Überhaupt nicht zu empfehlen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die großzügige Homeoffice-Regelung und den Essenszuschuss.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mißerable Kommunikation. Schlechte teamübergreifende Abstimmungen. Viel zu kleine Tische. Die Geschäftsführung weiß vermutllich nicht mal, wie schlecht die Teams funktionieren.
Verbesserungsvorschläge
Einfach mal zuhören, wenn Mitarbeiter gute Ideen haben. Und vielleicht mal Gedanken darüber machen, warum die meisten Leute nicht lange in der Firma bleiben. Mitarbeiter kündigen oft nicht wegen der Stelle, sondern wegen der Führung.
Arbeitsatmosphäre
Sagen wir mal so: Es gibt Vorgesetzte, die finden sich ganz toll und müssen sich profilieren, merken aber selber nicht, wie schlecht sie eigentlich sind. Fairness und Vertrauen gibt es einfach nicht.
Image
Ich glaube nicht, dass es viele Mitarbeiter gibt, die hier gerne arbeiten.
Externe kennen die Firma ohnehin nicht. Da bringt es auch nichts, Leute im "Marketing" oder "Vertrieb" zu beschäftigen, die nichtmal wissen, was die Firma macht oder was wir können, besser gesagt nicht können.
Work-Life-Balance
Sehr großzügige Homeoffice-Regelung (90 Tage im Jahr muss man in der Firma sein). Auch Gleitzeit ist in der Regel kein Problem. Schade nur, dass man maximal einmal im Quartal einen Tag Freizeitausgleich nehmen kann.
Karriere/Weiterbildung
Karrieremöglichkeiten sind nur für diejenigen da, die es schaffen, durch Schleimerei der Geschäftsführung zu gefallen. Dann spielt es auch keine Rolle, ob man was kann.
Kollegenzusammenhalt
Einige Kollegen kommen gut miteinander aus. Im Großen und Ganzen herrscht aber eine eher schlechte Arbeitsatmosphäre.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt nicht viele ältere Kollegen, aber der Umgang mit ihnen ist im großen und ganzen gut.
Vorgesetztenverhalten
Entweder gibt es unerfahrene Teamleiter, denen die Leute auf der Nase herumtanzen. Oder es sind Vorgesetzte, die zwar mehr Erfahrung haben sollten, aber trotzdem keine Ahnung keine Ahnung von Mitarbeiterführung haben.
Arbeitsbedingungen
Völlig überhitzte Räume. Außer mit wenigen Ausnahmen müssen alle an Shared Desk Schreibtischen sitzen, die viel zu klein sind. Vor allem, wenn man im Projekt drin ist und mit zwei Notebooks arbeiten MUSS, sind 140x70 cm sehr eng. Es sind auch nicht alle Tische höhenverstellbar und die Stühle haben schon bessere Zeiten gesehen. Die IT-Ausstattung ist OK, wenn sie mal läuft. Wäre auch schön, wenn man beim Shared Desk eigene Tastaturen und Mäuse hätte und sich nicht fragen muss, ob der Vorgänger am Tisch sich die Hände nach dem Klo gewaschen hat.
Kommunikation
Nicht nur, dass eine schlechte Kommunikationskultur herrscht, man hat oft den Eindruck, dass Kommunikation unerwünscht ist.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist OK. Aber es aber kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld oder irgendwelche anderen Sonderzahlungen. Aber dafür gibt es sehr viele Benefits (nicht nur das unsinnige Coperate Benefit).
Gleichberechtigung
Geschlecht oder Alter spielen hier eigentlich keine Rolle. Allerdings muss man sich schon gut einschleimen können.
Interessante Aufgaben
Viel zu viel Arbeitslast. Und als ob das nicht genug ist, kommt der Kunde, ein Vorgesetzter oder die Geschäftsführung mit zusätzlichen Aufgaben um die Ecke. Themen, die teamübergreifend eine Rolle spielen, werden nichtmal ansatzweise abgestimmt.

