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Bewertung

Solider Arbeitgeber aber Klischees der Immobilienbranche sind an der Tagesordnung

2,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Jones Lang LaSalle SE in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Betriebliche Altersvorsorge
Deutschlandticket
öffentliche Anbindung der Büros
flexible Arbeitsstunden

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Personen mit diversen Compliance Cases werden nicht gekündigt
Kommunikation top down funktioniert nicht, viele Informationen bekommt man über den Flurfunk
HR Abteilung überfordert und Zuständigkeiten unklar

Verbesserungsvorschläge

mehr offene und transparentere Kommunikation
ein verbessertes Angebot an externen Weiterbildungsmöglichkeiten für alle Abteilungen
konsequenter gegen Belästigungsvorfälle und Mobbing vorgehen

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist gut wenn das Geschäft läuft. Zuletzt leider sehr demoralisierend da schlechte wirtschaftliche Lage und große Kündigungswelle in allen Bereichen

Image

Das Image ist in der Branche immer noch positiv aber fängt langsam an zu bröckeln. Für den Einstieg und auf dem Papier ein guter Name aber da es ein börsennotiertes Unternehmen ist, muss man auch damit rechnen, dass es in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Konsequenzen geben wird.
Es werden zudem viele Aufgaben nach Indien zu einem Dienstleister ausgelagerte.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance ist in Ordnung. Es gibt mal intensivere Zeiten, mal kann man auch deutlich früher Feierabend machen. In manchen Abteilungen wird man jedoch schief angeschaut wenn man bereits um 17 Uhr Feierabend macht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mülltrennung ist nicht vorhanden. In diesem Bereich lässt sich noch sehr viel machen.

Karriere/Weiterbildung

Schwierig. Je nachdem in welcher Abteilung man arbeitet, sind externe Weiterbildungsmaßnahmen gar kein Problem und es ist auch egal, wie teuer und sinnvoll diese sind.
Es gibt intern die Möglichkeit Webinare und Schulungen zu machen aber eine aktive Förderung durch den Vorgesetzten ist eine Seltenheit. Es wird eher darauf gesetzt, dass der Mitarbeiter sich in Eigenregie weiterbildet.
Ein duales Studium wird unterstützt und teilweise die Kosten übernommen.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist gut wenn man die richtigen Leute gefunden hat. Ansonsten findet man die üblichen Charaktere der Immobilienbranche.

Vorgesetztenverhalten

Im Großen und Ganzen an sich gut. Aber das kommt sehr auf den Vorgesetzten drauf an. Es gibt leider auch genügend Vorgesetzte, wo man über eine Neubesetzung nachdenken sollte

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind in Ordnung aber definitiv verbesserungswürdig.

Kommunikation

Die Kommunikation ist ausbaufähig. Es finden zwar regelmäßig Town Halls statt aber der Informationsgehalt ist sehr dürftig. Was aber nicht überraschend ist, da dies ein amerikanischer Konzern ist

Gehalt/Benefits

Die Gehälter werden pünktlich bezahlt aber unterscheiden sich sehr stark zwischen den einzelnen Abteilungen. Leider wird wenig nach Qualifikation und/oder Bildungsstand bezahlt. Es gibt meist keinen Unterschied zwischen Bachelor und Masterabsolventen in Bezug auf das Einstiegsgehalt. Das Deutschlandticket wird bezahlt, es gibt die Möglichkeit ein Jobrad zu leasen und eine betriebliche Altersvorsorge ist vorhanden. Da muss man nur in das Kleingedruckte schauen in Bezug auf Betriebszugehörigkeit und Auszahlung.

Gleichberechtigung

Die ganzen verpflichtenden Trainings für ethisches Verhalten und vor allem zum Thema Belästigung am Arbeitsplatz sind für die Katz. Die werden nur schnell fertiggemacht, ohne, dass etwas hängen bleibt.
Frauen haben es immer noch schwer in der Immobilienbranche.

Interessante Aufgaben

Es gibt natürlich auch die Standardaufgaben, die einfach zum Beruf dazu gehören aber es gibt immer wieder Kundenprojekte, die neue Anforderungen und Herausforderungen mit sich bringen.

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Arbeitgeber-Kommentar

JLL Germany

Vielen Dank für deine offene und differenzierte Rückmeldung. Wir schätzen dies sehr.

Wir freuen uns, dass du unsere Sozialleistungen wie die betriebliche Altersvorsorge und das Deutschlandticket sowie die flexible Arbeitszeitgestaltung und die gute Lage unserer Büros positiv bewerten. Der kollegiale Zusammenhalt und die interessanten Kundenprojekte, die du erwähnst, sind wichtigen Säulen unserer Unternehmenskultur.

Deine kritischen Punkte nehmen wir ernst. Transparente Kommunikation ist ein zentraler Baustein erfolgreicher Zusammenarbeit, niemand ist auf inoffiziellen Flurfunk angewiesen.
Wir bemühen uns, relevante Informationen zeitnah bereitzustellen, wobei wir auch an wirtschaftliche und regulatorische Rahmenbedingungen gebunden sind.
Jedes Townhall informiert ausführlich und bietet die Gelegenheit, in den direkten Austausch zu gehen. Nimmt man diese Möglichkeit nicht wahr, liegt dies bei jeder Mitarbeiterin selbst.

Zur Kritik am HR-Bereich: Unsere Personalabteilung arbeitet mit klaren Zuständigkeiten. Bei Unklarheiten bitten wir um direkte Kontaktaufnahme mit den zuständigen Ansprechpartnern.

Die Trainings zu ethischem Verhalten entsprechen internationalen Standards. Die praktische Umsetzung liegt in der Verantwortung jedes einzelnen Mitarbeiters.

Die unterschiedliche Vergütungsstruktur in den Abteilungen spiegelt marktorientierte Bewertungen der jeweiligen Positionen wider. Entgeltfragen werden auf Basis von Rolle, Leistung und Verantwortung entschieden.

Einige Kommentare sind sehr pauschal. Die Immobilienbranche gilt nach wie vor als männerdominiert. Die Anzahl weiblicher Mitarbeiterinnen bei JLL ist sehr hoch. Ebenso engagieren wir uns bei "Frauen in Führung". Hier ist jede Kollegin eingeladen, sich zu engagieren.

Wir erwarten von unseren Mitarbeitern Eigeninitiative bei der persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung und unterstützen diese im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten bestmöglich.

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Puls

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.