17 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
17 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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17 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe mich inzwischen zweimal bei der Landeshauptstadt Dresden beworben und beide Verfahren als unnötig langwierig und wenig praxisnah erlebt.
Bei meiner ersten Bewerbung vom 18.02.2026 wurde ich zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. Die endgültige Absage erhielt ich allerdings erst am 15.06.2026. Im Gespräch wurden teilweise sehr spezielle Sicherheitsfragen gestellt, die aus meiner Sicht nur bedingt etwas darüber aussagen, wie jemand tatsächlich in der Logistik arbeitet. Natürlich müssen Sicherheitsvorgaben bekannt sein und eingehalten werden. Detailwissen zu Themen, die in vielen Unternehmen von zuständigen Fachstellen oder Verantwortlichen für Arbeitssicherheit geregelt werden, halte ich für die Beurteilung der praktischen Eignung jedoch nur eingeschränkt für sinnvoll.
Bei meiner zweiten Bewerbung vom 19.06.2026 wurde das Verfahren noch umfangreicher. Am 19.08.2026 musste ich zunächst einen schriftlichen Test absolvieren. Auch dort hatten einige Fragen für mich kaum Bezug zur praktischen Arbeit in der Logistik. Die endgültige Absage kam dann erst am 27.10.2026 – also mehr als vier Monate nach der Bewerbung und mehr als zwei Monate nach dem Test.
Gerade bei praktischen Tätigkeiten sollte aus meiner Sicht viel stärker zählen, was jemand beruflich tatsächlich gemacht hat, wie er arbeitet, wie zuverlässig er ist und ob er ins Team passt. Das lässt sich nur begrenzt mit theoretischen Tests und sehr speziellen Einzelfragen feststellen. Jemand kann sich in einem Test hervorragend ausdrücken oder theoretische Antworten auswendig kennen und trotzdem praktisch weniger geeignet sein. Umgekehrt können Menschen mit jahrelanger Berufserfahrung durch solche Auswahlverfahren unnötig schlecht dargestellt werden.
Auch das persönliche Kennenlernen sollte meiner Meinung nach einen wesentlich höheren Stellenwert haben. Schließlich arbeitet man später mit Menschen zusammen und nicht mit einem ausgefüllten Testbogen.
Was mich zusätzlich stört, ist die enorme Dauer beider Verfahren. Bewerber befinden sich parallel in anderen Bewerbungsprozessen und müssen berufliche Entscheidungen treffen. Mehrere Monate auf eine endgültige Rückmeldung zu warten, empfinde ich heute als nicht mehr zeitgemäß.
Verbesserungsvorschlag:
Weniger Bürokratie, deutlich mehr Praxisbezug, kürzere Entscheidungswege und eine transparentere Kommunikation mit den Bewerbern. Die tatsächliche Berufserfahrung und das persönliche Kennenlernen sollten stärker gewichtet werden als theoretische Tests, die mit dem späteren Arbeitsalltag teilweise nur wenig zu tun haben.
Ghosting durch den ausschreibenden Arbeitgeber ist ja heutzutage allseits bekannt aber mal im Ernst - wie kann es sein, dass eine Bewerbung welche man Anfang Juni 2026 verschickt hat (mit Bewerbungsschluss 30.06.2026) Mitte Oktober 2026 immernoch auf „Sichtung“ steht?? Zumal es sich um eine Stelle mit „Anfang zum nächstmöglichen Zeitpunkt“ handelte. Das ist einfach ein Trauerspiel für die öffentliche Verwaltung. Wenn intern besetzt wird okay - aber dann kann man den Prozess doch zügig schließen? Mir fehlt für dieses Vorgehen leider komplett das Verständnis.
Die Stellenausschreibung war sehr allgemein formuliert und passte fachlich genau zu meinem Profil als Wirtschaftsingenieur mit Vertiefung Energiewirtschaft. Genannt wurden unter anderem allgemeine Kenntnisse der Energiewirtschaft, des Klimaschutzes, energierechtlicher Rahmenbedingungen sowie Praxiserfahrung im Bereich Energiewirtschaft.
Im Vorstellungsgespräch lag der Schwerpunkt jedoch nahezu ausschließlich auf sehr spezifischen Fragen zum Dresdner Fernwärmenetz und dessen Besonderheiten. Von diesem klaren Fokus war in der Ausschreibung keinerlei Rede. Eine gezielte Vorbereitung auf diese Themen war daher praktisch unmöglich. Aus meiner Sicht entsprach der Inhalt des Gesprächs nicht den Erwartungen, die durch die Stellenausschreibung geweckt wurden.
Auch die Gesprächsführung wirkte insgesamt sehr starr. Die Fragen ließen kaum Raum, die eigenen Erfahrungen, Herangehensweisen oder Kompetenzen darzustellen. Stattdessen wurde beispielsweise detailliert abgefragt, welche konkreten Personen man in bestimmten Situationen kontaktieren würde. Dadurch entstand eher der Eindruck eines standardisierten Abfragens als eines echten Kennenlernens.
Insgesamt hatte ich leider den Eindruck, dass der Auswahlprozess nicht vollkommen offen war und möglicherweise bereits ein bevorzugter Kandidat existierte. Ob das tatsächlich der Fall war, kann ich selbstverständlich nicht beurteilen – die Kombination aus der allgemeinen Ausschreibung und den sehr spezifischen Gesprächsinhalten hat jedoch diesen Eindruck bei mir hinterlassen.
Ich würde mir künftig wünschen, dass Stellenausschreibungen den tatsächlichen fachlichen Schwerpunkt der Stelle deutlich klarer widerspiegeln und Bewerbungsgespräche stärker darauf ausgerichtet sind, die Eignung der Bewerbenden anhand der ausgeschriebenen Anforderungen zu bewerten.
entweder man schreibt Stellen aus und treibt den Prozess zeitnah voran oder man lässt es. Die Bewerbung erfolgte am 18.08. und die Standardabsage erfolgt am 21.10.2024. Das ist unfassbar unverschämt.
Im Vorstellungsgespräch bekam ich nicht einmal die Gelegenheit, mich selber vorzustellen. Keine Fragen zu Stärken, Schwächen, …
Weniger "VIELFALT", mehr gesunder Menschenverstand!
Konzentration auf das Wesentliche.
Auch ich habe den Eindruck, dass man auf Bewerber mit einer Ausbildung außerhalb der öffentlichen Verwaltung gerne verzichtet.
Offensichtlich hat man es nicht nötig wirkliche Fachkräfte und Ihr Potential zu erkennen und für sich zu nutzen. Sehr traurig.
Schneller ab-/zusagen oder einladen und dementsprechend auch die Absage per Post zeitnah und begründet zukommen lassen. Ich habe 8 Wochen auf irgend ein Zeichen der Stadt gewartet um am Ende einfach nur eine Information still und heimlich im Bewerberportal zu finden.
In dem Fall kann ich keine Vorschläge machen, da ich nichts zu beanstanden habe.
Zwischen Bewerbungstermin und Bewerbungsgespräch lagen fünf Monate. Das sollte schneller gehen. Zum Bewerbungsgespräch selbst wurde der vorherige Termin scheinbar massiv überzogen, sodass ich über 20 Minuten warten musste, wofür es auch keiner für notwendig hielt, sich in irgendeiner Form zu entschuldigen. Eine Email zur Absage gab es auch nicht, diese Information wurde nur still und heimlich ins Bewerberportal eingetragen.
Beim Bewerbungsgespräch sind 6 Personen eindeutig zu viel, insbesonders wenn nur 2 davon reden.
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