außendarstellung premium, intern amateurhaft
Arbeitsatmosphäre
von sich selbst sehr überzeugte chefs mit ausgeprägtem führungsdefizit, fehlende entwicklungsmöglichkeiten, kein budget für sinnvolle und notwendige sachen (für spielereien aber schon), man ist mehr oder weniger auf sich selbst gestellt. lob? seltenst
Kommunikation
interne kommunikation ist ausbaufähig, was auch an den zuständigen leuten liegt
Kollegenzusammenhalt
ein wirklicher lichtblick sind die tollen kollegen
Work-Life-Balance
unzeitgemäße, sture regelungen was handhabe von überstunden angeht. davon abgesehen kann man durch home office und gleitzeit seine woche flexibler gestalten
Vorgesetztenverhalten
chefs glänzen durch abwesenheit, sogar wenn sie körperlich anwesend sind. wichtige führungsthemen werden gemieden oder katastrophal umgesetzt. wenn sie ihren auftritt haben, feiern sie sich für nichtigkeiten und versuchen mit gratis berlinern die stimmung zu kitten
Interessante Aufgaben
das aufgabenfeld ist grundsätzlich gut, man kann sich auch themen suchen
Gleichberechtigung
abgesehen von flapsig provokanten äußerungen der alten weißen männer (chefs) ist es relativ ausgeglichen und es wird niemand benachteiligt
Umgang mit älteren Kollegen
wie in vielen firmen sind die langjährigen mitarbeiter die deppen. halten den laden am laufen und werden ausgenutzt. neueinstellungen scheitern meist am budget, es herrscht eigentlich immer unterbesetzung. nur wenn jemand kündigt, kommt jemand neues. oder auch nicht. oder geht bald wieder
Arbeitsbedingungen
technisch ist die ausstattung okay, klimatisch sind die arbeitsräume schwierig. man will energie sparen, und das merkt man auch
Umwelt-/Sozialbewusstsein
der wille ist da, schießt aber stellenweise über das ziel hinaus. es überwiegt eher der geiz, als echtes bewusstsein. die sparsamkeit beeinträchtigt den komfort
Gehalt/Benefits
geld kommt pünktlich ist aber mager und muss hart verhandelt werden. inflationsausgleich wird wie eine gehaltserhöhung angepriesen. entspricht nicht der verantwortung und erbrachten leistung. erfahrung und zugehörigkeit werden nicht berücksichtigt. mit benefits wird geworben, ist aber alles marktüblich und lenkt vom schmalen gehalt ab
Image
nach außen pflegt man ein sauberes image und feiert den erfolg. intern bröckelt es schon länger und man schüttelt als mitarbeiter zunehmend mit dem kopf über das unreflektierte agieren der chefs
Karriere/Weiterbildung
anfragen bezüglich weiterbildung werden über jahre abgewimmelt oder man wird vertröstet. man investiert nicht in mitarbeiter, was viel über wertschätzung aussagt. angeboten werden stattdessen gratis schulungen zu themen die keiner braucht