Anfangs grandios, mittlerweile aber leider nur noch ein Schatten seiner selbst. Die Hoffnung bleibt, vorerst.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gehalt ist pünktlich und bisher wurde mein Urlaub nie verwehrt oder unterbrochen.
Lockerer Kontakt mit den direkten Vorgesetzten macht die Zusammenarbeit innerhalb der Abteilung teils sehr entspannt und angenehm.
50/50-Homeoffice-Regelung.
Kostenloser Kaffee.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Bei Problemen werden nicht die Ursprünge, sondern die Symptome bekämpft.
Auch bei größeren Problemen wird alles mit einem "Das lohnt nicht mehr, nachzuhaken" oder "Ist, wie es ist" abgetan und es bessert sich selten etwas.
Die interne Kommunikation ist oftmals sehr unangenehm oder gar toxisch, teilweise traut man sich kaum noch, Rückfragen zu stellen oder Fragen werden mit fragwürdigen Aufgabenstellungen beantwortet, welche dann an anderer Stelle wieder revidiert werden.
Vergiss, was du gestern gelernt hast, denn heute machen wir das so, ist aber morgen auch wieder falsch. Der Leitfaden ist dein Bauchgefühl.
Mitarbeitergespräche, in denen nach deinen Interessen gefragt wird und du Interesse an Stelle X/Y äußerst, nur damit dir falsche Hoffnungen gemacht werden, denn darüber wirst du nie wieder etwas hören.
Der Ansporn geht nach gewisser Zeit leider etwas verloren und wird durch "muss ja irgendwie" ersetzt, sprich sinkende ehrliche Motivation und Hoffnung in den Arbeitgeber.
Eigentlich mal ein wunderbarer Arbeitgeber gewesen und ich setze auch heute noch auf ihn, mit Hoffnung, dass es wieder besser wird, aber diese Hoffnung schwindet zunehmend. Leider.
Verbesserungsvorschläge
Bei der Bewertung der Mitarbeiter nicht nur auf eine Kennzahl verkrampfen und auch die Backoffice-Aufgaben beachten, die zwischenzeitlich einiges an Zeit klauen.
Interesse an Problemhintergründen und Einsatz zeigen, diese beheben zu wollen.
Schön und gut, wenn scheinbar weniger Fehler im Allgemeinen passieren, wenn dafür die massiven Fehler sich um ein Vielfaches vermehrt haben. (Aus 1x wöchentlich -> mehrmals täglich.)
Seit Jahren unbeachtet und es werden nur die Symptome bekämpft, aber nicht die Auslöser, dafür häufen sich die Fälle.
Wenn man es anspricht, kommt nur ein "Damit müssen wir leben" oder "Das lohnt sich nicht anzusprechen".
Man fühlt sich einfach gefangen in einer ewigen Abwärtsspirale.


