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Zuletzt aktualisiert am 1.11.2026
Knorr-Bremse AG erhält ein negatives Gesamtbild. Die Arbeitsatmosphäre leidet stark unter Stellenabbau, Kostendruck und dem Weitergeben von Druck durch Führungskräfte nach unten. Viele erfahrene Mitarbeiter:innen verlassen das Unternehmen, die verbleibenden tragen eine wachsende Arbeitslast. Positiv sticht der Kollegenzusammenhalt heraus: Trotz schwieriger Bedingungen beschreiben Bewertende den Teamzusammenhalt als eine der wenigen verlässlichen Stärken.
Das Vorgesetztenverhalten wird als inkonsistent bewertet – direkte Vorgesetzte erhalten teils positive Rückmeldungen, während das höhere Management deutlich schlechter abschneidet. Die Kommunikation gilt als ein chronisches Problem: Informationen fließen kaum von oben nach unten, Transparenz fehlt. Die 42-Stunden-Woche und eingeschränkte Homeoffice-Möglichkeiten be...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Knorr-Bremse AG wird von vielen Bewertenden als stark belastet wahrgenommen. Zunehmender Druck von Führungskräften, laufende Stellenabbau-Programme und ein einseitiger Fokus auf wirtschaftliche Kennzahlen belasten die Stimmung erheblich. Erbrachte Leistungen der Mitarbeiter:innen erfahren dabei oft zu wenig Anerkennung, während erfahrene Kolleg:innen das Unternehmen verlassen und die verbleibende Belegschaft die zusätzliche Arbeitslast trägt. Häufige Vorgesetztenwechsel, unklare Verantwortlichkeiten und Umstrukturierungen haben laut einigen Nutzer:innen eine ehemals positive Atmosphäre merklich verschlechtert. Einige Bewertende beschreiben die aktuelle Situation als regelrecht desolat.
Einen positiven Gegenpol bildet der Zusammenhalt unter Kolleg:innen, den einige Bewertende als angenehm und unterstützend hervorheben. Dennoch berichten wenige davon, dass auch auf kollegialer Ebene eine veraltete Hierarchiekultur spürbar ist. Dieser vereinzelte Lichtblick vermag das insgesamt negative Bild der Arbeitsatmosphäre kaum aufzuhellen.
Das Vorgesetztenverhalten bei Knorr-Bremse AG wird von Bewertenden negativ eingeschätzt. Ein wiederkehrendes Muster zeigt sich in der stark schwankenden Führungsqualität: Während direkte Vorgesetzte auf Team- und Abteilungsebene häufig positiv bewertet werden, fällt die Qualität auf höheren Hierarchieebenen deutlich ab. Einige Bewertungen beschreiben, dass Druck von oben nach unten weitergegeben wird, Entscheidungen wenig transparent sind und Mitarbeiter:innen kaum in Prozesse einbezogen werden.
Kritisch äußern sich Bewertende vor allem zur obersten Führungsebene: Eigeninteressen und KPI-Orientierung stünden im Vordergrund, während echte Führungsverantwortung fehle. Probleme sollen über Jahre ignoriert worden sein, und das Verhalten mancher Führungskräfte gegenüber Mitarbeiter:innen wird als rücksichtslos beschrieben. Vereinzelte positive Stimmen loben direkte Vorgesetzte als kompetent und unterstützend, betonen jedoch, dass dies stark vom jeweiligen Bereich abhänge und eher Ausnahme als Regel sei.
Die Kommunikation bei Knorr-Bremse AG wird von den Nutzer:innen als deutlich mangelhaft bewertet. Besonders kritisieren viele Bewertungen den fehlenden Informationsfluss von oben nach unten: Mitarbeiter:innen sollen alles kommunizieren, erhalten selbst jedoch kaum relevante Informationen von Führungskräften. Statt echter, glaubwürdiger Kommunikation auf Augenhöhe dominieren leere Aussagen, aufwendige Präsentationen und inhaltsleere Videos. Einige Bewertungen bemängeln zudem, dass Entscheidungen ohne vorherige Einbindung der Belegschaft getroffen werden.
Auch die Reaktionsfähigkeit des Managements fällt nach Meinung vieler Nutzer:innen unzureichend aus – Anfragen bleiben wochenlang unbeantwortet und die Erreichbarkeit hängt stark von der jeweiligen Führungskraft ab. Fehlende Transparenz ist ein weiteres wiederkehrendes Thema: Wichtige Informationen werden zurückgehalten, und Townhall-Veranstaltungen verschleiern nach Ansicht einiger Bewertungen die tatsächliche Unternehmensausrichtung. Die Kommunikation gilt dabei als lang anhaltendes Problem, das sich trotz mehrjähriger Bemühungen nicht verbessert hat.
Die Work-Life-Balance bei Knorr-Bremse AG wird von Mitarbeiter:innen kritisch bewertet. Ein zentraler Kritikpunkt ist die 42-Stunden-Woche, die trotz seit Jahren angekündigter Reduzierung auf 40 Stunden bestehen bleibt. Viele Nutzer:innen berichten, dass die tatsächliche Arbeitszeit diese vertragliche Grenze noch übersteigt – oft unbezahlt und kurzfristig. Hinzu kommt, dass Stellenabbau die verbleibenden Mitarbeiter:innen stärker belastet, da Aufgaben schlicht umverteilt werden. Einige empfinden die Situation besonders schwierig mit familiären Verpflichtungen.
Auch die Homeoffice-Möglichkeiten stehen in der Kritik: Obwohl sie während der Coronazeit ausgeweitet wurden, schränkt das Unternehmen sie zunehmend wieder ein. Wenige Nutzer:innen empfinden das verbleibende Angebot noch als akzeptabel, doch die Mehrheit sieht darin einen Rückschritt. Flexible Arbeitszeiten werden zwar vereinzelt positiv erwähnt, jedoch hängt die tatsächliche Balance stark von der jeweiligen Führungskraft ab.
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