Im letzten Jahr leider auf einem absteigenden Ast
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das theoretische Konzept des selbstständigen Lernens, das gemeinsame Kochen und Essen
Verbesserungsvorschläge
Mehr Mitbestimmung von der Idee übers Konzept bis zur Umsetzung, Beratung der Geschäftsführung durch einen qualifizierten Betriebsrat, weniger Top-Down als Bittom-Up, Geschwindigkeit aus den Prozessen nehmen, langsam und gezielt wachsen statt permanent überfordern
Arbeitsatmosphäre
Das Misstrauen, auch unter den Mitarbeitenden auf der untersten Ebene, hat in den letzten Monaten weiter zugenommen.
Image
Es besteht ein gemischtes Image zwischen sozial-engagiertem Verhalten bei der Aufnahme von Kindern bspw. im Autismusspektrum und gleichzeitig wenig geeigneter Fortbildungen und schlechter Kommunikation an die Eltern.
Work-Life-Balance
Durch die Überlastung der Mehrheit der Kolleg*innen schaffen es viele nicht mehr abzuschalten und geschweige denn sich eine angemessene Balance zu erhalten.
Karriere/Weiterbildung
In den letzten Wochen wurde die Software zur Buchung von internen Fortbildungen deutlich verbessert. Zugleich muss man externe Fortbildungen außerhalb der Dienstzeit und auf eigene Kosten absolvieren.
Gehalt/Benefits
Angestellte erhalten 95% der an staatlichen Einrichtungen üblichen Gehälter. Allerdings muss man Stufenaufstiege jeweils eigenständig und mit Nachdruck einfordern. Ab Erfahrungsstufe 3 erfolgen Gehaltserhöhungen nur noch nach Zustimmung aller Führungskräfte.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Unternehmen ermöglicht die Teilnahme an Projekten zur Nachhaltigen Entwicklung. Die Initiative geht dabei von den Mitarbeiter*innen selbst aus.
Kollegenzusammenhalt
Inzwischen ist in den Teams keine Kraft mehr da, Verantwortung zu übernehmen. Darunter leidet der Zusammenhalt massiv.
Umgang mit älteren Kollegen
Langjährige Kolleg*innen wrden von den anderen Mitarbeiter*innen geschätzt, jedoch nicht besonders gefördert.
Vorgesetztenverhalten
Führungskräfte fühlen sich überfordert, kündigen oder melden sich monatelang krank. So stehen im Arbeitsalltag keine Ansprechpartner*innen zur Verfügung und die Führungsaufgaben werden von den Mitarbeiter*innen der untersten Ebene übernommen.
Arbeitsbedingungen
Nur ca. der Hälfte der Fachkräfte stehen Computer zur Verfügung. Diensthandys haben ausschließlich die (wenigen) Führungskräfte. Dennoch muss man ganztägig - auf dem privaten Handy in Teamschats - erreichbar sein. Die Internetverbindung hat sich in den letzten Jahren verbessert.
Kommunikation
Informationen werden extrem kurzfristig und ohne Absprache mit den Teams an die Eltern ausgegeben.
Gleichberechtigung
Frauen haben dieselben Aufstiegschancen wie Männer. Allerdings sind Wiedereinstiege teilweise mit Versetzungen in andere Teams verbunden.
Interessante Aufgaben
Alle Mitarbeiter*innen der untersten Ebene sind mit der Belastung zunehmend überfordert. Denn wenn man immer mehr Aufgaben von Führungskräften verteilen muss, kann man sein Aufgabengebiet nicht mehr selbstwirksam und anhand der eigenen Bedürfnisse und Grenzen ausrichten.