Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 26.3.2026
Der Kreis Minden-Lübbecke wird von seinen Mitarbeiter:innen insgesamt positiv bewertet. Besonders hervorzuheben sind die interessanten und abwechslungsreichen Aufgaben sowie die flexible Arbeitszeitgestaltung mit Homeoffice-Möglichkeiten, die eine gute Work-Life-Balance ermöglichen. Gleichberechtigung wird weitgehend praktiziert, und die Gehälter werden als angemessen empfunden. Der Kollegenzusammenhalt variiert je nach Team, wobei einige Mitarbeiter:innen gute Teamarbeit erleben, während andere von Einzelkämpfertum und schwachem Zusammenhalt berichten. Kritisch sehen die Beschäftigten das Führungsverhalten, das oft als überlastet oder autoritär wahrgenommen wird, sowie die Karrieremöglichkeiten, die durch veraltete Strukturen und wenig transparente Beförderungsprozesse eingeschränkt sind. Die Kommunikation wird a...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation im Kreis Minden-Lübbecke wird trotz positiver Gesamtbewertung von Mitarbeiter:innen differenziert betrachtet. Die Informationsvermittlung erfolgt hauptsächlich per E-Mail und wird von einigen als mittelmäßig empfunden. Kritikpunkte konzentrieren sich auf die unzureichende Nutzung des Intranets, wodurch Beschäftigte auf externe Plattformen wie Instagram für wichtige Updates und WhatsApp für interne Diskussionen ausweichen müssen. Besonders bemängelt wird die einseitige Kommunikation bei wichtigen Entscheidungen, die oft erst nach der Umsetzung mitgeteilt werden, sowie die unpersönliche Problemkommunikation über das Intranet statt im direkten Gespräch. Mehrere Mitarbeiter:innen wünschen sich eine Verbesserung des Austauschs zwischen Kolleg:innen und Vorgesetzten.
Im Bereich Karriere und Weiterbildung zeigen die Bewertungen für den Kreis Minden-Lübbecke ein gemischtes Bild. Positiv wird das Weiterbildungsprogramm sowie die zahlreichen internen Fortbildungsmöglichkeiten und jährlichen Ausbildungsplätze erwähnt. Demgegenüber stehen jedoch mehrere kritische Stimmen: Der interne Auswahlprozess für Stellen wird als stark einschränkend empfunden, während einige Nutzer:innen berichten, dass Karrierefortschritte unabhängig von der Leistung gewährt werden. Besonders problematisch wird das veraltete Ausbildungsmodell gesehen, das externe Hochschulabsolventen gegenüber erfahrenen internen Mitarbeiter:innen bevorzugt. Nur im Verwaltungsbereich werden die Karrierechancen als gut eingeschätzt, während sie in anderen Bereichen als mangelhaft bewertet werden.
Das Vorgesetztenverhalten im Kreis Minden-Lübbecke wird von Mitarbeiter:innen unterschiedlich bewertet. Während einige ihre direkten Vorgesetzten als hervorragend beschreiben, überwiegen die kritischen Stimmen. Mitarbeiter:innen berichten, dass Führungskräfte teilweise überfordert wirken, was zur Vernachlässigung einzelner Mitarbeiter:innen führt. Es wird bemängelt, dass Führungspositionen ohne Berücksichtigung der persönlichen Eignung besetzt werden, was zu Unzufriedenheit im Team führt.
Besonders problematisch scheint der Umgang mit Kritik zu sein, die von Vorgesetzten häufig ignoriert wird. Einige Mitarbeiter:innen empfinden den Führungsstil als autoritär und herablassend. Auch wird kritisiert, dass Entscheidungen nicht transparent kommuniziert werden und Vorgesetzte mehr an ihrem persönlichen Fortkommen als an ihren Führungsaufgaben interessiert seien. Das Beurteilungssystem wird als unfair wahrgenommen, da es stark vom Wohlwollen der Vorgesetzten abhängig sei.
Die Arbeitsbedingungen beim Kreis Minden-Lübbecke werden insgesamt positiv bewertet, obwohl die schriftlichen Bewertungen ein differenzierteres Bild zeigen. Einige Nutzer:innen berichten von guten Bedingungen und erwähnen positiv, dass ein neues Programm zur Verbesserung der Arbeitseffizienz erwartet wird. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen: Mehrere Mitarbeiter:innen bemängeln veraltete und fehleranfällige IT-Ausstattung sowie kleine, unattraktiv eingerichtete Büros. Es wird auf beengte Räumlichkeiten, fehlende feste Arbeitsplätze für neue Kolleg:innen und mangelnde Gemeinschaftsbereiche hingewiesen. Zudem scheinen die Arbeitsbedingungen je nach Abteilung zu variieren, wobei geplante Verbesserungen durch Sparmaßnahmen behindert werden.
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