel werden von allen Händlern eingekauft, hauptsache man kann viel Marge rausholen und Geld in die Kasse bringen - ehrlicherweise ist das aber im Elektroniksegment Standard und kann JACOB nicht vorgehalten werden.

Kollegenzusammenhalt

Auf gleicher Ebene gibt es in meiner Abteilung bei den Mitarbeitenden, Group-Leads und Teamleads einen relativ guten Zusammenhalt. Leider hatte ich einige Insights über den Zusammenhalt auch in anderen Abteilungen oder dem Top-Management. Hier wurde mehr gegeneinander gearbeitet als miteinander, da bestimmte Persönlichkeiten einen Machtgewinn über ein gutes Miteinander setzten. Sehr schade, dass das wohl auch von ganz oben weiter angefacht und gewünscht wird - ganz im Sinne von "Survival of the fittest".

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt einige Mitarbeiter, die schon lange mit dabei sind und ein fortgeschrittenes Alter aufweisen. Hier wird die Expertise von Mitarbeitern und Führungskräften aber sehr geschätzt.
Für neuere, ältere Mitarbeiter:innen wird nicht so viel Verständnis aufgebracht.

Vorgesetztenverhalten

Meine eigene direkte Führungskraft war Top, das muss man wirklich so sagen. Leider war auch er anderen Personen unterstellt und musste entsprechend agieren. Durch einen guten und wertschätzenden Austausch wusste ich aber immer, woran ich bin und warum bestimmte Dinge umgesetzt werden mussten, auch wenn Entscheidungen nicht immer auf Basis von Zahlen oder Daten getroffen wurden.

Von meiner direkten Führungskraft abgesehen muss ich aber sagen, dass JACOB noch sehr viel Entwicklungspotential im Vorgesetztenverhalten hat. Das geht schon mit etlichen menschlichen Verfehlungen auf Sommerfesten und Weihnachtsfeiern los. Optimierungsmöglichkeiten in Prozessen und Strukturen wurden aufgezeigt, aber die langjährigsten Führungskräfte wischten diese eher vom Tisch als dass man mit seiner Expertise ernst genommen wurde. Hier ist viel Potential.

Arbeitsbedingungen

Hardware und Software sind auf einem guten Stand. Man bekommt wirklich neue Hardware bei Anstellung, hier mangelt es an nichts. Konferenzräume sind nur wenige da und Rückzugsmöglichkeiten sind in den Großraumbüros kaum gegeben. Selbst die Ruheboxen sind leider nicht schalldicht.
Für mich gab es Homeoffice-Möglichkeiten, wenn mein privates Umfeld das erforderte, genutzt habe ich es aber kaum. Mitarbeitende müssen 2 Tage die Woche im Office sein, sofern sie keine Anwesenheitspflicht haben (beispielsweise Logistik und Officemanagement)

Kommunikation

Die Kommunikation mit Kollegen und Mitarbeitern war abteilungsintern und abteilungsübergreifend für mich okay, da ich großen Wert auf konstruktive und wertschätzende Kommunikation gelegt habe - das beruhte dann auch auf Gegenseitigkeit. Einzelne Führungskräfte in den oberen Managementebenen verstehen es leider nicht zu kommunizieren. Da waren unangebrachte Sprüche an der Tagesordnung - und da das Top-Management auch keinen Wert auf eine Veränderung dessen gelegt hatte, wurde es leider im Laufe meiner Beschäftigung immer schlechter.

Gleichberechtigung

Es gibt unverhältnismäßig wenige weibliche Führungskräfte. Auf Mitarbeiterebene an sich gibt es hier aber keine Probleme.

Interessante Aufgaben

Ich hatte das Glück, einige spannende und unternehmensentwickelnde Aufgaben gemeinsam mit meinen Teams umsetzen zu können. Leider waren auch immer wieder aktionistische Aufgaben mit dabei, denen leider die Daten- und Faktengrundlagen gefehlt haben - Entscheidungen auf Basis von Emotionen also. Über die Jahre der Beschäftigung hinweg nahmen diese leider immer weiter zu.

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Arbeitgeber-Kommentar

Dominik Schmidt, Director People, Development & Organisation
Dominik SchmidtDirector People, Development & Organisation

Verstanden.

Vielen Dank für Dein sehr ausführliches und reflektiertes Feedback, gerade weil Du Dir bewusst Zeit genommen hast, um es mit Abstand und ohne akute Emotionen zu schreiben.

Das schätze ich. Schön zu lesen, dass Dir die Zusammenarbeit mit einigen Kolleginnen und Kollegen Freude gemacht hat, dass Du Deine eigene Führungskraft als "Top" beschreibst, Hardware und Software gut bewertest und dass Dein Gehalt marktüblich war und Du sogar eine Erhöhung erreichen konntest.

Deine Kritik an Micromanagement, fehlendem Vertrauen seitens des Top-Managements und einer geförderten Ellenbogenkultur auf Director- und Account-Manager-Ebene nehme ich sehr ernst – das widerspricht dem, wie wir als Unternehmen zusammenarbeiten wollen.

Ebenso ernst nehme ich Deine Beobachtung zu unangebrachten Sprüchen einzelner Führungskräfte auf oberer Ebene und dass langjährige Führungskräfte offenbar mit mehr durchkommen als andere. Führung muss Vorbild sein, und wenn das nicht konsequent für alle Ebenen gilt, ist das ein berechtigter Kritikpunkt.

Zum Thema Umweltbewusstsein: Dass Nachhaltigkeitskommunikation und tatsächliches Handeln – etwa bei der Fahrzeugflotte – auseinanderfallen, ist ein fairer Punkt, den wir uns anschauen sollten, auch wenn Du selbst einordnest, dass die Einkaufspraxis im Elektroniksegment branchenüblich ist.

Zur mehrfach von Dir und anderen erwähnten anwaltlichen Anzweiflung von Bewertungen: Es steht uns – wie jedem Unternehmen – zu, bei anonym verfassten Kommentaren durch Kununu prüfen zu lassen, ob die verfassende Person tatsächlich bei uns beschäftigt war. Das ist ein reguläres Verfahren und richtet sich nicht gegen den Inhalt einer Bewertung.

Dass du nach dem Einreichen deiner Kündigung das in Bewerbungsgesprächen und bis nach Vertragsunterschrift neuer Mitarbeitenden nicht kommunizieren durftest, ist so nicht wahr. Es gehört sich entweder, dass gekündigte Personen nicht mehr an aktiven Bewerbungsprozessen teilnehmen oder den Kündigungsstatus von sich aus nicht erwähnen. Schade, dass es dir so vorkam, als wäre es dir verboten worden.

Deine Verbesserungsvorschläge nehme ich mir persönlich zu Herzen, insbesondere den Punkt zur Selbstreflexion auf allen Ebenen. Danke, dass Du Dir trotz Deines Weggangs die Zeit für so ein konstruktives Feedback genommen hast.

Viele Grüße,
Dominik

Naja

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Beschaffung / Einkauf bei Jacob Elektronik GmbH in Karlsruhe gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Qualifizierte Führungskräfte


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Dominik Schmidt, Director People, Development & Organisation
Dominik SchmidtDirector People, Development & Organisation

Hallo lieber ehemaliger Kollege, liebe ehemalige Kollegin,

danke für dein Feedback, auch wenn es sehr knapp ausfällt.

Schön ist, dass du die Themen Gleichberechtigung, Umgang mit älteren Kollegen, Work-Life-Balance und Image positiv bewertest.
Ich sehe, dass du insbesondere das Vorgesetzten-Verhalten nicht gut in Erinnerung hast.

Was hältst du davon, dass du mit mir -diskret und vertraulich- das und mögliche andere Themen besprichst? Ich lade dich gerne zu einem Treffen ein und wir besprechen deine Eindrücke? Das würde uns unterstützen. Jetzt schon mal vielen Dank dafür!

Viele Grüße,

Dominik

Tolle Entwicklung und viel Förderung

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Jacob Elektronik GmbH in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ambition, Veränderung, Energie

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Manche Führungskräfte, die geduldet werden

Verbesserungsvorschläge

Mehr Zusammenhalt zwischen Abteilungen, sonst ist es ein richtig guter Arbeitgeber und ein toller Ort, um im Marketing zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln.

Arbeitsatmosphäre

Es ist viel zu tun und neben der Arbeit gibt es wenig Raum für Anderes. Wer das mag, ist hier genau richtig!

Work-Life-Balance

Es gibt 2 Homeoffice-Tage

Kollegenzusammenhalt

In der Abteilung sehr gut, mit vielen anderen Abteilungen auch sehr gut. Bei manchen Abteilungen merkt man jedoch stark, dass gute Zusammenarbeit nicht gewünscht ist.

Vorgesetztenverhalten

Sehr fordernd und überall wird gearbeitet um besser zu werden.

Kommunikation

Bereichsübergreifend gibt es gute Informationsevents, außerhalb dieser gibt es wenig Austausch zu aktuellen Entwicklungen im Unternehmen

Interessante Aufgaben

Sehr abwechslungsreich, man kann sich selbst voll einbringen und entfalten – wenn man will.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

2Hilfreichfinden das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Dominik Schmidt, Director People, Development & Organisation
Dominik SchmidtDirector People, Development & Organisation

Hallo liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für deine Beurteilung.

Wenn du magst, so komme gerne auf mich zu und gib mir einen Hinweis, wie den Kommentar zu den Führungskräften und in den Verbesserungsvorschlägen gemeint und umsetzbar ist.

Viele Grüße,

Dominik

Arbeitgeber mit Zukunft und Potential

3,8
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Jacob Elektronik GmbH in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dynamik, Wandel mit dem Wunsch nach Professionalität und Effizienz, Menschliches Miteinander

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Personalentscheidungen in vereinzelten Situationen, Ambitionierte Ziele und spannenden Phasen

Verbesserungsvorschläge

Mehr Feedback von der Basis einfordern und dies v.a. in grundlegende Unternehmensentscheidungen einfließen lassen.
Fluktuation und bestimmten Unternehmensbereichen muss frühzeitig wahrgenommen und unterbunden werden.

Image

großer Bekanntheitsgrad in Karlsruhe

Work-Life-Balance

Überstundenkonto ist limitiert, mit dem Wunsch diese nicht aufzubauen, sondern zeitnah abzubauen. Ziel ist es, Work-Life-Balance im Fokus zu halten. Ausnahmen können Situationsbedingt mit der Führungskraft geklärt werden.

Karriere/Weiterbildung

Bisher interne Maßnahmen und keine externen, liegt aber auch daran dass keine Angefordert wurden

Gehalt/Benefits

Fixgehalt ist Verhältnismäßig gering, Variabler Gehalt ist aber aktuell ungedeckelt und selbst beeinflussbar. 13. Gehalt ist vorhanden

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Aktuell kein wahrnehmbares Thema

Kollegenzusammenhalt

In den Business Units ist es je nach Führungskraft und Team sehr sehr gut, Abteilungsübergreifend ist es noch verbesserbar, wird aber durch Firmenevents versucht stetig zu entwickeln

Umgang mit älteren Kollegen

Kollegen werden bei Zielen und Aufgaben genau so gefordert wie "jüngere" Kollegen, aufgrund generell "Jungem" Unternehmen gibt es aber wenig Beispiele.

Vorgesetztenverhalten

Kommt auf die Ebenen und Abteilungen an, alles in allem ist Luft nach oben, aber neue Leitlinien zeigen auf, dass der Realismus im Unternehmen vorhanden ist und der Wunsch nach Entwicklung gelebt bzw angestrebt wird.

Arbeitsbedingungen

Tolles Gebäude, mit gutem Arbeitsequipment, IT Infrakstruktur wird aktuell nachgezogen aber hier ist eine Idee erkennbar. Kostenfreie Getränke und gut ausgestattete Pausenräume sind vorhanden.

Kommunikation

Teilweise verzögert und/oder unklar, aufgrund der Unternehmensprozesse und Tools ist hier viel Verbesserungspotential.

Gleichberechtigung

Kein wahrnehmbarer Unterschied aus meiner Sicht, Leistung und Einsatz zählen.

Interessante Aufgaben

Projekte können aufgrund eigener Motivation selbst gefunden und vorangetrieben werden. Die Aufgaben sind je nach Stelle und Eigenantrieb selbst gestaltbar.


Arbeitsatmosphäre

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Arbeitgeber-Kommentar

Dominik Schmidt, Director People, Development & Organisation
Dominik SchmidtDirector People, Development & Organisation

Hallo liebe Kollegin, lieber Kollege,

danke für das gute und positive Feedback.

Viele Grüße,

Dominik

Guter Arbeitgeber, der Weg zum "Sehr gut" ist steinig

4,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei JACOB Elektronik GmbH in Karlsruhe gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Alles in allem eine gute Atmosphäre. Die neuen Büros sind wirklich neuester Standard. Manchmal sind die Kollegen ein bisschen laut, aber das regelt sich schon noch.

Work-Life-Balance

In Ordnung. Wir sprechen uns gut ab. 2 Tage pro Woche ist Home-Office möglich.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt Jahresgespräche bei denen die Mitarbeiter Weiterbildungen anfragen können.

Gehalt/Benefits

Könnte mehr sein. Es sind aber Kollegen dabei, die verdienen durch Provisionen gutes Geld.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Könnte besser sein. Es wird zwar Müll getrennt, aber mehr auch nicht.

Kollegenzusammenhalt

Klasse. Wir sind eine Einheit bei mir im Team. Leider gibt es aber Kollegen, die stänkern und schlechte Laune verbreiten. Die sind aber leider in alle Unternehmen. Ich brauche sie nicht, besser wäre sie ziehen die Konsequenz aus ihrer negativen Einstellung. Ich bin seit 3 Jahren bei der Jacob und es tut sich viel. Die Kollegen die schon länger da sind klagen immer darüber wie schön es früher doch mal war. Das nervt.

Umgang mit älteren Kollegen

Im Vertrieb sind auch Kollegen, die älter als 50 sind. In anderen Abteilungen auch.

Vorgesetztenverhalten

In Ordnung. Aber leider immer wieder nicht so gut. Kann ich aber verstehen, weil viele Entscheidungen an uns kommuniziert werden müssen. Das könnte besser an uns vermittelt werden.

Kommunikation

Es finden regelmäßige Meetings auf Team- und Abteilungsebene statt, in denen Informationen geteilt werden. 2-3x pro Jahr gibt es unternehmensweite Informationen, hier werden Zahlen und Strategien angesprochen.

Gleichberechtigung

Bei der Jacob sind alle gleich. Ich habe Kollegen aus unterschiedlichsten Kulturkreisen und Hautfarben.

Interessante Aufgaben

Vertrieb von IT. Es ist immer wieder der gleiche Vorgang. Das ist aber nicht negativ. Ich lerne immer neue Ansprechpartner kennen und fahre zu Kunden. Das macht es abwechslungsreich.


Image

Arbeitsbedingungen

2Hilfreichfinden das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Guter Arbeitgeber mit modernem Büro, tollen Kollegen und unterstützenden Vorgesetzten.

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Beschaffung / Einkauf bei JACOB Elektronik GmbH in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegenzusammenhalt, Benefits, Flexibilität wie z.B. Homeoffice und flexible Arbeitszeiten

Arbeitsatmosphäre

Vorgesetzten stehen jederzeit hinter einem, sind sehr wertschätzend. Innerhalb der Abteilung gutes Arbeitsklima.

Work-Life-Balance

Es gibt eine Kernarbeitszeit (9.00-16.00 Uhr) und teilweise Früh/Spätschicht, durch die vielen Mitarbeitenden teilt sich das gut auf. Wichtige Termine wie z.B. Facharzttermine können problemlos auch während der Arbeitszeit wahrgenommen werden.

Karriere/Weiterbildung

Durch regelmäßige Feedbackgespräche wird viel getan. Aufstieg ist möglich auch Weiterbildungen.

Kollegenzusammenhalt

Sehr guter Zusammenhalt, es wird sich gegenseitig unterstützt.

Vorgesetztenverhalten

Sehr wertschätzend. Direkte Kommunikation auf Augenhöhe. Die Vorgesetzten haben immer ein offenes Ohr.

Arbeitsbedingungen

Durch den Umzug in das neue Gebäude sehr positiv. Modernes Bürogebäude, Top Lage. Ergonomisch höhenverstellbarer Schreibtische für jeden Arbeitsplatz.

Kommunikation

Teilweise fehlt noch Transparenz. Es wurde in den letzten Monaten viel dafür getan, dass jeder auf dem gleichen Stand ist, was betriebliche Informationen angeht.

Interessante Aufgaben

Sehr vielseitiges Aufgabengebiet. Auf individuelle Wünsche wird eingegangen. Jeder kann Ideen mit einbringen.


Image

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Ambitioniertes Unternehmen mit viel Potenzial

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Beschaffung / Einkauf bei Jacob Elektronik GmbH in Karlsruhe gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Man fühlt sich sehr wohl. Sowohl im Büro als auch im Homoffice fühle ich mich wertgeschätzt und integriert.

Image

Wir haben in der Branche einen guten Ruf. Hersteller und Lieferanten arbeiten gerne mit uns zusammen.

Work-Life-Balance

Durch die Gleitzeitregelung, können auch mal private Termine während der Arbeitszeit wahrgenommen werden. Das ist sehr wertvoll!

Karriere/Weiterbildung

Aufstiegsmöglichkeiten gibt es aktuell nicht, weil alle Positionen besetzt sind. Fachliche Weiterbildung dennoch im Tagesgeschäft weitaus möglich.

Gehalt/Benefits

Gehalt leider unterdurchschnittlich, aber wenn man gute Leistungen bringt, wird das nach einer gewissen Zeit mit einer Gehaltserhöhung belohnt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hier wird noch kein Fokus darauf gelegt, allerdings beschäftigt sich die Firma bereits mit diesem Thema.

Kollegenzusammenhalt

Wir unterstützen uns gegenseitig, sind ein tolles Team und haben Spaß bei der Arbeit!

Umgang mit älteren Kollegen

Im Einkauf sind wir alle ähnlich alt. Allerdings ist der Umgang mit älteren Kollegen aus anderen Abteilungen genauso respektvoll wie innerhalb unseres Teams.

Vorgesetztenverhalten

Man wird gefördert und gefordert, Entwicklung bleibt hier nie aus!

Arbeitsbedingungen

Modernes Büro und gute Ausstattung

Kommunikation

Informationsfluss innerhalb des Einkaufs ist sehr gut, allerdings könnte man noch etwas mehr über die Unternehmensfortschritte informiert werden. Formate dafür gibt es, allerdings finden diese unregelmäßig statt.

Gleichberechtigung

Wir haben sowohl Frauen als auch Männer in Führungspositionen. Auch die Mitarbeiter werden alle gleich behandelt.

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreiches, interessantes Standardgeschäft und zusätzlich immer mal wieder eine Sonderaufgabe, für die einem Zeit eingeräumt wird.

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Mehrfachbewertung

Seit 12 Jahren gut.

4,6
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Jacob Elektronik GmbH in Karlsruhe gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gibt ein 13. Gehalt. Es gibt viele Feste, sehr gute und wertschätzende Mitarbeitergespräche mit Feedback für Weiterentwicklung. Aller eins bis zwei Jahre Gehaltsgepräche. Es gibt Schulungen etc. Wer hier her kommt um was zu erreichen, kann es auch erreichen.

Arbeitsatmosphäre

War in der Vergangenheit schwierig durch zu viele Standorte. Jetzt ist der Hauptsitz in Karlsruhe aber wieder mit fast allen Abteilungen zusammen.

Image

Könnte besser sein, aber ich denke die nächsten Jahre wird sich der Stratgiewechsel auszahlen auch im Image auszahlen.

Work-Life-Balance

2 Tage HO mit 3 Tage Präsenz. Gefällt mir.

Karriere/Weiterbildung

Immer gegeben. Leistung wird belohnt.

Gehalt/Benefits

Vertrieb bedeutet, Provision. Ich bin sehr zufrieden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

könnte besser sein, aber ok

Kollegenzusammenhalt

sehr gut und jetzt Besser. Alle sind wieder an einem hochmodernen Standort. Wie früher, nur jetzt modern.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt welche und die erlebe ich immer freundlich

Vorgesetztenverhalten

Klasse. Man wird gefordert und gefördert.

Arbeitsbedingungen

Spitze. Alles was man braucht, bekommt man. Ich brauche aber ehrlicherweise wenig. ;)

Kommunikation

immer vorhanden und immer einwandfrei. Es gibt Weekly´s und monthly´s. Man wird über alles immer abgeholt. Auch die Geschäftsführung hat letztens in einem Video kommuniziert und ihren Strategiewechsel erklärt.

Gleichberechtigung

Ich bin eine Frau und fühle in der IT Branche sehr wohl.

Interessante Aufgaben

Mir war noch nie langweilig.

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