Tolle Marke und tolles Team, aber Luft nach oben in Sachen Vertrauen in Mitarbeiter und Kommunikation!
Gut am Arbeitgeber finde ich
- das Miteinander im Kreis der Kollegen
- die Werte hinter der Marke und die tollen Produkte
- die gute Verkehrsanbindung
- die Benefits und Events
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- zu starre Home Office Regelung
- das fehlende Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter
Verbesserungsvorschläge
- mehr auf die Expertise und Erfahrung der eigenen Mitarbeiter vertrauen
- Verantwortung verteilen und wirklich abgeben
- Mehrarbeit und die Extra-Meile wertschätzen anstatt als selbstverständlich anzusehen
- mehr Flexibilität in Sachen Home Office, damit man auf Unvorhersehbares besser reagieren kann
- das Wir-Gefühl noch mehr stärken, damit Abteilungen aufhören gegeneinander zu arbeiten => ein Team, ein Ziel!
Arbeitsatmosphäre
Es herrscht leider seit Jahren, aufgrund hoher Fluktuation, eine anhaltende Unruhe im Team. Zuständigkeiten ändern sich immer wieder und ein "ruhiges" Arbeiten ist selten möglich, da man ständig einspringen und "Brände löschen" muss.
Kommunikation
Das gesamte Unternehmen wird regelmäßig über den GF-Newsletter oder das People @-Meeting über allgemeine Themen informiert. Die Kommunikation zu arbeitsrelevanten, operativen Themen könnte besser sein. Anstatt Infos über den Vorgesetzten oder in Meetings zu erhalten, ist der Flurfunk oftmals schneller und es kursieren viele Halbwahrheiten. Generell müssten Vorgesetzte getroffene Entscheidungen schneller an die Teams weitergeben.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb des Teams bzw. der operativen Ebene herrscht ein großer Zusammenhalt und man navigiert sich gemeinsam durch den oft chaotischen und hektischen Alltag. Der Zusammenhalt zwischen Führung und Mitarbeitern könnte besser sein. Hier mangelt es oft an Verständnis für die jeweiligen Aufgaben und die tatsächliche Arbeitsbelastung der Mitarbeiter.
Work-Life-Balance
Generell kann die Arbeitszeit relatv flexibel innerhalb des Zeitrahmens gestaltet werden. Allerdings steht die sehr strenge Home Office-Regelung oftmals ein wenig im Weg, wenn man auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren muss. Hier kommt es sehr auf die Kulanz und das Entgegenkommen des Vorgesetzten an, ob man in Ausnahmefällen von der HO-Regelung auch mal abweichen darf. Themen aus dem privaten Umfeld stoßen jedoch auch manchmal auf Unverständnis (nach Außen Verständnis, hinter dem Rücken fällt dann doch der eine oder andere Kommentar).
Vorgesetztenverhalten
Mitarbeiter werden viel in Entscheidungen einbezogen, was manchmal eher dazu führt, dass Entscheidungen sehr lange brauchen bw. sich drauf verlassen wird, dass die MA sie schon für einen treffen werden. Zudem haben viele Entscheidungen leider nur eine sehr kurze Halbwertszeit (heute so, morgen so). Zielsetzungen sind meist eher unrealistisch, da der Workload bei den MA oftmals nicht gesehen bzw unterschätzt wird. Unklare Briefings führen häufig zu Mehrarbeit, da Dinge mehrfach angefasst und neu gemacht werden müssen.
Interessante Aufgaben
Aufgrund der hohen Fluktuation müssen die Mitarbeiter oft mehr Aufgaben übernehmen und einspringen, was als Selbstverständlichkeit angesehen wird. Die Mehrbelastung wird selten wertgeschätzt und auch die Folgen dessen unter den Tisch gespielt.
Umgang mit älteren Kollegen
Es werden eher jüngere Menschen eingestellt. Es könnte mehr dafür getan werden ältere Kollegen, die schon lange dabei sind, mehr zu unterstützen, wenn bspw. neue Software eingeführt wird. Diese Kollegen haben die Firma oftmals schon lange begleitet und zum Erfolg geführt, werden dann aber eher als Verweigerer gegenüber Neuem hingestellt, anstatt dass man ihre Erfahrungen mit einbezieht.
Gehalt/Benefits
Im Laufe meiner Zeit hat sich in Sachen Benefits sehr viel getan. Vom Jobticket über Hansefit, der give-Card, den MA-Rabatt im Onlineshop bis zum Urlaubs- und Weihnachtsgeld...es wird den Mitarbeitern inzwischen viel geboten. Wer gute Leistung und Einsatz bringt, hat Chancen dies auch auf der Gehaltsabrechnung zu spüren. Man muss hier allerdings viel argumentieren und eine Erhöhung aufgrund guter Leistungen wird selten von Seiten des Unternehmens angeboten.
Image
In manchen Punkten trifft "Außen hui, Innen pfui" leider zu. Es gibt schon viel interne Unruhe, u.a. wegen des Workloads und der Fluktuation. Hinter den Produkten oder der Marke an sich stehen denke ich die meisten Mitarbeiter schon, aber die internen Themen hinterlassen ihre Spuren.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt inzwischen viele interne Angebote und Schulungen, die man besuchen kann. Die Weiterentwicklungsmöglichkeiten hängen jedoch stark vom Vorgesetzten ab.
