Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juni 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 27.5.2026
Das Gesamtbild der Bewertungen zu LEONHARD KURZ Stiftung & Co. KG fällt negativ aus. Besonders stark kritisieren Mitarbeiter:innen das Führungsverhalten: Beförderungen basieren nach Ansicht vieler auf Beziehungen statt auf Leistung, ein strukturierter Austausch fehlt, und die Führungskultur wird als autoritär und wenig wertschätzend beschrieben. Die interne Kommunikation zeigt ein ähnliches Bild – wichtige Informationen gelangen nicht zuverlässig bis zur Belegschaft, und Entscheidungen werden ohne Einbezug von Fachexpertise getroffen. Die Work-Life-Balance gilt vor allem im Schichtsystem als kaum vorhanden: Überstunden häufen sich, spontane Freizeit ist nicht möglich, und flexible Arbeitsmodelle werden skeptisch betrachtet.
Auch beim Gehalt und bei Karrierechancen zeigen sich Schwächen. Die Vergütung gilt als nicht...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten bei LEONHARD KURZ Stiftung & Co. KG wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Viele Bewertungen bemängeln, dass Führungskräfte fachlich und menschlich nicht ausreichend qualifiziert seien. Beförderungen erfolgten häufig nicht nach Kompetenz, sondern aufgrund persönlicher Beziehungen oder interner Listen, was zu einem Führungsstil führe, der eher auf Kontrolle als auf echter Führung beruhe. Einige Vorgesetzte werden als arrogant und wenig wertschätzend beschrieben, während regelmäßiger Austausch sowie mittel- und langfristige Strategien kaum vorhanden seien. Auf geäußerte Bedenken der Mitarbeiter:innen werde selten reagiert.
Wenige Nutzer:innen äußern sich positiv: Sie heben hervor, dass Führungskräfte geschult werden und das Verhalten im Vergleich zu anderen Unternehmen fair sei. Diese Einschätzung steht jedoch im deutlichen Widerspruch zur Mehrheit der Bewertungen, die ein insgesamt negatives Bild der Führungskultur zeichnen.
Die Kommunikation bei LEONHARD KURZ Stiftung & Co. KG wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Besonders häufig bemängeln die Bewertungen, dass wichtige Informationen nicht strukturiert weitergegeben werden und auf dem Weg durch verschiedene Hierarchieebenen verloren gehen. Einige Nutzer:innen beschreiben den Informationsfluss innerhalb der Abteilungen als mangelhaft – relevante Neuigkeiten erreichen die Mitarbeiter:innen oft nur zufällig oder über informelle Kanäle. Zudem empfinden einige Bewertungen die Kommunikation als einseitig, da Entscheidungen ohne Einbeziehung von Fachkenntnis getroffen werden und die Belegschaft diese lediglich hinnehmen soll.
Wenige Nutzer:innen äußern sich positiv und heben hervor, dass verschiedene Kommunikationswege genutzt werden, darunter Intranet, Meetings und direkte Gespräche. Dieser Eindruck steht jedoch im Widerspruch zur Mehrheit der Bewertungen, die trotz vorhandener Kommunikationstools eine unzureichende tatsächliche Informationsweitergabe beklagen.
Der Kollegenzusammenhalt bei LEONHARD KURZ Stiftung & Co. KG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben den Zusammenhalt innerhalb ihrer Abteilung oder Schicht als gut bis sehr gut, schätzen den kollegialen Umgang und heben das umfangreiche Wissen erfahrener Kolleg:innen hervor. Gleichzeitig berichten einige Nutzer:innen, dass der Rückhalt unter den Mitarbeiter:innen teils aus einer gemeinsamen Haltung gegenüber dem Management entsteht.
Auf der anderen Seite sehen einige Nutzer:innen den Teamgeist kritisch: Die Qualität des Zusammenhalts variiere stark je nach Abteilung oder Schichtgruppe, die Hilfsbereitschaft gegenüber neuen Kolleg:innen habe abgenommen, und ein Rückgang der gegenseitigen Unterstützung sei spürbar. Wenige berichten sogar von Spannungen zwischen einzelnen Bereichen. Die Bewertungen spiegeln damit ein uneinheitliches Bild wider, bei dem der Zusammenhalt stark vom jeweiligen Arbeitsumfeld abhängt.
Die Work-Life-Balance bei LEONHARD KURZ Stiftung & Co. KG wird von den Nutzer:innen überwiegend kritisch bewertet. Besonders im Schichtsystem empfinden viele Mitarbeiter:innen die Balance als kaum vorhanden: Spontane Freizeit sei nahezu unmöglich, Überstunden häuften sich an, und freie Tage würden geopfert. Hinzu kommt, dass die Flexibilität laut mehreren Bewertungen einseitig zugunsten des Unternehmens ausfalle.Homeoffice werde mit Misstrauen begegnet, und der Personalmangel verschärfe die Belastung zusätzlich.
Wenige Nutzer:innen sehen die Situation differenzierter: Ruhigere Phasen könnten arbeitsreiche Zeiten ausgleichen. Dennoch überwiegt die Kritik, dass das Management durch wenig vorausschauende Entscheidungen Mehrarbeit verursache und dabei kaum Rücksicht auf die Bedürfnisse der Belegschaft nehme. Engagierte Mitarbeiter:innen fühlten sich für ihre Einsätze nicht ausreichend gewürdigt.
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