JobRad GmbH Logo

JobRad 
GmbH
Bewertungen

110 von 252 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Gut am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 3,8Weiterempfehlung: 65%
Score-Details

110 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Einfach viel zu viel Personal eingestellt, dass rächt sich jetzt…

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei JobRad GmbH in Freiburg im Breisgau gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Aktuell fällt es mir schwer, noch positive Aspekte hervorzuheben. Insbesondere die Kündigungswelle hat mein Bild vom Arbeitgeber deutlich verändert. Für mich ist bis heute nicht nachvollziehbar, nach welchen Kriterien viele Mitarbeitende gekündigt wurden. Die aus meiner Sicht mangelnde Transparenz bei diesen Entscheidungen hat mein Vertrauen in das Unternehmen erheblich beeinträchtigt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

der Fokus des Unternehmens heute deutlich stärker auf Wirtschaftlichkeit und Profitabilität liegt als noch vor einigen Jahren. Dadurch hat sich aus meiner Sicht auch die Unternehmenskultur verändert. Die Werte und der Umgang miteinander, die das Unternehmen früher aus meiner Sicht ausgezeichnet haben, sind heute nicht mehr in gleichem Maße erkennbar. Deshalb habe ich das Gefühl, dass das Unternehmen nicht mehr dasselbe ist, wie ich es bei meinem Einstieg kennengelernt habe.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hängt stark davon
ab, in welcher Abteilung man tätig ist. In manchen Bereichen herrscht eher ein Konkurrenzdenken, bei dem man sich gegenseitig das Leben schwer macht. Häufig ist zu beobachten, dass langjährige Mitarbeitende nur ungern Verantwortung oder Wissen weitergeben, während sich manche jüngere Kolleginnen und Kollegen als besonders kompetent präsentieren. Das kann zu Spannungen und einem wenig angenehmen Arbeitsklima führen.

Es gibt jedoch auch Abteilungen, in denen das Gegenteil der Fall ist. Dort wird ein respektvoller und wertschätzender Umgang miteinander gelebt. Hilfsbereitschaft, Teamgeist und Engagement stehen im Vordergrund. Kolleginnen und Kollegen unterstützen sich gegenseitig, tauschen ihr Wissen aus und arbeiten gemeinsam an Lösungen. In solchen Teams macht die Arbeit deutlich mehr Freude und die Zusammenarbeit ist wesentlich produktiver.

Derzeit ist nach der Kündigungswelle die Atmosphäre ziemlich angespannt.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance unterscheidet sich inzwischen kaum noch von der anderer größerer Unternehmen. Positiv hervorzuheben ist die Flexibilität, selbst entscheiden zu können, ob man im Homeoffice oder im Büro arbeitet. Diese Möglichkeit erleichtert die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben erheblich. Ebenfalls sehr positiv ist die Mobilitäts-App Lufino, die einen zusätzlichen Mehrwert für die Mitarbeitenden bietet.

Karriere/Weiterbildung

Die Möglichkeiten zur Karriereentwicklung und Weiterbildung sind grundsätzlich vorhanden. Allerdings habe ich mich im Laufe der Zeit mehrfach gefragt, nach welchen Kriterien Mitarbeitende für Förderungen oder Weiterbildungsmaßnahmen ausgewählt werden. Bei einigen Kolleginnen und Kollegen erschien die Entscheidung nachvollziehbar und passend. In anderen Fällen konnte ich die Auswahl hingegen nicht nachvollziehen und hatte den Eindruck, dass die Entscheidungen nicht immer transparent oder ausschließlich leistungsbezogen getroffen wurden.

Gehalt/Benefits

Die Benefits wurden bereits in den vorherigen Punkten beschrieben und stellen grundsätzlich einen positiven Aspekt dar.

Beim Gehalt sehe ich hingegen Verbesserungsbedarf. Aus meiner Sicht ist die Vergütung inzwischen nicht mehr ganz zeitgemäß und hält mit der allgemeinen Lohnentwicklung nur bedingt Schritt. Zudem wurde in der Vergangenheit mit einer monatlichen Erfolgsbeteiligung geworben. Diese fiel jedoch über die Zeit immer geringer aus und lag teilweise sogar bei 0 Euro. Inzwischen wurde dieses Modell durch einen jährlichen Bonus ersetzt, dessen Höhe vom Unternehmenserfolg abhängt. Dadurch besteht keine verlässliche Möglichkeit, mit einem festen zusätzlichen Einkommen zu planen.

Auch bei den Gehaltserhöhungen sehe ich Nachholbedarf. Die letzte allgemeine Lohnerhöhung liegt bereits rund zwei Jahre zurück.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umwelt- und Sozialbewusstsein ist aus meiner Sicht grundsätzlich immer verbesserungsfähig. Das Unternehmen wird zwar regelmäßig – unter anderem laut Arbeitgeberbewertungen – für sein Umweltengagement ausgezeichnet, was positiv zu bewerten ist.

Beim sozialen Miteinander habe ich jedoch den Eindruck, dass dieses im Laufe der Zeit nachgelassen hat. Während der soziale Umgang früher aus meiner Sicht stärker im Fokus stand, hat sich dieser Aspekt in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert.

Kollegenzusammenhalt

Wie bereits erwähnt, gibt es beim Zusammenhalt deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Bereichen. Während in einigen Abteilungen ein starkes Miteinander, gegenseitige Unterstützung und ein guter Teamgeist gelebt werden, ist der Zusammenhalt in anderen Bereichen deutlich schwächer ausgeprägt.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen ist nach meiner Erfahrung respektvoll und wertschätzend. Im Arbeitsalltag habe ich diesbezüglich überwiegend positive Eindrücke gewonnen.

Im Zusammenhang mit der Kündigungswelle hatte ich jedoch den Eindruck, dass überdurchschnittlich viele ältere Mitarbeitende betroffen waren. Dadurch entstand bei mir das Gefühl, dass das Unternehmen die Belegschaft gezielt verjüngen möchte, möglicherweise mit dem Ziel, künftig flexibler auf Veränderungen reagieren zu können.

Vorgesetztenverhalten

Bei den Vorgesetzten sollte zwischen der Geschäftsleitung und der Teamleitung unterschieden werden. Zur Geschäftsleitung habe ich mich bereits oben geäußert.

Über meine Teamleitung kann ich hingegen ausschließlich Positives berichten. Ich hatte jederzeit das Gefühl, unterstützt und fair behandelt zu werden. Die Zusammenarbeit war stets respektvoll, offen und auf Augenhöhe. Aus meiner Sicht hat die Teamleitung ihre Aufgaben jederzeit sehr gut erfüllt

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt gut. Im Büro ist die technische Ausstattung modern und vollständig. Es stehen mehrere Bildschirme zur Verfügung, und die Arbeitsplätze können flexibel gewählt werden. Außerdem werden den Mitarbeitenden kostenlos Obst sowie Wasser, Kaffee und Tee angeboten.

Verbesserungspotenzial gibt es jedoch beim Raumklima. Insbesondere im Sommer wird es in den Büros teilweise sehr heiß, mit Temperaturen von nahezu 30 Grad. Zudem sorgt die offene Bürogestaltung dafür, dass je nach Auslastung ein dauerhaft erhöhter Geräuschpegel vorhanden ist, was konzentriertes Arbeiten erschweren kann.

Wer im Homeoffice arbeitet, muss seinen Arbeitsplatz weitgehend selbst einrichten und beispielsweise einen geeigneten Schreibtisch bereitstellen. Die vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Laptops sind für mobiles Arbeiten zwar ausreichend, aus meiner Sicht ist für ein ergonomisches und effizientes Arbeiten im Homeoffice jedoch mindestens ein zusätzlicher großer Bildschirm erforderlich

Kommunikation

Die Kommunikation zwischen den Mitarbeitenden und der Teamleitung war bislang sehr gut und offen.

Kritisch wird jedoch die Rolle der Geschäftsleitung gesehen. Unangenehme Entscheidungen oder schlechte Nachrichten werden häufig von den Teamleitungen übermittelt, während die Geschäftsleitung bei positiven Entwicklungen oder Auszeichnungen selbst im Vordergrund steht und die Anerkennung für sich beansprucht. Dadurch entsteht der Eindruck, dass Verantwortung für negative Themen delegiert wird, während Erfolge für das eigene Ansehen genutzt werden.

Gleichberechtigung

Ob die Gleichberechtigung im Unternehmen durchgängig gewährleistet ist, kann ich nicht abschließend beurteilen. Aus meiner persönlichen Sicht habe ich bisher keine negativen Erfahrungen gemacht und würde den Umgang insgesamt als fair und angemessen einschätzen.

Interessante Aufgaben

In den mir bekannten Bereichen sind die Aufgaben jedoch häufig eher eintönig und teilweise noch sehr traditionell beziehungsweise wenig modern gestaltet. Aus meiner Sicht besteht hier durchaus Potenzial, Arbeitsabläufe und Prozesse zeitgemäßer zu gestalten. Der Eindruck entsteht allerdings, dass Modernisierungsmaßnahmen vor allem dann vorangetrieben werden, wenn sie gleichzeitig einen Personalabbau ermöglichen, beispielsweise durch den verstärkten Einsatz von KI.


Image

HilfreichHilfreich?6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Greenwashing und langweilige Aufgaben - mehr Schein als Sein

2,1
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei JobRad GmbH in Freiburg im Breisgau gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

-Die Kollegen:innen und der Spirit (war zumindest mal gut)
-Freie Wahl des Arbeitsortes
-OKR-Methode
-Freies Wasser, Kaffe und Obst
-Lofinobudget -richtig gut

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

-Bezahlung
-keine Sonderzahlungen
-In 5 Jahren hatte ich 3 Gehaltsvarianten mit unterschiedlichen Prämien - viel ist nie dabei rum gekommen
-Die Aufgaben sind relativ langweilig
-schlechte interne Weiterentwicklung

Verbesserungsvorschläge

-Ich fand Jobrad mal super und in den letzten Jahren hat der AG echt abgebaut. Managemententscheidungen, die nicht transparent gemacht wurden und der Stellenabbau wurde leider anders suggeriert als umgesetzt.
-Gebt euch mal mehr Mühe beim Offboarding, also so schlecht hab ich das noch nie erlebt. Da kündigt man und dann bist eig. schon abgeschrieben. Und zu guter Letzt bekommt man die Betriebsrente wieder gut geschrieben -noch nie erlebt und ich hatte schon einige AG.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Dein JobRad®-Karriereteam

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für dein Feedback und dafür, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen mit uns zu teilen.

Es tut uns leid zu hören, dass du insbesondere unsere Kommunikation, die Weiterentwicklungsmöglichkeiten sowie unsere Gehalts- und Bonussystematik kritisch wahrgenommen hast. Eine offene und transparente Kommunikation zählt zu den wichtigsten Elementen unserer Firmenkultur. Deshalb arbeiten wir kontinuierlich daran, den Austausch und die Transparenz weiter zu verbessern.

Es ist schade, dass du unsere Gehaltssystematik so wahrgenommen hast. Eine faire und marktgerechte Vergütung ist uns wichtig und wir entwickeln unsere Rahmenbedingungen bei Bedarf kontinuierlich weiter.

Schade, dass du deine Entwicklungsmöglichkeiten während deiner Zeit bei JobRad® nicht so erlebt hast, wie du es dir gewünscht hättest. Grundsätzlich bieten wir unseren Mitarbeitenden verschiedene Möglichkeiten zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung und ermutigen sie, diese gemeinsam mit ihrer Führungskraft zu besprechen.

Vielen Dank auch für deine Rückmeldung zum Offboarding. Wir nehmen dein Feedback ernst und beziehen es in die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Prozesse ein.

Für deinen weiteren beruflichen Weg wünschen wir dir alles Gute.

Viele Grüße
Dein JobRad-Karriereteam

Mehrfachbewertung

"Die Luft ist raus"

2,6
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei JobRad GmbH in Freiburg im Breisgau gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Benefits, die flexible Arbeitszeit (zumindest da, wo es geht), Homeoffice und die Angebote an Feiern.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich werde in den folgenden Punkten noch ausführlich berichten. Ich wiederhole mich seit Jahren und fasse das gerne nochmal zusammen.

Verbesserungsvorschläge

Die GF sollte sich dringend auch mal unter der UL-Ebene nach Stimmung, Meinung und Befinden erkundigen. Oft wird in der UL-Ebene alles schön und blumig geredet und man erzählt nur, was man möchte. Hört wieder mehr auf eure Mitarbeiter, die noch übrig sind. Kundenbedürfnisse werden analysiert, aber nicht umgesetzt. Mit EWE's werdet ihr das Unternehmen nicht retten können.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre war bis vor einem Jahr super. Klar, durch einen Stellenabbau leidet diese natürlich - das ist allerdings nicht der wahre Grund, weshalb diese so sehr gelitten hat. Der wahre Grund liegt am schlechten Management und der undurchsichtigen, schlechten Kommunikation.

Image

Da bröckelt die Fassade - hier muss viel dran gearbeitet werden, damit das wieder glänzt.

Work-Life-Balance

Das beste an JobRad - man kann im Büro sein oder HomeOffice machen, wie man Lust hat. Regnet es mal, bleibt man zu Hause, wenn man nicht nass werden will. Unkomplizierte Absprachen und Platzbuchungen machen das möglich. Auch ein Arzttermin o.ä. während der Arbeitszeit lässt sich gut einplanen.

Karriere/Weiterbildung

Man hat ein Budget, was man mit Absprache, passend zum eigenen Job nutzen kann. Interne Schulungen werden angeboten, manchmal etwas zu gut gemeint. Delegation dürfte in den Führungsebenen kein Problem mehr sein.

Gehalt/Benefits

Ich war/bin mit meinem Gehalt eigentlich immer zufrieden gewesen, wenn ich den Branchenvergleich angucke. Wenn ich allerdings intern vergleiche, dann stelle ich schon manche Gehaltsbänder in Frage.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nachhaltigkeit - DAS UNWORT schlechthin. Wie nachhaltig kann es sein, dass man sich nach schon 3 Jahren ein neues Fahrrad leasen soll? Der Gebrauchtradmarkt wird dadurch total überschwemmt und unnötige Ressourcen verplämpert.

Kollegenzusammenhalt

Nur durch den guten Zusammenhalt lässt es sich da noch arbeiten. Allerdings ist das auch nicht in allen Teams so. Manche Teams unterstützen sich gegenseitig in dieser schwierigen Zeit sehr, andere mobben sich gegenseitig. In den guten Teams lässt es sich noch gut arbeiten.

Umgang mit älteren Kollegen

In den Teams selbst ist der Umgang sicher gut. Seitens des Unternehmens war es ein Kampf, damit ein Rentner in TZ noch arbeiten darf. Zur Weihnachtsfeier werden die Rentner leider nicht mehr eingeladen, Sparen am falschen Ende. Gerade der soziale Kontakt nach dem Ruhestand ist doch so wichtig.

Vorgesetztenverhalten

Ich gebe hier zwei Sterne, da ich dir Ebenen der Führung klar trennen muss. In den TL-Ebenen ist das Vertrauen zu den Mitarbeitern und anders herum in den meisten Teams gegeben. Das Vertrauen in die höheren Ebenen, vor allem Unit-Leads und der GF ist schon lange zerstört und kann auch nicht mehr aufgebaut werden. Wendet man sich hier doch mal an die vermeidlich passenden Ansprechpartner, wird man nur enttäuscht und belogen. So kündigt man lieber, als dass man weiterhin mit oder unter "falschen" Personen arbeiten muss.

Arbeitsbedingungen

Die Büros sind schön, Fenster zum öffnen, höhenverstellbare Tische, tolle Teeküchen, Kaffee, Wasser und Tee umsonst. Im Winter zu kalt, im Sommer zu heiß.

Kommunikation

Die Kommunikation lässt sehr zu wünschen übrig. Es wird gelabert und geschwurbelt und mit möglichst vielen Fachbegriffen um sich geworfen, dass man gar nicht verstehen soll, wo es hingehen soll. Wahrscheinlich weiß das Management das selbst nicht. Viel Reden, keine Entscheidungen und keiner weiß wohin es gehen soll.

Gleichberechtigung

Das ist soweit okay. Ich bin aber überzeugt, dass manche Männer in der gleichen Position mehr verdienen. Man braucht hier und da eine Quotenfrau.

Interessante Aufgaben

Ist im Normallfall gegeben. Die Umstrukturierung hat jedoch interessante Jobs, die wirklich Spaß gemacht haben, langweilig und uninteressant gemacht. Man wird plötzlich nicht mehr gebraucht und aufs Abstellgleis gestellt. Heimliches entziehen und verlegen von Aufgaben ohne jegliche Information oder Kommunikation.

1Hilfreichfindet das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Dein JobRad®-Karriereteam

Liebe:r Kolleg:in,

Vielen Dank für dein ehrliches Feedback und dafür, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen mit uns zu teilen.

Es tut uns leid zu hören, dass du die Arbeitsatmosphäre, die Kommunikation sowie das Verhalten einzelner Führungsebenen als herausfordernd erlebt hast. Eine offene und transparente Kommunikation zählt zu den wichtigsten Elementen unserer Firmenkultur und wir arbeiten kontinuierlich daran, diese weiter zu verbessern.

Uns ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit sehr wichtig. Deshalb möchten wir dich ermutigen, unsere internen Feedbackmöglichkeiten – beispielsweise über deine Führungskraft, deinen People Business Partner oder den Betriebsrat – zu nutzen, um deine Erfahrungen zu teilen und gemeinsam an Verbesserungen zu arbeiten.

Es tut uns außerdem leid, dass du den Eindruck gewonnen hast, Aufgaben hätten sich ohne ausreichende Kommunikation verändert. Wir möchten dich ermutigen, dich vertrauensvoll an deine Führungskraft zu wenden und mit ihr oder ihm über deinen Aufgabenbereich zu sprechen. Gemeinsam findet ihr bestimmt Aufgaben, für die du brennst.

Vielen Dank für deine Rückmeldung.

Viele Grüße
Dein JobRad-Karriereteam

War gut, wird aber leider schlechter.

3,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei JobRad GmbH in Freiburg im Breisgau gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gutes Image, cooler Campus, toller Zusammenhalt (auch Abteilungsübergreifend), Mitarbeiterevents.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Strategie wird in Hinterzimmern ausgemacht und unzureichend kommuniziert, aber die Teams sollen sie umsetzen, jedoch ohne dafür die technische oder organisatorische Infrastruktur zu haben.

Verbesserungsvorschläge

Investiert in eure Mitarbeiter!

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung im Team ist super, leider gehen die Prozesse nach dem Wegfall der Agile Coaches den Bach runter - das war vorherzusehen!

Karriere/Weiterbildung

Keine Mitarbeiterentwicklung. Weiterbildungen/Konferenzen werden normalerweise genehmigt, aber es wird überhaupt nicht dazu angeregt.

Gehalt/Benefits

Faires Gehalt und Erfolgsbeteiligung, aber durch die fehlende Mitarbeiterentwicklung sehe ich die nächsten Jahre keine erhöhte Vergütung.

Vorgesetztenverhalten

Mitarbeiterentwicklung findet nicht statt.

Kommunikation

Mitarbeiter:innen werden überhaupt nicht in die Entwicklung der Strategie eingebunden. Diese wird von den Führungskräften festgelegt, unzureichend kommuniziert und anschließend in alle Teams zum "abarbeiten" gegeben.

Interessante Aufgaben

Durch die fehlende Führung ist man gezwungen, Aufgaben selbst einteilen und kann (in kleinem Rahmen) flexibel sein.


Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Dein JobRad®-Karriereteam

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für dein ehrliches Feedback.

Es tut uns leid zu hören, dass du insbesondere in den Bereichen Kommunikation sowie Mitarbeiterentwicklung Herausforderungen erlebt hast. Eine offene und transparente Kommunikation zählt zu den wichtigsten Elementen unserer Firmenkultur, und wir arbeiten stetig daran, diese weiter zu verbessern.
Auch dein Feedback zum Vorgesetztenverhalten und zu den Weiterentwicklungsmöglichkeiten nehmen wir ernst. Uns ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit sehr wichtig. Wir möchten dich ermutigen, die internen Feedbackkanäle aktiv zu nutzen - sei es mit deiner Führungskraft, deinem People Business Partner oder dem Betriebsrat -, um deine Erfahrungen zu teilen und gemeinsam an Verbesserungen zu arbeiten.

Für weitere Fragen oder Klärungen stehe wir dir gerne persönlich zur Verfügung.

Viele Grüße
Dein JobRad-Karriereteam

War einmal schön

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT bei JobRad GmbH in Freiburg im Breisgau gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gab ne fette Abfindung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nachtreten nach der Entlassung. Nicht mehr antworten. Zeugnis zurückbehalten.

Arbeitsatmosphäre

Vor der Kündigungswelle lange gut, bis dann ein Change angekündigt wurde. Dann wurde lange geschwiegen. Derweil ging die Stimmung so richtig in den Keller.

Image

Innerhalb Freiburgs mies.

Work-Life-Balance

Jetzt ist Life an der Reihe.

Karriere/Weiterbildung

Ex und hopp!

Gehalt/Benefits

Der SC hat viel Geld verschlungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Tolles Image. Ganz toll. Mit dem SC!

Kollegenzusammenhalt

Naja. Kündigungswelle halt.

Vorgesetztenverhalten

Naja. War nie da. Nicht einmal im
Daily gewesen in gut drei Jahren. Sagt alles.

Arbeitsbedingungen

Bitte kein zweites Ladegerät und clean desk bitte, bei 5% Auslastung der Büros… is klar.

Kommunikation

Praktisch nicht vorhanden zwischen den Führungskräften. Auch Führung grundsätzlich? Eher fehl am Platze.

Interessante Aufgaben

Verantwortung weggenommen weil wir fürs Marketing zu langsam waren. An eine Agentur ausgelagert, die jetzt die Firma melkt. Soso.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

2Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe:r ehemalige:r Kolleg:in,

vielen Dank für dein offenes und detailliertes Feedback. Uns ist bewusst, wie groß Enttäuschung und Verärgerung aktuell sind. Die aktuellen personellen Maßnahmen sind das Ergebnis eines langen und intensiven Prozesses. Dass diese Entscheidungen Emotionen auslösen können, ist uns bewusst. Dennoch sind sie aus unternehmerischer Sicht notwendig, um JobRad langfristig stabil und zukunftsfähig aufzustellen.

Es tut uns sehr leid, dass dein Zeugnis noch nicht bei dir ist. Das war keinesfalls absichtlich. Wende dich mit diesem Anliegen gerne an karriere@jobrad.org. Wir stoßen den Prozess dann an und kümmern uns darum, dass das Zeugnis so schnell wie möglich verschickt wird.

Wir wünschen dir für deinen weiteren beruflichen Weg alles Gute und viel Erfolg.

Viele Grüße

Jessica
Recruiting & Employer Branding
Jessica.Hagmaier@jobrad.org

JobRad Erfinder von Employer Washing

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei JobRad GmbH in Freiburg im Breisgau gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice werden angeboten, was heutzutage Standard ist. Hansefit, BAD und ein Mobilitätsbudget- Lofino, das absolut intransparent ist.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das pausenlose Geschwafel. Ausbleibende Wertschätzung. Die Belegschaft wird bewusst verheizt. Verantwortung wird abgewälzt, Probleme werden auf die Teams zurückgeschoben, anstatt sie richtig zu lösen. Führung zeigt sich unverantwortlich und lässt Mitarbeitende die Konsequenzen tragen

Verbesserungsvorschläge

Macht ihr einfach euren Job richtig.
Erst denken dann reden.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist richtig schlecht geworden, obwohl sehr viele tolle Menschen bei JobRad arbeiten.

Image

Das Image nach außen wird bewahrt Hut ab ans Marketing.
Das interne Image ist allerdings komplett am Ende, aber man hält immer noch an der „tollen Zeit“ fest, die viele gar nicht mitbekommen haben. „Wir sind alle innbrünstig motiviert.“

Work-Life-Balance

Wenn du ein Performer bist, dann gehst du hier kaputt. Wenn du ein Abseiler bist, dann bist du hier im Paradies.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung: Ich habe keine Förderung erhalten, zum Glück, denn sonst wäre ich jetzt gebunden. Interne Weiterbildungen sind eher quantitativ als qualitativ.

Gehalt/Benefits

Katastrophal: Entweder man hat gut verhandelt und gute Beziehungen, ansonsten sind Leistung und Qualitäten unbedeutend.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ich habe mir die 116 Seiten des Nachhaltigkeitsberichts nicht durchgelesen, um mir einen Eindruck zu verschaffen. Ich weiß nicht, wie nachhaltig es ist, Tochterunternehmen aufzuziehen und sie gegen die Wand zu fahren.

Kollegenzusammenhalt

Ohne Kollegialen zusammenhallt wäre JobRad schon am Ende

Umgang mit älteren Kollegen

Mir ist nichts direkt bekannt außer das es einige bei dem Stellenabbau getroffen hat. Habe nur von Nachrufen, Mobbing und sexueller Belästigung gehört.

Vorgesetztenverhalten

Da trennt sich hier aber wirklich die Spreu vom Weizen. Weil die Mehrheit doch eher die Spreu ist, gibt es nur 1 Stern.

Arbeitsbedingungen

Großraumbüro. Mehrere Teams die einen Raum teilen. Es wird gerne mal geplaudert, was die Konzentration stark beeinträchtigen kann. Im Sommer ist die Luftqualität schlecht und die Räume zu hei. Iim Winter ist es kalt. Man kann nicht einmal mit warmem Wasser die Hände waschen.

Kommunikation

So viel heiße Luft und dann werden wichtige arbeitsrelevante Infos vergessen an die Teamleitungen weiterzugeben gerne bei Kampagnen

Gleichberechtigung

Geredet ja, gelebt nein.


Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, dein ehrliches Feedback zu teilen.

Es tut uns aufrichtig leid zu hören, dass du die Entwicklungen im Unternehmen auf diese Weise wahrnimmst. Wir verstehen, dass die vergangenen Monate mit vielen Veränderungen verbunden waren und dass sich diese nicht immer positiv angefühlt haben. Es ist unser Ziel, gemeinsam einen Weg zu finden, wie wir JobRad in Zukunft wieder zu einem Unternehmen machen, in dem sich alle Kolleg:innen wohlfühlen und motiviert zusammenarbeiten können. Eine offene und transparente Kommunikation zählt zu den wichtigsten Elementen unserer Firmenkultur. Daher ist es schade zu hören, dass du das anders empfindest. Zudem soll unser modernes und offenes Konzept dazu einladen, gerne ins Büro zu kommen. Schau dich gerne etwas auf dem Campus um - du findest bestimmt ein Plätzchen, das dir gefällt und auch mehr Ruhe bietet.

Wir danken dir für deine Offenheit und für dein Feedback. Wenn du möchtest, freuen wir uns auch über einen direkten Austausch.

Viele Grüße,

Jessica
Recruiting & Employer Branding
Jessica.Hagmaier@jobrad.org

Mehr Schein als sein

1,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei JobRad GmbH in Freiburg im Breisgau gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Pünktliche Gehaltszahlung, Homeoffice, flexible Arbeitszeiten

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Führungskräfte, Kommunikation

Image

Mehr Schein als sein

Vorgesetztenverhalten

Furchtbar! Sind selbst unfähig und wollen nur nach außen den Schein wahren.


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für deine ehrliche Bewertung und die Zeit, die du dir dafür genommen hast. Es ist schade zu sehen, dass du viele Aspekte als negativ empfingest. Deine kritischen Anmerkungen zum Führungsverhalten nehmen wir auf. Für uns ist Führung keine Zusatzaufgabe zur fachlichen Arbeit, sondern ein eigenes Aufgabenfeld mit einem klaren Verantwortungsbereich. Wende dich diesbezüglich auch gerne an deine internen Ansprechpersonen.

Viele Grüße,

Jessica
Recruiting & Employer Branding
Jessica.Hagmaier@jobrad.org

Es war einmal ....

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei JobRad GmbH in Freiburg im Breisgau gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Sommerfeste im Lilienhof waren immer toll, auch die verschiedenen Weihnachtsfeiern waren gemütlich und nett.
Benefits und Mobilitätsbudget

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Keine gute Planung
Entscheidungen werden zu spät oder falsch getroffen
Vorschläge werden nicht angenommen

Verbesserungsvorschläge

Ehrlich sein
Nicht den Frust an den kleinen Angestellten raus lassen, die können nichts für die Fehlplanung / Fehler die von den GF / Führungspersonen gemacht wurden

Arbeitsatmosphäre

Als ich Bei JobRad angefangen habe war die Arbeitsatmosphäre toll. Alle hatten die rosarote Brille auf, alles war super. Jeder war nicht nur eine Nummer, man kannte sich mit Namen, hatte auch nette Gespräche mit den GFs und wurde wertgeschätzt.

Nun ist es eine 180 Grad Wendung, diese kam langsam und schleichend und wurde nun dann mit sofortiger Wirkung spürbar. Wie ein Blitz der Einschlug.
Stimmung ist nun wie in der Eiszeit, von super Sozial zu " Nur noch die Zahlen zählen " und keiner verspürt mehr Motivation an seinem Arbeitsplatz.

Image

Nach außen wird geschaut das es gut ist

Work-Life-Balance

Mit festen Service Zeiten eher schwierig, minimal trotzdem möglich

Kollegenzusammenhalt

Ich war in einem tolle Team, faire Kollegen, nette Gespräche und ein guter Zusammenhalt.

Umgang mit älteren Kollegen

Werden wie alle anderen behandelt

Vorgesetztenverhalten

Die neuen C Level Verantwortlichen sind menschlich unmöglich. Empathie, Menschlichkeit und Gefühl sucht man hier vergebens. Es geht ums Zahlen und um Service Level, der Rest ist einfach egal. Man ist nun eine Nummer und muss funktionieren.

Arbeitsbedingungen

Homeoffice möglich/ Arbeiten aus dem Ausland möglich
Parkplatz buchbar, aber viel zu wenige für so viele Mitarbeiter: innen
Bei Krankheit 2 Tage ohne Krankmeldung möglich, was auch von einigen ausgenutzt wird.
Kind Krank auch 2 Tage ohne Krankmeldung möglich.

Die Büros sind Großraum Büros in dem man sich über eine Plattform einen Platz für den jeweiligen Tag buchen kann.
Seinen Laptop nimmt man immer mit und lässt auch sonst nichts zurück.
Bildschirme sind vorhanden um gut arbeiten zu können.

Im Sommer ist es sehr warm im Büro

Kommunikation

Kommuniziert wird von der GF das was Sie einem mitteilen möchte, oft werden Fragen nicht beantwortet oder drum herum geredet. Auf den Punkt kommt es oft erst, wenn es schon zu spät ist, wie aktuell.
Es ist zu spät die Bremse zu ziehen, das Personal ist zu viel, die Kosten zu hoch. Hat man erst gemerkt als der Wasserkopf nicht mehr zu heben war und der Körper darunter zusammen zu brechen schien. Nun muss " Transformiert " werden, wie es so schön formuliert wird.

In der Zeitung wir des schön geredet, das nur 107 Stellen abgebaut werden müssen. Da Lobt man sich wieder in den Himmel. Das bereits viele von sich aus gegangen sind und da auch noch einige folgen werden wird verschwiegen.

Gehalt/Benefits

Normal
Erfolgsbeteiligung, wenn Gewinn gemacht wir
Kein Weihnachtsgeld / Urlaubsgeld

Gleichberechtigung

Keine Erfahrung

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind einfach immer die gleichen...

2Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe:r ehemalige:r Kolleg:in,

danke, dass du dir Zeit genommen hast, deine Erfahrungen zu teilen. Wir nehmen deine Kritikpunkte sowie Anregungen sehr ernst und schätzen deine Offenheit.

Es tut uns aufrichtig leid zu hören, dass du die Entwicklungen im Unternehmen auf diese Weise wahrnimmst und dass sich deine Sicht auf die JobRad-Kultur so stark verändert hat. Wir verstehen, dass die vergangenen Monate mit vielen Veränderungen verbunden waren und dass sich diese nicht immer positiv angefühlt haben. Es ist unser Ziel, gemeinsam einen Weg zu finden, wie wir JobRad in Zukunft wieder zu einem Unternehmen machen, in dem sich alle Kolleg:innen wohlfühlen und motiviert zusammenarbeiten können.

Solltest du konkreten Redebedarf haben, findest du diverse interne Anlaufstellen, Beratungsangebote sowie Unterstützung bei deiner Führungsperson.

Viele Grüße

Jessica
Recruiting & Employer Branding
Jessica.Hagmaier@jobrad.org

Unklare Ausrichtung. Überflüssige Teamleiter

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei JobRad Holding GmbH in Freiburg im Breisgau gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flexible Arbeitszeiten
Homeoffice
Budget für Mobilität

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Unklare Informationen und Richtlinien seitens der oberen Führungsebene.

Bei kleinen Teams mit weniger als fünf Personen sollte die Position des Teamleiters abgeschafft werden, da solche Teams problemlos selbstorganisiert arbeiten können. Insbesondere Teamleiter ohne fachliche Expertise, die nicht in der Lage sind, operative Aufgaben gemeinsam mit dem Team zu bearbeiten, sollten eher nicht in dieser Rolle bleiben.

Die von JobRad vertretene Auffassung, dass ein Teamleiter nicht unbedingt technisches Know-how benötigt, sondern sich ausschließlich auf Management, Leadership und Ausrichtung konzentrieren soll, ist wenig sinnvoll. Dieses Modell mag auf höheren Führungsebenen funktionieren, aber auf Teamebene ist es entscheidend, dass Führungskräfte die fachlichen Inhalte verstehen und selbst mitarbeiten können.

Durch den Mangel an Fachkenntnissen werden die Meinungen und Vorschläge des Teams oft nicht vollständig und korrekt an das obere Management weitergegeben. Teamleiter sind dadurch auch nicht in der Lage, ihr Team angemessen zu vertreten oder zu verteidigen. Ein Beispiel dafür ist der seit langem bestehende Bedarf nach zusätzlichem Personal: Trotz dieser klaren Anforderung konnte der Teamleiter nicht überzeugend darlegen, warum mehr Ressourcen notwendig sind.

Abgesehen von administrativen Aufgaben wie der Organisation von Meetings oder der Vorbereitung von Agenden leisten sie kaum einen Mehrwert. Es fehlt an klaren Plänen und einer Vision zur Weiterentwicklung des Teams. Selbst in ihrer Rolle als Schnittstelle zwischen Team und oberer Führungsebene erfüllen sie ihre Aufgabe nur unzureichend.

Daher sollte JobRad den Ansatz bei der Auswahl und Besetzung von Teamleitungspositionen grundlegend überdenken.

Verbesserungsvorschläge

Engagierte Führungskräfte sind bereits gegangen, und die neuen Führungskräfte leiten das Unternehmen, ohne die Lage, die Besonderheiten der Branche und die Mitarbeitenden wirklich zu verstehen. Es scheint, als würden sie nur versuchen, die Situation vorübergehend zu bewältigen. Sie sollten einen Gang zurückschalten und die Probleme aus einer Gesamtperspektive betrachten, um klare Ziele und Pläne zu formulieren. Derzeit wirkt alles sehr unklar, und es ist ungewiss, wohin ihre Maßnahmen führen werden. Jetzt ist der Zeitpunkt, an dem sie ihre Kompetenz und Standfestigkeit unter Beweis stellen müssen.

Arbeitsatmosphäre

Das Arbeitsumfeld ist nicht mehr so lebendig wie früher. Alles ist eher bedrückend geworden, und viele arbeiten inzwischen nur noch „auf Sparflamme“, weil sie nicht wissen, wohin die Zukunft führt. Das führt dazu, dass die Arbeit auf einige wenige andere Personen abgewälzt wird.

Image

Von außen wirkt das Unternehmen sehr positiv, aber intern zeigt sich die tatsächliche Realität.

Work-Life-Balance

Die Arbeitszeiten sind flexibel, sodass man persönliche Angelegenheiten gut organisieren kann. Allerdings müssen wir aufgrund von Personalmangel bei operativen Aufgaben mehr Arbeit übernehmen.

Karriere/Weiterbildung

Der Karriereweg ist unklar, und das Budget für Weiterbildungen ist stark begrenzt.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt unter dem Branchendurchschnitt und wurde zwei Jahre in Folge nicht an die Inflation angepasst. Das Bonussystem wirkt wie ein schlechter Witz, da die Zielvorgaben offenbar kaum erreichbar sind. Es gibt weder Weihnachtsgeld noch Urlaubsgeld. Zudem sind die Lebenshaltungskosten – insbesondere die Mieten in Freiburg im Breisgau – sehr hoch.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Solange die Wahrung der Mitarbeiterrechte nicht ausreichend gewährleistet ist, wirkt das Thema soziale Verantwortung lediglich wie Imagepflege.

Kollegenzusammenhalt

Die Teamarbeit innerhalb des eigenen Teams funktioniert gut, aber zwischen den Teams kommt es immer wieder zu gegenseitigem Abschieben von Verantwortung.

Umgang mit älteren Kollegen

n/a

Vorgesetztenverhalten

Teamleiter beteiligen sich nicht an operativen Aufgaben zur Unterstützung des Teams. Die Meinungen und Vorschläge des Teams werden von der oberen Führungsebene nicht verstanden oder berücksichtigt.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind nicht mehr so gut wie früher. Das Mittagessen in der Kantine ist sehr schlecht und im Vergleich zur Qualität zu teuer.

Kommunikation

Die Informationen von der obersten Führungsebene sind sehr allgemein gehalten. Wir haben keine konkreten Angaben zu Planung, Ausrichtung oder Zielen, wie wir diese schwierige Phase bewältigen sollen.

Gleichberechtigung

Frauen werden nach wie vor nicht gleich bewertet – weder in Bezug auf ihre Leistungen noch auf ihre Vergütung.

Interessante Aufgaben

Seit der Umstrukturierung der Organisation im Jahr 2024, insbesondere seit der Einführung von PTO, ist die Arbeit eintönig geworden.

2Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für deine ausführliche Bewertung. Es freut uns zu sehen, dass du Aspekte wie die flexiblen Arbeitszeiten, die Möglichkeit im Home-Office zu arbeiten sowie das Mobilitätsbudget positiv bewertest.

Deine Anmerkungen zum Führungsverhalten nehmen wir sehr ernst. Wende dich diesbezüglich auch gerne an deine internen Ansprechpersonen. Für uns ist Führung keine Zusatzaufgabe zur fachlichen Arbeit, sondern ein eigenes Aufgabenfeld mit einem klaren Verantwortungsbereich. Dieser umfasst unter anderem auch die von dir genannten Punkte aber noch einiges mehr.
Bezüglich der Auswahl bei Einstellungen möchten wir betonen, dass alle neuen Mitarbeitenden einen sorgfältigen Auswahl- und Bewerbungsprozess inklusive fachlicher Bewerbungsaufgaben durchlaufen, der sicherstellt, dass die notwendigen fachlichen, sozialen und persönlichen Kompetenzen für eine erfolgreiche Führung vorhanden sind.

Viele Grüße,

Jessica
Recruiting & Employer Branding
Jessica.Hagmaier@jobrad.org

Das Wichtigste ist der Schein nach außen - im Unternehmen selbst stimmt nichts mehr

1,2
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei JobRad GmbH in Freiburg im Breisgau gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Derzeit gar nichts

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Derzeit alles

Verbesserungsvorschläge

Schaut mal den Führungskräften besser auf die Finger… hier wäre Kontrolle besser als blindes Vertrauen, vor allem in der aktuellen Situation

Arbeitsatmosphäre

Seit der „Transformation“ und Stellenabbau sehr schlecht

Image

War mal viel besser

Work-Life-Balance

War auch mal besser - jetzt nur noch Druck

Karriere/Weiterbildung

Nicht (mehr) möglich

Gehalt/Benefits

Sehr undurchschaubar, nach welchem System das erfolgt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wird drüber geredet aber nicht gelebt

Kollegenzusammenhalt

In den Teams bis vor kurzem super - zerstört sich gerade leider auch selbst

Umgang mit älteren Kollegen

Verschwinden mehr und mehr

Vorgesetztenverhalten

Autoritär und ohne Empathie oder Respekt

Arbeitsbedingungen

Tolles Bürogebäude aber schlecht belüftet

Kommunikation

War mal offen - jetzt nur noch spärlich und verdreht

Gleichberechtigung

Interessiert auch niemanden mehr

Interessante Aufgaben

Nur noch abarbeiten von oben

2Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe:r Kolleg:in,

wir nehmen dein Feedback sehr ernst – uns ist bewusst, wie groß Enttäuschung und Verärgerung aktuell sind. Die angekündigten personellen Maßnahmen sind das Ergebnis eines langen und intensiven Prozesses. Dass diese Entscheidungen Emotionen auslösen und auf Unverständnis stoßen können, ist uns bewusst. Dennoch sind sie aus unternehmerischer Sicht notwendig, um JobRad langfristig stabil und zukunftsfähig aufzustellen.

Uns ist wichtig zu betonen: Wir haben von Beginn an transparent über Hintergründe und Entwicklungen informiert und den Austausch mit Mitarbeitenden sowie Arbeitnehmervertretungen aktiv gesucht. Unabhängig von unterschiedlichen Sichtweisen legen wir großen Wert auf einen respektvollen und fairen Umgang – insbesondere in einer Phase wie dieser.

Konkrete Vorwürfe oder individuelle Sachverhalte können und möchten wir auf dieser Plattform nicht öffentlich diskutieren. Dafür ist der persönliche Rahmen der richtige Ort. Wenn du Gesprächsbedarf hast, laden wir dich ausdrücklich ein, diesen Dialog intern zu führen – es gibt diverse Angebote zu internen Anlaufstellen, Beratungsangeboten sowie Unterstützung bei deiner Führungsperson. Gerade in schwierigen Zeiten halten wir es für wichtig, miteinander zu sprechen – nicht übereinander.

Viele Grüße

Jessica
Recruiting & Employer Branding
Jessica.Hagmaier@jobrad.org

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.