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BioPharm 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Toxische Unternehmenskultur, unprofessionelle Führung und keine Zukunft

1,0
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Bissendorf gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen braucht dringend einen grundlegenden Wechsel im Management. Solange der aktuelle CEO und sein enger Kreis das Unternehmen führen, wird es keine positive Entwicklung geben. Statt persönliche Beziehungen in den Vordergrund zu stellen, sollte das Unternehmen auf qualifizierte Fachkräfte setzen, die Erfahrung und Kompetenz mitbringen. Nur durch professionelles und faires Management kann die Firma langfristig überleben und wieder Vertrauen bei Mitarbeitenden und Kund*innen gewinnen

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre im Unternehmen ist belastend, angespannt und von Misstrauen geprägt. Vertrauen oder Wertschätzung existieren kaum. Mitarbeiter*innen fühlen sich ständig kontrolliert und beobachtet – teils von Personen, die gezielt eingesetzt werden, um Gespräche zu belauschen und Informationen an die Geschäftsführung weiterzugeben.

Es herrscht keine offene Kommunikationskultur, sondern Angst vor falschen Worten. Ehrliche Meinungen sind unerwünscht und können Konsequenzen haben. Anerkennung für gute Arbeit gibt es kaum. Stattdessen dominiert eine Kultur der Bevorzugung: Wer persönliche Nähe zur Geschäftsführung hat, profitiert – alle anderen werden ignoriert oder systematisch ausgegrenzt.

Viele Kolleg*innen ziehen sich zurück oder kündigen freiwillig, weil die Atmosphäre psychisch extrem belastend ist. Wer ein respektvolles, professionelles und unterstützendes Arbeitsumfeld sucht, sollte hier dringend Abstand nehmen.

Work-Life-Balance

Von echter Work-Life-Balance kann in diesem Unternehmen keine Rede sein. Flexible Arbeitszeiten existieren nicht, Homeoffice ist grundsätzlich untersagt – es sei denn, man gehört zum engsten Kreis der Geschäftsführung. Die bevorzugte Mitarbeiterin des CEOs arbeitet beispielsweise fast ausschließlich remote, während alle anderen täglich im Büro erscheinen müssen, unabhängig von Krankheit, familiären Verpflichtungen oder Leistung.

Es gibt keinerlei Rücksicht auf individuelle Lebenssituationen. Wer sich um Kinder kümmern muss, gesundheitliche Einschränkungen hat oder einfach nur mal ein paar Stunden flexibel arbeiten möchte, stößt auf komplette Ablehnung. Private Bedürfnisse werden ignoriert, Mitarbeitende werden unter Druck gesetzt – Präsenz wird mit Leistung gleichgesetzt, was völlig veraltet ist.

Diese starren Regeln, kombiniert mit psychischem Druck und fehlender Wertschätzung, machen eine gesunde Balance zwischen Beruf und Privatleben nahezu unmöglich.

Karriere/Weiterbildung

Karrierechancen existieren in diesem Unternehmen nur auf dem Papier. Beförderungen erfolgen nicht auf Basis von Leistung, Fachwissen oder Engagement, sondern auf Grundlage persönlicher Beziehungen zur Geschäftsleitung – insbesondere zum CEO. Wer sich mit den „richtigen“ Personen gut stellt, hat Chancen. Wer hart arbeitet, zuverlässig ist und fachlich überzeugt, bleibt auf der Stelle.

Weiterbildung wird weder gefördert noch angeboten. Es gibt kein Budget, keine internen Programme und kein Interesse daran, Mitarbeitende fachlich weiterzuentwickeln. Vorschläge für Schulungen oder externe Seminare werden ignoriert oder abgelehnt – oft mit der Begründung, dass „kein Geld da ist“.

Das Ergebnis: Stillstand. Mitarbeitende stagnieren, entwickeln sich nicht weiter und sehen keine Perspektive. Wer ambitioniert ist und sich beruflich weiterentwickeln möchte, ist hier definitiv am falschen Ort.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt deutlich unter dem Branchendurchschnitt – unabhängig von Qualifikation, Erfahrung oder Leistung. Faire Bezahlung ist hier kein Thema. Wer nach einer Gehaltserhöhung fragt, bekommt leere Versprechungen, die nie eingehalten werden. Transparente Gehaltsstrukturen gibt es nicht. Die finanzielle Situation des Unternehmens wird als Vorwand genutzt, um jede Forderung abzulehnen – während gleichzeitig genug Budget für private Reisen des Managements vorhanden ist.

Sozialleistungen? Praktisch nicht existent. Weder gibt es Zuschüsse, noch Zusatzangebote wie betriebliche Altersvorsorge oder Gesundheitsförderung. Selbst grundlegende Dinge wie Milch für den Kaffee gelten hier offenbar als Luxus.

Besonders frustrierend ist, dass Mitarbeitende mit echter Leistung leer ausgehen, während bestimmte Personen aus dem Umfeld der Geschäftsführung offenbar finanziell bevorzugt werden. Wertschätzung in Form einer fairen Vergütung? Fehlanzeige.

Umgang mit älteren Kollegen

Ein älterer Kollege, der eigentlich im Rentenalter sein sollte, ist weiterhin im Unternehmen tätig. Statt sich zurückzuziehen, wird er offenbar von der Geschäftsleitung als eine Art Informant eingesetzt, der andere Mitarbeitende beobachtet und darüber berichtet. Dieses Verhalten trägt zusätzlich zur angespannten und misstrauischen Arbeitsatmosphäre bei.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Führungskräfte ist enttäuschend und unprofessionell. Der CEO mischt sich in alle Bereiche ein, übernimmt Aufgaben, die eigentlich bei HR liegen, wie das Ein- und Entlassen von Mitarbeitenden – oft basierend auf persönlichen Beziehungen und nicht auf fachlicher Kompetenz. Dies führt zu einem Machtmissbrauch und einer unfairen Behandlung vieler Mitarbeitender.

Der Geschäftsführer ist selten im Unternehmen präsent und reist ständig mit einer bestimmten Person , die offensichtlich großen Einfluss auf ihn hat. Trotz seiner Abwesenheit trifft er wichtige Entscheidungen, ohne die tatsächlichen Abläufe im Betrieb zu kennen.

Die übrigen Manager haben keinen wirklichen Einfluss und sind mehr Namensgeber als tatsächliche Führungskräfte. Kritik wird nicht akzeptiert, und es herrscht eine Atmosphäre der Angst vor Konsequenzen.

Kommunikation

Die Kommunikation im Unternehmen ist katastrophal. Es gibt keinerlei Transparenz, wichtige Informationen werden zurückgehalten oder nur im kleinen Kreis der Geschäftsführung geteilt. Entscheidungen werden von oben herab getroffen, ohne Begründung und ohne die Mitarbeitenden einzubeziehen. Offene Kommunikation findet nicht statt – stattdessen verbreiten sich Gerüchte und Halbwahrheiten.

Feedback ist unerwünscht, Kritik wird sofort abgeblockt oder sogar bestraft. Viele Mitarbeitende erfahren von Veränderungen erst im letzten Moment oder über Dritte. Die ständige Intransparenz führt zu Unsicherheit, Misstrauen und einer vergifteten Stimmung im Team.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung ist in diesem Unternehmen leider nur eine leere Floskel. Frauen werden oft benachteiligt und ungerecht behandelt, insbesondere wenn sie nicht zur Führungsebene oder zum engen Umfeld der Geschäftsleitung gehören. Es kommt vor, dass weibliche Mitarbeitende trotz langjähriger Erfahrung und guter Leistung entlassen werden – offenbar aus Gründen, die nichts mit der Arbeitsqualität zu tun haben.

Respekt gegenüber Frauen wird nicht gelebt. Im Gegenteil, es herrscht eine Kultur, in der Frauen schnell abgestraft werden, wenn sie nicht „passen“. Gleichzeitig erhalten bestimmte Frauen aufgrund persönlicher Beziehungen unverhältnismäßig viel Macht, ohne dass dies auf fachlicher Kompetenz basiert.

Diese Ungleichbehandlung schadet nicht nur den betroffenen Mitarbeitenden, sondern auch dem gesamten Betriebsklima und der Reputation des Unternehmens.


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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.