219 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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219 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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219 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Besinnt euch wieder auf die alten Werte, die das Unternehmen stark gemacht haben. Weniger Kontrollbürokratie, weniger Hierarchiestufen und mehr echtes Vertrauen in die Mitarbeiter. Investiert in die Schulung von Führungskräften, statt Personalgespräche unprofessionell zu delegieren
Die technische Ausstattung ist meist vorhanden, aber die Atmosphäre ist rein auf stummes Funktionieren am Bildschirm ausgelegt. Kaum Raum für echten Austausch.
Traditionsreicher Name nach außen, der intern leider extrem bröckelt. Mehr Schein als Sein beschreibt den aktuellen Zustand und den Verlust der alten Werte am besten.
Weiterbildungen werden durch die starre Bürokratie massiv blockiert. Es existiert zwar theoretisch ein Schulungsportal, die Nutzung ist jedoch zeitlich kaum machbar. Aufgrund des enormen Arbeitspensums bleibt oft nur die Möglichkeit, sich nach der regulären Dienstzeit in der Freizeit weiterzubilden. Aufstiegschancen hängen zudem eher von Hierarchiestrukturen als von Leistung ab
Der einzige wirkliche Pluspunkt ist die verlässliche Vergütung nach dem IG-Metall-Tarif. Das Gehalt kommt pünktlich, kann den psychischen Druck aber dauerhaft nicht ausgleichen.
Nach außen hin wird viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt (Schein), intern merkt man im sozialen Umgang mit der eigenen Belegschaft leider wenig von diesen Werten (Sein).
Unter den direkten Kollegen versucht man sich zu unterstützen, allerdings wird das Zwischenmenschliche durch die Vorgaben und die unpersönliche Atmosphäre im Arbeitsalltag zunehmend ausgebremst.
Ältere und langjährige Kollegen erfahren hier kaum noch Wertschätzung. Im Gegenteil: Wenn man bei neuen Themen nicht sofort absolut fehlerfrei im Thema ist, wird sich teilweise schnell und spürbar abwertend darüber lustig gemacht. Ein respektvoller Umgang sieht völlig anders aus.
Flache Hierarchien sucht man hier vergebens. Stattdessen wird die Führungsebene durch immer mehr Abteilungsleiter, Gruppenleiter und Koordinatoren künstlich aufgebläht. Die Führung wirkt rein kontrollierend, um Mitarbeiter „im Zaum zu halten“. Besonders unprofessionell: Sogar sensible Personalgespräche werden an ungeschulte Koordinatoren am Ende der Hierarchiekette abgewälzt, die disziplinarisch gar nicht zuständig sind.
Die Arbeitsbelastung nimmt kontinuierlich zu – gefühlt muss einer die Arbeit von dreien erledigen. Die Personalpolitik ist extrem starr, veraltet und geht nicht auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Belegschaft ein.
Die Informationspolitik ist stark hierarchisch geprägt und wirkt intransparent. Es herrscht eine veraltete, starre Personalpolitik, bei der wichtige Themen oft ausgesessen oder nicht zeitgemäß kommuniziert werden.
Aufgrund der starren Personalpolitik und der unprofessionell delegierten Personalgespräche fehlt es an objektiven, fairen Maßstäben für alle Mitarbeiter gleichermaßen.
Die eigentliche Arbeit an den Produkten wäre spannend, wird aber durch den immensen Druck, die hohe Arbeitsbelastung für drei Personen und starre bürokratische Vorgaben komplett erstickt.
IG Metall Tarifvertrag
Maximal 2 mal die Woche Homeoffice, in manchen Abteilungen sogar keins - obwohl die Möglichkeit besteht.
Kein Vertrauen in die Mitarbeiter, gefühlt wie in der Steinzeit.
Weniger Geld für unnötigen Mist raushauen. Dafür nicht das 2. Jahr in Folge eine Sonderzahlung für Mitarbeiter streichen.
Mein persönliches Fazit: Wer einen Arbeitsplatz sucht, an dem Eigeninitiative, Weiterentwicklung und moderne Führung gefördert werden, wird hier vermutlich enttäuscht sein. Wer hingegen mit Dienst nach Vorschrift, wenig Entwicklungsmöglichkeiten und einer aus meiner Sicht schwachen Führungskultur zurechtkommt, könnte sich dort wohlfühlen.
Besonders schwer nachvollziehbar ist, dass gleichzeitig laut Geschäftsbericht mehrere Millionen Euro für Vorstandsvergütungen ausgegeben werden. Das hinterlässt bei vielen Mitarbeitern den Eindruck, dass an der falschen Stelle gespart wird und die Belastungen einseitig auf die Belegschaft verteilt werden. Aktuell wird zudem die neue IMPACT-Strategie intensiv propagiert. Aus meiner Sicht wirkt diese jedoch eher wie ein von oben vorgegebenes Konzept, das weder zur Unternehmenskultur noch zu den tatsächlichen Problemen im Arbeitsalltag passt.
König & Bauer ist ein traditionsreiches Unternehmen. Leider scheint sich dort vor allem eine Tradition etabliert zu haben: Nach außen werden gute Zahlen und Erfolge präsentiert, während intern seit Jahren ein permanenter Sparkurs gefahren wird.
Seit Jahren heißt es, dass aufgrund der wirtschaftlichen Lage keine Gehaltserhöhungen möglich seien. Gleichzeitig wird erwartet, dass Mitarbeiter zusätzliche Aufgaben übernehmen und “Extrameilen” gehen. Eine echte Wahl hat man dabei häufig nicht. Als Anerkennung folgen dann eher Einschnitte oder Kürzungen im tariflichen Rahmen als Wertschätzung.
Die meisten Kollegen mit denen ich in Kontakt stehe haben mit dem Unternehmen abgeschlossen. Man macht mal was man muss mehr ist aber leider nicht möglich. Liegt leider auch an schlechter Führung
Weiterbildungen sind in meinem Bereich praktisch nicht vorhanden, da diese vom Vorgesetzten konsequent abgelehnt werden. Gleichzeitig mangelt es vielen Führungskräften an Führungsqualitäten.
Offene Kommunikation sucht man oft vergeblich – stattdessen entstehen der Eindruck von Intransparenz, leeren Versprechen und internen Intrigen.
Ideen werden oft schon im Raum ausgeredet, bevor man drüber nachdenkt. Vorauseilender Gehorsam, nur nicht anecken, ja nicht kritische Ideen ansprechen
Das Management bemüht sich, aber die großen Fragen stehen noch im Raum
sehr komplexe Maschinen und eigentlich weiß man nie genug, um sie zu betreuen
gutes Ansehen nach Außen
fehlende Perspektive für langjähriges Bestehen
Seine Mitarbeiter motivieren und ernst nehmen als Kapital für die Zukunft.
Sehr gut
Passt
Entlohnung sowie Tarifbindung, Work Life Balance, Gleitzeitregelung, Arbeitsatmosphäre
Seit Jahren vernachlässigte Investitionen in den Ausbau der Mitarbeiterparkplätze und Sanitärbereiche.
Sanierung des Mitarbeiterparkplatz, der Toiletten in der Produktion und Montage.
Die Druckmaschinen
Nix
Mehr Geld machen
Tolle Kollegen
Wenig zu tun
Exzellente Mischung technischer Experten unterschiedlicher Fachrichtungen, welche auch privat und nach Feierabend angenehme Gespräche und ein entspanntes Miteinander pflegen.
Die “Gründungsriege” geht in wenigen Monaten von Board und es wird ein großes Loch entstehen, welches jedoch mit Elan und neuen Ideen gefüllt werden kann.
Offenes Ohr der Führungskräfte und mehr oder weniger regelmäßige Informationsveranstaltungen sorgen dafür, dass man sich gut informiert über die Lage des Unternehmens fühlt.
In meinem Bereich erlebte ich eine dauerhaft hohe Arbeitsbelastung bei gleichzeitig fehlender klarer Strategie und wenig Unterstützung durch die Führungsebene. Rollen und Verantwortlichkeiten waren häufig unklar, Entscheidungen wirkten nicht kompetenzbasiert getroffen, was zu spürbarer Demotivation und sinkender Qualität führte. Wer strukturierte Prozesse, fachlich starke Führungskräfte und verlässliche Rahmenbedingungen erwartet, sollte sich diesen Arbeitgeber sehr genau ansehen, bevor er sich entscheidet.
Führungspositionen konsequent nach nachgewiesener Führungskompetenz und Fachlichkeit besetzen und kritisch überprüfen.
Klare Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungswege definieren und kommunizieren.
Systematisches Feedback- und Coaching-Konzept für Führungskräfte etablieren, inklusive Konsequenzen bei dauerhaftem Fehlverhalten.
Prozesse stabilisieren, Prioritäten verbindlich setzen und Ad-hoc-Aktionen auf Ausnahmen begrenzen.
Die Stimmung im Team schwankte stark und war oft von Unsicherheit, Frust und Konflikten geprägt. Konstruktive Kritik wurde selten aufgegriffen; viele Kolleginnen und Kollegen hatten das Gefühl, dass Probleme eher ausgesessen als gelöst werden.
Entwicklungsmöglichkeiten erscheinen stark vom persönlichen Standing und weniger von Leistung und Kompetenz abzuhängen. Systematische Förderung von Führungskompetenz oder fachlicher Weiterbildung war in meinem Umfeld kaum erkennbar; Hinweise aus dem Team auf offensichtliche Defizite in der Mitarbeiterführung blieben weitgehend folgenlos.
Die Besetzung von Führungsrollen wirkt wenig an Fähigkeiten und Eignung orientiert. Personen, bei denen intern bereits zuvor deutliche Zweifel an ihrer Führungs- oder Fachkompetenz bestanden, erhielten dennoch disziplinarische Verantwortung. Im Alltag zeigte sich das in unausgeglichenem Konfliktverhalten, unklaren Entscheidungen, fehlender fachlicher Unterstützung und wechselnden Prioritäten, was im Team zu Demotivation und erhöhter Wechselbereitschaft führte.
Die tägliche Arbeit ist stark von „Feuerwehraktionen“ geprägt, weil strukturelle Probleme nicht angegangen werden. Aus meiner Sicht haben die Kombination aus unklarer Führung, mangelhafter Prozessqualität und kurzfristigen Entscheidungen zu sinkender Servicequalität und vermeidbarer Nacharbeit geführt.
Informationen zu wichtigen Änderungen kamen häufig spät oder nur auf Nachfrage, was zu zusätzlichem Stress und Mehraufwand führte. Prozesse und Zuständigkeiten sind unklar, werden ad hoc geändert und selten konsequent nachgehalten, was sich direkt negativ auf Kundenorientierung und Ergebnisqualität auswirkt.
Geeignet für Menschen, die mit hoher Unsicherheit, häufig wechselnden Prioritäten und wenig strukturierter Führung leben können. Weniger geeignet für Personen, die Wert auf professionelle Mitarbeiterführung, klare Strukturen, saubere Prozesse und nachvollziehbare Entscheidungen legen.
So verdient kununu Geld.