149 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
149 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
149 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das solide Gehalt und der Zusammenhalt zwischen einigen Kolleginnen und Kollegen.
Mangelnder Respekt, mangelhafte Kommunikation, Gleichberechtigung nur als "Image-Booster".
Eine Menge - anhand der einzelnen Kategorien können Schlüsse gezogen werden. In erster Linie Respekt für Mitarbeitende seitens der Führungskräfte, bessere Kommunikation und ein Wandel der Teamkultur.
Eine feindselige Atmosphäre innerhalb des eigenen Teams - Mitarbeitende, die länger dabei sind, sprechen neuen Mitarbeitenden die Daseinsberechtigung ab. Scheinbar fühlt man sich bedroht.
Generell gilt - Kontrolle ist besser als Vertrauen. Auch unter Kolleg:innen derselben Hierarchiestufe. Kalender werden überprüft, Kolleg:innen angeschwärzt.
Mitarbeitende mit längerer Betriebszugehörigkeit kritisieren tendenziell weniger und wirken zufriedener.
Ungern gesehen - Priorität sollte immer die Arbeit haben. Es wurde seitens einiger Führungskräfte stets der Kalender geprüft.
Nur LinkedIn Learning als Fortbildungsplattform.
Ein solides Gehalt für die Branche, wobei die Provision rein auf Teamleistung basiert und der individuelle Erfolg nicht honoriert wird.
Unterdurchschnittlich. Für diverse Termine, die auch Remote erfolgen könnten, reist eine Vielzahl an Mitarbeitenden extra an - teilweise für Termine von unter zwei Stunden , z.B. für ein Softwareupdate. Veranstaltungen werden unnötig in die Länge gezogen, sodass zusätzliche, überflüssige Übernachtungskosten anfallen.
Wie oben angemerkt, innerhalb des Teams generell schlecht - bezogen auf Einzelne, die weniger erwünscht sind. Die wenigen, die unterstützen, machen es jedoch sehr gewissenhaft und erleichtern einem die Arbeit in dem Unternehmen - so fiel das ‚Durchhalten‘ manchmal etwas leichter.
Ältere Mitarbeitende und solche mit langer Betriebszugehörigkeit erfahren meinem Eindruck nach mehr Respekt und sind im Unternehmen gut aufgehoben.
Qualifizierungsmaßnahmen für Vorgesetzte bleiben aus. Die Rede ist von ‚Leadership 2.0’, was das bedeutet, weiß man nicht so richtig. Die Art der Kommunikation ist respektlos und vermeintlich ‚lustig‘; Hierarchie wird gerne betont, indem Mitarbeitende als „drittklassig“ bezeichnet werden. Vorgesetzte lästern über ihre eigenen Mitarbeitende, teilweise sogar mit anderen Führungskräften. Darüber hinaus wird einem ans Herz gelegt, das Privatleben nicht allzu sehr zu priorisieren. In wenigen Fällen erfährt man seitens der Führungskräfte vereinzelt Empathie und Unterstützung - diese ist jedoch nicht viel Wert, wenn die obere Führungsetage andere Werte lebt.
Die Definition der Rolle wurde erst ein paar Monate nach Beginn der Tätigkeit in dem Unternehmen festgelegt - man startete also ohne eine klare Stellenbeschreibung. Ein Mindestmaß an Ausstattung wird erfüllt - Ausstattung des Home Office, Firmenwagen. Eine monatliche Home Office-Pauschale ermöglicht eine individuellere Ausstattung für zu Hause.
Kommunikation ist generell kein Thema - Vorgesetzte suchen nicht den Kontakt mit eigenen Teammitgliedern, die Kommunikation beschränkt sich eher auf ein Pflicht-Mindestmaß. Kanäle für Kommunikation werden willkürlich gewählt - es gibt Leute, die aus Prinzip keine Nachrichten in Teams beantworten, obwohl es ein firmenweites Tool ist. Eine reflektierte und kritische Auseinandersetzung seitens der oberen Führungsetage mit Fällen von Kündigungen und Entlassungen in Form eines Dialogs wird vermieden - vielleicht würde sich daraus ja hilfreiche, konstruktive Kritik ergeben; da scheint aber seitens des Unternehmens und vor allem der Führungsetage kein Interesse zu bestehen.
Ein Mal im Jahr weht die Pride Flagge, am internationalen Frauentag wird ein Video auf LinkedIn gepostet und eine Diversity Keynote gehalten. Darüber hinaus gibt es keinerlei Bestrebungen - Maßnahmen in die Richtung werden eher belächelt. Gleichgesinnte sind eine Ausnahme; ein individuelles Engagement in der Richtung ist nicht erwünscht. Man traut sich nicht zu gendern, da auch das belächelt wird.
Hier kann ich nur für meinen Bereich sprechen - eine sehr eintönige Arbeit mit wenig Abwechslung und Grundlage für das Angehen neuer Kunden.
Wenn man lange genug sucht, findet man bestimmt etwas – ungefähr so wie man in einer Schublade mit alten Kabeln irgendwann doch noch ein passendes Ladegerät entdeckt. Man freut sich kurz, ist sich aber nicht ganz sicher,
ob es den Aufwand wert war.
Das Gehalt sorgt jedenfalls immerhin dafür, dass man sich diesen Suchprozess leisten kann.
Das Unternehmen wirkt wie jemand, der sich selbst ständig erzählt, wie modern und progressiv er ist während er gleichzeitig sehr konsequent alles so lässt, wie es schon immer war.
Vertrieb wird hier nicht nur gemacht, sondern zelebriert, allerdings eher im Stil eines Klassikers, den man heute höchstens noch aus nostalgischen Gründen aus dem Regal holt.
Dazu kommt eine bemerkenswerte Toleranz gegenüber Verhaltensweisen, die andernorts zumindest hinterfragt würden. Hier hingegen gehören sie fast schon zur Unternehmenskultur.
Das System unterscheidet zu wenig zwischen Beitrag und Anwesenheit.
Wer sich engagiert, bekommt selten mehr Wirkung. Wer sich entzieht, bleibt oft erstaunlich lange unbehelligt.
Weniger Selbstbeschäftigung und Egopflege, mehr Unternehmensfokus!
Führung darf kein Ergebnis von Netzwerken oder Zugehörigkeit sein, sondern muss an Fähigkeit und Haltung gebunden werden – im Zweifel auch mit klaren Konsequenzen. Bevor Führungskräfte andere entwickeln dürfen, sollten sie selbst professionell auf diese Rolle vorbereitet werden.
Leistung muss wieder einen Unterschied machen, sonst verschwindet sie.
Kultur zeigt sich im Verhalten, nicht in Präsentationen.
Kommunikation braucht einen klaren Rahmen:
Respekt ist keine Option, sondern Mindeststandard.
Kurz gesagt: Weniger Ego, mehr Verantwortung. Weniger Fassade, mehr Haltung.
Es gibt keine klar erkennbaren Teams, die gemeinsam etwas bewegen.
Was es gibt, sind einzelne wenige Personen, die arbeiten und viele Strukturen, die das weder einfordern noch sichtbar machen.
Einige nutzen die vorhandenen Freiräume dabei erstaunlich kreativ – bis hin dazu, private Projekte nebenbei konsequent voranzutreiben.
Das eigentlich Erstaunliche ist nicht, dass es diese Unterschiede gibt – sondern dass sie offensichtlich niemanden ernsthaft irritieren.
Parallel existiert eine bemerkenswerte Gelassenheit gegenüber Abwesenheit in jeder Form. Ob jemand liefert oder sich anderweitig beschäftigt, scheint im Ergebnis erstaunlich wenig Unterschied zu machen.
Leistung ist hier kein Ereignis, das auffällt und genau das ist vielleicht das prägendste Merkmal dieses Arbeitsklimas.
Das Selbstbild ist stabil, das Fremdbild zunehmend weniger.
Nach außen wird weiterhin Wert auf einen soliden, etablierten Auftritt gelegt. Im direkten Austausch zeigt sich jedoch, dass dieses Bild nicht mehr überall so getragen wird und man hört zwischen den Zeilen zunehmend kritischere Töne. Das Image wirkt dadurch weniger wie ein klares Profil und mehr wie etwas, das man aktiv verteidigen muss.
Work-Life-Balance wird hier sehr individuell interpretiert.
Einige schaffen es bemerkenswert gut, berufliche und private Themen miteinander zu verbinden – teilweise so fließend, dass die Grenzen kaum noch erkennbar sind. Andere wiederum konzentrieren sich stärker auf die Arbeit. Das führt zu einer gewissen Unwucht:
Während ein Teil versucht, seine Aufgaben zu erfüllen, scheint ein anderer Teil die vorhandenen Freiräume sehr kreativ zu nutzen.
Work-Life-Balance ist damit weniger ein Angebot des Unternehmens, sondern eher eine Frage der persönlichen Auslegung.
Weiterbildung findet hier im Grunde nicht statt – zumindest nicht im Sinne von gezielter Entwicklung. Das Thema wurde konsequent ausgelagert: Zugang zu E-Learnings ist vorhanden, der Rest ist Eigenverantwortung.
Was dabei entsteht, hat jedoch nur bedingt etwas mit der eigenen Performance oder dem Ausbau echter Handlungskompetenz zu tun.
Entwicklung wirkt dadurch weniger wie ein strategischer Bestandteil des Unternehmens, sondern eher wie ein privates Nebenprojekt.
Alles darüber hinaus folgt einem klaren Prinzip:
Wer sich entwickeln möchte, sollte das möglichst unauffällig selbst tun und keine Erwartungen daran knüpfen, dass es jemanden interessiert.
Das Gehalt ist ordentlich – genug, um zu bleiben, aber selten ein Grund, sich besonders hervorzutun.
Provision gibt es auch, allerdings als Gemeinschaftsprojekt.
Individuelle Leistung wird dabei zuverlässig eingeebnet, weil am Ende zählt, was das Team insgesamt erreicht. Das hat einen gewissen Charme:
Man kann sich anstrengen – muss aber nicht zwingend.
Für engagierte Mitarbeiter ist das eher irritierend, für alle anderen ein erstaunlich entspanntes Modell.
Es gibt Ansätze und gute Worte dazu. Im Alltag entscheidet man sich dann doch häufiger für den weniger komplizierten Weg auch wenn der nicht unbedingt der sinnvollste ist.
Zusammenhalt ist hier weniger Kultur als Zufall und selbst dann eher fragil.
Neue Kollegen werden nicht unbedingt akzeptiert, sondern erstmal einsortiert. Jeder bleibt lieber in seiner eigenen Suppe, während man sich gegenseitig aus sicherer Entfernung beobachtet.
Auffällig ist dabei weniger freiwillige Unterstützung als eine gewisse Freude daran, andere kritisch zu begleiten, gern auch unterhalb der Gürtellinie.
Lästern hat hier stellenweise mehr Verbindlichkeit als Zusammenarbeit.
Wer ein wertschätzendes Miteinander sucht, sollte Glück mit seinem direkten Umfeld haben oder eine gewisse emotionale Robustheit mitbringen.
Wer lange dabei ist, kennt die Spielregeln und profitiert davon.
Beständigkeit wird hier nicht nur geschätzt, sondern systemisch belohnt.
Veränderungswille hingegen wirkt eher wie ein Störgeräusch im ansonsten gut eingespielten Ablauf.
Mit der Zeit lernt man: Anpassung ist die nachhaltigste Karriereentscheidung.
Führung entsteht hier nicht immer entlang von Kompetenz, sondern gelegentlich entlang gewachsener Verbindungen. Wer gut vernetzt ist, hat sichtbar bessere Chancen als jemand, der einfach nur gut führen könnte.
So kommt es zu Konstellationen, die man sich fachlich erklären muss – organisatorisch sind sie offenbar längst geklärt. Daraus entsteht eine Führungslandschaft, die weniger durch Qualität als durch Herkunft erklärbar ist. Und wenn es dann komplex wird, greift man auf das zurück, was immer funktioniert: Prozesse. Die übernehmen dann das, was Führung eigentlich leisten sollte und hinter denen man sich zuverlässig verstecken kann.
Die Ausstattung stimmt. Was fehlt, ist jedoch weniger der Schreibtisch als die Idee, was an diesem Schreibtisch eigentlich passieren soll.
Es wird viel gesprochen – nur selten so, dass man danach wirklich mehr weiß. Gespräche haben oft zwei Ebenen: die, die ausgesprochen wird, und die, die gemeint ist.
Wer länger dabei ist, lernt relativ schnell, zwischen den Zeilen zu lesen und noch wichtiger: wann man besser nichts sagt.
Auffällig ist auch die Richtung von Kommunikation: nach oben angepasst, zur Seite vorsichtig und nach unten nicht immer wertschätzend.
Was offiziell besprochen wird, ist nicht zwingend das, was anschließend darüber erzählt wird.
Feedback findet statt – allerdings nicht immer dort, wo es hingehört.
Stattdessen entwickelt sich eine Parallelkommunikation, die erstaunlich effizient darin ist, sich über Personen auszutauschen, ohne sie einzubeziehen. Das Ergebnis ist ein System, in dem viel geredet wird aber Vertrauen kein automatisches Nebenprodukt ist.
Gleichberechtigung findet hier vor allem auf Präsentationsfolien statt.
In der Praxis ergibt sich ein ziemlich klares Bild:
Die Leitungsebene wirkt wie ein sehr exklusiver Männerclub.
Das hat weniger mit fehlenden weiblichen Talenten zu tun als mit erstaunlich stabilen Strukturen. Oder anders gesagt: Die gläserne Decke ist hier kein Mythos – sie ist einfach nur gut eingepasst. Und während man nach außen gern zeigt, wie wichtig Vielfalt ist, bleibt intern vieles bemerkenswert konstant.
Es gibt genug Prozesse, mit denen man sich beschäftigen kann.
Die Frage, ob daraus auch echte Entwicklung entsteht, bleibt offen.
Keine vertrauensvolle Atmosphäre in einigen Bereichen
Manches passt, manches nicht
Abteilungsabhängig
Innovative Produkte und Lösungen.
Mir macht meine Arbeit hier unglaublich Spaß.
Die Kollegen, die Unternehmensphilosophie und die starke Partnerschaft mit unseren Händlern
Weiterbildungsmöglichkeiten
Dies ist mir schon bei meinem ersten Besuch im HQ positiv aufgefallen, alle sind gut drauf und sehr hilfsbereit.
Das Image unserer Branche ist etwas eingestaubt. Kyocera wird aber als zuverlässiger, geradliniger, innovativer und starker Konzern wahrgenommen.
In meinem Fall eher Work-Work-Balance. Aber das liegt daran, dass es Spaß macht und ich viel unterwegs bin. Durch Homeoffice, flexible Arbeitszeiten, verständnisvolle Vorgesetzte und Kollegen in Notfällen oder besonderen Situationen, ist eine ausgewogene W-L-Balance auf jeden Fall möglich.
Ich würde mir ein breiteres Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten wünschen, das über online Trainings hinausgeht.
Ich bin mit meinem Gehalt zufrieden.
Wird bei Kyocera schon seit der Gründung gelebt und zieht sich durch alle Bereiche.
Vielleicht liegt es am Konzept der Teamprovision, alle ziehen an einem Strang. Es gibt kein "meins" und "deins".
Die meisten Kollegen sind eher älter.
Immer sachlich, empathisch und respektvoll
Ein cooles Gebäude, neuste Technik, Kaffeemaschinen an jeder Ecke und gutes Mittagessen.
Offen, ehrlich, respektvoll, professionell und direkt
Natürlich kann ich als Mann nicht für meine Kolleginnen sprechen, jedoch habe ich den Eindruck von Gleichberechtigung.
Für mich passt aktuell alles. Dieses ist eine Momentaufnahme (Resümee der letzten Jahre).
1. Dass wir tatsächlich zu wenig persönlich zusammen kommen. Leider ist das das Ergebnis der Möglichkeiten des mobilen Arbeitens.
2. Shared Desk macht nur Sinn, wenn der Platz nicht ausreichend ist. Shared Desk zu machen, nur weil es gerade hipp ist, sollte man überdenken.
Sich im Rahmen der konzerngebundenen Vorgaben etwas mehr mit KI beschäftigen und diese nutzen (was wir ja mittlerweile tun). Wir haben dahingehend leider zu viele Bahnschwellen, die uns hindern.
Ich für meinen Teil arbeite sehr gerne in diesem Unternehmen und das auch schon länger. Die Arbeitsatmosphäre ist angenehm, menschlich und passt für mich, dass ich mich rundum wohl fühle.
Wenn man hier die Bewertungen in Kununu anschaut, erkennt man sehr schnell, aus welcher Richtung sie kommen und dass sie im eigenen aktuellen Frust verfasst wurden. Die Meinungen zum Image der Mitarbeiter, die hier engagiert mitarbeiten, sind jedoch absolut positiv. Und ja, es gibt immer was zu meckern. Aber das tun auch oft die Menschen, die was anderes erwartet haben.
Das kommt meiner Meinung nach nicht zu kurz. Die Möglichkeit der mobilen Tage für den Innendienst ist gegeben, wer sie braucht, kann sie nutzen. Die Arbeitszeiten sind meiner Meinung nach sehr familienfreundlich. Wenn man sich für Außendienst bewirbt, sollte man sich vorher bewusst sein, dass Außendienst nicht 365 Tage Homeoffice heißt und man bei uns keine Apotheken im Dorf abklappert, um ein neues Medikament anzupreisen. Ich denke, die Work-Life-Balance hat viel mit der eigenen Erwartungshaltung zu tun.
Klar haben wir Linkedin Learning. Und was hier teilweise drin ist, ist schon grenzwertig schlecht. Manche sind aber auch wirklich gut und lehrreich. Wenn man eine andere Schulungsmaßnahme wünscht, ist auch das nach RS mit dem Vorgesetzten möglich und zudem bieten wir immer wieder Learning Nuggets zu unterschiedlichen Themen an. Der Bildungsurlaub, den ich mir gewünscht habe, findet auch statt. Für mich passt das.
Das ist der Punkt, den ich eher im Mittelmaß bewerten mag. Ich denke, das Gehalt ist ok. Eine Gehaltserhöhung erfolgt jedoch meist nur auf Nachfrage oder was rechtlich vorgegeben ist. Und das empfinde ich schon als sehr traurig. Wenn ich von meiner eigenen Position spreche, würde ich sagen, dass ein Mitarbeiter, der sich von außen auf meinen Posten bewerben würde, von vornherein um einiges mehr bekommen würde. So der Online Vergleich. Ich würde mir hier mehr wünschen, Mitarbeiter:innen auch für ihre Arbeit und langjährige Loyalität zum Unternehmen zu belohnen. Vermutlich läuft das aber in anderen Firmen ähnlich.
Auch hier kann ich das nur bestätigen, dass wir, wenn wir nicht vermeiden können, kompensieren. Selbst die Kantine arbeitet nach dieser These.
Der Zusammenhalt der Kollegen und Kolleginnen ist trotz der unterschiedlichen Jahrgänge top. Jeder hilft jedem. Neid und Missgunst gibt es überall. Ich habe es aber noch nie erlebt, dass man jemanden "am langen Arm" verhungern lässt, wenn er für gewisse Themen Hilfe braucht. Wer sich jedoch ständig ins Homeoffice vergräbt und die ihm zustehenden mobilen Tage komplett ausnutzt, weil sie ihm / ihr ja zustehen, verpasst unter Umständen die Möglichkeiten, sich mit Kollegen auszutauschen. Ebenso sollte man an Firmenfesten und Aktivitäten vielleicht außerhalb der Arbeit einfach mal teilnehmen. Dann klappt es auch mit den Kollegen :-).
Ich denke, dazu zähle ich auch. Ich fühle mich wertgeschätzt und akzeptiert. Freue mich aber immer über frischen Wind aus den jüngeren Reihen.
Ich empfinde das Vorgesetztenverhalten auch nach einigen Jahren immer noch als gut. Sicherlich gibt es immer mal wieder Vorgaben und Ziele, die sehr hoch gesteckt und vielleicht ansatzweise nicht für alle nachvollziehbar sind. Besonders dann empfindet man eine Aussage eines Chefs als falsch und unsinnig. Meiner Meinung nach zieht das Board an einem Strang, selbst in Stress-Situationen und bei wichtigen bevorstehenden Terminen wird gemeinsam an Lösungen gearbeitet, Zeit freigeschaufelt, gegenseitig Feedback abgeholt. Natürlich haben auch Chefs schlechte Tage. Aber mal ehrlich, wer hat die nicht?
Wer unser Gebäude und die Büros kennt, gibt hier volle Punktzahl!
Kommunikation in einem großen Konzerverbund ist nicht immer einfach, wenn die Mutter in Japan entsprechende Vorgaben übermittelt, bis diese für Mitarbeiter:innen plausibel formuliert, verstanden und akzeptiert werden, kann hier schon mal eine zeitliche Verzögerung einhergehen. Dennoch läuft die Kommunikation über verschiedene Kanäle im Haus meiner Meinung nach sehr korrekt. Jeder Mitarbeiter wird mit den für seine Arbeit nötigen Infos grundversorgt und kann bei Unklarheiten oder Details eigenständig nachfragen, sogar in der Chefetage. Wer aber eine Berieselung von Informationen erwartet, ist falsch. Das muss einem bewusst sein.
Gleichberechtigung ist bei uns auf einem sehr guten Weg. Das sieht man daran, dass auch viele Frauen in Führungspositionen sind. Natürlich gibt es immer noch Männer, die aus der Steinzeit kommen und denen man so etwas erklären muss.
Interessante Aufgaben warten überall. Das ist für mich ein Mindset. Wenn ich mich für etwas brennend interessiere, frage ich nach, ob ich daran mitarbeiten darf. Ein Projekt, was ich hier hervorheben kann ist das Kyocera 2024 Projekt, in dem eine Mitarbeit zu verschiedenen Themen im Unternehmen angefragt wurde. Wenn man checkt, wie wenige das angenommen haben, wundert man sich im Nachgang nicht, dass genau das u.U. hier bemängelt wird. Hier muss man auch mal eigeninitiativ mitmachen.
Die penetrante Glorifizierung bzw. Verharmlosung von übermäßigen Alkoholkonsum ist erschreckend und ausdrücklich gewünscht.
Vertrieb wird hier gelebt wie aus einem Lehrbuch aus den 1980ern.
Wer Wert auf moderne Führung, transparente Kommunikation und eine offene Kultur legt, wird hier enttäuscht. Wer sich mit Hierarchien, Tradition und eingeschränkten Entwicklungsmöglichkeiten arrangieren kann, wird sich hier wohlfühlen.
Der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken. Das bewahrheitet sich bei Kyocera mehr denn je. Das Arbeitsklima wird bereits durch die oberste Führungsebene irreparabel geschädigt. Dieses Gefühl von Misstrauen zieht sich durch alle Ebenen und Abteilungen.
Selten habe ich den claim “nicht gemeckert ist genug gelobt” für so treffend empfunden wie hier bei Kyocera.
Ist ähnlich wie beim Nutri Score: Nur weil es schlimmere Sünder gibt, macht dich das trotzdem nicht zum Heiligen. Bsp. für ein Softwareupdate fliegen dutzende Mitarbeitende quer durch die Bundesrepublik ins HQ.
Kyocera geht All-In auf LinkedIn Learning.
Der Großteil der Belegschaft ist 50+. Ich würde nicht behaupten, dass deren Interessen zu kurz kommen.
Unerfahrene Führungskräfte werden sich selbst überlassen. Es scheinen keine Qualifizierungsmaßnahmen zu geben, um Kolleg*innen, die unerwartet in eine Führungsrolle „gestolpert“ sind, auch tatsächlich zu entwickeln.
Gut informiert dank der „Umsatz-SMS“. (Ironie Off).
Investitionsbereitschaft ist grundsätzlich vorhanden, eine Strategie oder ein Konzept für eine moderne Arbeitsumgebung sucht man jedoch vergeblich.
Teammeetings führen selten zu Orientierung oder Erkenntnisgewinn. Wichtige Informationen gehen mangels moderner digitaler Kommunikationskanäle unter.
“Gut“, allerdings nichts für High Performer. Kein Spielraum nach oben. Man hängt an einer Teamprovision, auf die man als Einzelperson wenig Einfluss hat.
Es werden ab und zu Diversity Flaggen in die Kameras gehalten für die Außendarstellung. Der überwiegende Teil des Kollegiums belächelt diese Art von Initiativen aber und/oder fühlt sich dadurch gestört.
durchaus Unterhaltungswert und Abwechslungsreichtum in Form wechselnder Parolen und hoher Fluktuation, dadurch häufig neue Gesichter und Einstandsfeiern
fehlende Kinderstube und charakterliche Eignung in der Schaltzentrale, entsprechende Titel- und Statusfixierung. Groteskes Gutmenschen-Gehabe auf dem Rücken einer eigentlich guten Unternehmensphilosophie, deren Grundmotive offenkundig nicht im Ansatz verstanden werden.
aus dem Vectra wird kein cooler Oldtimer mehr
wir stimmen am besten so ab wie der Chef
Charm eines gut gepflegten Oldtimers, der nie cool war (Ford Mondeo oder Opel Vectra)
wenn man gut abschalten kann - top!
do what no one has done before: try linked learning
Preis-Leistung top (wenn man gut abschalten kann), sonst kann es einem schon nachhaltig auf`s Gemüt schlagen.
seit Neustem nennt sich der Chef(-Öko) sogar Nachhaltigkeits-Buchautor. Rechtschreibprüfung macht das Unmögliche möglich
wir übernehmen gemeinsam keine Verantwortung
die Glücklicheren haben es noch in die ATZ geschafft
es gibt immer einen Prozess, hinter dem man sich verstecken kann
eine wirklich gut möblierte Anstalt
regelmäßig, inhaltlich gleichbleibend "ab jetzt wird es besser"
alle kriegen umsonst Kaffee und jegliche Illusionen geraubt
es gibt immer einen Prozess, mit dem man sich beschäftigen kann
Tolle Atmosphäre
Nette und kompetente Kollegen
Spannende Aufgaben
Tolles Team
So verdient kununu Geld.