Solider Arbeitgeber aber Klischees der Immobilienbranche sind an der Tagesordnung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Betriebliche Altersvorsorge
Deutschlandticket
öffentliche Anbindung der Büros
flexible Arbeitsstunden
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Personen mit diversen Compliance Cases werden nicht gekündigt
Kommunikation top down funktioniert nicht, viele Informationen bekommt man über den Flurfunk
HR Abteilung überfordert und Zuständigkeiten unklar
Verbesserungsvorschläge
mehr offene und transparentere Kommunikation
ein verbessertes Angebot an externen Weiterbildungsmöglichkeiten für alle Abteilungen
konsequenter gegen Belästigungsvorfälle und Mobbing vorgehen
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist gut wenn das Geschäft läuft. Zuletzt leider sehr demoralisierend da schlechte wirtschaftliche Lage und große Kündigungswelle in allen Bereichen
Image
Das Image ist in der Branche immer noch positiv aber fängt langsam an zu bröckeln. Für den Einstieg und auf dem Papier ein guter Name aber da es ein börsennotiertes Unternehmen ist, muss man auch damit rechnen, dass es in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Konsequenzen geben wird.
Es werden zudem viele Aufgaben nach Indien zu einem Dienstleister ausgelagerte.
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance ist in Ordnung. Es gibt mal intensivere Zeiten, mal kann man auch deutlich früher Feierabend machen. In manchen Abteilungen wird man jedoch schief angeschaut wenn man bereits um 17 Uhr Feierabend macht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mülltrennung ist nicht vorhanden. In diesem Bereich lässt sich noch sehr viel machen.
Karriere/Weiterbildung
Schwierig. Je nachdem in welcher Abteilung man arbeitet, sind externe Weiterbildungsmaßnahmen gar kein Problem und es ist auch egal, wie teuer und sinnvoll diese sind.
Es gibt intern die Möglichkeit Webinare und Schulungen zu machen aber eine aktive Förderung durch den Vorgesetzten ist eine Seltenheit. Es wird eher darauf gesetzt, dass der Mitarbeiter sich in Eigenregie weiterbildet.
Ein duales Studium wird unterstützt und teilweise die Kosten übernommen.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist gut wenn man die richtigen Leute gefunden hat. Ansonsten findet man die üblichen Charaktere der Immobilienbranche.
Vorgesetztenverhalten
Im Großen und Ganzen an sich gut. Aber das kommt sehr auf den Vorgesetzten drauf an. Es gibt leider auch genügend Vorgesetzte, wo man über eine Neubesetzung nachdenken sollte
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind in Ordnung aber definitiv verbesserungswürdig.
Kommunikation
Die Kommunikation ist ausbaufähig. Es finden zwar regelmäßig Town Halls statt aber der Informationsgehalt ist sehr dürftig. Was aber nicht überraschend ist, da dies ein amerikanischer Konzern ist
Gehalt/Benefits
Die Gehälter werden pünktlich bezahlt aber unterscheiden sich sehr stark zwischen den einzelnen Abteilungen. Leider wird wenig nach Qualifikation und/oder Bildungsstand bezahlt. Es gibt meist keinen Unterschied zwischen Bachelor und Masterabsolventen in Bezug auf das Einstiegsgehalt. Das Deutschlandticket wird bezahlt, es gibt die Möglichkeit ein Jobrad zu leasen und eine betriebliche Altersvorsorge ist vorhanden. Da muss man nur in das Kleingedruckte schauen in Bezug auf Betriebszugehörigkeit und Auszahlung.
Gleichberechtigung
Die ganzen verpflichtenden Trainings für ethisches Verhalten und vor allem zum Thema Belästigung am Arbeitsplatz sind für die Katz. Die werden nur schnell fertiggemacht, ohne, dass etwas hängen bleibt.
Frauen haben es immer noch schwer in der Immobilienbranche.
Interessante Aufgaben
Es gibt natürlich auch die Standardaufgaben, die einfach zum Beruf dazu gehören aber es gibt immer wieder Kundenprojekte, die neue Anforderungen und Herausforderungen mit sich bringen.

