Wenn der Arbeitgeber sich selber eine gute Bewertung schreiben muss, dann bist du beim Kletterparadies.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Lohn kommt pünktlich
Insgesamt ist der Obstkorb ein nettes, aber unbedeutendes Extra, das für mich keinen echten Mehrwert bietet.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Starke Lohnunterschiede zwischen den Abteilungen die nicht gerechtfertigt sind.
Überstunden werden zum Großteil von der Produktion übernommen.
Siehe oben
Verbesserungsvorschläge
Teamleiter gezielt schulen, klare Aufgaben und Verantwortlichkeiten vermitteln.
Führungskräfte müssen geschult sein.
CEO/Führungsebene sollte regelmäßiger Feedback einholen und auf Probleme aus den Teams reagieren.
Kommunikation verbessern:
Informationen transparent und rechtzeitig weitergeben.
Entscheidungsprozesse klar dokumentieren und für alle nachvollziehbar machen.
Arbeitsbedingungen modernisieren:
Maschinen und Arbeitsmittel erneuern, und sichere Arbeitsplätze schaffen.
Prozesse effizienter gestalten, um Arbeitsbelastung zu reduzieren.
Faire Verteilung von Aufgaben, Projekten und Entwicklungsmöglichkeiten sicherstellen.
Weiterbildung und Entwicklung:
Regelmäßige Trainings, Workshops und Karriereförderprogramme anbieten.
Mentoring oder Coaching für Mitarbeitende einführen.
Soziale Verantwortung intern und extern sichtbar leben.
Kultur und Teamgeist pflegen:
Positive Unternehmenskultur fördern, Lob und Anerkennung sichtbar machen.
Konfliktlösungsmechanismen etablieren und Burnout vorbeugen.
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung wirkt oft toxisch, weil viele Mitarbeitende unter hohem Druck stehen. Offene Kommunikation wird zwar nach außen hin betont, findet intern aber kaum statt. Stattdessen herrscht ein Top-down-Management, das selten echtes Feedback zulässt.
Der Umgangston ist teils unprofessionell, was sich deutlich auf die Employee Experience auswirkt. Konflikte werden nicht gelöst, sondern einfach ignoriert, wodurch sich ein negatives Klima über längere Zeit festsetzt. Viele Kollegen wirken ausgebrannt oder frustriert, was die Atmosphäre zusätzlich verschlechtert.
Insgesamt ist die Work Environment alles andere als motivierend. Wer Wert auf ein angenehmes, respektvolles Arbeitsklima legt, sollte sich bewusst sein, dass dies hier aktuell nicht gegeben ist.
Kommunikation
Meine Erfahrung im Unternehmen war vor allem durch eine sehr schlechte interne Kommunikation geprägt. Wichtige Informationen wurden oft viel zu spät oder nur teilweise geteilt, was regelmäßig zu Missverständnissen führte. Entscheidungen wurden häufig top-down getroffen, ohne klares Briefing oder nachvollziehbare Hintergründe.
Meetings fühlten sich eher wie ein One-way-Communication-Setup an – Fragen blieben offen, Feedback wurde selten ernst genommen. Dadurch entsteht ein Gefühl von Unsicherheit und fehlender Orientierung im Arbeitsalltag.
Kollegenzusammenhalt
Der interne Kollegenzusammenhalt innerhalb der einzelnen Abteilungen ist definitiv einer der wenigen positiven Aspekte im Unternehmen. Im Team unterstützt man sich gegenseitig, teilt Wissen und versucht, gemeinsam Lösungen zu finden, auch wenn die Rahmenbedingungen nicht ideal sind. Die Zusammenarbeit im direkten Umfeld fühlt sich oft wie ein echter Teamspirit an.
Leider steht dieser gute Zusammenhalt im starken Kontrast zu anderen Bereichen. Die interne Communication Culture ist schwach ausgeprägt, wichtige Infos gehen verloren oder kommen viel zu spät bei den Mitarbeitenden an. Entscheidungen werden teilweise top-down getroffen, ohne klare Hintergründe oder Abstimmungen, was für Unsicherheit und Frust sorgt.
Strukturen wirken insgesamt unorganisiert, was den Arbeitsalltag unnötig kompliziert macht. Der gute Teamzusammenhalt kompensiert einiges, kann die organisatorischen Schwächen aber nur bedingt auffangen.
Work-Life-Balance
Gleitzeit ist einer der wenigen positiven Aspekte
Vorgesetztenverhalten
Der Zusammenhalt im Team ist gut, aber das Verhalten der Führungsebene ist leider ein großer Schwachpunkt. Der Teamleiter wirkt häufig überfordert, trifft unklare Entscheidungen und gibt selten klare Anweisungen. Rückfragen bleiben oft unbeantwortet oder werden nur oberflächlich geklärt. Dadurch entsteht im Alltag viel Unsicherheit und zusätzlicher Stress.
Der CEO wirkt distanziert und ignoriert viele Probleme, die intern immer wieder angesprochen werden. Hinweise aus den Teams finden kaum Beachtung, und wichtige Themen werden eher ausgesessen als gelöst. Das vermittelt den Eindruck, dass die Anliegen der Mitarbeitenden nicht ernst genommen werden.
Insgesamt fehlt es der Führung an Präsenz, Struktur und echter Unterstützung. Der Kollegenzusammenhalt fängt einiges auf, kann diese Probleme aber langfristig nicht ausgleichen.
Interessante Aufgaben
Positiv hervorheben möchte ich die abwechslungsreichen Projekte. Die Aufgaben sind vielfältig, man lernt dazu und hat die Möglichkeit, in unterschiedlichen Bereichen mitzuwirken. Das macht den Arbeitsalltag grundsätzlich interessant und bietet fachliche Abwechslung.
Trotz der spannenden Projekte fehlt es an Struktur, klaren Entscheidungen und echter Unterstützung von oben. Der interne Zusammenhalt im Team ist zwar gut, kann die Führungsprobleme jedoch nicht kompensieren.
Gleichberechtigung
Leider gibt es jedoch erhebliche Defizite bei der Gleichberechtigung. Entscheidungen und Verantwortlichkeiten wirken häufig unausgewogen verteilt. Einige Mitarbeitende erhalten deutlich mehr Aufmerksamkeit, Unterstützung oder Chancen, während andere trotz gleicher Leistung kaum wahrgenommen werden. Dieses Ungleichgewicht führt langfristig zu Frust und einem Gefühl von Ungerechtigkeit.
Umgang mit älteren Kollegen
Alter spielt keine Rolle
Arbeitsbedingungen
Es gibt keinen Pausenraum. Entweder man macht im freien Pause, auch bei minus 10 Grad oder in der völlig verdreckten Werkhalle. Die Maschinen sind oft unzuverlässig und teilweise schwer zu bedienen, was die Arbeit unnötig erschwert und den Arbeitsalltag stressiger macht. Auch die generelle Ausstattung ist veraltet, wodurch Effizienz und Qualität leiden. Allgemein ist durch das schleifen von Rundholz, Holzstaub ein Problem. Der durch seine Menge den Weg bis in die Spinte findet. Der Arbeitsschutz hört dort auf wo er dem Unternehmen Zeit kostet und das zum Leid des Arbeitnehmers
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Führungsriege zeigt leider nur sehr wenig Sozialbewusstsein. Bedürfnisse, Sorgen oder persönliche Herausforderungen der Mitarbeitenden werden kaum wahrgenommen, und Unterstützung bei Problemen gibt es selten. Entscheidungen werden häufig ohne Rücksicht auf das Team oder auf faire Behandlung getroffen.
Dadurch entsteht ein Gefühl von Frust und fehlender Wertschätzung im Arbeitsalltag. Kollegen müssen sich gegenseitig helfen, um Lücken auszugleichen.
Gehalt/Benefits
Teilweise knapp über Mindestlohn in der Produktion und in der völlig aufgeblähten Verwaltung/Entwicklung wird stellenweise das vierfache gezahlt.
Image
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen jedoch stark positiv, was die interne Realität kaum widerspiegelt. Das positive Image nach außen kann daher nicht darüber hinwegtäuschen, dass intern viele Probleme bestehen und Mitarbeitende stark belastet werden.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt nur sehr begrenzte Möglichkeiten zur Weiterbildung oder fachlichen Entwicklung. Trainings, Schulungen oder Karriereförderung werden kaum angeboten, sodass Mitarbeitende sich intern nur schwer weiterentwickeln können.