26 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
26 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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26 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Erwartungen zwischen den einzelnen Gesprächsrunden sollten klarer abgestimmt werden, damit beide Seiten mit einem ähnlichen Verständnis in die weiteren Gespräche gehen.
Auch das Zeitmanagement könnte verbessert werden. Wenn ein Gespräch für 30 Minuten angesetzt ist, sollte dieser Rahmen eingehalten oder eine deutliche Verlängerung kurz erklärt und abgestimmt werden. Mein 2. Gespräch ging am Ende über 1h Stunde.
Etwas schade fand ich, dass die Absage trotz des bereits fortgeschrittenen Prozesses sehr allgemein gehalten war. Nach mehreren Gesprächen hätte ich mir eine etwas persönlichere Rückmeldung gewünscht, um die Entscheidung besser einordnen zu können.
Der Bewerbungsprozess sowie die Außendarstellung des Traineeprogramms haben bei mir insgesamt einen deutlich anderen Eindruck vermittelt als die tatsächlichen Inhalte und Perspektiven der Rolle.
Besonders kritisch sehe ich die fehlende Transparenz beim Gehalt. Es wird lediglich von einem festen und einem erfolgsabhängigen Anteil gesprochen, konkrete Informationen oder realistische Einordnungen fehlen jedoch weitgehend.
Auch die Inhalte des Traineeprogramms selbst wirkten auf mich wenig strukturiert. Statt eines klaren Entwicklungsprogramms mit Weiterbildungen, Mentoring oder Lernmodulen hatte ich eher den Eindruck, dass Trainees primär operative Vollzeitrollen übernehmen, teilweise als günstigere Besetzung für vakante Positionen durch Elternzeit, Krankheit oder Sabbaticals. Der eigentliche „Trainee“-Charakter blieb für mich unklar.
Zudem wurde im Bewerbungsprozess stark von „Sales“ gesprochen, während Gespräche mit Fachbereichen eher strategische oder produktbezogene Aufgaben vermuten ließen. Insgesamt fehlte eine klare Kommunikation darüber, wie die Rolle im Alltag tatsächlich aussieht und welche Entwicklungsmöglichkeiten konkret bestehen. Internationale Perspektiven oder langfristige Entwicklungswege wurden ebenfalls kaum greifbar dargestellt und sind nicht gegeben.
Die Unternehmenskultur wurde zudem je nach Gespräch und Assessment sehr unterschiedlich präsentiert, wodurch es schwer war, ein konsistentes Bild vom Unternehmen zu bekommen. Teilweise hatte ich auch den Eindruck, dass der Fokus im Recruiting sehr stark auf Leistung und Lebenslauf lag, während Themen wie persönlicher Fit oder gegenseitige Erwartungen eher oberflächlich behandelt wurden.
Positiv hervorheben möchte ich jedoch den professionellen und freundlichen Austausch mit HR. Die Kommunikation dort war jederzeit wertschätzend und angenehm.
Insgesamt hatte ich nach dem Prozess das Gefühl, dass das Programm eher auf kurzfristige operative Unterstützung ausgelegt ist als auf eine echte Trainee-Entwicklung mit klarer Förderung und langfristiger Perspektive.
Stärken, Schwächen, Ziele, Vergangenheit.
Personalerin stellt 0815 Fragen (Stärken / Schwächen) und bemängelt im Nachgang dass man nicht für das Unternehmen „schwärmt“ - der zuständige Manager hat nichts zu melden?
Rückmeldung dauert ewig
Gute Mischung aus fachlichen und Motivationsfragen
Kommunikation verbessern und Kandidaten auf dem laufenden halten.
Stelle wurde dann neu ausgeschrieben. Waren wohl doch nicht so viele bessere Bewerber vorhanden. Was nicht passt? Wohl mein Alter. Wer gegen Diskriminierung nach Herkunft, Religion und Geschlecht ist, sollte kein Problem mit dem Alter der Bewerber haben. Sowohl die automatisierte Absage wie auch der Wertekanon dieses Unternehmens kommen wohl aus der Phrasendreschmaschine.
Es wäre gut, wenn man über einschneidende und für den Bewerbungsprozess entscheidende Veränderungen informiert werden würde.
Hier die Geschichte:
Ich wurde von einem Headhunter angesprochen, ob ich mir (aus einem 16 Jahre andauernden, ungekündigten Arbeitsverhältnis) vorstellen könnte, den Arbeitgeber zu wechseln. Klang erstmal interessant (digitale Transformation und so), also los. Nach vier virtuellen Interviews und einem persönlichen (Übernachtung durfte ich selbst bezahlen), sollte es dann ins AC gehen.
In der Einladung zum AC wurde explizit darauf hingewiesen, dass das Interview auf deutsch geführt wird. Das hat die HR Dame jedoch nicht davon abgehalten, unvermittelt während des Interviews ins Englische zu wechseln. Ich weiß nicht, ob das so üblich ist aber wenn ich Mitarbeiter einstelle, dann halte ich mich an das was ich in die Einladung schreibe.
Nun zum AC: Beim "reingehen" in das AC wurde mir dann mitgeteilt, dass ich, falls ich den Job annehmen würde, mit einer ganz anderen Führungskraft zusammenarbeiten würde. Auf meine Nachfrage im späteren Verlauf, wieso man mir das nicht schon früher mitgeteilt habe, wurde mir sinngemäß entgegnet, ich solle mich mal nicht so haben, dass sei halt im Business so.
Alles in allem, also leider ein nicht sehr wertschätzender Umgang mit mir als Bewerber. Insgesamt hielt sich die Enttäuschung jedoch in Grenzen, da ich dadurch wieder erkannt habe, wie gut ich es bei meinem alten und immer noch sehr guten (im Vergleich) Arbeitgeber habe.
Ich hoffe, das hilft zukünftigen Bewerbern, sich besser auf das "harte Business-Leben" bei Lenovo vorbereiten zu können.
Wenn Bewerber das fachliche Anforderungsprofil eindeutig erfüllen, sollte man zumindest den Anstand besitzen, Feedback zu teilen, weshalb es erneut nicht geklappt hat
So verdient kununu Geld.