Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Februar 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.3.2026
KNDS erhält von Mitarbeiter:innen eine insgesamt neutrale Bewertung. In der Kommunikation zeigt sich ein gemischtes Bild: Während die teaminterne Kommunikation oft positiv hervorgehoben wird, kritisieren viele Beschäftigte einen mangelhaften Informationsfluss zwischen Abteilungen, von der Führungsebene und beklagen, dass wichtige Unternehmensnachrichten häufig erst über die Presse erfahren werden. Die Arbeitsatmosphäre wird durch Kolleg:innen häufig als angenehm beschrieben, jedoch berichten einige von einem Klima des Misstrauens und mangelnder Wertschätzung durch Vorgesetzte. Die technische Ausstattung und IT-Infrastruktur gelten als veraltet und modernisierungsbedürftig.
Positiv bewerten Beschäftigte die Vergütung nach IG-Metall-Tarif sowie die grundsätzlich interessanten Aufgaben im Spezialbereich der Rüstungste...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei KNDS wird insgesamt als durchwachsen bewertet. Innerhalb der Teams und Abteilungen funktioniert der Austausch größtenteils gut, wobei Themen offen und direkt angesprochen werden können. Allerdings gibt es erhebliche Probleme im Informationsfluss, besonders von der Führungsebene nach unten. Viele Mitarbeiter:innen berichten, dass sie wichtige Unternehmensnachrichten eher aus der Presse als aus internen Quellen erfahren. Die abteilungsübergreifende Kommunikation wird als mangelhaft beschrieben, besonders bei dringenden Angelegenheiten. Es besteht der Eindruck, dass Informationen teils bewusst zurückgehalten werden und wichtige Entscheidungen nicht transparent kommuniziert werden, was zu Gerüchten und Misstrauen führt. Einige Beschäftigte wünschen sich zudem eine Modernisierung der Kommunikationsmittel, etwa durch Chatgruppen anstelle von E-Mails.
Die Arbeitsatmosphäre bei KNDS wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich wahrgenommen. Einige berichten von einer angenehmen und entspannten Atmosphäre mit hilfsbereiten Kolleg:innen und einer guten abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit, in der neue Mitarbeiter:innen willkommen geheißen und ihre Meinungen geschätzt werden. Jedoch überwiegen die kritischen Stimmen, die von Misstrauen und Mikromanagement durch Führungskräfte berichten. Mehrere Mitarbeiter:innen beschreiben eine angespannte Stimmung, in der Fehler nicht toleriert werden und Vorgesetzte sich hauptsächlich auf Zahlen konzentrieren, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, wie Ergebnisse erreicht werden.
Besonders problematisch erscheint das Verhältnis zwischen Mitarbeiter:innen und Führungsebene. Einige Bewertungen erwähnen, dass die positive Atmosphäre sich oft auf den engen Kollegenkreis beschränkt, während das Management als realitätsfern wahrgenommen wird. Es wird von internen Machtkämpfen, fehlender Wertschätzung und mangelnder offener Kommunikation berichtet. Auch die Personalverteilung bei Projekten wird teilweise als intransparent kritisiert, wobei interessante Aufgaben verdeckt vergeben werden und andere mit unerwünschten Aufgaben zurückbleiben.
Das Vorgesetztenverhalten bei KNDS wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich bewertet und zeigt insgesamt ein ambivalentes Bild. Während einige Beschäftigte ihre Vorgesetzten als fair, motivierend und fachlich wie persönlich exzellent beschreiben, die Potenziale erkennen und fördern, überwiegen die kritischen Stimmen. Viele Mitarbeiter:innen bemängeln einen veralteten Führungsstil mit Mikromanagement statt Delegation und kritisieren, dass Führungskräfte oft nicht ernst genommen werden aufgrund mangelnder Erfahrung und Empathie. Besonders problematisch erscheint die Diskrepanz zwischen direkten Vorgesetzten, die teilweise als kompetent wahrgenommen werden, und höheren Führungsebenen, denen politisches Taktieren und mangelnde Professionalität vorgeworfen wird. Abteilungsleiter werden als "Papiertiger" ohne echte Entscheidungsbefugnis beschrieben, während einige Führungskräfte bei Fehlern übermäßig kontrollierend reagieren oder Verantwortung nach unten abwälzen.
Bei KNDS werden die Arbeitsbedingungen von Mitarbeiter:innen überwiegend kritisch bewertet. Die Nutzer:innen beschreiben eine veraltete Arbeitsumgebung mit mangelhafter Digitalisierung und überholter IT-Infrastruktur. Viele Büros werden als überfüllt und veraltet beschrieben, wobei teilweise drei Personen in Zweipersonenbüros arbeiten müssen. Die technische Ausstattung wird als unzureichend empfunden, mit Software, die mehr Leistung benötigt als die vorhandene Hardware bieten kann, und einer "abgrundtiefen" IT-Infrastruktur, die dringend erneuert werden müsste.
Besonders problematisch erscheint die ungleiche Verteilung von Ressourcen zwischen den Abteilungen - während einige gute Ausstattung erhalten, bekommen andere nur das Nötigste und müssen für Ressourcen "kämpfen". Mitarbeiter:innen bemängeln zudem das Fehlen moderner Kommunikationsmittel, wodurch teilweise private Telefone für Dienstgespräche genutzt werden müssen, was auch Sicherheitsbedenken aufwirft. Positiv werden vereinzelt neue höhenverstellbare Schreibtische und Klimaanlagen erwähnt, obwohl letztere nicht in allen Büros vorhanden sind, was bei hohen Temperaturen zu Problemen führt.
77 von 335 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)
77 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
51 dieser Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihrer Bewertung weiterempfohlen.
Mehrfachbewertung
Werkstatt goes Börse
2,7
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei KNDS in Kassel gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Firma in der Firma: München vs. Kassel, KMW vs. Nexter, ungenügende bzw. nicht vorhandene Park-/ Arbeitsplätze
Verbesserungsvorschläge
Ein mehr an Personal ist wichtig, aber nicht das Allheilmittel. Wir müssen uns unbedingt neu aufstellen und von innen neu strukturieren. Dies ist für mich nur bedingt erkennbar.
Arbeitsatmosphäre
Toxisch, hier wird man zum Feuerwehrmann erzogen.
Image
Außen hui, innen verstaubt und Stand 2000.
Work-Life-Balance
Abh. von Abteilung, die BV zum mobilen Arbeiten wird nicht gelebt, lasst euch bitte nicht blenden. Teilweise wird ausgestempelt und weitergearbeitet.
Karriere/Weiterbildung
Vitamin B + Überstunden sind bei vielen der Benchmark für Karriere.
Kollegenzusammenhalt
Auf Arbeitsebene Top.
Vorgesetztenverhalten
In meinem Fall gut.
Arbeitsbedingungen
Wir hinken dem Industriestandard locker 15 Jahre hinterher. Keine bis wenige Prozesse, keine Standards, IT Ausstattung insbesondere Software aus der Steinzeit, kein PMO. SAP Standard Prozesse, funktionierende Entwicklung-/ Logistik - Fehlanzeige. Konsequenz: Die Projekte fliegen uns um die Ohren.
Investitionen nur im produktiven Bereich erkennbar.
Kommunikation
Wir erfahren Neuigkeiten aus den Medien.
Gehalt/Sozialleistungen
IG Metall, nicht mehr und nicht weniger. + Kinderzuschlag
Interessante Aufgaben
Die Firma hat soo viel Potential...
Umgang mit älteren Kollegen
Gleichberechtigung
4Hilfreichfinden das hilfreich11Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
vielen Dank für Ihr großartiges Feedback und Ihre klare Weiterempfehlung! Es freut uns sehr, dass Sie insbesondere die Bezahlung, die Arbeitsbedingungen sowie die Entwicklungsmöglichkeiten bei uns so positiv hervorheben.
Der starke Kollegenzusammenhalt und eine familienfreundliche Ausgestaltung - beispielsweise durch Gleitzeitmodelle - sind zentrale Bestandteile unserer Unternehmenskultur. Umso schöner zu lesen, dass Sie dies im Bereich Logistik/Materialwirtschaft am Standort Kassel als „sehr familiär“ erleben.
Dass Sie zudem das Vorgesetztenverhalten und die individuelle Förderung von Potenzialen positiv bewerten, bestärkt uns in unserem Anspruch, Mitarbeitende langfristig zu begleiten und Entwicklungsperspektiven zu schaffen. Auch die tariflichen Rahmenbedingungen auf Basis des IG-Metall-Vertrags sowie unsere Weiterbildungsangebote sollen genau dieses „extreme Entwicklungspotenzial“ ermöglichen, das Sie ansprechen.
Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für diese Rückmeldung genommen haben. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg und Freude bei Ihren Aufgaben!
Ihr HR-Team
Lieber nicht bei GS im Kundendienst anfangen, es zählt gefühlt nur noch der Umsatz! Außendienst lohnt sich nicht !!!
1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei KNDS in München gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gehalt oder wie ältere Kollegen sagen Schmerzensgeld was ich immer besser verstehe kommt pünktlich, Sonderzahlungen gemäß IG- Metall geregelt, sicherer Arbeitsplatz egal ob man Leistung dafür erbringen muss oder nicht! Leistung ist aber für den AL schwer greifbar, weil nach Stunden abgerechnet wird und deshalb verharrt man in seiner EG- Gruppe!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das sich nichts, aber gar nichts zum Besseren wendet!!! Probleme werden leider nicht angegangen, sie werden „verschlimmbessert“ Man ist taub für die Sorgen und Nöte der Mitarbeiter und sucht lieber die Schuld bei diesem ! Seit dem ich hier angefangen habe ist es nur schlechter geworden, die Bewertungen der letzen Jahre bei Kununu stimmen zumindest bei GS fast zu 100% überein. Veränderung ist nicht gewünscht!!!! Einarbeitung findet so gut wie nicht statt, es ist Zufall wenn man eine Art „Ausbildung/ Einweisung“ bekommt, je nach Standort und welcher Kollege dort ist! Wie leider bei GS will man auch bei Kununu nichts von Problemen hören oder lesen. Das ist jetzt der 3. Versuch ein objektive Bewertung abzugeben.
Verbesserungsvorschläge
Führungskräfte bei Bedarf ersetzen und besser schulen. Probleme der MA ernst nehmen. Alle Fahrzeiten wie in anderen Bereichen von KNDS und Firmen, endlich als Arbeitszeit voll anerkennen, dies könnte sogar Kostenneutral erfolgen wenn man hier gewillt ist!!! Außendienstzulage der Inflation anpassen! Den Außendienst endlich wieder mehr wertschätzen und nicht nur auf der Servicetagung so tun als ob! Wir sind das Aushängeschild der KNDS beim Kunden!!!! Dieser merkt natürlich auch die Unzufriedenheit und versucht uns abzuwerben. Stand 01.01.2026 ist er auch jetzt endlich in der Lage dazu, mit 35Std./ Woche fast gleichen Gehalt, Krankentagegeldausgleich ab dem 42. Tag, besonderer Kündigungsschutz ab dem 50. Lebensjahr usw. !!!! Korrektur: MA-Befragung wurde zwischenzeitlich durchgeführt.
Arbeitsatmosphäre
Ist geprägt von Misstrauen und Mircomanagement!!!! Es entscheiden Leute die schon lange den Bezug zum Außendienst verloren haben oder noch nie im Kundendienst unterwegs waren und das merkt man an jeder Ecke! Ich bewertete bald meinen Ex-Job!!!
Image
Wie es die Öffentlichkeit und Politik gerade braucht!
Work-Life-Balance
Darf es im Kundendienst nicht geben, die Führung will gefühlt ihre Umsatzziele auf jeden Fall erreichen, kostet es was es wolle!!! Siehe Gleitzeit, man drängt die MA Richtung Auszahlung bevor man diese in ihre wohl verdiente Gleitzeit zu ihren Wunschzeiträumen schick! Das würde sonst bedeuten das gewisse Ziele nicht erreicht werden können!
Karriere/Weiterbildung
Karriere bei GS im Außendienst ist schwieriger als im Rest der Firma. Größere Weiterbildungen bei GS sind schwierig. 10 Tage Bildungsurlaub werden meist nicht gewährt, da gibt es nur Ausreden warum es nicht geht, ach so kleiner Spoiler der AL darf ja sowas gar nicht entscheiden, genauso wie andere Dinge, meistens tut er mir wirklich nur sehr leid!
Gehalt/Sozialleistungen
Nach IG- Metall, nich mehr wenn dann nur weniger! Wenn man einmal in einer EG steck kommt man trotz Aussagen vom AL auch nicht weiter hoch und das seit Jahren. Der MA darf halt nichts kosten sonst würde ja der Umsatz geschmälert, aber im Innendienst (GS allgemein) sind die EG- Aufstiege viel schneller möglich, da diese ja auch so wertschöpfend und jeden Tag zuhause sind und so viele Entbehrungen auf sich nehmen! HR und BR können sehr oft nicht helfen, selbst wenn diese es befürworten! In mehreren Beurteilungen wurde unmissverständlich gesagt das ein Aufstieg in die nächste EG-Gruppe nicht möglich/ gewünscht ist!!! Man hört immer nur die selben leeren Worthülsen und Versprechungen!
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Keine objektive Aussage möglich.
Kollegenzusammenhalt
Mit den Richtigen im kleinsten Kreis möglich, lieber nicht so viel Vertrauen schenken damit fährt man besser, denn einige Kollegen melden alles gleich Richtung Führung.
Umgang mit älteren Kollegen
Solang sie körperlich fit sind geht es, aber sobald sie ihren Umsatz nicht mehr erwirtschaften legt man diesen die Kündigung nahe mit der Aussage „dann kann ich dich nicht mehr im Kundendienst einsetzen“!!! Selbst schon mitbekommen.
Vorgesetztenverhalten
Welcher Vorgesetzter??? Dieser ist nur auf dem Papier vorhanden, der EL/ die EL entscheiden und der AL schaut nur zu, auch bei völliger „Fehlplanung“ der Einsatzplanung wenn man das so nennen mag… Lieber lässt man gute MA Richtung ST ziehen oder kündigen bevor man hier eingreift und versucht Besserung zu schaffen!??
Arbeitsbedingungen
Kommt auf den Einsatzort an, entweder landet man mal bei BW/ HIL in einem „alten Loch“ oder mal erwischt man einen neu ausgebauten Standort. PSA und persönliche Ausstattung werden auch auf das Billigste getrimmt, im Rest der Firma sind bessere Sachen/ Bedingungen möglich, es darf halt nichts kosten da sonst anscheinend das Umsatzziel gefährdet wird!? Man bekommt aber das/ nur das Nötigste!!! Vorgesetzte schaffen es leider nicht alle Orte ihrer MA zumindest einmal zu besichtigen, was eigentlich ihre Pflicht ist.
Kommunikation
Findet quasi nicht statt, Informationen werden wissentlich zurück gehalten, nach unten sowie nach oben, Probleme werden gefühlt Richtung Bereichsleitung einfach raus gefiltert! Planungssicherheit gleich null. Die „Vorgesetzten“ trauen sich gefühlt gar nicht erst Probleme weiter zu melden und somit steigt die Frustration bei der Stammmanschaft die den Umsatz erwirtschaftet!!! Informationen erhält man regelmäßig und schneller aus der Presse!
Gleichberechtigung
Bei GS im Außendienst gibt es bis heute nicht mal ein Hand voll Frauen deshalb kann ich keine objektive Auskunft über dieses Thema abgeben!
Interessante Aufgaben
Sind möglich bei GS(Leopard), aber diese sind nur Wenigen vorbehalten, der Rest muss nehmen was übrig bleibt! Es obliegt dem EL gefühlt alleine wer ins Ausland darf oder nicht. Viele Projekte werden erst offen gelegt wenn die Namen der „ Lieblinge“ feststehen. Es gab Zeiten da wurden solche Projekte per Mail an Alle abgefragt. Deshalb ist die Frustration groß! Eine gute Führungskraft würde dies erkennen und gegen steuern, aber lieber lebt man weiter in seiner Blase und scheut das gerechte Führen.
8Hilfreichfinden das hilfreich9Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
herzlichen Dank für Ihre positive Bewertung und die Weiterempfehlung. Es freut uns sehr, dass Sie Ihr neues Arbeitsumfeld als spannend erleben und insbesondere die Zusammenarbeit über alle Ebenen hinweg so positiv hervorheben. Eine offene Kommunikation und ein starker Kollegenzusammenhalt sind für uns zentrale Bestandteile unserer Unternehmenskultur - umso schöner, dass Sie dies bereits in Ihrer noch kurzen Zeit bei uns so wahrnehmen.
Vielen Dank auch für Ihren konstruktiven Hinweis zu IT-Themen. Die zunehmende Bedeutung leistungsfähiger und moderner IT-Lösungen ist uns bewusst, und wir investieren kontinuierlich in diesen Bereich, um unseren Teams bestmögliche Arbeitsbedingungen zu bieten. Rückmeldungen aus der Praxis sind dabei besonders wertvoll.
Dass Sie die Aufgaben als interessant, die Arbeitsatmosphäre als angenehm und unsere Beratungsangebote - beispielsweise zur Altersvorsorge - als unterstützend empfinden, freut uns ebenfalls sehr.
Für Ihren weiteren Weg bei uns wünschen wir Ihnen viel Erfolg, spannende Projekte und weiterhin eine gute Zusammenarbeit!
Ihr HR-Team
Vollkommen zufrieden! Kann ich weiterempfehlen
4,6
Empfohlen
Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Beschaffung / Einkauf bei KNDS in München gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das man als Student aktiv dabei unterstützt wird neben dem Job sein Studium gut zu absolvieren und der Arbeitgeber flexible Möglichkeiten bietet beides gut unter einen Hut zu bekommen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Als Werkstudent kann ich keine negativen Erlebnisse nennen
herzlichen Dank für Ihre sehr positive Bewertung und die Weiterempfehlung! Es freut uns besonders zu lesen, dass Sie Ihre Tätigkeit als Werkstudent:in im Bereich Einkauf in München mit Ihrem Studium gut vereinbaren können und unsere Flexibilität sowie Unterstützung als hilfreich erleben.
Gerade die Vereinbarkeit von Studium und Beruf ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir möchten Studierenden nicht nur spannende Einblicke und verantwortungsvolle Aufgaben bieten, sondern auch die Rahmenbedingungen schaffen, damit sie akademisch erfolgreich sein können.
Vielen Dank auch für den offenen Hinweis zur Parkplatzsituation. Rückmeldungen wie diese helfen uns, konkrete Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren und im Blick zu behalten.
Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg und Freude - sowohl im Studium als auch bei uns im Team!
Ihr HR-Team
Viel Potential, gutes Miteinander!
4,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei KNDS in Kassel gearbeitet.
Arbeitsbedingungen
Die IT-Ausstattung könnte besser sein. Das Gebäude ist inzwischen zu klein.
vielen Dank für die positive Bewertung und die Weiterempfehlung von KNDS am Standort Kassel. Besonders freut uns Ihr Hinweis auf das gute Miteinander - ein starker Kollegenzusammenhalt und eine wertschätzende Zusammenarbeit sind für uns zentrale Bestandteile unserer Unternehmenskultur.
Gleichzeitig danken wir Ihnen für die konstruktiven Hinweise zu den Arbeitsbedingungen.
Auch die räumliche Situation ist uns bewusst. Das Wachstum am Standort bringt Herausforderungen mit sich - unter anderem im Hinblick auf verfügbare Büro- und Arbeitsflächen.
Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für Ihr Feedback genommen haben. Rückmeldungen wie Ihre helfen uns, vorhandenes Potenzial gezielt weiterzuentwickeln.
Ihr HR-Team
Vernünftiger Arbeitgeber aber zu wenig Parkplätze für die Angestellten. Immer wieder Stress sein kfz abstellen zu können
3,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei KNDS in Kassel gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sicherer Arbeitsplatz
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es ist traurig das man eine Stunde vor schichtbeginn an der Arbeit sein muss damit man sein kfz irgendwo abstellen kann. Dort besteht Handlungsbedarf. Einfach zu wenig Parkplätze vorhanden. Wenn man sich irgendwie noch auf den werksparkplatz stellt wird mit abschleppen gedroht. Ist frustrierend wenn man auf sein Auto angewiesen ist um zur Arbeit zu kommen und man dort keine vernünftige Möglichkeit hat es abzustellen. Nicht jeder hat die Möglichkeit mit Fahrrad oder Bahn zu kommen .
Verbesserungsvorschläge
Es ist traurig das man eine Stunde vor schichtbeginn an der Arbeit sein muss damit man sein kfz irgendwo abstellen kann. Dort besteht Handlungsbedarf. Einfach zu wenig Parkplätze vorhanden. Wenn man sich irgendwie noch auf den werksparkplatz stellt wird mit abschleppen gedroht. Ist frustrierend wenn man auf sein Auto angewiesen ist um zur Arbeit zu kommen und man dort keine vernünftige Möglichkeit hat es abzustellen. Nicht jeder hat die Möglichkeit mit Fahrrad oder Bahn zu kommen .
vielen Dank für die offene und differenzierte Bewertung sowie für die Weiterempfehlung von KNDS am Standort Kassel. Es freut uns sehr, dass insbesondere der sichere Arbeitsplatz positiv hervorgehoben wird.
Gleichzeitig nehmen wir die geschilderte Situation rund um die Parkplatzsituation sehr ernst. Uns ist bewusst, dass die aktuelle Auslastung der Parkflächen - insbesondere zu Schichtbeginn - für viele Kolleginnen und Kollegen eine große Herausforderung darstellt und mit erheblichem Stress verbunden sein kann. Dass Mitarbeitende deutlich vor Schichtbeginn erscheinen müssen, um einen Stellplatz zu finden, entspricht nicht unserem Anspruch an gute Arbeitsbedingungen. Die angespannte Parkplatzsituation ist unter anderem dem kontinuierlichen Wachstum am Standort geschuldet. Dennoch ist klar: Hier besteht Handlungsbedarf.
Wir danken Ihnen ausdrücklich für Ihr Feedback. Rückmeldungen wie diese helfen uns, konkrete Verbesserungen anzustoßen und Prioritäten richtig zu setzen. Sollten Sie sich hierzu weiter austauschen wollen, steht wir als HR - auch unter kununu@knds.de - jederzeit für ein Gespräch zur Verfügung.
Ihr HR-Team
Krisensicher, aber extrem toxisch!
2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Beschaffung / Einkauf bei KNDS in Kassel gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sicherer Job.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Siehe „Verbesserungsvorschläge“. Arbeitsatmosphäre war gesundheitlich für mich nicht länger ertragbar.
Verbesserungsvorschläge
Reduzierung der Genehmigungswege. Erhöhung des Digitalsierungsgrades. Verbesserung des Arbeitsklimas durch mehr Wertschätzung und Respekt gegenüber den MA. Besetzung der Führungspos. unter Berücksichtigung der Führungskompetenz.
Arbeitsatmosphäre
Von Angst und fehlender Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern geprägt!
Image
Aussenwirkung verbessert sich. Intern wird schlecht über die Firma gesprochen. Gefühlt haben viele MA mit denen spricht, innerlich gekündigt.
Work-Life-Balance
Überstunden sind gefühlt das Haupt-Leistungskriterium. Mobiles Arbeiten ist zu 60% eigentlich vereinbart, wird aber von Vorgesetzten und Bereichsleitung nicht gerne gesehen.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt weit weniger Frauen in Führungspos. Theoretisch wird Weiterbildung angeboten, häufig aus Zeitmangel nicht möglich. Funktioniert auch nur bei Eigeninitiative.
Gehalt/Sozialleistungen
Gut.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird einiges gemacht um das Image zu verbessern.
Kollegenzusammenhalt
Grundsätzlich hilfsbereit und kooperativ. Falls aber ein Kollege ins Fadenkreuz des Vorgesetzten gerät, fehlt häufig die Unterstützung, weil man befürchtet der Nächste zu sein.
Vorgesetztenverhalten
Für einige Vorgesetzte scheint es das wichtigste zu sein, die eigene Pos. zu sichern, dabei nur die hierzu erforderlichen Informationen nach oben oder unten weiterzugeben, sich nicht angreifbar zu machen und die Verantwortung auf den Schultern der Mitarbeiter abzuladen. Führung findet gefühlt gar nicht statt.
Arbeitsbedingungen
Geringer Digitalisierungsgrad, viel per Papier und Post.
Kommunikation
Informationen nur über die Presse.
Gleichberechtigung
Da Teilzeit häufig von Frauen gemacht wird und Teilzeit im Unternehmen gefühlt nicht gewünscht wird , ist dies natürlich ein Geschlechterproblem.
Interessante Aufgaben
Interessante und verantwortungsvolle Aufgabenbereiche. 60-70% der Zeit ist mit Genehmigungen und Suche nach Zuständigkeiten belegt.
Umgang mit älteren Kollegen
7Hilfreichfinden das hilfreich12Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Arbeitgeber-Kommentar
HR-Team
Lieber ehemaliger Kollege, liebe ehemalige Kollegin,
vielen Dank für Ihre offene Rückmeldung. Es tut uns leid zu hören, dass Ihre Zeit bei KNDS nicht Ihren Erwartungen entsprochen hat und dass Sie die Arbeitsatmosphäre als gesundheitlich belastend empfunden haben. Ihre Kritik in Bezug auf die Kommunikation, das Vorgesetztenverhalten und das Arbeitsklima nehmen wir sehr ernst.
Wir sind uns bewusst, dass angesichts der derzeitigen Auftragslage zusätzliche Herausforderungen auftreten, die Druck auf die Arbeitsbedingungen und das Miteinander im Team ausüben können. Uns ist jedoch wichtig, dass dies nicht auf Kosten eines respektvollen und wertschätzenden Arbeitsumfelds geht. In Bezug auf die Führungskompetenz und den Umgang mit Überstunden sind wir dabei, Prozesse zu optimieren, um sowohl die Effizienz als auch das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter zu steigern. Wir werden auch den Digitalisierungsgrad weiter vorantreiben, um Arbeitsabläufe zu vereinfachen und den Verwaltungsaufwand zu verringern.
Die von Ihnen angesprochenen Themen wie Wertschätzung, Führungsqualität und die Vereinbarkeit von Teilzeit mit den Unternehmensanforderungen sind ebenfalls Punkte, die wir aktiv angehen möchten. In Bezug auf Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bemühen wir uns, diese noch stärker in den Fokus zu rücken und durch flexiblere Modelle auch für alle Mitarbeitenden zugänglich zu machen.
Wir danken Ihnen für Ihre konstruktive Kritik und wünschen Ihnen persönlich und beruflich alles Gute!
Ihr HR-Team
Es ist keine Mission. Es ist Ueberleben im Aussendienst.
1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei KNDS in München gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Beste: Das Gehalt kommt zuverlaessig puenktlich. Und Krisen sind hier offenbar ein Standortvorteil, weil sie den Job eher sicherer als unsicherer machen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schlecht finde ich: fehlende Wertschätzung. Gerade die operativen Teams, die das Geld draussen erwirtschaften, werden nach meiner Wahrnehmung eher wie ein Störfaktor behandelt als wie das Rückgrat des Geschäfts. Statt Anerkennung gibt es oft das Gefühl, man sei nur dann willkommen, wenn man funktioniert, nichts hinterfragt und keine Verbesserungen einfordert.
Verbesserungsvorschläge
HR sollte weniger Kampagnen und mehr Wirkung liefern! Klare Eskalationswege, verbindliche Entscheidungen und echte Rückendeckung für operative Teams. Wenn der Aussendienst beim Premium Kunden liefert, braucht er intern Transparenz statt Nebel, Support statt Fehlersuche und vernünftige Regeln für Mehrarbeit, Ausgleich und Langzeitkonten. Dazu gehören faire, nachvollziehbare Kriterien fuer Leistungspunkte und Höhergruppierungen sowie ein Entwicklungsmodell, das Weiterbildung nicht zur Privatsache erklaert.
Kurz: weniger Folien, mehr Führungsqualität und messbare Massnahmen, die draussen ankommen!
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist für mich oft eine Mischung aus „Augenhöhe“ (im Intranet) und „Bitte nicht selbst denken“ (im Alltag). Praxiswissen aus mehreren Jahren wird nicht selten wie ein Störsignal behandelt: Hinweise und Kritik landen schnell in der Schublade „kümmer dich um dein Operatives“ während Entscheidungen sinngemäß im „Erwachsenenbereich“ bleiben. Was zusätzlich auffällt: Wertschätzung wird kaum gelebt und sobald man sie einfordert oder offen anspricht, wirkt das eher unerwünscht als willkommen. Ergebnis: viel Druck, wenig Respekt und erstaunlich wenig Verbindlichkeit. Wenn hier etwas läuft, dann weil Kolleg:innen es auffangen nicht weil es geführt wird. Einen Stern gibt es nur, weil man nicht null Sterne vergeben kann.
Image
Nach aussen sollen Insta Videos modern wirken in der Realitaet fuehlt es sich eher an wie wir haben Social Media spaet entdeckt und wollen jetzt auch mitspielen Leider wirkt es oft nicht wie Strategie sondern wie Pflichtuebung glatt generisch und weit weg von der Basis Wenn schon Service kommuniziert wird dann bitte mit dem Aussendienst aus dem echten Alltag heraus nicht aus dem Buero konstruiert Aktuell ist es mehr Nachziehen als Vorangehen viel Inszenierung wenig Substanz
Work-Life-Balance
Auf dem Papier klingt es fast schon vorbildlich: 35-Stunden-Woche, 5 Tage, Kernarbeitszeit 9–15 Uhr. In der Praxis gilt das aber nur bis zu dem Moment, in dem wir von GS beim „Premium Kunden“ eingesetzt werden ab da ist das Modell eher ein Vorschlag als eine Regel. Sobald wir an den „Premium Kunden“ verkauft sind, wird die 35-Stunden-Woche faktisch zur 40-Stunden-Erwartung, inklusive der stillen Annahme, dass die fehlenden Stunden „irgendwie“ zu leisten sind.
Besonders konsequent ist dabei die Logik: Mehrarbeit ist jederzeit flexibel möglich, aber früher fertig sein etwa am Donnerstag...geht auf keinen Fall, weil ja „5 Tage im Arbeitsvertrag stehen“. In Projekt- und Auslandsphasen habe ich zudem erlebt, dass Arbeitszeiten in Bereiche rutschen, die man sonst nur aus Motivationsfolien kennt bis hin zu massivem Stundenaufbau und dreistelligen Überstunden im Monat. Und wenn man dann denkt, ein Langzeitkonto oder sauberes Stundenparken wäre die vernünftige Lösung: Fehlanzeige. Bevorzugt wird Auszahlung, weil Abfeiern und Zuhause bleiben operativ eher unpraktisch ist schließlich kann man dann nicht direkt wieder beim „Premium Kunden“ eingesetzt werden. Ergebnis: Work-Life-Balance exist
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung ist grundsaetzlich moeglich nur bitte moeglichst ohne Zeit, ohne Budget und ohne die betrieblichen Ablaeufe zu stoeren. Sobald eine Qualifikation nicht direkt beim Kunden abrechenbar ist, wirkt das Interesse schnell ueberschaubar. Die unausgesprochene Botschaft lautet haeufig: Mach es in deiner Freizeit, bezahl es selbst und sei danach bitte trotzdem voll verfuegbar. Ueberstunden fuer Weiterbildung einzuplanen passt ebenfalls selten ins Bild, die werden lieber ausbezahlt. So entsteht keine Entwicklungskultur, sondern ein System, in dem Karriere und Lernen vor allem privat stattfinden sollen.
Gehalt/Sozialleistungen
Das Gehalt fuehlt sich in meinem Bereich eher wie Schmerzensgeld an. Fuer eine hochspezialisierte Taetigkeit in einer Nischenbranche ist das Niveau aus meiner Sicht zu niedrig, und Entwicklung passiert wenn ueberhaupt extrem langsam. Hoehergruppierungen oder zusaetzliche Leistungspunkte sind selten und ziehen sich teils ueber Jahre. Besonders bitter ist das GS-interne Verstaendnis von „kostenneutral“: Eine Hoehergruppierung wird faktisch so gestaltet, dass das Brutto am Ende moeglichst gleich bleibt, indem gleichzeitig Leistungspunkte reduziert oder gegengerechnet werden. Auf dem Papier Aufstieg, in der Realitaet Stillstand mit neuem Etikett und der Mitarbeiter braucht danach wieder sehr lange, um auf das alte Niveau zu kommen. Das wirkt weniger wie Investition in Menschen und Leistung, sondern wie ein System, das Einsparung sauber organisiert.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Zwei Sterne. Frueher sozial und familienfreundlich, im Aussendienst wird das deutlich weniger gelebt. Im Alltag zaehlen vor allem Verfuegbarkeit und Output, nicht der Mensch.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist der Grund, warum der Laden operativ überhaupt noch elegant nicht auseinanderfällt deshalb 3 Sterne. In meinem Team läuft das fast schon unverschämt gut: familiär, verlässlich, keiner wird im Feld allein gelassen, Wissen wird geteilt, Probleme werden gemeinsam gelöst. Und dann gibt es eben auch die andere Spielart: Teamwork als Einzelsportart, bei der man lieber Punkte sammelt als Lösungen gerne mit interner „Informationslogistik“ nach oben, damit der eigene Glanz im Bericht besser reflektiert. Ergebnis: Zwei Kulturen unter einem Logo einmal Rudel, einmal Casting-Show. Zum Glück ist das Rudel stärker.
Umgang mit älteren Kollegen
Drei Sterne, weil es im Außendienst bei GS viele sehr erfahrene Kolleg:innen gibt und diese für Qualität und Betriebssicherheit Gold wert sind. Im Alltag wirkt es jedoch so, als würde die Firma den Wert dieser Erfahrung eher abrechnen als wertschätzen: Geld und kurzfristige Auslastung stehen gefühlt vor nachhaltiger Wertschöpfung durch Wissenstransfer.Statt Kolleg:innen mit 35–45 Jahren echter Systemerfahrung (vom Bund bis in die KNDS-Ära, alle Varianten, alle Höhen und Tiefen) gezielt als Mentoren einzusetzen und ihnen einen jungen Kollegen für eine definierte Zeit an die Seite zu geben, werden sie häufig weiter allein „durch die Gegend geschickt“. Das schützt sie nur, weil sie viele Beteiligte seit Jahrzehnten kennen und sich im System behaupten können. Gleichzeitig läuft die Uhr: Wenn diese Kolleg:innen gehen, geht jahrzehntelanges Wissen mit und es wirkt nicht so, als würde man es strukturiert sichern. Kurz: Respekt im Team ist da. Struktur und Wertschätzung von oben wirken ausbaufähig.
Vorgesetztenverhalten
Mein erster Vorgesetzter war fachlich stark und im Kern fair. Aber Führung fühlte sich oft an wie ein Überraschungsangriff: Er ruft an, ist maximal vorbereitet, und du sollst aus dem Stand liefern ohne Lageaufbau, ohne Denkzeit, ohne saubere Abstimmung. Wer nicht sofort pariert, steht schnell so da, als hätte er das Thema nicht im Griff. Das ist keine Unterstützung, das ist Dauerstress mit Anspruch auf Perfektion.
Beim „neuen“ Vorgesetzten gab es Hoffnung. Menschlich passt vieles, und wenn er weiter aufsteigt, sei es ihm gegönnt. Nur: Das eigentliche Problem sitzt nicht auf dieser Ebene. Zwischen Abteilungsleitung und Bereichsleitung wirkt Führung wie ein Schwarzes Loch. Informationen verschwinden, Aussagen werden so formuliert, dass sie später garantiert niemandem schaden können, und Entscheidungen werden taktisch verwaltet statt klar getroffen.
Wir stehen im Feuer, sollen liefern und bekommen aus der eigenen Linie zu oft keine klare Lage, keine Rückendeckung, keine Verbindlichkeit. Teilweise erfahren wir Neuigkeiten über den „Premium Kunden“ oder über öffentliche Quellen schneller als intern. Wenn Führung Orientierung geben soll: Hier fühlt es sich eher nach Nebelwerfer an.
Arbeitsbedingungen
„Es geht immer schlechter“ ist hier weniger Spruch als Zustandsbeschreibung. Manche Einsätze laufen im Katastrophenmodus: Wir arbeiten beim Kunden (häufig militärisches Umfeld) feldmäßig unter deren Bedingungen wie auf dem Übungsplatz, nur ohne passende Ausstattung und klare Unterstützung. Spricht man Missstände oder notwendiges Werkzeug an, kommt zuverlässig die Spar-Leier: „Wer soll das bezahlen?“ oder Hinweise, was Werkzeug „schon wieder“ koste. Als Lösung wird dann gern das Minimum verkauft („reicht doch, damit ging’s früher auch“) was zu modernen, komplexen Systemen schlicht nicht passt. Unterm Strich wirkt es, als würden wir mit Museums-Werkzeug an Museums-Fahrzeugen arbeiten und wehe, man möchte zeitgemäße Ausrüstung oder einen sinnvoll ausgestatteten Firmenwagen. Im Büro gibt es Ergonomie-Standards, im Außendienst Einheitskleidung, Einheitsauto, Einheitswerkzeug optimiert fürs Austauschen, nicht fürs Arbeiten. Individuell ist hier vor allem die Laune, mit der persönliche Anforderungen abgelehnt werden.
Kommunikation
Kommuniziert wird viel deshalb überhaupt 2 Sterne. Inhaltlich ist es leider oft eher Sendung als Information: Auf Servicetagungen und Feiern gibt es große Worte, Rückblicke und motivierende Folien nur löst das draußen kein einziges Problem. Was wir brauchen, sind klare, belastbare Ansagen zu Entscheidungen, Prioritäten und Einsätzen. Genau diese Informationen kommen häufig spät, bruchstückhaft oder werden kurz vor knapp wieder neu sortiert. Verlässlich funktioniert Kommunikation vor allem unter Monteuren/Technikern dort, wo man tatsächlich arbeiten muss. Ab Ebene Einsatzleitung aufwärts wirkt sie häufig wie eine Einbahnstraße: stark „auf Linie“, sehr glatt, und eher dazu geeignet, dass es sich gut anhört, als dass es uns hilft. Ergebnis: viele Worte, wenig Richtung und am Ende organisiert das Team sich wieder selbst.
Gleichberechtigung
Einen Stern – weil ich auch hier keinen „0“-Stern vergeben kann. Es ist (und war) in meinem Bereich eine klare Männerdomäne, daher kann ich zur klassischen Gleichberechtigung nur begrenzt belastbar etwas sagen. Was ich aber sehr deutlich wahrnehme: Im Geschäftsbereich Service (GS) sind die Unterschiede weniger zwischen Geschlechtern sondern zwischen „Feld“ und „Büro“. Draußen gelten andere Regeln, anderer Druck und andere Erwartungshaltungen. Drinnen werden eher politische Gefechte geführt oder, je nach Tag, die große Frage, wie viel Schaum der Espresso verträgt. Im Ergebnis fühlt es sich im Feld oft so an: Gleichbehandlung ja aber auf dem Niveau „allen gleich schlecht“.
Interessante Aufgaben
Zwei Sterne – weil es interessante Aufgaben geben soll und ich weiß, wie sie aussehen würden. In der Praxis sind sie eher wie weiße Einhörner: Man spricht viel darüber, im operativen Alltag tauchen sie selten auf. Nach meiner Wahrnehmung laufen neue Projekte häufig entweder über einen festen „Stamm“ mit entsprechendem Status oder sie gehen an ganz neue Kolleg:innen, die möglichst schnell produktiv eingesetzt werden sollen. Wer bereits beim „Premium Kunden“ gebunden ist, bleibt dort meist gebunden sinngemäß: „ Er muss ja bedient werden“.
Damit ist die Lage klar: Spannende Projekte sind die Ausnahme, der Dauerbetrieb beim „Premium Kunden“ ist die Regel. Und wenn das so gewollt ist, drängt sich ein nüchternes Fazit auf: Dann wäre es für viele konsequenter, direkt beim „Premium Kunden“ zu arbeiten gleiche Tätigkeit, gleiches Geld weniger interne Reibung und wenigstens abends im eigenen Bett statt im Einsatzmodus. Alternativ wäre Fairness die zweite Option: echte Rotation, planbare Perspektiven oder ein spürbarer Ausgleich dafür, dass bestimmte Teams dauerhaft die Pflicht übernehmen, während andere die Kür bekommen.
9Hilfreichfinden das hilfreich13Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Arbeitgeber-Kommentar
HR-Team
Lieber Kollege, liebe Kollegin,
vielen Dank für Ihre ausführliche Rückmeldung. Wir schätzen Ihre offenen Worte und nehmen Ihre Kritik ernst. In der aktuellen Marktsituation ist der Außendienst für uns ein wichtiger Bestandteil, und wir wissen, dass es in manchen Bereichen Verbesserungsbedarf gibt. Wir setzen uns dafür ein, diese Themen anzugehen und klare, transparente Prozesse sowie eine bessere Unterstützung für unsere operativen Teams zu schaffen.
Wir nehmen Ihre Vorschläge zu Führung, Mehrarbeit und Weiterbildung auf und werden daran arbeiten, die Arbeitsbedingungen langfristig zu verbessern.
Melden Sie sich gerne jederzeit persönlich oder unter kununu@knds.de, um konkrete Vorschläge zur Verbesserung auszutauschen.
Ihr HR-Team
Gut bezahlt aber Arbeitsverhältnisse nicht tragbar
2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei KNDS in München gearbeitet.
Arbeitsatmosphäre
Stress, schlechte Laune und bissige Kommentare gehören zur Tagesordnung
Image
Auch intern kommt leider nichts gutes von anderen Mitarbeitern
Work-Life-Balance
Es wird eine reine Workbalance gewünscht
Vorgesetztenverhalten
Kein Verständnis oder Mitarbeiterbindung erwünscht
Kommunikation
Leider nicht vorhanden
Gleichberechtigung
Kommt auf die Themen an
Interessante Aufgaben
Teils teils
Karriere/Weiterbildung
Gehalt/Sozialleistungen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Arbeitsbedingungen
8Hilfreichfinden das hilfreich11Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Arbeitgeber-Kommentar
HR-Team
Lieber Kollege, liebe Kollegin,
vielen Dank für Ihr Feedback. Wir nehmen Ihre Rückmeldungen sehr ernst. In der derzeitigen Situation und angesichts der Auftragslage kann es leider erforderlich sein, dass zusätzliche Arbeitsstunden geleistet werden, um die Unternehmensziele zu erreichen. Wir sind uns bewusst, dass dies eine Herausforderung darstellen kann und bemühen uns, die Arbeitsbelastung möglichst fair und transparent zu gestalten. Gleichzeitig setzen wir uns dafür ein, die Kommunikation zu verbessern und eine Balance zwischen den beruflichen Anforderungen und der persönlichen Lebenssituation zu finden.
Wir arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Führungskultur, um ein respektvolles und unterstützendes Arbeitsumfeld zu schaffen.
Wir schätzen Ihre Kritik und hoffen, dass wir gemeinsam positive Veränderungen umsetzen können. Wenn Sie konkrete Vorschläge oder Anmerkungen haben, würden wir uns sehr über einen Austausch mit Ihnen freuen. Melden Sie sich dazu gerne auch unter kununu@knds.de.