Ein falsches Image
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ehrlich gesagt, eigentlich nichts mehr.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Gehalt, Entwicklungsmöglichkeiten, steigende Intransparenz
Verbesserungsvorschläge
Die Mitarbeiter endlich mal wieder wertschätzen und nicht mehr als Verbrauchsgut zu betrachten
Arbeitsatmosphäre
Dank erneutem Ausfall der Gehaltserhöhung, trotz steigendem Aufgabenumfangs, einer massiven Reduktion an Kommunikation durch die Führungsebene, keinerlei Möglichkeit sich zu entwickeln (außer paar Fortbildungen, die einem im Anschluss nichts nützen) ist die Atmosphäre eher schlecht. Es wird das nötigste gemacht, aber es gibt kein Engagement mehr und viele Kollegen und Kolleginnen schauen sich nach was Neuem um.
Image
JobRad kann mittlerweile nur noch, durch intensive Imagepflege neue Leute für sich gewinnen. Nur das gepflegte Image ist leider nur noch eine Fassade.
Work-Life-Balance
Dank Vertrauensarbeitszeit und Home-Office kann man die Arbeit und das Privatleben relativ gut um einander herum planen. Nur nimmt man den wachsenden Frust von der Arbeit immer mehr mit Nach Hause.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt keinerlei strategische Personalplanung. Stattdessen werden Angestellte solange verschlissen, bis sie kündigen und dann sollen sie eins zu eins nach besetzt werden. Man kann in ähnlichen Aufgabengebieten die Teams wechseln, aber aufsteigen ist fast unmöglich
Gehalt/Benefits
Seit drei Jahren keine Gehaltserhöhung, bedeutet man wird fürs Dableiben bestraft, da alles andere deutlich teurer geworden ist seit dem. Dazu ein Gehaltssystem, dass nicht eingehalten wird, auf Anweisung der Geschäftsführung wie mir meine Führungskraft gesagt hat. Angeblich marktübliche Gehälter, wobei es noch nie eine fixe Aussage gab, was überhaupt der Markt sein soll. Gerade in den unteren Gehaltsbändern hat man echt massive Probleme eine vernünftige Wohnung in Freiburg zu finden, was definitiv nicht mit dem vertraglichen Arbeitsplatz in Freiburg zusammenpasst. Und weiter rausziehen würde bedeuten mehr Zeit und Geld fürs Pendeln auszugeben.
Einzig die Benefits wie das Mobilitätsbudget reißen es ein wenig raus, können aber das mangelnde Gehalt auch nicht mehr kompensieren.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wurde in den vergangenen Jahren ziemlich zurückgefahren
Kollegenzusammenhalt
Das einzige was einem halbwegs durch den Tag rettet. Aber viele haben keine Lust mehr oder verlassen sogar das Unternehmen, weshalb der Zusammenhalt auch leider.
Umgang mit älteren Kollegen
Relativ wenig ältere Kollegen, aber scheint zu laufen.
Vorgesetztenverhalten
Seit jeher ein Problem bei JobRad. Beschwert man sich über Führungskräfte wird es heruntergespielt, von der übergeordneten Führungskraft. Es wird Druck aufgebaut wo absolut kein Druck notwendig ist und Mikromanagement betrieben. Lieblinge profitieren, während diejenigen, die Kritik äußern indirekt bestraft werden, bspw. dass sie mehr an die Führungskraft über ihre Arbeit berichten müssen, als andere Teammitglieder.
Arbeitsbedingungen
Überall ergonomische Arbeitsplätze, aber eine Klimatisierung, die zwar nachhaltig, aber technisch absolut nicht ausreichend ist. Dazu der Lärm eines Großraumbüros. Jalousien, die nicht ordentlich funktionieren (sie gehen automatisch da hoch, wo die Sonne drauf scheint und da runter wo Schätzen ist)
Kommunikation
Früher war Transparenz ein ehrlich gelebter Wert. Heute ist es nur noch eine leere Hülse.
Gleichberechtigung
Das einzige wo es scheinbar gut läuft.
Interessante Aufgaben
Man hat die immer gleichen Aufgaben. Sich weiterentwickeln ist fast unmöglich.