Vom guten Arbeitgeber zur stetigen Abwärtsspirale
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kollegen unter sich, die Führungsebene ist dabei ausgenommen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
siehe Bewertungen
Verbesserungsvorschläge
Gehälter dem Durschnitt und der Inflation anpassen ggf. gerechter aufteilen.
Die eigenen Mitarbeiter mehr wertschätzen und nicht jeden als austauschbar zu betrachten.
Arbeitsatmosphäre
Innerhalb der Abteilungen scheinen die Leute sich gut zu verstehen. Jedoch ist Frustration gegenüber dem Arbeitgeber ein tägliches Thema.
Kommunikation
Die Kommunikation zwischen den Kollegen ist gut. Leider kann man das nicht von der Führungsebene behaupten. Eine Kommunikation nach unten findet so gut wie gar nicht statt. Wenn man etwas mitbekommt, dann nur über Gerüchte oder Dritte.
Kollegenzusammenhalt
Es ist abhängig davon in welcher Abteilung man arbeitet. Dennoch ist der Zusammenhalt durchweg in Ordnung. Trotzdem hat man, aber das Gefühl als würde man nicht von der Führungsebene gesehen werden.
Work-Life-Balance
Es wird vorausgesetzt, dass man für die Firma lebt.
Vorgesetztenverhalten
Die oberste Führungsebene zeigt nahezu keine Transparenz und bindet die Mitarbeiter kaum in die Zukunft des Unternehmens ein. Man hat häufig das Gefühl, nicht gesehen oder wertgeschätzt zu werden. Vorschläge und Ideen der Mitarbeiter sowie Bestrebungen zur Gründung eines Betriebsrats werden auf subtile Weise unterdrückt.
Interessante Aufgaben
Früher war die Situation deutlich besser. Derzeit entsteht jedoch der Eindruck, dass der Fokus vor allem darauf liegt, den laufenden Betrieb aufrechtzuerhalten. Investitionen in die Instandhaltung und Modernisierung von Systemen werden nur sehr zurückhaltend genehmigt. Dadurch befindet sich die technische Infrastruktur in einigen Bereichen noch auf dem Stand von 2008.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung gibt es zwar auf ethischer Ebene. Jedoch kann man nicht davon sprechen wenn es um die Gehälter geht.
Arbeitsbedingungen
Der Bedarf an zusätzlichen Arbeitskräften wird offenbar nicht erkannt, da die anfallende Arbeit trotz der bestehenden Belastung noch bewältigt wird. Dabei wird häufig übersehen, dass dies nur durch den außergewöhnlichen Einsatz der Mitarbeiter möglich ist. Die hohe Arbeitsbelastung birgt ein erhebliches Risiko für Überlastung und Burnout.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Umweltbewusstsein könnte deutlich stärker ausgeprägt sein. Bestimmte Themen im Bereich Nachhaltigkeit und Umweltschutz werden gekonnt totgeschwiegen oder nicht aktiv angegangen.
Gehalt/Benefits
Die Gehälter sind im Vergleich zum Markt unterdurchschnittlich und die Anpassungen an die Inflation fallen unzureichend aus, wodurch die reale Kaufkraft der Mitarbeiter sinkt.
Karriere/Weiterbildung
So gut wie gar keine Chancen. Bevor man für das, was man leistet und erreicht hat, wertgeschätzt wird, stellt man lieber eine neue Person ein, bei der die Frustration noch nicht vorhanden ist. Mitarbeiter werden selten und auch nur vereinzelt belohnt.