Attraktiver Arbeitgeber mit starkem Team und klaren Entwicklungschancen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Besonders positiv hervorzuheben sind die Unternehmenskultur und der Kollegenzusammenhalt. Der Umgang miteinander ist geprägt von Vertrauen, Offenheit und gegenseitiger Unterstützung – man arbeitet miteinander, nicht gegeneinander.
Zudem bietet das Unternehmen ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Gestaltungsspielraum. Wer motiviert ist und Verantwortung übernehmen möchte, kann hier viel bewegen und sich sowohl fachlich als auch persönlich stark weiterentwickeln.
Die Aufgaben sind abwechslungsreich und bieten Einblicke in unterschiedlichste Branchen und Themenfelder, was die Arbeit sehr spannend und erfüllend macht.
Insgesamt ein Arbeitgeber mit sehr starkem Fundament, engagierten Menschen und viel Potenzial für die Zukunft.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
In einigen Bereichen besteht noch Optimierungspotenzial in Bezug auf Fokus, Prozesse und Entscheidungswege. Teilweise wirken Strukturen komplexer als nötig, was Geschwindigkeit und Effizienz beeinträchtigen kann.
Zudem könnten Gehaltsstrukturen und Einstiegsgehälter stärker an das aktuelle Marktniveau angepasst sowie Entwicklungen proaktiver gestaltet werden.
Auch die Reduzierung von Investitionen in externe Weiterbildungen sehe ich kritisch, da kontinuierliche Entwicklung ein wichtiger Erfolgsfaktor ist.
Insgesamt handelt es sich dabei jedoch eher um strukturelle Themen mit Verbesserungspotenzial als um grundlegende Schwächen.
Verbesserungsvorschläge
1. Mehr Fokus und Klarheit in Strategie und Priorisierung:
Weniger parallele Initiativen und klarere Leitplanken würden helfen, Geschwindigkeit und Wirkung zu erhöhen.
2. Prozesse, Entscheidungswege und Tools weiter optimieren:
Schlankere Abläufe, schnellere Entscheidungen und eine stärkere Systemunterstützung könnten Effizienz und Skalierbarkeit deutlich verbessern.
3. Gehaltsstrukturen und Einstiegsgehälter überprüfen:
Eine Anpassung an das aktuelle Marktniveau sowie mehr Transparenz und Proaktivität in der Gehaltsentwicklung wären wünschenswert.
4. Investition in Weiterbildung stärken:
Die gezielte Förderung von Mitarbeitenden – insbesondere durch externe Weiterbildungen – sollte wieder stärker in den Fokus rücken.
5. Nachhaltigkeit konsequenter denken:
Insbesondere in der Car Policy könnten nachhaltigere Lösungen, wie die stärkere Förderung von E-Mobilität, berücksichtigt werden.
6. Weiterentwicklung von Rollen- und Karrieremodellen:
Zusätzliche Entwicklungspfade und modernisierte Anforderungsprofile könnten langfristig Motivation und Bindung stärken.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr angenehm und von einem starken Teamgedanken geprägt. Der Umgang miteinander ist offen, respektvoll und unterstützend. Insgesamt ein Umfeld, in dem man gerne arbeitet, auch wenn in stressigeren Phasen die Dynamik natürlich etwas anspruchsvoller wird. Ich habe noch nie zuvor im Rahmen meines Arbeitens mit Kollegen so viel Spaß gehabt und im Büro so viel gelacht, wie hier im Hamburger Office.
Image
Das Image von Krongaard ist insgesamt sehr gut, insbesondere bei Beratern am Markt und vielen Kunden. Das Unternehmen gilt als Complianceführer in der Branche und kann diesen Anspruch auch glaubwürdig vertreten – seit der Gründung gab es meines Wissens keinen negativen Compliance-Fall, in den Krongaard involviert war. Das ist in dieser Größenordnung nicht selbstverständlich.
Die vergangenen Jahre waren, bedingt durch geopolitische Entwicklungen und einen rückläufigen Beratermarkt, auch für Krongaard herausfordernd. Restrukturierungen haben zeitweise zu einem gewissen Reputationsverlust auf dem Bewerbermarkt geführt.
Aus meiner Sicht hat sich das Unternehmen davon jedoch wieder erholt. Krongaard ist und bleibt ein Premium-Dienstleister mit hoher Marktkenntnis und einem klaren Qualitätsanspruch. Wer hier arbeitet, erhält eine sehr gute Ausbildung und entwickelt ein starkes Verständnis für die Branche.
Work-Life-Balance
Vertrieb ist Vertrieb – insbesondere im Dienstleistungsbereich. Wenn Kunden kurzfristig Bedarf haben, sollte das Ergebnis klar im Vordergrund stehen und entsprechend priorisiert werden. Wer dieses Mindset nicht mitbringt, wird sich in der Rolle schwer tun.
Der Arbeitsalltag ist dabei von natürlichen Schwankungen geprägt: Es gibt Phasen mit hoher Auslastung durch Projektanfragen, Vertragsverhandlungen und Kundentermine, aber auch ruhigere Zeiten, in denen man flexibler agieren kann.
Entscheidend ist ein gutes Selbst- und Zeitmanagement sowie die Fähigkeit zu priorisieren und zu delegieren. Wer hier für sich einen passenden Modus entwickelt, kann eine sehr gute und erfüllende Work-Life-Balance erreichen. Andernfalls kann die Dynamik des Vertriebs langfristig herausfordernd sein.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt im Vertrieb transparente Karrierepfade – sowohl in Richtung Sales-Expertise als auch Führung –, was grundsätzlich sehr positiv ist. Die Anforderungen sind seit längerer Zeit stabil definiert, könnten jedoch perspektivisch weiterentwickelt und an neue Rahmenbedingungen angepasst werden. Auch zusätzliche Rollenmodelle könnten weitere Entwicklungsmöglichkeiten schaffen, was in Teilen bereits angestoßen wird.
Positiv ist zudem, dass interne Weiterentwicklungen möglich sind – ich habe mehrfach erlebt, dass Kolleginnen und Kollegen erfolgreich in andere Bereiche gewechselt sind.
Bedauerlich ist, dass im Zuge von Sparmaßnahmen das Budget für externe Weiterbildungen reduziert bzw. gestrichen wurde. Aus meiner Sicht ist kontinuierliche Weiterentwicklung ein zentraler Erfolgsfaktor. In Mitarbeitende zu investieren, zahlt sich langfristig für beide Seiten aus.
Gehalt/Benefits
Das Gehaltssystem bietet grundsätzlich attraktive Verdienstmöglichkeiten, insbesondere bei guter Leistung und entsprechender Umsatzentwicklung. Wer Verantwortung übernimmt, Ergebnisse liefert und aktiv für sich einsteht, kann hier langfristig ein sehr gutes Gehalt erzielen.
Gleichzeitig sind die Einstiegsgehälter und Gehaltsbänder aus meiner Sicht nicht mehr ganz zeitgemäß und könnten an das aktuelle Marktniveau angepasst werden. In der Praxis führt das dazu, dass Gehälter häufig individuell verhandelt werden müssen.
Das kann für leistungsstarke Mitarbeitende Chancen bieten, setzt aber auch voraus, dass man aktiv für sich eintritt. Wer darauf wartet, dass Gehaltsentwicklungen proaktiv erfolgen, könnte hier teilweise enttäuscht werden.
Das Provisionsmodell ist branchenüblich und bietet bei Zielerreichung bzw. -übererfüllung attraktive Möglichkeiten. In einzelnen Situationen könnte es jedoch noch flexibler gestaltet werden, um besser auf Schwankungen reagieren zu können. Insgesamt ein solides System mit Potenzial zur Weiterentwicklung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein ist insgesamt gut ausgeprägt und hat sich zuletzt weiterentwickelt. Seit diesem Jahr wird beispielsweise Mülltrennung umgesetzt. Zudem werden Kundentermine, die mit Anreise verbunden sind, gebündelt, um Wege und damit Emissionen zu reduzieren.
Interne Reisen finden nur bei Bedarf statt, vieles wird konsequent remote durchgeführt, was gerade für ein Bürounternehmen gut umsetzbar ist.
Verbesserungspotenzial sehe ich in der Car Policy: Elektrofahrzeuge werden aktuell nicht klar priorisiert oder gefördert, hier wäre ein stärkerer Fokus auf nachhaltigere Lösungen wünschenswert.
Kollegenzusammenhalt
Für mich sind die Kollegen das größte Asset von Krongaard. Das Hamburger Team ist für mich eine klare 5/5 – man kann sich auf jeden verlassen. Vertretungsregelungen funktionieren sehr gut und werden mit hoher Eigenverantwortung gelebt, sodass auch in Abwesenheiten ein nahtloses Arbeiten möglich ist.
Standortübergreifend gibt es teilweise noch Unterschiede im „Way of Working“, wodurch der Zusammenhalt nicht überall ganz auf dem gleichen Niveau ist. Insgesamt aber ein sehr positives Miteinander und ein starker Kollegenzusammenhalt.
Umgang mit älteren Kollegen
Im Sales-Bereich gibt es vergleichsweise wenige ältere Kollegen, in den Corporate Functions etwas mehr. Grundsätzlich werden aber auch erfahrene Kolleginnen und Kollegen eingestellt und voll integriert.
Der Umgang ist unabhängig vom Alter durchweg respektvoll und gleichberechtigt – hier wird niemand anders behandelt.
Perspektivisch könnte ein höherer Altersdurchschnitt in manchen Bereichen zusätzliche Erfahrung und Perspektiven einbringen, daher 4/5 Sterne.
Vorgesetztenverhalten
Ich habe persönlich durchweg gute Erfahrungen mit meinen Vorgesetzten gemacht und pflege ein vertrauensvolles Verhältnis – bis hin zur Geschäftsführung. Die Türen stehen jederzeit offen und der Austausch ist hilfsbereit und respektvoll.
In den vergangenen Jahren gab es einzelne Entscheidungen der Geschäftsführung, die nachvollziehbar und notwendig waren, aber in der Kommunikation und Steuerung noch klarer hätten begleitet werden können. Auch die übergeordneten Unternehmensziele – neben den reinen Umsatzzielen – könnten aus meiner Sicht noch weiter geschärft werden.
Positiv hervorzuheben ist, dass unterschiedliche Meinungen bewusst einbezogen werden. In manchen Situationen führt das jedoch dazu, dass Entscheidungen länger dauern als nötig.
Insgesamt ist das Feedback- und Fehlerklima sehr gesund: Die „No-Asshole-Rule“ wird gelebt, und es herrscht eine Kultur, in der man offen sprechen kann, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen. Fehler werden als Lernchance verstanden.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt sehr gut. Alle Büros, die ich bisher gesehen habe, sind modern und stilvoll eingerichtet – das Hamburger Büro sticht mit seiner Lage und dem Blick auf die Elbphilharmonie besonders hervor.
Es gibt eine Clean-Desk-Policy, alle Arbeitsplätze sind einheitlich ausgestattet (höhenverstellbare Tische, zwei Bildschirme, Maus und Tastatur). Auch die technische Ausstattung ist top: Jeder Mitarbeitende erhält Laptop, iPhone und Noise-Cancelling-Kopfhörer.
Die Büros sind hochwertig gestaltet, es gibt gut ausgestattete Küchenbereiche, und Getränke wie Wasser, Kaffee, Tee sowie auch vegane Milch werden gestellt. Trotz Großraumbüro sind Lärmpegel und Beleuchtung angenehm.
Einziger Kritikpunkt ist die fehlende Klimaanlage im Hamburger Büro. Gerade im Sommer kann es trotz Lüftung sehr warm werden, was die Arbeitsbedingungen spürbar beeinträchtigt.
Kommunikation
Die Kommunikation ist grundsätzlich offen und gut, vor allem im direkten Austausch mit Kollegen und Vorgesetzten. Auf organisationaler Ebene könnten Informationen jedoch teilweise klarer, konsistenter und stärker priorisiert werden, um mehr Orientierung zu schaffen. Ich möchte zudem betonen, dass bei Krongaard stets respektvoll kommuniziert wird. In all den Jahren habe ich es nicht erlebt, dass irgendjemand sich im Ton vergriffen hat.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung wird im Unternehmen aus meiner Sicht selbstverständlich gelebt. Es arbeiten gefühlt sogar mehr Frauen als Männer hier, und ich habe nie erlebt, dass Unterschiede aufgrund des Geschlechts gemacht werden. Entscheidend ist die Leistung und der individuelle Beitrag – nicht das Geschlecht.
Besonders im Vertrieb zeigt sich das deutlich: Viele der erfolgreichsten Kolleginnen waren und sind Frauen.
Ein Punkt, der perspektivisch noch verbessert werden könnte, ist die Repräsentation auf Geschäftsführungsebene, wo aktuell keine Frau vertreten ist.
Interessante Aufgaben
Der Job bietet ein sehr hohes Maß an Eigenverantwortung innerhalb klarer Rahmenbedingungen. Wer motiviert ist und gestalten möchte, wird hier definitiv nicht ausgebremst.
Besonders spannend ist die inhaltliche Bandbreite: Man arbeitet gleichzeitig mit unterschiedlichsten Fachbereichen – von IT über Engineering bis hin zu Finance – und muss schnell verstehen, wo beim Kunden der konkrete Bedarf liegt.
Durch die Vermittlung selbstständiger Projektexperten entsteht ein echter Mehrwert für Unternehmen und deren Wertschöpfung. Über die Jahre habe ich eine Vielzahl spannender Projekte begleitet, ein starkes Netzwerk aufgebaut und Einblicke in unterschiedlichste Branchen und Themenfelder gewonnen.
Diese Kombination aus inhaltlicher Vielfalt, Verantwortung und direktem Impact macht den Job für mich sehr erfüllend.


