Klüber Lubrication München SE & Co. KG als Arbeitgeber

  • München, Deutschland
  • BrancheChemie
Klüber Lubrication München SE & Co. KG

76 Bewertungen von Mitarbeitern


kununu Score: 3,5Weiterempfehlung: 62%
Score-Details

76 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

39 Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 24 Bewertungen nicht weiterempfohlen.

Einige sind gut, andere sehr schlecht


3,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Klüber Lubrication München SE & Co. KG in München gearbeitet.

Kommunikation

Die Kommunikation zwischen verschiedenen Abteilungen ist problematisch. Es ist fast unmöglich, die Änderungen in anderen relevanten Abteilungen zu kennen.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen sind freundlich und helfen sich gegenseitig.

Work-Life-Balance

Das Unternehmen verfügt über ein Gleitzeitsystem. Der Urlaubsplan für dieses Jahr muss zu Beginn des Jahres ausgefüllt werden und wird allgemein genehmigt. Umstände, in denen die Arbeit aus familiären Gründen unterbrochen werden muss, werden auch von Ihrem Vorgesetzten verstanden und unterstützt.

Vorgesetztenverhalten

Die Leiter unserer Abteilung werden den Mitarbeitern die Arbeit zu verschiedenen Themen angemessen zuordnen, auf ihre Meinungen hören und ihr Bestes geben, um ihre Arbeit zu unterstützen. Die Leitung der verschiedenen Abteilungen ist jedoch sehr unterschiedlich.

Arbeitsbedingungen

Die Versuchsanlagen und -geräte sind veraltet. Vor allem, weil das Versuchsgebäude sehr alt ist und nicht genügend Belüftungsvolumen bietet, um genügend Abzüge für die Mitarbeiter zu tragen. Begrenzte Arbeitsbench können die zunehmende Anzahl von Entwicklern nicht bewältigen.

Gehalt/Sozialleistungen

Jedes Jahr erhöht sich das Gehalt aller Mitarbeiter gleich, unabhängig davon, ob Sie ein aktiver und produktiver Mitarbeiter oder ein Mitarbeiter mit schlechter Leistung sind und die Aufgabe nicht ausführen können. Die Lohnklasse ist völlig intransparent, und die Motivation der Mitarbeiter wurde beeinträchtigt.

Karriere/Weiterbildung

Die Führung des Unternehmens ist fast ausschließlich männlich. Fast alle Manager, die kürzlich von der Abteilung befördert wurden, sind Frauen. Von einem Extrem zum anderen.
In der Forschungs- und Entwicklungsabteilung haben Mitarbeiter, die schmeichelhaft sind und mit dem SAP-System sowie seinen Prozessen vertraut sind, mehr Aufstiegsmöglichkeiten. Aber Mitarbeiter, die sich mit dem Thema und dem Projekt ernsthaft befassen, haben nur wenige Möglichkeiten.


Arbeitsatmosphäre

Interessante Aufgaben

Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Image


Zukunftsorientierung statt Besitzstandswahrung


2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Klüber Lubrication München SE & Co. KG in München gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe Verbesserungsvorschläge

Verbesserungsvorschläge

Ehrliche und transparente Kommunikation.
Zukunftsausrichtung, Investitionen, Innovationen vorantreiben.
Ressourcen bereitstellen.
Wert auf Arbeitsfreude, Wertschätzung und Work-Life-Balance legen.
Aktiv an der negativen Stimmung im Unternehmen arbeiten, Druck reduzieren.

Arbeitsatmosphäre

Das Betriebsklima hat sich in den letzten Jahren durch den Einfluss der Holding stark verändert.
Die Vertrauenskultur ist dem ständigen Mißtrauen und der Kontrolle gewichen.
Es zählen hauptsächlich Finanzkennzahlen, die Auswirkungen auf die Mitarbeiter und Kunden sind deutlich spürbar.
Die Zukunftsausrichtung wird dem strikten Sparkurs untergeordnet.

Kommunikation

Es wird immer das Gefühl vermittelt, dem Unternehmen gehe es schlecht.
Vertrauliche Bewertung der Mitarbeiter im Hintergrund.
Keine offene und ehrliche Kommunikation.

Work-Life-Balance

Es gibt zwar Gleitzeit, aber der Druck ist enorm hoch.
Man nimmt die negative Stimmung im Unternehmen mit nach Hause.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt keine Kultur der Offenheit oder der konstruktiven Kritik - weder in der einen, noch in der anderen Richtung.
Gegenüber der Holding gibt es überhaupt keinen Widerspruch, Befehl und Gehorrsam ist das gelebte Modell.
Wenn in Mitarbeiterumfragen Kritik geübt wird, kommt das als Bumerang zurück.
Schlechte Nachrichten sind grundsätzlich unerwünscht.

Gleichberechtigung

Insgesamt sehr wenige Frauen.
Starkes hierarchisches Gefälle.

Arbeitsbedingungen

Im Sommer überhitzte Büros.
In manchen Abteilungen höhenverstellbare Schreibtische, größtenteils aber nicht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt zwar Projekte mit sozialem HIntergrund, inwiefern diese aber echte Priorität haben, ist schwer zu verstehen.
Umweltbewußstein ist zwar vorhanden, wird aber auch der finanziellen Situation des Unternehmens untergeordnet.

Image

Früher hatte Klüber sowohl als Marke wie auch als Arbeitgeber ein hervorragendes Image. Mittlerweile ist viel vom dem alten Glanz verloren gegangen.

Karriere/Weiterbildung

Wer im Hintergrund gut bewertet wird und bereit ist, ins Ausland zu gehen, der bekommt eine Möglichkeit.


Kollegenzusammenhalt

Interessante Aufgaben

Umgang mit älteren Kollegen

Gehalt/Sozialleistungen


Klüber - Erfolgreich, sparsam, konservativ, sehr verlässlicher Arbeitgeber


4,3
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Klüber Lubrication München SE & Co. KG in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Verlässlichkeit
Menschlichkeit
Großer Wert auf Arbeitssicherheit

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ständiger Kampf um genügend Mitarbeiter
Essensqualität in der Kantine
Sich selbst schlecht reden und ständige Kristenstimmung

Verbesserungsvorschläge

In die Zukunft investieren und nicht kaputt sparen
Genügend Ressourcen bereitstellen
Zuverlässigere IT

Arbeitsatmosphäre

Sehr fair, sehr freundlich

Kommunikation

Umfangreich, transparent und ehrlich
Mehr Transparenz bei den Finanzkennzahlen würde Verständnis für das Geschäft fördern

Kollegenzusammenhalt

Sehr viele setzen sich sehr füreinander ein, manche drücken und optimieren sich
Leider auch viele unnötige und falsche Gerüchte

Work-Life-Balance

Viel Arbeit, ständiger Kampf um genügend Mitarbeiter

Vorgesetztenverhalten

Korrekt, freundlich, fair und auf Augenhöhe

Interessante Aufgaben

Wer will kann zusätzlich interessante Aufgaben und Projekte übernehmen

Gleichberechtigung

Alles gut

Umgang mit älteren Kollegen

Rücksichtsvoll und angemessen

Arbeitsbedingungen

Tolle Arbeitsplätze, ergonomisch, Hebehilfen und Automatisierung wo es nur geht, im Logistikzentrum ist alles neu und vom feinsten
Sehr gut klimatisierte und helle Büros in Maisach
In München sind die Büros im Sommer viel zu heiß und man ist kaum noch arbeitsfähig

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die alten Gebäude in München müssten dringend saniert werden
Im Winter wird nach draußen geheizt, im Sommer extrem heiß

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt guter Durchschnitt
Sozialleistungen sind gut

Image

Sehr hochwertige Produkte, bester Service, der Kunde steht im Mittelpunkt

Karriere/Weiterbildung

Leistung wird belohnt
Weiterbildungsmöglichkeit sehr umfangreich


Tolles Unternehmen, leider immer mit Krisenstimmung, sobald der Markt nicht boomt


4,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Klüber Lubrication München SE & Co. KG in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sehr fairer Umgang miteinander.
Gute Löhne und Sozialleistungen.
Man ist Mensch und keine Nummer.
Große Wertschätzung, wenn man gute Leistung bringt.
Es wird sehr viel Wert auf Aus- und Weiterbildung gelegt.
Man hat vom ersten Tag an, das Gefühl willkommen zu sein.
Verbesserungsvorschlagswesen honoriert gute Ideen mit Geld.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Erhebliche Gehaltsunterschiede - die Kollegen der Schwesterfirma werden schlechter bezahlt.
Überbetonung Arbeitssicherheit führt teils zu hohem Zusatzaufwand
Die ständige Krisenstimmung und fehlende Kollegen, um die Arbeit zu bewältigen.
Fehlende Zukunftsorientierung durch Kostensenkung und Personaleinsparung.

Verbesserungsvorschläge

Sich stärker für eine bessere Anbindung zur S-Bahn einsetzen.
Einen Shuttle-Bus für die Mitarbeiter aus der Stadt heraus organisieren.
Besseres Kantinenessen und für Lager und Produktion auch an Brückentagen und Samstagen die Kantine öffnen - wir sind keine Mitarbeiter zweiter Klasse!
Für mehr Zusammenhalt zwischen Maisach und München sorgen.
Keine pauschalen Lohnerhöhungen mehr, sondern gute Mitarbeiter stärker belohnen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist gut, die Menschen sprechen miteinander. Man kennt sich und die Menschen haben Namen und keine Nummern.

Kommunikation

Es gibt regelmäßige Betriebsversammlungen, überall Monitore und Aushänge. Letztere sind immer ein wenig unübersichtlich und man muß sich erst zurechtfinden, um zu wissen was wichtig ist, aber bis auf die finanzielle Situation des Unternehmens wird viel erzählt. Der Betriebsrat ist im Flurfunk immer schneller in der Kommunikation wie das Unternehmen und erzählt immer etwas anderes.

Kollegenzusammenhalt

Die meisten Kollegen unterstützen sich gegenseitig und die Vorgesetzten versuchen die Arbeit fair für alle zu verteilen. Das größte Ärgernis sind die Raucher, die zwar ausstempen müssen, aber sich gerade dann abseilen, wenn es viel zu tun gibt.

Work-Life-Balance

Es gibt Gleitzeitkonten und wenn jemand frei braucht, bekommt er das fast immer. Leider mussten wir in 2019 an vielen Samstagen arbeiten. Einerseits mußte der Urlaub von fast zwei Jahren abgebaut und auch die Gleitzeit auf Null gefahren werden. Kundenaufträge sind stehen geblieben, weil Freudenberg keine Köpfe mehr genehmigt hat.

Vorgesetztenverhalten

So gut wie immer sehr fair und immer mit einem offenen Ohr für die Belange der Mitarbeiter. Leider stecken die Kollegen auch immer in einer Zwangslage es allen recht machen zu müssen. Sehr menschlich, aber selber immer unter Druck, die Arbeitsbelastung zu schaffen.

Interessante Aufgaben

Wer sich engagieren und Sonderaufgaben übernehmen will, bekommt jederzeit interessante Aufgaben dazu. KVP wird sehr groß geschrieben, aber nicht von allen verstanden.

Gleichberechtigung

Jeder wird gleichwertig angesehen. In der Diskussion und in Meetings haben alle die gleichen Rechte. Leider im Logistik-Umfeld wenig Frauen, aber das liegt wohl an der körperlichen Belastung und weil es kein typisches Gebiet für Frauen ist.

Umgang mit älteren Kollegen

Es wird immer versucht, die älteren MItarbeiter zu entlasten. Langjährige Kollegen aus der Fertigung bekommen einen ruhigeren Job in der Umfüllung mit weniger körperlicher Belastung.

Arbeitsbedingungen

Das Unternehmen legt extrem großen Wert auf Arbeitssicherheit. Das wurde im neuen Logistikzentrum in Maisach vorbildlich umgesetzt. Fast überall sind Kräne installiert worden. Für Heben und Tragen finden sich überall technische Hilfsmittel. Die Arbeitsplätze im Lager sind alle höhenverstellbar. So etwas findet man sonst ganz selten. Der Umgang mit Chemikalien ist sehr streng geregelt und alles ist sehr sauber. Die Hallen in Maisach sind sehr hell und gut klimatisiert. Das war früher im Keller ganz anders. Jetzt kann man sich auch im Lager sehr wohl fühlen. Bei der Arbeitskleidung kann man sich aussuchen was man will, gute Schuhe und immer wieder neues Material. Gleich am ersten Tag wird man bestens ausgestattet. IT ist fast auf dem neuesten Stand, alles läuft über SAP und fast immer mit Scanner. Kaum noch Papier. Man muß aber immer noch sehr viel wissen, weil oft auch kein Barcode vorhanden ist.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird viel von Nachhaltigkeit geredet und es gibt auch viele Bemühungen. Als Chemiehersteller natürlich immer ein wenig zweifelhaft. Die Pendelfahrzeuge zwischen Maisach und dem Stammsitz sind elektrisch, aber die Firmenfahrzeuge der obersten Ebene sind wieder typisch - breite Reifen, viel Hubraum. Gäbe es einen Pendelverkehr nach München, müßten weniger Leute mit dem Auto fahren und es wäre billiger. Aber das kostet ja leider Geld. Auf dem neuen Logistikzentrum gibt es weder Panele für Warmwasser noch für Strom auf dem Dach - warum?

Gehalt/Sozialleistungen

Es kann immer mehr sein, aber das wird man selten finden. Klüber bietet sicher Löhne in der obersten Kategorie, erwartet aber auch Höchstleistung dafür. Urlaubs- und Weihnachtsgeld gibt es auch (noch)und die Extra-Samstage werden mit sehr guten Zuschlägen versüßt. Obst und Kaffee sind gratis, es gibt Firmenfahrräder, die man selber aussuchen darf und alle sonstigen Sozialleistungen.

Image

Das Image wird groß geschrieben und die Produkte sind von den Preisen wahrscheinlich am oberen Ende angesiedelt. Qualität und Kundenorientierung ist sehr wichtig, aber es werden kaum Mitarbeiter bereitgestellt, um das alles zu bewältigen. Das passt nicht zusammen und man hat den Eindruck alles wird rausgepresst.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt ein sehr großen Schulungskatalog und die Vorgesetzten sprechen einen immer wieder auf Weiterbildung an. Jedes Jahr auch Mitarbeitergespräch, bei dem man seine Wünsche äußern kann - meistens hilft der Vorgesetzte. Für Neueinsteiger gibt es gleich mal einen Kennenlerntag und unendlich viele Schulungen, um die Produkte und die Prozesse verstehen zu können. Wenn man sich engagiert und sich flexibel zeigt, dann gibt es gute Möglichkeiten. Viele sind von der Arbeiterebene in die nächste Ebene aufgestiegen und werden gut geschult.


positives Klima - abteilungsübergreifende Kommunikation immer sachlich und fachlich mit hoher Wertschätzung


4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Klüber Lubrication München SE & Co. KG in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

faires, freundliches und somit positives Miteinander über alle Ebenen hinweg.

Arbeitsatmosphäre

Innerhalb meines Umfeldes lässt die Arbeitsatmosphäre absolut nichts zu wünschen übrig. Jede Kontaktperson ist in seiner Kommunikation und im Miteinander freundlich. Selbst bei eventuellen Differenzen werden diese auf eine erfreulich sachliche Weise diskutiert und bearbeitet.
Grundsätzlich ist ein positives Arbeitsklima das A und O eines Unternehmens und bei diesem Aspekt ist mir bisher noch nichts wirklich Negatives aufgefallen.

Kommunikation

Teilweise etwas zu vorsichtig und somit mit Potenzial versehen. Durch persönliches Einbringen und Einfordern lässt sich dieser Punkt von jedem selbst in gewissem Rahmen beeinflussen. Oft entsteht fehlende oder ungenügende Kommunikation durch falsche Annahmen. Dies lässt sich durch persönliche Ansprache beim Vorgesetzten zumeist lösen.

Kollegenzusammenhalt

In meinem und allen angrenzenden Bereichen helfen sich die Kollegen jederzeit. Es menschelt sehr stark und dadurch entstanden viele "Freundschaften" und Gruppen, die den Logistikleitsatz dieses Unternehmens nicht nur leben, sondern auch zu vermitteln versuchen.

Work-Life-Balance

Die "Klassiker" der Work-Life-Balance wie Urlaub, Gleitzeit, Zeitabbau lässt sich problemlos in Absprache mit Kollegen durchführen.
Bei den moderneren Werkzeugen wie z.B. Arbeiten auf Vertrauensbasis, Home Office, Mobilität etc. besteht noch einiges an Verbesserungspotenzial.
Dies ist sicher dem Umstand geschuldet, dass Klüber ein historisch bedingt recht konservatives Unternehmen ist. Man erkennt deutlich, dass diese Punkte bereits an Wichtigkeit zunehmen und sich somit dabei in den nächsten Jahren bestimmt einiges tun wird.

Vorgesetztenverhalten

In meiner bisherigen Zeit bei diesem Unternehmen war es mir immer möglich, mich mit meinem jeweiligen Vorgesetzten auf Augenhöhe und offen unterhalten/besprechen zu können. Es wurde dabei Wert auf Ehrlichkeit und Offenheit gelegt. Eventuelle "Fehler" darf man auch hier nicht unter den Tisch kehren, dafür werden diese auf sachlicher Ebene aufgenommen, um ein weiteres Auftreten des gleichen Fehlers in der Zukunft zu vermeiden.

Interessante Aufgaben

Man kann sich sehr gut einbringen, Vorschläge werden auch oft angenommen, die Belastung ist herausfordernd, jedoch immer noch im Rahmen.
Spannende Tätigkeiten mit überwiegend klaren Zielen, deren Erreichung man selbst auf eigene Art vornehmen kann.

Gleichberechtigung

An der geschlechterspezifischen Gleichberechtigung hinkt das Unternehmen noch ein wenig nach. Löst sich aber immer mehr auf.
Die grundsätzliche Gleichberechtigung auf Basis "Nationalität"/"Diversität" ist durchweg gegeben.

Arbeitsbedingungen

Die räumlichen Bedingungen könnten verbessert werden. Hierbei ist insbesondere das Raumklima in den heißen Monaten ein immer wiederkehrendes Thema, da sich die Büros teilweise sehr stark aufheizen.
Hardware/Software: Potenzial zur Verbesserung. Ja, die Rechner sind standardmäßig ausgestattet. Das verwendete Mailsystem (Lotus) ist im Handling etwas altbacken, da gibt es besseres.
Notebooks noch nicht gänzlich ausgerollt, WLAN nur partiell vorhanden.

Sehr starker Fokus auf Sicherheit - wirkt manchmal etwas übertrieben, sorgt aber für aufmerksame Mitarbeiter.

Diesem Aspekt gegenüber steht jedoch noch das etwas träge Vorgehen beim Zurverfügungstellen von adäquaten und modernen Fahrradabstellmöglichkeiten. Die heutigen Fahrräder sind bei regelmäßigen Fahrern recht hochpreisig und darüber hinaus nicht wirklich für die "alten", etwas engen Fahrradständer geeignet. Die Anzahl der vorhandenen Plätze wurde auch n och durch Integration eines Raucherecks reduziert und da stellt man sich dann schon ein wenig die Frage, auf welchem Gesundheitsaspekt der Fokus liegt.

Gehalt/Sozialleistungen

Bisher gab es immer jährliche Anpassungen, Weihnachts- und Urlaubsgeld. (klassisches Vorgehen).
Die Kantine wird gefördert und somit gibt es dort preislich günstiges Essen.
Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit des Leasings von Fahrrädern.
Das MVG-JobTicket ist seit diesem Jahr vorhanden.

Image

Die Produkte besitzen ein sehr gutes Image, welches sie auch mit Sicherheit einhalten. Durch die hohe Kundenorientierung spiegelt sich dieses auch auf dem Markt wieder.


Umgang mit älteren Kollegen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung


Schlechte Prozesse, chaotische Arbeit


2,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Klüber Lubrication München SE & Co. KG in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- die fähigen Chemiker und Ingenieure
- die Qualität der Produkte
- das Kantinenessen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- die starr hierarchische Führung
- einen bedeutenden Teil der Führungskräfte
- die lückenhaften und zu wenig automatisierten Prozesse, die schlechte IT und das schlechte Qualitätsmanagement

Verbesserungsvorschläge

- die starren Hierarchien weicher machen, mehr auf die Mitarbeiter hören
- schlechte Nachrichten und Kritik zulassen
- den sinnlosen und kontraproduktiven Sparkurs beenden und in die Zukunft investieren: vernünftige Prozesse, bessere IT, Weiterbildung der Mitarbeiter
- die guten Produkte mit gutem Management, guten Prozessen, einer guten Logistik, guten IT-Systemen an die Kunden bringen

Arbeitsatmosphäre

Sehr chaotisch, wenig strukturiert und ineffektiv. Die Bearbeitungsprozesse sind lückenhaft, klare Regeln fehlen oft; wo doch etwas passiert, wird es vielfach von Hand und gleich doppelt und dreifach gemacht. Letztendlich klappt es meistens trotzdem durch großen persönlichen Einsatz einzelner... irgendwie. Die IT ist aus dem letzten Jahrhundert. Der Wohlfühlfaktor entsteht durch die durchwegs netten Kolleginnen und Kollegen.

Kommunikation

Auch wenn man scheinbar den Mitarbeitern zuhört, sind das Melden von Problemen oder Verbesserungsvorschlägen nach oben oder gar Kritik sind nicht erwünscht. Von oben kommen die Ansagen und nur unzuverlässig wichtige Informationen. Dass jetzt in Maisach Schichtbetrieb eingeführt wird, hatte der Betriebsrat zwar schon vor Jahren vermutet, wurde aber bis vor ein paar Wochen strikt geleugnet.

Kollegenzusammenhalt

Im Großen und Ganzen OK, weil man es sonst nicht aushält und die allermeisten Kollegen in Ordnung sind; aber im Einzelfall werden Mitarbeiter ausgegrenzt.

Work-Life-Balance

Einwandfrei geregelte Arbeitszeiten und geregelter Urlaub. Man nimmt aber den Ärger über die Vorgesetzten mit nach Hause.

Vorgesetztenverhalten

Inkompetent. Die Firma wird sehr hierarchisch geführt (1980er-Jahre-Stil). Nach unten wird angesagt, nach oben alle Hinweise (Probleme, Verbesserungsvorschläge...) abgeblockt. Offenbar will die Leitung nur gute Nachrichten hören.

Interessante Aufgaben

Zu einem kleinen Teil sehr interessant, zum größten Teil stumpfe Routine oder hektische Arbeitslast; das Meiste ist deutlich unter meinen Fähigkeiten. Bisher habe ich wenig Neues gelernt. Klüber hat keine Ahnung, wie Arbeit gut strukturiert wird und welche Prozesse ineffizient oder gleich mehrfach parallel ausgeführt werden. Viel zu viel Handarbeit, wo andere Firmen schon seit vielen Jahren automatisieren. Sämtliche Verbesserungsvorschläge werden abgeblockt, weil man das schon immer anders gemacht hat oder aus Kostengründen; dabei würden Prozessverbesserungen der Firma hohe Kosten sparen.

Gleichberechtigung

Auf der Ebene der Indianer in Ordnung (zahlenmäßig ca. 50:50), i. a. korrekte Umgangsformen, aber spätestens auf Abteilungsleiterebene gibt es ein großes Übergewicht bei den Männern. Sehr traditionelles Unternehmen.

Umgang mit älteren Kollegen

Nach meinem Eindruck sehr fair. Ich habe nicht erlebt, dass Ältere diskriminiert oder aus der Firma gedrängt werden.

Arbeitsbedingungen

Klüber achtet sehr auf Sicherheit und den korrekten Umgang mit den Chemikalien. Grundsätzlich sind die Arbeitsplätze im Bürobereich in München altmodisch, in Maisach nicht herausragend. Das neue Logistikzentrum in Maisach ist eine Fehlplanung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Im Rahmen der Möglichkeiten einer Chemiefirma ist das Umweltbewusstsein gut, allerdings werden (unnötig) große Mengen an Verpackungsmaterial verwendet. Unter sozialen Aspekten sehr zwiespältig: einerseits werden auch weniger gute Leute mitgezogen; auf der anderen Seite stellt die tolle Klüber-Familie ("Klüber ist ein Familienunternehmen", kleiner Scherz - Freudenberg ist ein Milliardenkonzern) viele Leiharbeiter zu niedrigen Löhnen ein - und auch wieder aus. Das Beste am Unternehmen ist die Kantine mit dem leckeren, günstigen Essen.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt passt für mich und anscheinend für die meisten, ist aber sicher nicht toll. Echte Gehaltserhöhungen über Inflationsausgleich hinaus sind nicht drin, schon gar nicht beim momentanen Sparkurs.

Image

Bei den Kunden hat Klüber einen hervorragenden Ruf wegen der Qualität der Produkte - der aber bröckelt, weil das Drumherum (z. B. Liefertreue) zunehmend nicht mehr stimmt. Beim normalen Verbraucher praktisch unbekannt.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung war schon immer schwach, aber beim momentanen Sparkurs wird alles abgebügelt. Karriere durch Arbeitseinsatz oder besonderes Fachwissen kann man sich abschminken; das geben die Stellenpläne nicht her. Wer allerdings hier Abteilungsleiter wird: in Einzelfällen aus guten Gründen, i. a. aber: meiomei.


Wer Spedition kennt, weiß was er hier hat!


4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Klüber Lubrication München SE & Co. KG in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sicherer Arbeitsplatz
Faire Entlohnung
Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld
Weiterbildung und Schulung wird großgeschrieben
Es wird sehr viel Wert auf Arbeitssicherheit gelegt
Wertschätzender Umgang - langjährige Zugehörigkeit lohnt sich
Businessbike

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Keine Unterscheidung zwischen Topleistung und Minderleistung beim Gehalt.
Das Kantinenessen ist nicht wirklich toll. Keine gute Versorgung in der zweiten Schicht.
IT-Ausfälle und lange Wartezeit, bis es wieder läuft.
Langer Weg zur S-Bahn

Verbesserungsvorschläge

Keine pauschalen Lohnerhöhungen mehr - Leistung sollte entlohnt werden.
Ende des Kostensenkungsprogrammes und in die Zukunft investieren.
Mehr feste Mitarbeiter statt Zeitarbeiter.

Arbeitsatmosphäre

Tolles Team, Obst und Kaffee frei, keine Sorge um den Arbeitsplatz - toll!
Licht und gute Luft am Arbeitsplatz, alles sehr ergonomisch.

Kommunikation

Immer freundlich und bemüht, Bildschirme, Abteilungsmeetings, auf Fragen gibt es ehrliche Antworten

Kollegenzusammenhalt

Mit den allermeisten Kollegen klappt es gut. Natürlich gibt es wie überall die Drückeberger. Man hilft sich und die Stimmung ist gut. Arbeiten muß man überall.

Work-Life-Balance

Das Arbeitsvolumen ist hoch, sehr viele Leiharbeiter müssen angelernt werden. Die Schichtarbeit macht es schwieriger seine Freizeit zu gestalten.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten setzen sich für alle ein, freundlicher und netter Umgang. Gespräche auf Augenhöhe.

Interessante Aufgaben

Wer will kann zwischen den Arbeitsplätzen wechseln, oder zusätzliche Aufgaben aus den Verbesserungsvorschlägen übernehmen. Bei der Arbeitslast natürlich nicht immer leicht.

Gleichberechtigung

Hier gibt es wirklich keine Unterschiede.

Umgang mit älteren Kollegen

Macht achtet sehr auf die Leistungsfähigkeit und den Gesundheitszustand.
Hebehilfen sind überall vorhanden, keine sehr schwere körperliche Arbeit.

Arbeitsbedingungen

Im neuen Lager in Maisach wirklich top - früher im Keller bei Kunstlicht und schlechter Luft, aber das ist Vergangenheit. Keine Zugluft, gute Temperatur Sommer und Winter.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Auf saubere und sichere Entsorgung wird sehr viel Wert gelegt.

Gehalt/Sozialleistungen

Passt, Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, VL, Altersvorsorge, Unterstützung bei Versicherungsleistungen

Image

Tolle Marke, Qualität ist top - darauf wird sehr viel Wert gelegt

Karriere/Weiterbildung

Wer will kann sich um eine Lagermeisterausbildung bewerben. Auch sonst sehr viel Schulung im Angebot.


Kultur je nach Standort unterschiedlich, Logistikzentrum Maisach wird nach Gutsherrenart verwaltet.


2,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Klüber Lubrication München SE & Co. KG in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Grundsätzlich ein solides Unternehmen, respektvoller Umgang miteinander.
Die Freude für Klüber zu arbeiten, hängt maßgeblich von der Abteilung / dem Vorgesetzten ab.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die (Nicht)-Kommunikation mehrerer Vorgesetzter. Das ist nicht nur nicht zeitgemäß sondern schädlich. Gute MA gehen, neue sind schwer zu finden. Die, die bleiben gehen in die innere Kündigung.
Kooperativer Führungsstil exisitiert nicht, es wird nur top-down durchgedrückt.

Verbesserungsvorschläge

Die Unternehmenskultur am Standort München auch auf Maisach ausweiten.
Das Schichtmodell grundsätzlich und für die betroffenen Abteilungen überprüfen.
Deutlich mehr Frauen in Führungsebenen befördern.
Das Führungsverhalten der Vorgesetzten sollte auditiert und ggf. Konsequenzen gezogen werden.
Auf konstruktive Vorschläge der Mitarbeiter eingehen und ihre Expertise in die Prozesse einbeziehen. Schließlich beschäftigt die Firma gut ausgebildetes Fachpersonal.
Neue Vorgaben auf Sinnhaftigkeit prüfen und nicht nur zu kosmetischen Zwecken bzw. zur eigenen Rechtfertigung einführen.

Arbeitsatmosphäre

In Maisach wurde 2 Schichtbetrieb eingeführt. MA-Erfahrungen und -Vorschläge wurden nicht berücksichtigt. Keine Kompromissfähigkeit der Vorgesetzten. Kein Vertrauen in die fachliche Expertise der MA.

Kommunikation

Absolute Top-Down-Kommunikation. Keine Anhörung der MA + mittl. Führungsebene.
Durch das Schichtmodell ist die Kommunikation mit anderen Abteilungen und Gesellschaften eingeschränkt und verzögert.

Kollegenzusammenhalt

Wenn die gute Kollegialität nicht wäre, würden noch mehr Kollegen noch schneller gehen.

Work-Life-Balance

In Maisach durch das Schichtmodell nicht möglich. Gleitzeit wird faktisch außer Kraft gesetzt. Urlaub wird oft nicht zeitnah genehmigt obwohl er frühzeitig geplant werden muß. Kollegen werden kurzfristig um Mehrarbeit gebeten, da zu wenig Personal und hohe Fehlzeiten.

Vorgesetztenverhalten

Mittlere Führungsebene gut und mit weitgehend kooperativem Führungsstil. Darüberhinaus werden Ziele nicht kommuniziert sondern verordnet, Verbesserungsvorschläge zwar gefordert aber nicht umgesetzt, Konflikte/Probleme nicht angesprochen sondern ausgesessen.

Interessante Aufgaben

Mein Aufgabenbereich war abwechslungsreich und interessant.

Gleichberechtigung

In der Logistik gibt es keine Frauen in Führungspositionen. Bei der letzten Umstrukturierung wäre dazu Gelegenheit gewesen.

Arbeitsbedingungen

Die Büroausstattung ist gut. Höhenverstellbare Schreibtische gibt es auf Attest. Klüber ist sehr hierarchisch, man muß für alles Anträge stellen, die Bearbeitung dauert lange und ist ungewiß.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt: Hier wird viel getan. Mitglied bei businessbike, der BR hat ein MVV-Jobticket erreicht.
Soziales: Zumindest in Maisach wird alles dem Schichtbetrieb untergeordnet.

Image

Klüber besteht intern faktisch aus 2 Firmen, München + Maisach.
Im B2B-Bereich guter Ruf, qualitativ hochwertige Produkte.

Karriere/Weiterbildung

Grundsätzlich gutes Weiterbildungsangebot, man muß nur die Erlaubnis von seinem Vorgesetzten erhalten.
Karriere, je nach Gusto des Vorgesetzten und Budgetsituation.


Umgang mit älteren Kollegen

Gehalt/Sozialleistungen


Sehr guter Arbeitgeber


4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Klüber Lubrication München SE & Co. KG in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Sehr gute Arbeitsatmosphäre. Frischer Wind durch viele neue Kollegen im neugebauten Logistikzentrum.

Kommunikation

Ausbaufähig. Leider wurden in der Vergangenheit einzelne größere Themen nicht sauber über alle Hierarchieebenen kommuniziert.

Work-Life-Balance

Es gibt Homeoffice, Mobiles Arbeiten, Flexible Arbeitszeit und auch Kinderbetreuung im Sommer.

Vorgesetztenverhalten

Sehr respektvoller Umgang über alle Ebenen.

Interessante Aufgaben

Durch das starke Wachstum sehr viele interessante Projekte und Aufgaben. Das Einbringen von Verbesserungsvorschlägen wird vom Vorgesetzten gefördert und die Umsetzung vorangetrieben. Bonussystem für Verbesserungsvorschläge vorhanden.

Gleichberechtigung

Wenig Frauen in den oberen Führungspositionen.

Arbeitsbedingungen

Sehr hoher Standard im neuen Logistikzentrum Maisach. Die meisten Büros wurden mit höhenverstellbaren Tischen ausgestattet. Neue Rechner/Software ist Standard. Leider immer mal wieder Netzwerkprobleme. Am Hauptsitz in München müsste in manchen Gebäudeteilen etwas mehr gemacht werden um wieder einen guten Standard zu erreichen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es werden aktiv Umweltprojekte gefördert. Im Tagesgeschäft gibt es noch Verbesserungspotenziale aber es wird immer stärker darauf geachtet.

Gehalt/Sozialleistungen

Es gibt jährliche Gehaltsanpassungen, Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld. Zusätzlich wird Bike-Leasing und Jobticket angeboten und es gibt eine Kantine. Es werden Gesundheitstage, Sommerfeste und Weihnachtsfeiern organisiert. Das Gesamtpacket ist auch für München noch sehr gut!

Image

Sehr gutes Image bei Lieferanten und Kunden. Viele Stellen werden durch Empfehlungen der Mitarbeiter besetzt.

Karriere/Weiterbildung

Sehr gute Karrieremöglichkeiten. Führungspositionen werden häufig durch interne Mitarbeiter besetzt. Interessante Entwicklungschancen durch das neue Logistikzentrum in Maisach.


Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen


Kommunikation ist praktisch nicht vorhanden und Prozesse haben mit Logistik nix zu tun


2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Klüber Lubrication München SE & Co. KG in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen und den Zusammenhalt auf der gleichen Ebene. Finanzielle Leistungen sind auch ganz gut.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Kommunikation. Auch wenn hier seit der letzten Mitarbeiterumfrage das ein oder andere verbessert werden sollte, habe ich keine Änderung feststellen können.
Das Führungsverhalten der Vorgesetzten. Die Gutsherrenart ist schlecht für die Motivation. Die Flexibilität wird nur von den Mitarbeitern eingefordert. Seitens Arbeitgeber gibt es wenig Zugeständnisse.

Verbesserungsvorschläge

Die Unternehmensleitsätze nicht nur aufschreiben, sondern auch leben. Und zwar von ganz oben. Nicht nach Gutsherrenart regieren. Die Verbesserungsvorschläge der Mitarbeiter ernsthaft annehmen. Nicht nur alibimäßig in einer Ecke sammeln und dann wieder vergessen. Die Mitarbeiter kennen ihre tägliche Arbeit am besten.
Eine Gewinnbeteiligung für alle Mitarbeiter, nicht nur für eine Hand voll.
Abschaffung der Schicht in Maisach. Ist nicht notwendig. Die Einführung ist von den Verantwortlichen konstruiert und entspricht nicht der Realität. Der richtige Grund dafür würde mich auch mal interessieren.
Verbessern Sie die Prozesse in Maisach (Wareneingang, Chaotische Lagerhaltung, Global Labeling, Verpacken, etc.). Wenn man das als Logistiker sieht, dann fällt man vom Glauben ab. Verbesserungsvorschläge wurden schon eingereicht, aber nicht beachtet.

Arbeitsatmosphäre

Der Kollegenzusammenhalt ist OK. Die Prozesse sind viel zu kompliziert und langwierig. Jedes Teil wird 10 mal in die Hand genommen. Das Logistikzentrum in Maisach gibt es erst seit ca. 2 Jahren ist aber jetzt schon völlig überlastet. Die Strukturen sind völlig falsch geplant. Die chaotische Lagerhaltung ist schön - macht aber hier so keinen Sinn.

Kommunikation

Kommunikation ist praktisch nicht vorhanden. Alles wird von oben nach unten durch gebrochen. Durch die vielen Stellen entsteht quasi ein "Stille Post"-Prinzip. Vorgesetzten geben nur das weiter, was ihnen vorgegeben wird. Eine eigene Meinung kann/darf nicht vertreten werden. Das hat auch die Mitarbeiterbefragung zur den Leitsätzen von einiger Zeit nicht geändert. Die Maßnahmen zur Verbesserung, wurden von den Vorgesetzten festgelegt. Ob sie sinnvoll waren stell ich noch in Frage. Umgesetzt wurden sie aber nicht. Traurig!

Kollegenzusammenhalt

Einer der Gründe warum man überhaupt noch da ist!

Work-Life-Balance

Mit Einführung der Schicht in Maisach nicht mehr Vorhanden. In anderen Bereich kann jetzt Home Office und mobiles Arbeiten beantragt werden. Aber in anderen Bereich gibt es das nicht. Da ist Klüber doch schon im 20ten (!) Jahrhundert angekommen.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte gibt es viele, aber wirkliche Chefs kaum. Entscheidungen werden oben getroffen. Ob dies dann immer sinnvoll ist oder an der Praxis komplett vorbei geht, interessiert niemanden. Wenn man als Neuling in die Firma kommt, wird einem gesagt, man solle sagen, wenn etwas auffällt, das nicht richtig läuft. Kann ich nur abraten, außer man will in eine Schublade gesteckt werden, aus der man nie wieder raus kommt. Mit Verbesserungsvorschlägen/Kritik kann hier kaum ein Vorgesetzter gut umgehen.

Interessante Aufgaben

Soweit keine Klagen. Je nach Vorgesetzten kann man selbstständig arbeiten. Viele Routine-Aufgaben, die nach einer bestimmten Zeit, weniger Herausforderung bringen. Dennoch interessant sind.

Gleichberechtigung

Im ganzen Unternehmen sind nur wenig Frauen in Führungspositionen. Auch wenn letztes Jahr eine Diversity-Aktion ins Leben gerufen wurde. Die aber wegen den Einsparmaßnahmen auch schon wieder auf Eis gelegt wurden. Ich glaube, dass man Diversity in der Theorie auch gerne hätte, aber in der Praxis... In der Logistik gibt es keine Frauen in Führungspositionen. Letztes Jahr gab es eine Umstrukturierung. Da wäre es schon möglich gewesen die ein oder andere Position auch an eine Frau zu vergeben. Ist aber wohl nicht gewünscht.

Umgang mit älteren Kollegen

Ist soweit OK. Auf altersbedingte Probleme wird Rücksicht genommen.

Arbeitsbedingungen

Höhenverstellbare Schreibtische sollten eigentlich Standard sein. Die meisten Büro-Arbeitsplätze sind damit auch ausgestattet, aber nicht alle. Einen solchen Tisch bekommt man nur mit Rezept vom Arzt. Büros in Maisach schlecht geplant und für Verbesserungen in der Raumgestaltung gibt es kein Budget. Arbeitssicherheit wird groß geschrieben. Manchmal etwas zu viel des Guten. Aber der gute Wille zählt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wird hoch geschrieben. Baumpflanzaktion und andere Aktionen nach Außen werden gut vermarktet. Nach innen (gegenüber den eigenen Mitarbeitern) gibt es Verbesserungsbedarf

Gehalt/Sozialleistungen

Grundsätzlich kein schlechtes Gehalt für Logistik-Verhältnisse. Dennoch für München nicht ausreichend. In der Chemie-Branche werden andere Gehälter bezahlt. Sozialleistungen sind OK (13. Monatsgehalt und Urlaubsgeld). Allerdings gibt es eine Beteiligung am Unternehmenserfolg nur für Einzelne mit Zielvereinbarungen. Die jährliche Gehaltsanpassung gleicht die Inflation nicht wirklich aus (Mietpreise, etc.) Der BR hat sich für ein MVG-Jobticket stark gemacht. Da gibt nochmal ein paar Euro mehr im Geldbeutel.

Image

Das Image nach außen ist ganz gut. Die Mitarbeiter sind alle sehr motiviert, wenn sie neu anfangen. Das lässt schnell nach, wenn die Ernüchterung einsetzt und man merkt, dass das äußere Image nach Innen wenig Bedeutung hat. Die Unternehmensleitsätze sind aufgeschrieben, werden aber nicht gelebt.

Karriere/Weiterbildung

Möglich, wenn der Vorgesetzter einem wohlgesonnen ist. Ist aber nur wenigen vorbehalten. Schulungen bekommt man nur die, die man zur Erfüllung seiner gesetzlichen Aufgaben benötigt - also nur das Nötigste.


Arbeitgeber-Kommentar

Ihr HR Team
Ihr HR Team

Sehr geehrter Kollege, sehr geehrte Kollegin,

vielen Dank für Ihre ausführliche Stellungnahme. Ihr Feedback nehmen wir uns zu Herzen. Wir bedauern, dass Sie unzufrieden sind. Für uns hat es oberste Priorität, dass sich all unsere Mitarbeiter/innen wohl fühlen. Daher arbeiten wir kontinuierlich an der Verbesserung der Prozesse.

Am Standort Maisach überprüfen wir durch Anwendungen kontinuierlicher Verbesserungsprozesse (KVP) laufend die Logistikprozesse und informieren über die daraus resultierenden Verbesserungen die Mitarbeiter/innen.
Gerne möchten wir zu einigen Punkten, die von Ihnen angesprochen wurden, Stellung nehmen. In den letzten beiden Jahren wurden eine Mitarbeiterbefragung (Freudenberg Guiding Principle Survey) und ein „Bottom-up-Feedback“ für Aktivitäten von Führungskräften durchgeführt, um auch Themen wie Kommunikation noch besser zu leben. Insgesamt war das Feedback der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen über ihre Führungskräfte aus beiden Befragungen sehr positiv.

Für Klüber Lubrication hat die persönliche Weiterbildung und Karriereförderung der Mitarbeiter eine sehr hohe Bedeutung. Entsprechende Möglichkeiten zeigen wir sowohl für Klüber Lubrication als auch für die Freudenberg Gruppe regelmäßig auf. Auch unser Angebot zur Weiterbildung passen wir laufend an den Bedarf der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an.
Das Thema Gleichberechtigung und Chancengleichheit spielt für Klüber Lubrication eine wichtige Rolle. In unseren jährlichen Talentkonferenzen wird bereits seit Jahren auf die Entwicklung von Nachwuchsführungskräften aus verschiedenen Ländern gesetzt. Auch die Entwicklung von Frauen in Führungspositionen liegt uns dabei am Herzen, ebenso die Gleichbehandlung der Mitarbeiter/innen verschiedenen Geschlechts und Alters.

Diversity und Inclusion sind im Unternehmen inzwischen fest verankert und es werden Trainings für Führungskräfte und Mitarbeiter durchgeführt. Home-Office Lösungen bieten wir unternehmensweit an.
Zuletzt möchten wir noch unsere Büroausstattung ansprechen, die für den neuen Standort Maisach entsprechend neu konzipiert wurde und den neuesten Standards (einschließlich Klimatisierung) entspricht.
Unsere IT Konzepte und Systeme werden laufend weiterentwickelt und verbessert.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie auf uns zukommen und sind offen für Ihre Ideen und Vorschläge, gerne persönlich oder anonym.

Herzlich

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