Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 28.7.2026
Das Klinikum Stuttgart erhält in der Gesamtbewertung ein gemischtes Bild. Als großer und bekannter Arbeitgeber genießt es nach Meinung der Bewertenden einen guten Ruf. Der Kollegenzusammenhalt wird dabei als besonders positiver Aspekt hervorgehoben: Viele beschreiben das Miteinander als familiär, hilfsbereit und verlässlich.
Demgegenüber sehen Mitarbeiter:innen bei Kommunikation, Vorgesetztenverhalten und Karrieremöglichkeiten deutlichen Nachholbedarf. Informationen fließen laut Bewertenden oft unzureichend oder gar nicht, und manche Führungskräfte werden als inkonsistent oder wenig unterstützend erlebt. Die Work-Life-Balance gilt ebenfalls als schwierig, da Überstunden, Personalengpässe und eingeschränkte Familienfreundlichkeit mehrfach kritisiert werden. Das Gehalt orientiert sich am Tarifvertrag, wird jedoch von...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre im Klinikum Stuttgart wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben das Klima als angenehm und wertschätzend – trotz der Größe des Unternehmens entsteht für manche ein familiäres Miteinander, geprägt von Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt im Team.
Dem stehen jedoch kritische Stimmen gegenüber: Einige Nutzer:innen empfinden die Atmosphäre als angespannt und stressbelastet, berichten von häufigen Konflikten unter Kolleg:innen sowie von Personalmangel und fehlendem Raum für Verbesserungsvorschläge. Auch übermäßige Kontrolle, besonders in der Probezeit, sowie mangelnde Einarbeitung bei der Einführung neuer Systeme werden bemängelt. Zudem fühlen sich bestimmte Berufsgruppen von Vorgesetzten zu wenig wahrgenommen. Das Führungsverhalten wird dabei unterschiedlich erlebt – während manche Mitarbeiter:innen ihre Vorgesetzten als unterstützend beschreiben, kritisieren andere Inkonsistenz im Umgang.
Die Kommunikation beim Klinikum Stuttgart wird von den Nutzer:innen gespalten bewertet. Während einige die Kommunikation als transparent, offen und auf Augenhöhe beschreiben und loben, dass Anliegen jederzeit direkt angesprochen werden können, überwiegt laut der Gesamtbewertung ein negatives Bild. Besonders kritisch äußern sich mehrere Nutzer:innen zur Kommunikation seitens der Führungsebene: Informationen kämen häufig gar nicht oder nur auf Umwegen an, und verbale Absprachen mit Vorgesetzten würden nicht eingehalten. Einige beschreiben die klinikübergreifende Kommunikation – sowohl gegenüber Mitarbeiter:innen als auch gegenüber Patient:innen – als unzureichend. Lediglich auf Teamebene berichten wenige Nutzer:innen von regelmäßigen Besprechungen, die den Austausch strukturieren. Der Gesamteindruck bleibt damit deutlich hinter den Erwartungen zurück.
Das Gehalt beim Klinikum Stuttgart orientiert sich am Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) und wird pünktlich ausgezahlt. Einige Bewertungen heben ein übertarifliches Gehalt sowie Weihnachtsgeld als positive Aspekte hervor. Wenige Nutzer:innen erwähnen zudem günstige Azubi-Apartments als willkommene Zusatzleistung.
Dem gegenüber steht die Einschätzung vieler Nutzer:innen, dass das Gehalt angesichts des Arbeitsaufwands und der gestiegenen Lebenshaltungskosten zu niedrig ausfällt. Kritisch wird auch angemerkt, dass Gehaltssteigerungen nach Jahren der Arbeit nur langsam eintreten und zugesagte Stufenaufstiege teils deutlich verzögert werden. Die Förderung des Deutschlandtickets wurde laut einigen Bewertungen von vormals vollständiger auf 50-prozentige Übernahme reduziert, was auf Unmut stößt. Die Gehaltsverteilung wird von wenigen Nutzer:innen als ungerecht wahrgenommen.
Die Work-Life-Balance beim Klinikum Stuttgart wird von den Nutzer:innen gespalten bewertet, wobei die Gesamtstimmung negativ ausfällt. Einige berichten von fairer Urlaubsplanung, flexiblen Arbeitszeiten und der Möglichkeit, private Termine und kurzfristige Abwesenheiten zu koordinieren.
Auf der anderen Seite kritisieren viele Nutzer:innen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das Klinikum gilt für einige als wenig familienfreundlich: Pünktliches Verlassen des Arbeitsplatzes wegen Kinderbetreuung stoße auf Ablehnung, und Mitarbeiter:innen würden in ihrer Freizeit kontaktiert. Hinzu kommen zunehmende Wochenenddienste sowie Überstunden, deren Abbau zwar geplant, aber nicht konsequent überwacht werde. Wenige Nutzer:innen empfinden die Bedingungen als schlicht schwierig, ohne dies näher auszuführen.
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