Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 24.9.2026
Die Landeshauptstadt Stuttgart erhält ein gemischtes Gesamtbild. Die Arbeitsatmosphäre fällt je nach Abteilung sehr unterschiedlich aus: Viele Bewertungen loben ein angenehmes, respektvolles Miteinander und ein wertschätzendes Teamklima, während andere von belastenden Konflikten, starkem Hierarchiedenken und fehlender Intervention durch Vorgesetzte berichten. Letzteres spiegelt sich auch im Vorgesetztenverhalten wider – einige Mitarbeiter:innen beschreiben ihre direkten Führungskräfte als zugänglich und unterstützend, andere kritisieren inkompetente Leitung und mangelnde Kommunikation. Genau diese Kommunikation wird abteilungsübergreifend als schwache Stelle benannt: Informationen fließen oft nur spärlich, obwohl digitale Kanäle vorhanden sind.
Positiv stechen die Work-Life-Balance sowie der Kollegenzusammenhalt he...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der Landeshauptstadt Stuttgart wird von Mitarbeiter:innen unterschiedlich bewertet. Viele beschreiben sie als angenehm, respektvoll und offen – selbst in stressreichen Phasen. Transparente Aufgabenverteilung und faire Vergütung fördern nach Ansicht einiger ein konstruktives Miteinander. Gleichzeitig betonen mehrere Bewertungen, dass die Erfahrungen stark abteilungsabhängig sind: Während manche Bereiche durch Wertschätzung und kollegialen Austausch überzeugen, berichten andere von erheblichen Spannungen im Team.
Kritische Stimmen bemängeln eine belastende Teamdynamik, fehlende Führungspräsenz sowie zwischenmenschliche Konflikte, die das Arbeitsklima spürbar trüben. Auch die Hierarchie wird als prägend empfunden, und extern erworbene Kompetenzen stoßen vereinzelten Angaben zufolge auf wenig Anerkennung. Der Zusammenhalt im unmittelbaren Team wird hingegen oft positiv hervorgehoben. Insgesamt ergibt sich ein gemischtes Bild, das stark vom jeweiligen Arbeitsbereich abhängt.
Die Aufgaben bei der Landeshauptstadt Stuttgart werden von vielen Nutzer:innen positiv bewertet. Besonders hervorgehoben wird die Vielfalt der Tätigkeiten: Der regelmäßige Wechsel zwischen verschiedenen Abteilungen ermöglicht abwechslungsreiche Erfahrungen und fördert die persönliche Weiterentwicklung. Auch kreative Freiräume bei der Aufgabengestaltung werden gelobt, wobei einzelne Bewertungen darauf hinweisen, dass kreative Ideen nicht immer umgesetzt werden dürfen.
Gleichzeitig äußern einige Nutzer:innen Kritik: Vor allem Praktikant:innen und Auszubildende empfinden ihre Aufgaben als einseitig oder monoton. Manche bemängeln unklare Abläufe sowie einen zu geringen fachlichen Mehrwert im Alltag. Ob die Aufgaben als abwechslungsreich erlebt werden, hängt dabei stark vom jeweiligen Arbeitsbereich ab – während einige Abteilungen wie das Schulbüro oder die Personalabteilung als besonders vielseitig gelten, fällt das Bild in anderen Bereichen weniger positiv aus.
Die Meinungen zu Gehalt und Sozialleistungen bei der Landeshauptstadt Stuttgart fallen gemischt aus. Einerseits loben einige Nutzer:innen die Vergütung als fair, pünktlich und transparent – im Vergleich zu anderen Arbeitgebern schneidet das Gehalt nach Ansicht mancher sogar gut ab. Zudem werden Zusatzleistungen wie ein günstiges Mittagessen und ein Monatsticket positiv erwähnt.
Andererseits kritisieren einige Bewertungen, dass das Gehalt gemessen an den tatsächlichen Anforderungen zu niedrig ausfällt. Besonders im Pflege- und Sozialbereich wird eine deutliche Unterbezahlung bemängelt. Hinzu kommt, dass Sparmaßnahmen spürbare Einschnitte bei Sozialleistungen verursacht haben – etwa beim Jobticket, dem Stuttgart-Zuschuss und dem Weiterbildungsbudget. Die tarifliche Vergütung gilt je nach Position als akzeptabel, verliert jedoch für Führungspositionen an Wettbewerbsfähigkeit gegenüber dem privaten Sektor.
Die Landeshauptstadt Stuttgart bietet nach Meinung vieler Nutzer:innen ein breites Weiterbildungsangebot, darunter Seminare, Coachings und eine große Weiterbildungsplattform. Dank der Unternehmensgröße seien Karrieremöglichkeiten bei gezielter Stellensuche gut realisierbar, und auch Weiterbildungen würden gefördert. Allerdings sehen einige Nutzer:innen die Perspektiven kritischer: Haushaltssperren, zunehmende Sparmaßnahmen und bürokratische Hürden schränkten Genehmigungen auf das Nötigste ein. Außerdem bemängeln wenige Nutzer:innen, dass bestimmte Weiterbildungsformate wie der Fachwirt nicht finanziert werden und Reisezeitregelungen die Motivation dämpfen. Die Aufstiegschancen werden gespalten bewertet: Während manche Nutzer:innen gute Entwicklungsmöglichkeiten wahrnehmen, sehen andere den beruflichen Aufstieg als schwierig an, insbesondere in bestimmten Berufsgruppen wie dem Schulsekretariat.
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