Bitte bleibt fern
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre gehört für mich zu den schlimmsten Aspekten des Unternehmens. Durch den Führungsstil fühlen sich Mitarbeitende und Schüler ständig unter Druck. Zudem wird man teilweise stark kontrolliert und Fehler werden direkt an die Geschäftsführung weitergegeben, anstatt zunächst das Gespräch zu suchen und konstruktiv zu helfen. Eine wertschätzende und unterstützende Führung sieht für mich anders aus.
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Ich glaube, meine bisherigen Kommentare sprechen für sich selbst. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.
Work-Life-Balance
Existiert nicht.
Karriere/Weiterbildung
Karriere und Weiterbildung? Möglichkeiten sind theoretisch vorhanden, in der Praxis fühlt es sich jedoch eher so an, als würde man auf der Stelle treten. Eigeninitiative wird nicht unbedingt gefördert und echte Entwicklungsmöglichkeiten wirken begrenzt. Wer sich weiterentwickeln möchte, sollte sich daher besser selbst darum kümmern.
Gehalt/Benefits
Ständig wird betont, dass „kein Geld“ da sei. Gleichzeitig scheint für neue, teure und teilweise völlig unnötige Möbel dann doch immer wieder Budget vorhanden zu sein. Da fragt man sich schon, wo die Prioritäten liegen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Am liebsten würde ich null Sterne vergeben. Nach außen wird gerne Umweltbewusstsein vermittelt – in der Realität sieht es leider ganz anders aus. So viel Papier- und Materialverschwendung habe ich selten erlebt. Dinge werden angeschafft, nur um kurz darauf festzustellen: „Ach nein, das benutzen wir jetzt doch nicht mehr.“ Nachhaltigkeit sieht für mich definitiv anders aus.
Kollegenzusammenhalt
Die Kolleginnen und Kollegen sind eigentlich das Einzige, was die Arbeit erträglich macht. Jeder versucht irgendwie, durch den Tag zu kommen. Ein kollegialer Zusammenhalt ist jedoch schwer aufrechtzuerhalten, wenn man von heute auf morgen einen Kollegen nicht mehr sieht und von der Führungskraft keinerlei Aufklärung oder Kommunikation dazu erhält.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen ist leider ebenfalls kritisch zu sehen. Ich habe mehrfach erlebt, dass Mitarbeitende aufgrund ihres Alters als „nicht fähig“ bezeichnet wurden oder angeblich nicht zum „Image“ des Unternehmens passen. Solche Aussagen sind aus meiner Sicht respektlos und alles andere als wertschätzend.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten ist aus meiner Sicht sehr problematisch. Es fehlt an Wertschätzung, Vertrauen und transparenter Kommunikation. Statt Mitarbeitende bei Fehlern zu unterstützen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, entsteht häufig zusätzlicher Druck. Entscheidungen und Konsequenzen werden teilweise ohne nachvollziehbare Kommunikation getroffen, was für Unsicherheit und ein unangenehmes Arbeitsklima sorgt.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen? Naja, sagen wir es so: Essen von außerhalb darf von Mitarbeitenden nicht privat mitgebracht werden – und wehe, man wird dabei erwischt. Für Führungskräfte und Geschäftsführung scheint diese Regel allerdings nicht zu gelten. Besonders schön wird es, wenn die Ausnahmen direkt vor den Mitarbeitenden vorgelebt werden. Gleichbehandlung sieht anders aus.
Kommunikation
Die Kommunikation ist leider genauso problematisch. Wie bereits erwähnt, wird bei Fehlern kein konstruktives Gespräch gesucht oder Unterstützung angeboten – im Gegenteil, man muss teilweise sogar damit rechnen, dass ein Fehler Konsequenzen bis hin zur Kündigung haben kann. Wichtige Informationen werden oft erst in letzter Sekunde oder gar nicht weitergegeben. Unwichtige Informationen hingegen werden so ausführlich kommuniziert, dass man das Gefühl bekommt, der ganze Bundestag müsse davon erfahren.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung wird hier offenbar sehr individuell ausgelegt. Je nachdem, wer man ist, gelten unterschiedliche Maßstäbe. Während manche für Fehler Konsequenzen befürchten müssen, scheint bei anderen deutlich mehr durchzugehen. Von fairer und gleicher Behandlung kann daher aus meiner Sicht nicht wirklich die Rede sein.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind tatsächlich interessant – vor allem, weil man nur selten dazu kommt, seine eigentlichen Aufgaben zu erledigen. Stattdessen übernimmt man gerne die Aufgaben von Personen, die dafür eigentlich zuständig sind und dafür deutlich mehr verdienen. So bleibt es immerhin abwechslungsreich.