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Zuletzt aktualisiert am 15.8.2026
Knorr-Bremse AG erhält negative Bewertungen. Die Arbeitsatmosphäre leidet laut Bewertenden stark unter anhaltenden Restrukturierungsmaßnahmen, Stellenabbau und Kostensenkungsprogrammen. Obwohl einzelne Abteilungen als angenehm beschrieben werden, prägen hoher Druck, sinkende Mitarbeitendenzahl und häufige Führungswechsel die Stimmung. Beim Vorgesetztenverhalten zeigt sich ein ähnliches Bild: Direkte Vorgesetzte werden teils positiv bewertet, während höhere Führungsebenen als kennzahlengetrieben, kommunikationsschwach und druckorientiert gelten. Die Kommunikation insgesamt empfinden Rezensent:innen als unzureichend – wichtige Entscheidungen werden kaum transparent vermittelt. Die Work-Life-Balance gilt als problematisch: Überstunden, eine 42-Stunden-Woche und rückläufige Homeoffice-Möglichkeiten werden wiederholt k...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Knorr-Bremse AG wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Laufende Restrukturierungsmaßnahmen, Stellenabbau und Sparprogramme – teils als „BOOST I, II, III" bezeichnet – belasten die Stimmung erheblich. Viele Bewertungen beschreiben einen wachsenden Druck von oben, sinkende Moral und den Verlust von erfahrenen Mitarbeiter:innen. Einige Nutzer:innen empfinden sich als bloße Kostenfaktoren, während die Entscheidungsfindung als langsam und führungsseitig konfliktscheu gilt. Trotz wirtschaftlicher Erfolge sorgen Gewinnorientierung und häufige Führungswechsel für Verunsicherung und Unzufriedenheit.
Auf Teamebene fällt das Bild etwas differenzierter aus: Few Nutzer:innen heben den kollegialen Zusammenhalt und hilfsbereite Abteilungen hervor. Dennoch überwiegt die negative Wahrnehmung – die Bewertungen beschreiben die allgemeine Atmosphäre als belastet durch Unsicherheit, Konkurrenzdenken und mangelnde Wertschätzung seitens des Managements.
Das Vorgesetztenverhalten bei Knorr-Bremse AG wird von Nutzer:innen überwiegend kritisch bewertet. Ein wiederkehrendes Muster ist die stark unterschiedliche Führungsqualität je nach Ebene: Direkte Vorgesetzte auf Team- und Abteilungsebene erhalten noch vergleichsweise positive Rückmeldungen, während das höhere Management deutlich schlechter abschneidet. Einige Nutzer:innen beschreiben eine zunehmend kennzahlengetriebene Führungskultur, die wenig Raum für menschliche Anerkennung lässt und Druck nach unten weitergibt.
Besonders kritisch äußern sich viele Bewertungen zu fehlendem Dialog, mangelnder Kommunikation und dem Eindruck, dass Eigeninteressen der Führungskräfte über die Belange der Mitarbeiter:innen gestellt werden. Einzelne Stimmen berichten von Machtmissbrauch, zurückgehaltenen Informationen und dem Gefühl, aktiv aus dem Unternehmen gedrängt zu werden. Wenige Nutzer:innen bewerten das Vorgesetztenverhalten positiv und heben einzelne Führungspersönlichkeiten lobend hervor, doch bleibt dies eine Minderheitsmeinung.
Die Kommunikation bei Knorr-Bremse wird von den Nutzer:innen als deutlich verbesserungswürdig bewertet. Ein wiederkehrender Kritikpunkt ist das Ungleichgewicht zwischen den Anforderungen an Mitarbeiter:innen, alles zu kommunizieren, und der gleichzeitig mangelhaften Informationsweitergabe seitens des Managements. Wichtige Entscheidungen werden nach Meinung vieler Bewertenden intransparent oder gar nicht kommuniziert, und die Kommunikation wirke oft inhaltslos oder politisch motiviert. Auch die abteilungsübergreifende Kommunikation zwischen Führungsebenen und Mitarbeiter:innen wird als unzureichend empfunden, wobei einige Bewertende darauf hinweisen, dass dies stark vom jeweiligen Vorgesetzten abhängt.
Einige Bewertende kritisieren zudem, dass Townhalls und ähnliche Formate keine echte Transparenz über die Unternehmensausrichtung schaffen. Lediglich wenige Stimmen bewerten die Kommunikation positiver und beschreiben den abteilungsübergreifenden Austausch als funktionierend. Diese Einzelmeinungen stehen jedoch im starken Kontrast zur vorherrschenden Wahrnehmung, dass Kommunikation ein anhaltend strukturelles Problem bei Knorr-Bremse darstellt.
Die Work-Life-Balance bei Knorr-Bremse AG wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Ein zentrales Thema ist die Wochenarbeitszeit: Viele Bewertungen beklagen eine 42-Stunden-Woche, und die versprochene Reduzierung auf 40 Stunden wurde nach Ansicht einiger Nutzer:innen stillschweigend aufgegeben. Hinzu kommt, dass Personalabbau zu steigender Arbeitsbelastung führt, während Überstunden anfallen und deren Vergütung gleichzeitig gekürzt wird. Wenige Nutzer:innen sehen die Work-Life-Balance als katastrophal an, insbesondere für Eltern kleiner Kinder.
Auch beim Thema Home Office zeigt sich ein widersprüchliches Bild: Während einige Nutzer:innen flexible Arbeitszeiten und Home-Office-Möglichkeiten positiv erwähnen, berichten andere von zunehmenden Einschränkungen. Der wachsende Druck durch externe Vorgaben sowie unplanbare Aufgaben erschweren nach Meinung vieler Nutzer:innen eine verlässliche Freizeitgestaltung erheblich.
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