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Zuletzt aktualisiert am 24.7.2026
Das Gesamtbild der Bewertungen zu Knorr-Bremse AG fällt negativ aus. Am stärksten prägen die Arbeitsatmosphäre und das Vorgesetztenverhalten diesen Eindruck. Mitarbeiter:innen beschreiben eine Stimmung, die durch wiederholte Stellenabbau-Programme, wachsenden Druck und mangelnde Wertschätzung zunehmend schlechter wird. Das Führungsverhalten variiert stark je nach Ebene: Direkte Vorgesetzte erhalten noch vergleichsweise positive Rückmeldungen, während höhere Führungsebenen als kennzahlengetrieben, wenig kommunikativ und kaum mitarbeiterorientiert wahrgenommen werden.
Die Kommunikation gilt als chronisches Problem. Entscheidungen werden laut den Bewertungen oft als Fakten präsentiert, ohne Mitarbeiter:innen einzubeziehen, und die externe Unternehmensdarstellung weicht deutlich von der internen Realität ab. Die Work-L...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Knorr-Bremse AG wird von Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Das dominante Thema ist eine spürbare Verschlechterung des Betriebsklimas: Spar- und Optimierungsprogramme, wiederkehrende Stellenabbaumaßnahmen sowie Umstrukturierungen erzeugen nach Meinung vieler Bewertenden erheblichen Druck und Unsicherheit. Erfahrene Mitarbeiter:innen verlassen das Unternehmen, die Motivation sinkt, und Führungskräfte scheuen Entscheidungen. Einige Bewertende kritisieren, dass wirtschaftliche Kennzahlen und Aktionärsinteressen über die Wertschätzung der Belegschaft gestellt werden, während Leistungen häufig unerkannt bleiben.
Positive Stimmen sind vorhanden, jedoch in der Minderheit. Einige Kolleg:innen beschreiben das direkte Miteinander im Team als freundlich und hilfsbereit, und wenige Bewertungen heben einzelne Abteilungen positiv hervor. Allerdings merken selbst wohlwollende Stimmen an, dass eine veraltete Hierarchiekultur fortbesteht. Die Einschätzungen fallen je nach Bereich unterschiedlich aus, das Gesamtbild bleibt jedoch klar negativ geprägt.
Das Vorgesetztenverhalten bei Knorr-Bremse AG wird von Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Ein wiederkehrendes Muster in den Bewertungen ist die starke Abhängigkeit der Führungsqualität vom jeweiligen Team oder der Abteilung. Während direkte Vorgesetzte auf Team- oder Abteilungsebene von einigen Nutzer:innen noch als akzeptabel oder gut beschrieben werden, nimmt die wahrgenommene Qualität der Führung auf höheren Hierarchieebenen deutlich ab.
Auf der oberen Führungsebene kritisieren Nutzer:innen vor allem eine zahlengetriebene, wenig menschliche Führungskultur, in der Druck nach unten weitergegeben wird, anstatt echte Orientierung zu bieten. Einige berichten von fehlendem Zuhören, mangelnder Kommunikation und dem Gefühl, als austauschbar wahrgenommen zu werden. Zudem werfen wenige Nutzer:innen Vorgesetzten vor, eigene Interessen über die der Mitarbeiter:innen zu stellen. Häufige Führungswechsel der vergangenen Jahre verstärken dieses Bild zusätzlich.
Die Work-Life-Balance bei Knorr-Bremse AG wird von Mitarbeiter:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Ein zentraler Kritikpunkt ist die anhaltende 42-Stunden-Woche: Eine versprochene Reduzierung auf 40 Stunden wurde nach Meinung vieler Nutzer:innen stillschweigend aufgegeben. Hinzu kommt, dass Stellenabbau den verbleibenden Mitarbeiter:innen eine höhere Arbeitslast aufbürdet, ohne dass die Arbeitszeit entsprechend angepasst wird. Regelmäßige Überstunden gelten dabei als keine Ausnahme. Besonders für Eltern mit kleinen Kindern empfinden einige die Situation als belastend.
Auch die Homeoffice-Regelungen stoßen auf Kritik: Einige Nutzer:innen berichten von zunehmenden Einschränkungen beim mobilen Arbeiten, obwohl flexible Arbeitsmodelle früher positiver bewertet wurden. Wenige sehen die Möglichkeit zum Homeoffice noch als akzeptabel an, doch der allgemeine Trend wird als rückläufig wahrgenommen. Wachsender Druck und steigende Unsicherheit verstärken das negative Bild der Work-Life-Balance im Unternehmen.
Die Kommunikation bei Knorr-Bremse wird von den Nutzer:innen als deutlich verbesserungswürdig bewertet. Ein zentraler Kritikpunkt ist die mangelnde Präsenz und Erreichbarkeit von Führungskräften: Während Teamleitungen noch mit Mitarbeiter:innen in Kontakt treten, gelten Abteilungs- und Bereichsleitungen als kaum ansprechbar. Zudem bemängeln einige Nutzer:innen, dass Kommunikation zu oft managementzentriert, inhaltslos und wenig glaubwürdig sei – besonders in schwierigen Zeiten wie dem Stellenabbau, der von vielen als erschreckend schlecht kommuniziert erlebt wurde.
Ein weiterer Schwerpunkt der Kritik betrifft das Kommunikationsverhalten des Managements: Entscheidungen würden häufig als vollendete Tatsachen präsentiert, ohne Einbindung von Fachleuten oder Kolleg:innen. Einige Nutzer:innen sehen eine große Diskrepanz zwischen externer Darstellung und interner Realität. Obwohl vereinzelt Verbesserungsversuche erwähnt werden, bleibt die Kommunikation laut vielen Bewertungen seit Jahren ein ungelöstes Problem im Unternehmen.
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