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Arbeitgeberbewertungen

1,60
  • 25.02.2016

unprofessionelles Verhalten

Firma LGC GmbH Augsburg
Stadt Augsburg
Jobstatus k.A.
Position/Hierarchie keine Angabe

Verbesserungsvorschläge

  • Eigenes Fitnessstudio im Büro und Labor

Pro

die Arbeitszeiten ( flexibel ) . Wenig Stress im Job und trotzdem ein üppiges ....
Der Kaffeevollautomat ist die Rundum-Sorglos-Lösung .

Contra

Chefs führen sich selbst, sitzen im Elfenbeinturm und sind viel zu weit weg von der Basis.Das Image stimmt ganz sicher nicht mit der Realität überein.erantwortung wird immer nach unten deligiert. Nach aussen einen schönen Schein wahren ist die oberste Prämisse.

2,00
  • 24.02.2016

Isolation

Firma LGC GmbH Augsburg
Stadt Augsburg
Jobstatus Ex-Job seit 2014
Position/Hierarchie Angestellte/r - Arbeiter/in

Kommunikation

Kommunikation war verboten!

Contra

Schon am ersten Tag wurde einem klar gemacht, dass hier keinerlei große Bindung zu den Kollegen aufgebaut werden soll und Mitarbeiter austauschbar sind. Ich wurde in mein Labor gesetzt und sollte mich selbst mit Hilfe von eigenwilligen Arbeitsanweisungen einarbeiten. Als ich dann bei den Kollegen einige Fragen dazu stellen wollte, wurde ich belehrt, dass sogar das Kommunizieren über firmeninternes nicht gestattet ist und ich mich nicht erwischen lassen sollte, wenn ich mit anderen Kollegen rede. Nachdem ich also halbherzig eingearbeitet wurde und mich in das System eingegliedert hatte, wurde mir erfreulicherweise kurz nach der Probezeit mitgeteilt, dass ich eine Verlängerung bekomme. Was aber nach ein paar Monaten wieder revidiert wurde... Planungssicherheit in diesem Unternehmen ist also auch nicht deren Stärke.
Das im Labor zur Verfügung gestellte Material war nicht besser. Vieles hatte schon längst seine Lebensdauer überschritten, konnte nur eingeschränkt benutzt werden und war teilweise hoffnungslos unterdimensioniert, vor allem bei dem vorausgesetzten Arbeitstempo und -pensum.

Des Weiteren war mein Bewerbungsgespräch ähnlich wie das hier Beschriebene: "Eine Stunde in der Kaffeküche...". Zwischendurch hatte ich auch mal die Sekretärin gefragt, ob man mich vergessen hätte.

1,46
  • 17.02.2016

Ein Paradies

Firma LGC GmbH Augsburg
Stadt Augsburg
Jobstatus k.A.
Position/Hierarchie keine Angabe

Verbesserungsvorschläge

  • Bürodrehstuhl mit Funktionen Sitzhöhe verstellbar, Muldensitz, Rückenlehne verstellbar mit bequemer Polsterung .

Vergleich Gesamt-Score auf kununu

Dieses Unternehmen im Vergleich zu allen anderen Unternehmen auf kununu  auf Basis von 1.341.000 Bewertungen

LGC GmbH Augsburg
2,14
kununu Durchschnitt
3,18

Dieses Unternehmen im Vergleich zu allen anderen Unternehmen aus der Branche Chemie  auf Basis von 6.843 Bewertungen

LGC GmbH Augsburg
2,14
Durchschnitt Chemie
2,97

Bewerbungsbewertungen

2,00
  • 20.11.2014

Eine Stunde in der Kaffeeküche....

Firma LGC GmbH Augsburg
Stadt Augsburg
Beworben für Position Laboratory Assistant Synthesis
Jahr der Bewerbung 2014
Ergebnis Absage

Bewerbungsfragen

  • Frage zur Machbarkeit einer Oxidation von Organophosphor-Verbindungen in binären Lösungsmittelgemischen...

Kommentar

Ein mittelständisches Unternehmen, abwechslungsreiche organische Synthese und instrumentelle Analytik. Das hörte sich eigentlich alles nicht schlecht an.

Wie ich die Anfang 2014 von LGC Standards aufgekaufte Dr. Ehrenstorfer GmbH kennengelernt habe, war allerdings alles andere als beeindruckend.

Die Ankunft im Gewerbegebiet war unspektakulär. Auf Anfrage wurde ich ins unterste Stockwerk geleitet und erst mal im Büro der Sekretärin zwischen geparkt. Beeindruckt wanderte mein Blick über die noch mit Windows XP arbeitenden 4x86er. Egal, zum Arbeiten mehr als ausreichend, wenn es um die Planung organischer Synthese geht.

Mein Blick schweift über die Aktenberge und Ablagen. Halt! Auf dem Fach der für die Bewerbungen zuständigen Mitarbeiterin hat sich ein 40 cm hoher Berg an Bewerbungsunterlagen gesammelt, sodass das Plastikfach den Newtonschen Regeln der Gravitation Folge leisten muss und bereits bedenklich unter der Last nachgegeben hat. Egal, Konkurrenz belebt das Geschäft, aber irgendwie frage ich mich schon ob sich das Unternehmen überhaupt Gedanken gemacht hat, welcher Mitarbeiter mit welcher Qualifikation überhaupt benötigt wird.

Ich erhalte eine Ausweiskarte die ich mir etwas irritiert und darüber nachdenkend, ob das das richtige Unternehmen für mich ist an mein Sakko klemme. Nach 10 Minuten kommt die Mitarbeiterin wieder und führt mich nachdem ich meine Sachen schnell in eine Schrankgarderobe werfe nach oben in den ersten Stock für das Gespräch.

Ich werde über einen Aufzug nach oben befördert und dann in die Kaffeeküche gebracht. Genau, Sie haben richtig gelesen, in die Kaffeeküche. Aber ich will fair bleiben, Sie war sauber und aufgeräumt.

Den Geruch von frischem Kaffee in der Nase sitzen ich und die Mitarbeiterin an einem kleinen runden Tisch. Mir wird davon berichtet, dass die Firma aufgekauft worden sei und der Seminarraum kurzfristig von Mitarbeitern der ausländischen Firma (LGC) bei einem Überraschungsbesuch in Besitz genommen wurde.

Jetzt mal ganz ehrlich, dann kann man doch auch ein anderes Büro nehmen und nicht die Kaffeeküche. Egal, vielleicht bin ich hier auch nur pingelig, so läuft das nun mal in der Industrie.

Mir wird zudem mitgeteilt, dass ein weiterer Mitarbeiter in dem Gespräch mit der ausländischen Firma im Moment beschäftigt sei und deshalb Sie zunächst alleine einige klärende Fragen stellt. Aber dass, was man eigentlich erwartet; die klassischen Fragen nach Stärken und Schwächen, wo man sich in fünf Jahren sieht, seinen Werdegang beschreibt und erklärt warum man sich ausgerechnet auf diese Stelle beworben hat bleiben aus.

Mein Werdegang wird nur kurz gestreift. Stattdessen werde ich nach meinem Privatleben gefragt und darauf hingewiesen, dass es für die meisten Mitarbeiter schwierig ist eine Fernbeziehung zu führen und die Firma darin ein Risiko hinsichtlich einer sicheren Beschäftigung sieht. Das viele Mitarbeiter auch im Arbeitsalltag nicht damit zurechtkommen würden. Aber egal, ich will es auch nicht übertreibend: Zu privat wurde es auch nicht.

Bei dem Gespräch fällt mir auf , dass ich mich nicht mit geschultem Personal unterhalte. An sich ist es nicht unüblich für kleine Unternehmen keine ganze Personalabteilung zu unterhalten, aber eine Weiterbildung der Mitarbeiter für solche Aufgaben wäre vielleicht nicht schlecht gewesen. Egal, es gibt ja noch eine weitere Person im Gespräch. Aber wo ist Sie denn eigentlich? Gefühlte 20 Minuten vergehen, in denen die Mitarbeiterin mein Anschreiben und meinen Lebenslauf eigentlich erst liest und zwischendurch Fragen stellt. Bei einer Frage nach meinen Gehaltsvorstellungen wird nach meinen Angaben ein ungewöhnlich großes Ausrufezeichen gemacht. Moment, die hatte ich doch bereits im Anschreiben angegeben, oder?

Ich bin verwirrt: Habe ich etwas falsches gesagt, zu viel gefordert? Zu diesem Zeitpunkt kam ich noch frisch von der Universität mit Promotion, aber selbst mir war klar nach meinen Besuchen auf Jobbörsen und Seminaren hinsichtlich der Gehaltsvorstellungen in meinem Berufsfeld, dass man mit 15-20% weniger anfängt als das Durchschnittsgehalt. Ich wollte unbedingt Arbeit haben, also forderte ich das Gehalt was ich bei einer vollen Stelle im öffentlichen Dienst erhalten hätte und damit dem was man an einer Universität als wissenschaftlicher Mitarbeiter verdient. Ich war also weit von den 15-20% entfernt. Anscheinend ist das für geschultes Personal für LGC bzw. die Dr. Ehrenstorfer GmbH zu viel gewesen. Egal, in der Industrie muss es wohl ein anderes Gehaltsgefüge geben als es mir bewusst ist.

Nach einigen Fragen tritt Schweigen zwischen mir und der Mitarbeiterin ein. Ihr scheinen die Fragen ausgegangen zu sein. Dem säuseln der Geschirrspülmaschine zuhörend sitzen wir in der Kaffeeküche. Plötzlich höre ich die schnellen, stampfenden Schritte einer Person im Flur. Sie scheint in Eile zu sein und sich in Richtung unserer Kaffeeküche zu bewegen. Die Tür wird aufgerissen und der zweite Mitarbeiter beginnt das Gespräch fortzusetzen. Eine kurze Begrüßung mehr Zeit ist nicht eingeplant. Jetzt aber schnell! Sie sind also der....aha....soso....hmm. Der Mitarbeiter nimmt der Mitarbeiterin meine Bewerbungsunterlagen aus der Hand und beginnt zu lesen. In mir bahnt sich das Gefühl eines Déjà-vu an. Nach einigen Minuten legt er die Unterlagen beiseite und stellt mir zwei Fachfragen. Diese versuche ich nach besten Wissen und Gewissen zu beantworten. Erkläre, wäge ab versuche ein Gespräch aufzubauen. Es scheint mir nicht zu gelingen.

Und dann ?

Eigentlich war nach der 5 Minütigen Anwesenheit(spflicht) des Mitarbeiters das Gespräch erledigt. Er stürmte zusammen mit der Mitarbeiterin wieder aus der Kaffeeküche um sich zu beraten. Als die Tür wieder aufging, betrat lediglich die Mitarbeiterin wieder den Raum und es wurde mir mitgeteilt, ich würde für die zweite Runde eingeladen, in der es dann um weitere fachliche Fragen sowie Laborarbeiten ginge.

Die Mitarbeiterin führte mich nach unten zurück in das Sekretariat. Als dessen Tür geöffnet wurde stand dort bereits der nächste Kandidat, welcher ebenso wie ich dort für das kommende Gespräch geparkt wurde. Die Mitarbeiterin begrüßte zunächst die Konkurrenz nahm mir die Ausweiskarte ab und bat mich nicht meine Garderobe zu vergessen während Sie den nächsten Kandidaten nach oben führte.

Erfreut darüber eine Runde weiter zu sein, machte ich mich auf den Heimweg. Der mir für die zweite Runde genannte Zeitraum verstrich. Keine Email, kein Anruf. 2 Monate später erhalte ich eine Email von einer Mitarbeiterin von LGC mit einer Absage ohne die Stelle zu nennen und von einer mir unbekannten Person (ich hatte mich auf 2 Stellen beworben).

Verwundert über die mangelhafte Organisation denke ich mir nichts dabei und bewerbe mich weiter. Einen Monat später eine weitere Absage von LGC, ebenfalls ohne Stellenbezeichnung wieder ein anderer Mitarbeiter und schließlich 6 Monate nach besagtem Gespräch die Absage durch die LGC-Augsburg, also der Dr. Ehrenstorfer GmbH und diesmal auch von der Mitarbeiterin des Gespräches mit der Aussage man hätte sich für einen anderen Kandidaten entscheiden.

Während ich die Emails lese fühle ich mich ein bisschen wie der Bodensatz einer Tasse Kaffee in die man hineinblickt und sich entschließt nicht auch noch den letzten Schluck zu sich zu nehmen.

Die gleiche Stelle ist direkt danach wieder bei den üblichen Stellenbörsen zu finden.

Ich bin verwirrt, oder eher enttäuscht ? Egal, ich glaube man muss keinen Doktortitel besitzen um zu erkennen, dass das nicht das beste aber halt auch nicht das schlechteste Bewerbungsgespräch war. Eher wie eine kalte Tasse Kaffee, von der man tunlichst abrät will man den Kaffee wirklich genießen....

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