Empfehlenswert für belastbare Menschen, die gerne in herausfordernden Situationen arbeiten
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Unterstützung innerhalb des Teams
- Weiterbildungsmöglichkeiten
Verbesserungsvorschläge
Ich würde empfehlen, entweder die vertragliche Arbeitszeit auf 40 Stunden anzupassen oder die anfallenden Überstunden auszubezahlen. Eine reine Gutschrift der Stunden wäre meiner Meinung nach weniger sinnvoll, da dadurch die Arbeit oft nur auf andere Kolleginnen und Kollegen verteilt wird.
Ein großer Zeitfaktor ist außerdem die extrem umfangreiche Dokumentation (meistens habe ich in meiner Freizeit dokumentiert). Hier könnten neue Technologien (z. B. KI-gestützte Dokumentation) helfen, den Zeitaufwand deutlich zu reduzieren.
Zusätzlich ist die aktuelle Datenbank sehr langsam und stürzt regelmäßig ab, wodurch Dokumentationen verloren gehen und neu geschrieben werden müssen. Dadurch entstehen vermeidbare Überstunden.
Außerdem könnte geprüft werden, ob die Gruppengröße reduziert werden kann. Kleinere Gruppen (z. B. etwa 8 Kinder) würden die pädagogische Arbeit deutlich erleichtern und sowohl für Kinder als auch für Mitarbeitende zu einer besseren Betreuungssituation führen.
Auch zusätzliche Benefits wie ein Jobticket oder ein Wellpass (z. B. zur Unterstützung der Psychohygiene) könnten für Mitarbeitende sehr hilfreich sein.
Work-Life-Balance
Aufgrund der hohen Anzahl an Überstunden war es schwierig, eine stabile Work-Life-Balance aufzubauen. Offiziell wird man für 35 Stunden bezahlt, in der Realität arbeitet man jedoch häufig eher um die 40-45 Stunden pro Woche.
Karriere/Weiterbildung
Durch die interne Weiterbildungsakademie gibt es Möglichkeiten zur Weiterbildung, die teilweise kostenlos angeboten werden. Man wird von der Geschäftsstelle als auch von den Vorgesetzten dazu angeregt sich fortzubilden.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt war sehr gut. Man konnte sich eigentlich immer Hilfe bei anderen holen und sich gegenseitig entlasten. Gerade in Krisensituationen kam immer eine Kollegin oder ein Kollege dazu, um die Gruppe zu unterstützen. Man hatte das Gefühl, dass man sich aufeinander verlassen kann.
Arbeitsbedingungen
Die Überstunden werden aktuell weder gutgeschrieben noch ausbezahlt. Obwohl man für 35 Stunden angestellt ist, arbeitet man in der Praxis oft etwa 40-45 Stunden pro Woche. Auch bei Ferienfahrten gibt es keinen Zuschuss. Zusätzlich kostet die umfangreiche Dokumentation viel Zeit.
Gehalt/Benefits
Für eine 35-Stunden-Woche empfinde ich das Gehalt grundsätzlich als fair. Da jedoch in der Praxis deutlich mehr Stunden gearbeitet werden, wirkt das tatsächliche Gehalt im Verhältnis zur Arbeitszeit zu niedrig.
Interessante Aufgaben
Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich. Jeder Tag bringt neue Situationen mit sich, und man hat viel Kontakt mit unterschiedlichen Lebenslagen und Herausforderungen. Dadurch bekommt man Einblicke in viele verschiedene Bereiche.