Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Februar 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.3.2026
KNDS erhält von Mitarbeiter:innen eine insgesamt neutrale Bewertung. In der Kommunikation zeigt sich ein gemischtes Bild: Während die teaminterne Kommunikation oft positiv hervorgehoben wird, kritisieren viele Beschäftigte einen mangelhaften Informationsfluss zwischen Abteilungen, von der Führungsebene und beklagen, dass wichtige Unternehmensnachrichten häufig erst über die Presse erfahren werden. Die Arbeitsatmosphäre wird durch Kolleg:innen häufig als angenehm beschrieben, jedoch berichten einige von einem Klima des Misstrauens und mangelnder Wertschätzung durch Vorgesetzte. Die technische Ausstattung und IT-Infrastruktur gelten als veraltet und modernisierungsbedürftig.
Positiv bewerten Beschäftigte die Vergütung nach IG-Metall-Tarif sowie die grundsätzlich interessanten Aufgaben im Spezialbereich der Rüstungste...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei KNDS wird insgesamt als durchwachsen bewertet. Innerhalb der Teams und Abteilungen funktioniert der Austausch größtenteils gut, wobei Themen offen und direkt angesprochen werden können. Allerdings gibt es erhebliche Probleme im Informationsfluss, besonders von der Führungsebene nach unten. Viele Mitarbeiter:innen berichten, dass sie wichtige Unternehmensnachrichten eher aus der Presse als aus internen Quellen erfahren. Die abteilungsübergreifende Kommunikation wird als mangelhaft beschrieben, besonders bei dringenden Angelegenheiten. Es besteht der Eindruck, dass Informationen teils bewusst zurückgehalten werden und wichtige Entscheidungen nicht transparent kommuniziert werden, was zu Gerüchten und Misstrauen führt. Einige Beschäftigte wünschen sich zudem eine Modernisierung der Kommunikationsmittel, etwa durch Chatgruppen anstelle von E-Mails.
Die Arbeitsatmosphäre bei KNDS wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich wahrgenommen. Einige berichten von einer angenehmen und entspannten Atmosphäre mit hilfsbereiten Kolleg:innen und einer guten abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit, in der neue Mitarbeiter:innen willkommen geheißen und ihre Meinungen geschätzt werden. Jedoch überwiegen die kritischen Stimmen, die von Misstrauen und Mikromanagement durch Führungskräfte berichten. Mehrere Mitarbeiter:innen beschreiben eine angespannte Stimmung, in der Fehler nicht toleriert werden und Vorgesetzte sich hauptsächlich auf Zahlen konzentrieren, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, wie Ergebnisse erreicht werden.
Besonders problematisch erscheint das Verhältnis zwischen Mitarbeiter:innen und Führungsebene. Einige Bewertungen erwähnen, dass die positive Atmosphäre sich oft auf den engen Kollegenkreis beschränkt, während das Management als realitätsfern wahrgenommen wird. Es wird von internen Machtkämpfen, fehlender Wertschätzung und mangelnder offener Kommunikation berichtet. Auch die Personalverteilung bei Projekten wird teilweise als intransparent kritisiert, wobei interessante Aufgaben verdeckt vergeben werden und andere mit unerwünschten Aufgaben zurückbleiben.
Das Vorgesetztenverhalten bei KNDS wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich bewertet und zeigt insgesamt ein ambivalentes Bild. Während einige Beschäftigte ihre Vorgesetzten als fair, motivierend und fachlich wie persönlich exzellent beschreiben, die Potenziale erkennen und fördern, überwiegen die kritischen Stimmen. Viele Mitarbeiter:innen bemängeln einen veralteten Führungsstil mit Mikromanagement statt Delegation und kritisieren, dass Führungskräfte oft nicht ernst genommen werden aufgrund mangelnder Erfahrung und Empathie. Besonders problematisch erscheint die Diskrepanz zwischen direkten Vorgesetzten, die teilweise als kompetent wahrgenommen werden, und höheren Führungsebenen, denen politisches Taktieren und mangelnde Professionalität vorgeworfen wird. Abteilungsleiter werden als "Papiertiger" ohne echte Entscheidungsbefugnis beschrieben, während einige Führungskräfte bei Fehlern übermäßig kontrollierend reagieren oder Verantwortung nach unten abwälzen.
Bei KNDS werden die Arbeitsbedingungen von Mitarbeiter:innen überwiegend kritisch bewertet. Die Nutzer:innen beschreiben eine veraltete Arbeitsumgebung mit mangelhafter Digitalisierung und überholter IT-Infrastruktur. Viele Büros werden als überfüllt und veraltet beschrieben, wobei teilweise drei Personen in Zweipersonenbüros arbeiten müssen. Die technische Ausstattung wird als unzureichend empfunden, mit Software, die mehr Leistung benötigt als die vorhandene Hardware bieten kann, und einer "abgrundtiefen" IT-Infrastruktur, die dringend erneuert werden müsste.
Besonders problematisch erscheint die ungleiche Verteilung von Ressourcen zwischen den Abteilungen - während einige gute Ausstattung erhalten, bekommen andere nur das Nötigste und müssen für Ressourcen "kämpfen". Mitarbeiter:innen bemängeln zudem das Fehlen moderner Kommunikationsmittel, wodurch teilweise private Telefone für Dienstgespräche genutzt werden müssen, was auch Sicherheitsbedenken aufwirft. Positiv werden vereinzelt neue höhenverstellbare Schreibtische und Klimaanlagen erwähnt, obwohl letztere nicht in allen Büros vorhanden sind, was bei hohen Temperaturen zu Problemen führt.
Findest du das hilfreich?


