Die schlechteste berufliche Erfahrung meiner Laufbahn.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich habe mich selten in einem Unternehmen so wenig unterstützt und wertgeschätzt gefühlt. Die fehlende Kommunikation, das aus meiner Sicht schwache Führungsverhalten und die unangenehme Arbeitsatmosphäre haben dazu geführt, dass diese Tätigkeit für mich eine sehr negative berufliche Erfahrung war. Ich würde mich nicht erneut für dieses Unternehmen entscheiden.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Führungskompetenz und regelmäßige Mitarbeitergespräche. Neue Mitarbeitende sollten während der Einarbeitung aktiv begleitet werden und frühzeitig konstruktives Feedback erhalten.
Arbeitsatmosphäre
Ich habe die Arbeitsatmosphäre als wenig wertschätzend und wenig motivierend erlebt. Während meiner Beschäftigungszeit fühlte ich mich häufig isoliert und nicht wirklich als Teil des Teams. Es fehlte aus meiner Sicht an offener Kommunikation, gegenseitiger Unterstützung und einem konstruktiven Umgang miteinander. Dadurch habe ich mich im Arbeitsalltag nicht wohlgefühlt.
Kommunikation
Die Kommunikation innerhalb der Abteilung war aus meiner Sicht unzureichend. Während meiner Probezeit erhielt ich kaum regelmäßiges Feedback zu meiner Leistung oder Hinweise darauf, welche Erwartungen an mich gestellt werden. Gespräche über Entwicklungsmöglichkeiten oder Verbesserungsbedarf fanden nur sehr eingeschränkt statt. Viele Informationen musste ich aktiv erfragen, anstatt dass diese proaktiv vermittelt wurden. Dadurch entstand bei mir das Gefühl, nicht ausreichend begleitet oder unterstützt zu werden.
Kollegenzusammenhalt
Es gab einzelne Kollegen, die freundlich und hilfsbereit waren. Insgesamt habe ich den Zusammenhalt jedoch eher als oberflächlich wahrgenommen. Häufig hatte ich den Eindruck, dass jeder vor allem auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist.
Vorgesetztenverhalten
Regelmäßiges Feedback, klare Erwartungen oder Unterstützung bei der Einarbeitung habe ich vermisst. Stattdessen musste ich selbst immer wieder nachfragen, um überhaupt eine Rückmeldung zu erhalten. Besonders enttäuschend war, dass Kritikpunkte erst sehr spät angesprochen wurden, obwohl genügend Zeit bestanden hätte, diese gemeinsam zu bearbeiten. Ich hatte nicht das Gefühl, dass meine Entwicklung oder mein Erfolg im Unternehmen von Interesse waren. Besonders irritierend empfand ich, dass nach mehreren Monaten Beschäftigungszeit Fragen gestellt wurden, die für mich den Eindruck erweckten, dass meine tatsächliche Entwicklung und Einarbeitung kaum verfolgt wurden. So wurde ich beispielsweise nach der Bedeutung von Produktabkürzungen gefragt, obwohl dies nach Monaten der Zusammenarbeit aus meiner Sicht kein aussagekräftiger Maßstab für die Bewertung meiner Arbeit war. Als weibliche Mitarbeiterin hatte ich wiederholt das Gefühl, weniger wahrgenommen und gefördert zu werden als einige männliche Kollegen.
Gleichberechtigung
Insgesamt hatte ich häufig das Gefühl, dass die Beziehung zwischen mir und der Teamleitung nicht unbelastet war. Während mit anderen Mitarbeitenden ein deutlich lockerer und persönlicherer Umgang gepflegt wurde, fühlte ich mich oft distanziert behandelt und in meiner Entwicklung wenig unterstützt. Dies hat maßgeblich dazu beigetragen, dass ich mich im Unternehmen nicht willkommen und nicht wertgeschätzt fühlte.
Während meiner Zeit im Unternehmen ist mir aufgefallen, dass die Vertriebsabteilung überwiegend mit Männern besetzt war. Als Frau hatte ich persönlich nicht das Gefühl, gleichermaßen wahrgenommen und gefördert zu werden. Dadurch entstand bei mir der Eindruck, dass weibliche Mitarbeitende in diesem Bereich unterrepräsentiert sind und sich nicht in gleichem Maße willkommen fühlen wie ihre männlichen Kollegen.
Umgang mit älteren Kollegen
Hierzu kann ich keine umfassende Bewertung abgeben. Mir sind weder besonders positive noch besonders negative Aspekte aufgefallen.
Arbeitsbedingungen
Die grundlegenden Arbeitsmittel waren vorhanden. Allerdings können gute technische Voraussetzungen fehlende Führung, mangelnde Kommunikation und ein schwieriges Arbeitsklima nicht ausgleichen.
Karriere/Weiterbildung
Entwicklungsmöglichkeiten wurden zwar angesprochen, in der Praxis habe ich davon jedoch wenig erlebt. Mir wurden keine klaren Perspektiven aufgezeigt und ich erhielt kaum Unterstützung bei meiner fachlichen Weiterentwicklung. Statt Förderung hatte ich häufig das Gefühl, auf mich allein gestellt zu sein.


