101 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
101 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
101 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Außendarstellung ist ok
Wirklich alles andere.
Ausbilden statt auspressen
Druck, Intrigen, falsche Lobhudelei, Seilschaften, Nepotismus
Siehe Bewertungsschnitt auch bei Glassdoor
Schlechter Stundenlohn
Heucheleien und Worthülsen
Lage des Büros. Freiheiten Arbeitsplatz
Kulturchange um 180°. Wechsel der GF/Mngtm.
Transparenz schaffen. Vieles wird von MA toleriert, sofern sie nicht für dumm verkauft werden.
Gefühl von Strukturlosigkeit, einzelne Teams versuchen sich gegenseitig zu motivieren, aber angesichts des Managements/Kommunikation/amerikanisch beeinflusste Hire&Fire Kultur nicht nachhaltig machbar
Intern eine reinste Katastrophe. Extern wahrscheinlich eher 3 Sterne. Man muss häufig über die Situation lachen.
Für eine Beratung ok. Man hat viele Freiheiten (kann hier nicht für das Management sprechen) und es interessiert niemanden, von wo man arbeitet- Hauptsache es wird geliefert.
Absolut abhängig von zwischenmenschlichen Beziehungen nach "Oben".
Grosses Gap zwischen neuen und alten Kollegen. 0 Transparenz. Keine offen gelegten Gehaltsbänder, kein klares Bonussystem, das zwischenmenschliche zwischen GF und MA ist ausschlaggebend.
Grundgehalt und jährliches Zielbonus. Obst und Kaffe im Büro. Keine weiteren offiziellen Leistungen.
Auch hier gibt es Unterschiede zwischen alten und neuen Kollegen. Manche erhalten ein Jobticket, mitfinanzierte Weiterbildungen, Essenzulage etc. (Nicht alles ist bekannt, was vergeben werden "kann")
Nicht vorhanden. Flüge etc werden aus monetären Gründen nicht bewilligt, nicht Umweltaspekten.
Wie beschrieben, versuchen einzelne Kollegen den Zusammenhalt zu stärken, was bei der schieren Anzahl an Ellenbogen-Kollegen/ GF nicht zu stämmen ist.
Wer nicht den Draht zu wichtigen/richtigen Personenkreisen hat (wird einem bereits während des Bewerbungsprozesses klar dargestellt, dass das die Karriere beeinflusst und man sich viel Mühe geben soll), wird liegen gelassen/nicht beachtet/demotiviert und schlussendlich gekündigt oder man geht angesichts der prikären Lage.
Keine negativen Ereignisse, die auffällig gewesen wären.
Was aber auffällt ist, dass langjährige Mitarbeiter in ihren verkapselten Büros arbeiten und nicht sichtbar sind. Dadurch fallen sie oft durch das Radar und entsprechend arbeiten sie für sich mit ihren eigenen Kunden.
Ein Trauerspiel. Es gibt einzelne Vorgesetzte, die versuchen, viel für ihr Team rauszuholen, aber bei der GF Lage, ein Ding der Unmöglichkeit.
Jeder kämpft am Ende für sich selbst. Es wird nicht kommuniziert, man weiss nicht, woran man ist, kurz bevor man so weit ist, von selbst zu gehen, wird mit Geld gelockt.
Gibt nichts auszusetzen.
Man hat den permanenten Eindruck, dass einem etwas vorgegaukelt und man für dumm verkauft wird. Gesagtes und Handlungen stimmen max. in 15% der Fälle überein. Wenn es um Druckaufbau geht, ist die Kommunikation schnell und agil. Alles andere, was dem Image schaden könnte, weil bspw. Kollegen gekündigt werden wird nicht kommuniziert.
Flurkommunikation ist die einzige, die immer zuverlässig stattfindet.
Keine negativen Ereignisse, die auffällig gewesen wären.
Kommt sehr stark auf Themenfeld an, in dem man sich bewegt. Häufig wiederkehrende Aufgaben, man kann aber auch Glück haben & etwas innovatives bearbeiten.
Lage
...
Mitarbeiter würdevoll behandeln.
Ach wieder einmal eine Bewertung vom Management, echt schön zu lesen. Die Realität ist komplett eine andere. Wer es nicht glaubt sollte einfach mal über Xing ehemalige Mitarbeiter kontaktieren. Man sollte auch beachten, wer zu gut ist und der GF zu nahe kommt, wird auch gefeuert. Man steuert die Mitarbeiter mit Druck, Angst und Erpressung. Wer nicht bereit war auf sehr viel Gehalt zu verzichten, natürlich ohne Arbeitsreduktion, dem wurde sogar in einem Infoschreiben schriftlich angedroht, dass man dann über Redundanzen nachdenkt. Man wurde unter Druck gesetzt nach dem Motto "Kollegenverräter" oder wie man noch ein gutes Gewissen haben kann. Ein Festfressen für jedes Arbeitsgericht. Die GF erzählte einerseits, dass man Mitarbeiter feuern muss aufgrund der Situation mit Covid und im selben Satz parallel, das man immer Interesse an neuen guten Leuten habe. Das ist herablassend, entwürdigend, beschämend und verachtend. Und Ihr wollt Kunden beraten in Sachen Unternehmenskultur, Leadership etc? BITTE NICHT!! Dem Adel sei's Dank da oben! Sollte die GF doch mal Platz für Jüngere und Dynamischere Leute machen, die gesetzlichen Voraussetzungen dazu sind doch erreicht.
Zerstört KF seit 6 Monaten mit Bravour
24/7 ohne Dank und Honorierung. Wochenende, Feiertage, Erreichbarkeit MUSS 24h gegeben sein
Gibt es nicht.
Sehr starkes Ungleichgewicht. Neuzugänge verdienen oft das Doppelte und mehr wie langjährige Mitarbeiter (Grundgehalt) für die selbe Position.
nicht vorhanden
Gründet endlich mal einen Betriebsrat. Man sollte vorsichtig sein wem man was anvertraut. Vieles gelangt direkt an die GF, auch wenn man denkt man würde im Vertrauen mit jemanden reden.
Die GF hat den Zenith schon überschritten, rein gesetzlich gesehen. Naja, dafür feuert man junge motivierte Kollegen, ja sogar Trainees. Aber ich vermute die sind ja alle eben keine Leistungsträger.
Beschämend. Halt ich korrigiere mich, ich wurde paar mal gefragt, wie es mir ginge. Angesicht der sozialen Inkompetenz der GF ergibt das volle 5 Punkte
Für den der jeden Tag in Angst um seinen Job arbeiten mag
Die GF samt Erfüllungsgehilfen ist diesbezüglich absolut inkompetent. Null Sozialkompetenz. Kündigungen werden ohne Vorwarnung per Post versandt. Nur New Starters können sich freuen, man wird gleich gebeten am ersten Tag, ob man nicht bitte eine positive Kununu-Bewertung abgeben könne, um ein Gleichgewicht herzustellen.
gibt es nicht. es kommt voran wer: blaublütig ist, ein Jasager ist, ein Duckmäuser ist. Es wird von der GF herablassend bei Mitarbeitern über andere Mitarbeiter gesprochen, gelästert und gewitzelt
Je nach Position darf man nicht von einer 40 Std Woche ausgehen. Aber das weiß man vorher wenn man sich für eine Unternehmensberatung entscheidet
Großer Zusammenhalt in den Teams. Manchmal noch Potential Teamübergreifend
Seit Covid deutliche Steigerung. Wöchentliche Calls mit local leadership in denen informiert wird und man Themen anbringen kann.
Kein Thema was Geschlecht, Herkunft, Alter etc betrifft. Habe nie diesbezüglich Ungerechtigkeiten erlebt. Manche eingessessenen Kollegen sollten aber sonwie Neue mehr gefordert werden
Interne Kommunikation findet kaum statt, Umgang mit den Mitarbeitern ist nicht wertschätzend
Ich arbeite sehr gerne für Korn Ferry. Wir haben ein tolles und super modernes Office, viele Freiheiten in der Art der Zusammenarbeit, gute Kollegen und das wichtigste super spannende Projekte in den verschiedensten Bereichen.
Bei Korn Ferry erhält man eine tolle Wertschätzung, wenn man entsprechende Leistung bringt.
Manche Kollegen ruhen sich sehr darauf aus, dass sie schon lange im Unternhemen sind und vergessen manchmal, dass wir uns in einer Beratung befinden.
Gehaltsbänder transparent machen und klare Zielsetzung für einzelne Hierarchielevel ( UTI als auch SALES)
Gegenüber den Kunden ist unser Image sehr gut.
Auf Kununu leidet dies sicherlich durch ehemalige frustrierte Kollegen, von denen sich Korn Ferry getrennt hat.
Es wird viel erwartet, was durch viel Wertschätzung honoriert wird! Klassische Unternehmensberatung.
Nichts für Leute, die nur ihre 35 oder 40 Std die Woche arbeiten wollen.
Wer etwas leistet, hat die Möglichkeit weiter zu kommen.
Das Base Salary zusammen mit dem Bonus ist akzeptabel. High Performern könnte durchaus noch mehr gezahlt werden!
Benefits gibt es leider keine.
Durch Corona ist der Zusammenhalt noch stärker geworden.
Super zufrieden! Sobald man ein Anliegen hat, kann man es ansprechen und man findet eine Lösung.
Tolles Office mitten in Frankfurt. Man ist hoch flexibel, ob man im Office oder zu Hause arbeiten möchte. Genauso hat man Vertrauensarbeitszeit und kann arbeiten wann man möchte und wie es die Projekte erfordern!
Durch Corona wurde eine ganz klare Transparenz geschaffen. Es wird durch unsere Weekly Update Calls regelmäßig kommuniziert. Wer Fragen hat, kann diese jederzeit stellen! Viele Kollegen nutzen das Format leider nicht, um offene Fragen zu stellen, sondern beschweren sich lieber im Stillen!
Hinzu kommen EMEA weite Townhall Meetings und Meetings mit den Teamleitern, denen man auch jederzeit Fragen stellen kann.
Korn Ferry lebt Diversity!!!
Viele unterschiedliche Projekte bei tollen Kunden.
Offene und transparente Kommunikation über alle Kanäle hinweg. Weiterbildungsmöglichkeiten für alle Entwicklungsstufen.
Stetige Ungewissheit, Angst, Unzufriedenheit.
Möchten zwar High-End Beratung sein, schaffen es aber nicht adäquat zu verkaufen und zu liefern.
Überstunden werden erwartet - hohe Arbeitsleistung allerdings nicht anerkannt.
Weiterbildung nicht vorhanden. Weiterentwicklungsmöglichkeiten abhängig vom Vorgesetzten.
Nicht marktkonform.
Nicht vorhanden.
Jeder ist sich selbst der Nächste.
Vielen älteren Kollegen wurde gekündigt und der Wissensschatz ging verloren.
Fehlende Führung. Druckaufbau in den Projekten und Unverständnis, wenn schlecht verkaufte Verträge nicht umgesetzt werden können.
Jede/r Mitarbeiter*in erhält einen Arbeitsplatz, Laptop, bei Bedarf Firmenhandy. Keine Zusatzleistungen.
Fehlende Kommunikation von oben nach unten, von Amerika nach England nach Deutschland. Äußerst schlechter Umgang in der Corona-Krise mit geplanten Maßnahmen und offener Kommunikation dieser.
Versteckte Diskriminierung sämtlicher Couleur - anderes Aussehen, Kleidungsstil, Herkunft werden belächelt und hinter vorgehaltener Hand negativ bewertet.
Relativ schnell eintönige Arbeiten ohne Möglichkeit auf Veränderung oder Prozessumgestaltung.
Produkte, Projekte, Kerngeschäft
Nicht zeitgemäße Führung auf lokaler Ebene
Profis in die lokale Führung.
Anwendung uralter, längst wissenschaftlich widerlegter Konzepte von hot-desking und Großraum mit entsprechend schlechter Produktivität. Der interne Administrationsaufwand ist enorm und es werden immer mehr Backofficeaufgaben an Mitarbeiter im Kerngeschäft verlagert. So glaubt man doch tatsächlich, die Kosten für Overhead zu senken!
Wird vom aktuellen lokalen Management leider nicht positiv entwickelt.
Vor Corona galt eher Anwesenheitskultur. Oftmals traut man sich fast nicht, die Mailbox zu öffnen oder Montags/ nach einem Urlaub ins Büro zu kommen, da es böse Überraschungen geben kann. Anstatt, dass das Management Produktivitätshindernisse aus dem Weg räumt, werden dort regelmäßig neue Probleme/Stressoren geschaffen.
Großes, unstrukturiertes elearning-Angebot, aber inhaltlich nicht immer hochwertig. Trainingsmassnahmen oftmals noch oldschool zur Belohnung und nicht zielgruppengerecht bzw. lediglich zur administrativen Themen.
Bei Neueinstellungen stets auf hohem Niveau, bei längerer Betriebszugehörigkeit starker Verlust an Wettbewerbsfähigkeit. Daher viel Fluktuation.
Nichts Erwähnenswertes; müssen die Dienstwagen in 2020 teilweise immer noch so groß sein?
Loyalität untereinander entsteht bei der aktuellen lokalen Führung nicht und somit wird Zusammenhalt permanent durch unnötige Konkurrenz, plötzliche Entlassungen, hohe Fluktuation etc. untergraben.
Haben es entweder ganz nach oben geschafft und haben alle Freiheiten oder werden als Kostenfaktor abgebaut.
Teamleiterebene 4 Sterne, lokales Management 1 Stern
Großraum und Hot-desking einerseits und andererseits leerstehende Partnerbüros. Was hilft da eine schöne Dachterrasse, wenn man sich im Kerngeschäft nicht konzentrieren kann?
Die wirklich wichtigen Themen werden lokal möglichst nie besprochen und wenn es denn gar nicht anders geht, dann eher unprofessionell.
Ältere Männer sind die „Wichtigen“ und erlauben sich Verhalten aus der unternehmenskulturellen Steinzeit. Wenige, gute, jüngere weibliche Teamleiterinnen.
Tolle Projekte, Kollegen & Kunden
Wöchentliche "WIRHABENUNSALLELIEBCALLS". Subventioniertes Mittagessen in Kantine, aber nur für einen priviligierten Kreis der auch nicht darauf verzichten mag der Gleichberechtigung zuliebe (Gruß nach oben), da es sonst sicher zu teuer wäre für KF, wenn täglich noch 5 Leute mehr bezuschusst werden müssen.
Hire & Fire
CHANGE. RESET.
Das "Management" steuert die Mitarbeiter mit Druck und Angst, gezielt und provokant. Man kann sich zu keinem Zeitpunkt gewiss sein, dass der Job noch sicher ist. Das Rad wird jedes Jahr neu erfunden. Man wird mit Verwaltungsaufgaben total zugeschüttet. Lobgesang auf sich selbst vom lokalen und internationalen Management. Ausbeutung!!! Arbeitszeitgesetz interessiert nicht, wir sind ONE KORNFERRY, also KORNFERRY USA. Diese Maßstäbe werden in Deutschland angelegt. Es wird so getan als ob es die deutsche Firma nicht gibt. Zum Dank für die 60 oder 70 Stundenwoche muss man, oh ich korrigiere "darf man freiwillig" auf Gehalt verzichten.
Der Wettbewerb lacht sich schlapp über diese Firma. Die glorreichen Tage sind vorbei. Die Mitarbeiter, von denen man sich noch nicht getrennt hat, werden vielzählig im Laufe der kommenden 12 Monate freiwillig gehen. Der Umgang mit den Mitarbeiter spricht sich am Markt herum. Das nimmt KF in Kauf. Den Kunden Wein predigen und den eigenen Mitarbeitern Abwasser hinstellen.
Gibt es nicht. Wochenendarbeit ist normal, ebenso spät nachts noch an Projekten zu arbeiten. Tagsüber kommt man vor lauter Besprechungen und "schlagmichtotmitadmin" nicht dazu.
Vitamin B oder Adelstitel hilft
In den unteren Etagen arbeitet man der Ehre halber, in den oberen Etagen herrscht Goldgräberstimmung
Durch die Entlassungen benötigt man weniger Porsche, also wird weniger gefahren, folglich sinkt der Schadstoffausstoß
Wird immer weniger, jeder muss sich selbst retten. Da werden auch Ellbogen ausgefahren. Vitamin B oder ein Adelstitel hilft da schon mal. Auch fein, denn das Management sich die Sales Credits schnappt und dem Vertrieb Konkurrenz macht, statt zu Führen.
Von denen trennte man sich, während das lokale Management die vorgegebene Zeit deutlich überzieht.
Alles was ich hier schreiben würde, würde von kununu sofort zensiert werden. Daher lasse ich es. Nur ein Wort oder auch zwei: die Zeit für den ein oder anderen aus dem lokalen Management ist überreif. Vorgesetzte haben kein Rückgrat und setzten sich nicht für Ihre Leute ein. Vertraglich vereinbarte Boni muss man einklagen.
Porsche für 200k ist schon drin als SCLP
Einbahnstraße. Nur von oben nach unten, wenn überhaupt. Von ausgeschiedenen Kollegen erfuhr man erst nachdem sie paar Monate weg waren. Ah ich vergaß, wöchentlich tolle Geschichten vom Oberindianer, grenzt an Belästigung. Bei Firmenbesprechungen hat nur das lokale Management das Wort. Man wird stummgeschaltet. Dieses aber lobt sich über alles, redet von den tollen Wochenenderlebnissen, während parallel die Mitarbeiter Monat für Monat um ihren Job zittern. Keiner traut sich den Mund aufzumachen, sonst kommt man sofort auf die Negativliste. Ach wir haben uns alle sooo lieb (zumindest in den oberen Stockwerken)
Vitamin B oder Adelstitel hilft ungemein. Zweiklassengesellschaft: Executive Search und dann noch das andere Zeugs, was war das nochmal, irgendwie mit Beraten und Gehältern oder so komische Eignungstests und Kunden
Admin, ums Überleben kämpfen, nicht endende Meetings....
Den Ruf auf dem Markt und die Fix-Gehälter
Geschäftsführung
Unternehmenskultur/ Zusammenarbeit
Kommunikation
Krisen-Management
„Ellenbogen-Kultur“
„Haifischbecken“
- Transparentes Bonus-Modell
- Weg von Matrix hin zu direkten Berichtslinien vor Ort
- Schluss mit Vetternwirtschaft und alter Verbundenheit
- Klare Business-Rules für Umgang mit Kunden
- Integration von Partnern in Open-Space (Raus aus dem Glaskasten) und Schaffung von partnerschaftlicher Zusammenarbeit
Für eine Personalberatung bzw. Vertriebsorganisation herrscht eine regelrecht de-motivierende Stimmung. Während es im Großraum-Büro Energie entzieht, sitzen die Sr. Client Partner in Ihren Glaskästen und vermitteln den Eindruck der Unnahbarkeit. Kollegen sollen bitte Termine mit den Assistentinnen abklären. Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen „Lines of Buisness“ gestaltet sich so schwierig.
Zudem gibt es eine Matrix-Berichtslinie und man berichtet innerhalb eines europäischen Teams (z.B Pharma oder Industrial) an Kollegen in Europa zu denen man teilweise kaum Bezug hat, aber trotzdem eine Berichtslinie hat. Durch Corona und Zoom hat sich hier tatsächlich etwas zum positiven getan. Trotzdem hängen viele Mitarbeiter im luftleeren Raum und kriegen keine Führung.
Korn Ferry hat bei seinen Kunden einen sehr guten Ruf auf dem Markt und gehört zu den 5 großen Executive Search Firmen weltweit.
In der Regel ist die Resonanz bei der Akquise sehr angenehm.
Als Fee-Earner hat man Freiheiten und muss „nur“ Umsatz machen, egal von wo.
Im Back-Office hat man Präsenz zu zeigen, insbesondere Recruiter müssen Sitzfleisch zeigen um ihre Karriereambitionen zu demonstrieren.
Eine Weiterbildung gibt es nicht. Man kann höchstens etwas über andere Dienstleistungen lernen.
Wer ein erfahrener Personalberater ist hat eine gute Plattform. Aber für Absolventen oder Professionals, die sich entwickeln wollen, rate ich dringend ab. Hier ist eine Sackgasse auch wenn man das Einstiegsgehalt gut verhandelt hat.
Im Endeffekt bietet KF eine Plattform für Profis mit Berufserfahrung/ Führungserfahrung auf der Sie Ihr Geschäft weiter ausbauen können und für alle Seiten hohe Umsätze/ Gehälter/ Boni einstreichen können.
Die Gehälter für Partner und Fee-Earner sind hoch bis sehr hoch. 100-300k pro Jahr.
Das Gegenteil gilt für Researcher und back-Office. Hier werden Gehälter bezahlt, die besonders mit Blick auf work-Life Balance sehr niedrig sind. 30-50k. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Jedes Gehalt wird in Prinzip komplett individuell verhandelt.
Hier ist sich wirklich jeder der nächste und man kann hier nichts erwarten.
Während Corona wurde das deutlich als einige Partner auf die „freiwillige“ Gehaltskürzung verzichtet haben, während das Fußvolk alles unterschreiben musste was vorgesetzt wurde (25% weniger Gehalt).
Auch hier sah man wie „zahnlos“ die Geschäftsführung ist.
Nur kleine Grüppchen und Leidensgenossen. Keine Unternehmenskultur im eigentlichen Sinne, obwohl Diversity im ethnischen Sinn sicher gelebt wird.
Im oberen Zirkel gibt es eine sehr Seniore und verschworene Gemeinschaft. Da kommt es nicht auf Leistung an, sondern den persönlichen Bund. Wer die persönliche Gunst der Geschäftsführung hat, der braucht sich um Leistung und die Notwendigkeit seiner Person keine Gedanken zu machen.
Ältere Kollegen regieren KF insofern ist eher der Umgang mit Junioren Zu tadeln. Diese werden nicht gefördert.
Es ist durch die Matrix häufig unklar wer eigentlich der richtige Vorgesetzte ist. Es gibt keine Führung und Entwicklung von Mitarbeitern, was sehr ironisch ist, wenn man bedenkt was das Unternehmen seinen Kunden anbietet.
Ausnahmen bestätigen die Regel.
Schönes, neues Büro, relativ moderne Ausrüstung. Tolle Dachterrasse.
Die Geschäftsführung hat genug Macht um Mitarbeitern das Leben schwer zu machen, aber auf der anderen Seite gegenüber Umsatzstarken Partnern und dem englischen bzw. Amerikanischen HQ gegenüber -zahnlose Tiger.
Kommunikation gibt es nur in Ausnahmefällen und nicht auf Augenhöhe. Als junger Kollege hat man es sicher sehr schwer. Eine Kündigung kommt oft aus heiterem Himmel und wird mit einer großen Distanz und Ignoranz ausgesprochen.
Vielfalt ja, aber Gleichberechtigung bzw. Ein Standing muss man sich mit vielen Jahren unternehmenszugehörigkeit erst verdienen.
Wer Personalberatung liebt, der wird seinen Job mit Einschränkungen vollziehen können.
Aber wehe man kommt den Kunden eines (anderen) Partners zu nahe, dann kann schon der Job in Frage sein. Wer neu ist, darf teilweise langjährige Kunden nicht angehen, wenn dieser von einem (anderen) Partner sozusagen geblockt wird.
Positiv ist sicher die Möglichkeit mehr als Personalvermittlung anzubieten. Das ist praktisch einmalig auf den Markt, da Korn Ferry immer mehr Unternehmen aufkauft und mehr Dienstleistungen anbietet.
So verdient kununu Geld.