6 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Arbeit in der Stiftung hat mir noch einmal eine ganz neue Perspektive auf meine Arbeit in der Sozialen Arbeit gegeben. Durch einen sehr engen und guten Austausch mit meinen Leitungen, habe ich sehr viel Vertrauen in meine Arbeit erhalten und konnte mich sehr autonom weiterentwickeln.
Der gute Austausch unter Kolleg*innen und Führungskräften zieht sich durch alle Abteilungen, sodass mir die ganzheitliche Betreuung meiner Klient*innen besser gelungen ist.
Mein Arbeitsplatz war sehr modern ausgestattet und während meiner Tätigkeit wurde mein Arbeitsplatz mit einem höhenverstellbaren Schreibtisch modernisiert.
Regelmäßige Teamsitzungen, Fallberatungen und Fortbildungen haben den Arbeitsalltag abwechslungs- und lehrreich gestaltet. Besonders der Austausch in den wöchentlichen Teamsitzungen habe ich als sehr bereichernd und wertschätzen erlebt. Der allgemeine kollegiale Austausch und Umgang ist mir in sehr positiver Erinnerung.
Durch das vielfältige Angebot der Stiftung hinsichtlich der ambulanten Betreuung, ist es leider nicht immer möglich, ein Firmenfahrzeug für notwendige Fahrten zu buchen. Mein Vorschlag wäre daher die Vergrößerung des Fuhrparks. Zu meinem Austritt war dies bereits ein To-Do, welches in den ersten Zügen umgesetzt wurde.
Gutes Miteinander, vertrauensvoller Umgang und dadurch die Möglichkeit, sehr autonom zu handeln.
Der Betrieb hat ein gutes Ansehen in der Branche. Für einen Betrieb der sozialen Arbeit sehr modern!
Es gibt eine Jahresurlaubsplanung, die es möglich macht, freie Zeiten gut im Voraus zu planen. Auch kurzfristig ist es i.d.R. möglich, nach Absprache einen freien Tag zu bekommen.
Vielfältige Fortbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Fortbildungswünsche werden meist berücksichtigt oder es wird nach passenden Alternativen gesucht.
Faire Bezahlung durch Tarif-Anlehnung.
Das kollegiale Miteinander funktioniert richtig gut. Es herrscht eine sehr hilfsbereite Grundhaltung (auch abteilungsübergreifend).
Es wird ein"Offenes-Tür-Prinzip" gelebt, in dem immer die Möglichkeit besteht, kurzfristig ein Gespräch zu führen und/oder Feedback einzuholen. Lob und Kritik werden offen kommuniziert.
Mein Arbeitsplatz ist mit dem nötigen Equipment ausgestattet. Der Betrieb entwickelt sich weiter, es wird in modernere Technik investiert. Wie in Entwicklungsphasen nicht ungewöhnlich, kommt es mitunter zu technischen Schwierigkeiten, die aber i.d.R. kurzfristig behoben werden können.
Ich bekomme die Informationen, die ich für meine Arbeit benötige. Hierfür gibt es Team-Meetings oder es gibt kurzfristige Gespräche mit beteiligten Personen.
Die Kolleg*innen waren wirklich alle sehr nett und hilfsbereit. Ich erlebte, dass viele Mitarbeitenden mit viel Herz und Engagement dabei waren.
Neben dem bereits gesagten erlebte ich eine starre Hierarchie und Machtgefälle zwischen den Ebenen. Ich erlebte eine Haltung Auszubildenen gegenüber, die äußerst veraltet ist. Ganz nach dem Motto „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“. Eine Haltung die ich nicht mehr als zeitlich angemessen finde.
Ich erlebte wenig Beachtung für die Bedürfnisse von Mitarbeitenden. Eher erlebte ich, dass Leistungsdruck auf diese ausgeübt wurde.
Meine Eindrücke betreffen jedoch nur den Bereich der ambulanten Hilfen.
Der Verantwortung für Duale Studierende gerecht werden. Kritik und Wünschen sollte mit Offenheit begegnet werden, anstelle diese zu invalidieren. Ein wertschätzenden und respektvollen Umgang hätte ich mir gewünscht und sollte eigentlich Standard sein.
Ich erlebte viel Leistungsdruck und Unzufriedenheit von Kolleg*innen. Insgesamt erlebte ich keine schöne Arbeitsatmosphäre.
Sind insgesamt in der Sozialen Arbeit gut
38,5 Stunden inklusive Uni. Kann jedoch insgesamt sehr intensiv sein. Für Angelegenheiten aus der Uni erhielten wir keine Zeiträume oder Unterstützung.
Ist ok. Orientiert sich am BaFög Höchstsatz
Eine Anleitung, die ausreichend Kapazitäten hat, um Auszubildenden gerecht zu werden, habe ich nicht erlebt. Ich fühlte mich mir selbst überlassen. Ich erlebte kaum inhaltliche Ausbildung durch Anleiter*innen. Die im Ausbildungsplan festgehaltenen Absprachen fanden bei mir so gut wie gar keine Berücksichtigung in der Ausbildung. Das Engagement von Mitarbeiter*innen, die Anleiter*innen werden wollten blieb in meiner Zeit erfolglos. Meiner Einschätzung nach kann meine erlebte Ausbildung kaum dem Begriff "Ausbildung" gerecht werden.
Beeinflusst von dem Gefühl kaum Berücksichtigung und Wertschätzung erlebt zu haben entwickelte sich kaum Spaß bei der Arbeit. In einzelnen Fällen und insbesondere im Kontakt mit Kolleg*innen erlebte ich Spaß bei der Arbeit.
Ich habe zudem fast ausschließlich sehr monotone und repetitive Aufgaben erledigt. Konkret habe ich quasi nur mit und für Klient*innen eingekauft. Abwechslung war kaum vorhanden.
Wie bereits berichtet waren die Aufgaben sehr eintönig und haben mich massiv unterfordert. Von Seiten der Dualen Student*innen und den Teamkolleg*innen wurde der Wunsch nach mehr Anleitung und Begleitung von erfahrenen Kolleg*innen geäußert. In meiner Zeit blieb das Engagement jedoch erfolglos. Im direkten Kontakt mit der Geschäftsführung hatte ich den starken Eindruck, dass die Wünsche nach einer fachlich qualitativen und abwechslungsreichen Ausbildung nicht ernst genommen wurden. Vielmehr erfuhr ich die Haltung, dass die Ausbildung in der jetzigen Form doch gut sei. Eine Haltung die ich nur sehr schwer nachvollziehen kann.
Kaum Abwechslung
Von Teamkolleg*innen erlebte ich viel Respekt. Leider kann ich nicht das selbe über die Geschäftsführung und die Verantwortliche für Duale Studierende aus der Verwaltung berichten.
In Gesprächen erlebte ich eine nahe zu feindseliges Verhalten. Nachdem mein Erleben der Ausbildung und meine Wünsche erneut nicht ernst genommen wurden, warf man mir vor, ich hätte meine Schweigepflicht verletzt. Ein Vorwurf der in der gesamten Zeit nie mit konkreten Belegen untermauert wurde. Ich hatte den Eindruck, man mich damit unter Druck setzen wollte. Daraufhin legte mir die Geschäftsführung einen Aufhebungsvertrag vor, welcher zum Ende des Monats datiert war. Man forderte mich auf diesen bereits zum nächsten Tag zu unterschreiben. Außerdem wurde mir die Arbeit mit Klient*innen untersagt. Stattdessen sollte ich ausschließlich Bürotätigkeiten erledigen. Ein Grund, weshalb ich nicht mehr mit Klient*innen tätig sein darf, wurde mir nicht genannt.
Insgesamt erlebte ich das Gespräch und die darauffolgenden Gespräche als äußerst respektlos und kaum vereinbar mit meinen Werten und Moralvorstellungen für einen Träger der Sozialen Arbeit.
Alles nicht angekreuzte bitte beachten