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27 von 172 Bewertungen von Mitarbeitern (gefiltert)

Umwelt-/Sozialbewusstsein
kununu Score: 3,2Weiterempfehlung: 33%
Score-Details

27 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

6 Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 12 Bewertungen nicht weiterempfohlen.

NICHT zu empfehlen - aus verschiedenen Gründen

1,5
Nicht empfohlen
Ex-FreelancerHat bei LichtBlick SE in Hamburg gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich glaube das habe ich ausreichend beschrieben.

Arbeitsatmosphäre

Für mich war relativ schnell klar, dass ich ziemlich allein gelassen werde. Die groß angekündigte Vertriebsunterstützung war oft nicht mehr als eine leere Blase. Du bekommst Deine Angebote und diverse Infomails. Dann noch im Abstand von 7-10 Tagen einen Anruf vom Vorgesetzten, um mal nachzufragen, "wie es ist". Geht man dann auf immer wiederkehrende Probleme (zu hohe Preise, schlechte Abwicklung, fehlerhafte Callcenter-Termine) ein, werden nur Durchhalteparolen runtergeleiert. Irgendwann spart man sich dann das Ansprechen von solchen Frust verursachenden Vorgängen und macht sein Ding, da die Vertriebsunterstützung ganz sicher kein Lichtblick ist.
Hinzu kam auch die komplett veraltete EDV-Unterstützung für den Außendienst, die Vertriebsbehindernden überteuerten und zu selten geänderten Gewerbe-Preise auf der Homepage, aber auch die generell schlechte Abwicklung von der Kundenanfrage, bis hin zum möglichen Abschluss. Hier vergingen teilweise zwei/drei Tage bis mir das Angebot vorlag. Und wenn in der Zeit die Börsenpreise gestiegen sind, brauchte man das Angebot beim Kunden gar nicht mehr vorlegen, da man eh teurer war. Ergo, interne Abschlussbehinderung durch organisatorische Fehler!

Image

Man schmückt sich auch heute noch damit, dass LichtBlick der Pionier unter den Ökostrom-Anbietern sei. Das war vielleicht mal so, aber mittlerweile ist LichtBlick, Draussen bei Neukunden ein kompletter Niemand, weil man es bis heute nicht geschafft hat, dieses Unternehmen bundesweit durch Werbung gut zu positionieren und richtig bekannt zu machen. Mit geschönten Zahlen a la "wie sind 1 Millionen LichtBlicker" und dem schwelgen in Erinnerungen (Wir waren der Ökostrom Pionier) überzeugst Du heute keinen Interessenten mehr. Und schon gar nicht im Gewerbekunden-Bereich, wo in 95% der Fälle nur die nackte Zahl im Angebot entscheidet. Wenn da bei zwei Anbietern "Ökostrom" auf dem Angebot steht und Du als Lichtblick-Außendienst preislich drüber liegst, bist Du halt raus, ganz egal wie sehr Du dich um den Kunden bemüht hast. Geiz ist halt nach wie vor geil. Da reichen oft schon 200 Euro Unterschied. Mittlerweile hat man es aber tatsächlich mal geschafft, die Homepage zu überarbeiten.

Work-Life-Balance

Wenn Du den ganzen Tag, die ganze Woche, den ganzen Monat und das ganze Jahr, ständig Sorge haben musst, genug Geld zum Leben zu haben, ist die Work-Life-Balance nicht wirklich so gegeben, weil dich der Job 24 Std. beschäftigt.
Liegt sicher auch daran, dass in dem Job ständig die Energiepreisentwicklungen beachtet werden müssen, aber es ist einfach kein Urlaub wenn Du am Strand liegst, Kunden anrufen, plötzlich und dringend ein Angebot wollen und Du dann in der Hoffnung auf einen guten Abschluss, gleich wieder auf "Strom" bist und Deine Erholung dahin ist.

Klar, es gab Monate da hatte ich mal sechs oder siebentausend als Provisionseinnahme, aber es gab auch genug Monate wo es nur knapp dreitausend waren, vor Abzug der Steuern und Kosten wie Kranken- und Rentenversicherung usw..

Karriere/Weiterbildung

Karriere? Wie denn?
Als ich anfing hatte ich die Hoffnung mir auch bei LichtBlick ein eigenes Vertriebsteam aufzubauen, aber ich musste ja selbst jeden Tag kämpfen, um am Monatsende ausreichend Geld verdient zu haben.

Weiterbildung bei LichtBlick? Haha... ich habe bei gut informierten Kunden viel Neues gelernt.

Gehalt/Sozialleistungen

Die Provisionssätze waren zu meinem Zeitpunkt einfach lächerlich. Für Termine bei Firmenkunden, wo man evtl. 50-60 Euro verdienen konnte, sollte man oft 80-90 Kilometer (eine Strecke) fahren.
Leider bin ich beim Bewerbungsgespräch damals auf die Aussage reingefallen, dass man im Schnitt 70-80.000 Euro und mehr pro Jahr verdienen würde und mein Gebiet wohnort nah sei. Ich hatte in meinen beiden Jahren max. 45.000 Euro/Bruttojahreseinkommen. Und wenn man dann noch berücksichtigt das Du als Selbständiger alles selbst zahlen musst, ist das für die Kilometer die ich gefahren und Stunden die ich gearbeitet habe, einfach zu wenig. Leider gab es auch mehrere Kollegen die deutlich weniger verdient haben und schnell wieder weg waren.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Zwei Sterne für das Umweltbewusstsein, aber mehr auch nicht, da das Sozialbewusstsein nicht wirklich vorhanden sein kann. Zu fortgeschrittener Stunde und dem ein oder anderen alkoholischen Drink, kam man bei den Weihnachtsfeiern mit ein paar Kollegen aus der Zentrale ins Gespräch und viel zu oft hörte ich, wie unzufrieden sie mit dem doch geringen Gehalt sind. Und das vor allem, weil man in Hamburg ansässig ist, wo die Lebenshaltungskosten bekanntlich deutlich höher sind. Da muss sich dann auch niemand wundern, wenn viele gute und kompetente Innendienstmitarbeiter/-innen Lichtblick relativ schnell wieder verlassen.
Wenn ich dann noch unsere niedrigen Provisionssätze hinzunehme, fehlt es definitiv an Sozialbewusstsein. Da hilft dann auch nicht die Wiederaufforstung der Regenwälder.

Und wenn man hier aktuelle Bewertungen liest, wie scheinbar mit langjährigen Mitarbeitern der internen IT zuletzt umgegangen wurde, sieht man ja wie unwichtig Sozialbewusstsein zu sein scheint.
Und nicht zu vergessen, die Auflösung des Privatkundenvertriebs ein, wo die Kollegen komplett ohne Vorwarnung plötzlich auf der Straße standen. Mal abwarten wann es die restlichen GK-Kollegen auch so erwischt.

Kollegenzusammenhalt

Ich für meinen Teil muss leider sagen , dass der Zusammenhalt zwischen dem Innendienst und uns Draußen katastrophal war. Wir Selbständigen, hatten teilweise untereinander in kleineren Gruppen Kontakt. Da wurden schon mal Tipps und aktuelle Probleme ausgetauscht. und besprochen. Das half wesentlich mehr, als das was "von oben" bei den Telefonaten rüber kam. Hier hätte der mehrfach geforderte, neu zu installierende, Vertriebsleiter sicher auch geholfen. Aber diese neu zu schaffende Stelle wurde abgelehnt.
Einen Zusammenhalt zum Innendienst scheiterte meiner Meinung nach, vor allem daran, dass es in der Zentrale nur die wenigsten interessierte, was wir Draußen wirklich an Unterstützung und notwendigen Angebotspreisen benötigen. Zu oft wurden Anfragen sofort mit "können wir nicht", "geht nicht", "wollen wir nicht" und ähnlichen Antworten direkt abgelehnt.

Vorgesetztenverhalten

Echte persönliche Unterstützung/Förderung habe ich nicht wirklich gespürt. Ganz im Gegenteil. Es wurde viel zu oft abgewiegelt, wenn es um hilfreiche Verbesserungen ging. Selbst bei Pet Ers Vorschlägen bei GK-Treffen, war es ähnlich. Auch da wurde fast alles gleich als unnötig oder nicht umsetzbar vom Tisch gewischt.

Anstatt mal vorab über wichtige Neuerungen & Änderungen mit dem Außendienst zu sprechen, wie man es aus anderen Unternehmen kennt, wurden wir meist einfach vor vollendete Tatsachen gestellt und teils wie vor den Kopf gestoßen.

Arbeitsbedingungen

Ich habe leider noch nie so schlechte Arbeitsbedingungen und Unterstützung vorgefunden.

Vor allem die EDV/Software und war völlig überholt.

Ich habe aber auch noch nie so oft gehört oder gelesen "können wir nicht/geht nicht". Mir sagte mal jemand in einer anderen Firma, "geht nicht, gibt es nicht", und selbst wenn es dann doch nicht ging, hattest Du immer das Gefühl, dass ALLE ihr Bestes versucht haben. Dieses Gefühl wurde bei LichtBlick leider nur sehr selten vermittelt.

Viel zu oft dachte ich. "lächerlich, wir haben 201. und ihr bekommt sowas angeblich nicht hin, was andere schon seit 5 Jahren nutzen".

Und dann gab es ja auch noch diese Kaltaquise-Termine vom so hochgelobten Callcenter. Circa 50% der vereinbarten Termine wurden von den Interessenten 1-2 Tage später direkt wieder abgesagt und beim Rest, waren dann viel zu oft Termine mit Personen gemacht worden, die überhaupt keine Entscheidungsträger waren und schlimmer noch, oft überhaupt nichts mit dem Thema Energie zu tun hatten. Sprich von 10 übermittelten Terminen waren maximal zwei wirklich interessant.
Irgendwann macht man dann einfach nur sein Ding, weil die Vertriebsunterstützung ganz sicher kein Lichtblick war/ist.

Kommunikation

Die Kommunikation zwischen uns selbständigen Handelsvertretern und dem Innendienst war leider sehr eingeschränkt. Von den hunderten Mitarbeitern in der Zentrale sollte man möglichst nur mit den "Experten" (z.B. über eine Sammel-Emailadresse) kommunizieren, die dann intern alles weitere klären wollten. Das klappte leider oft nicht bzw. nur mit verzögerten Antworten. Bei Kundenreklamationen die ich eingereicht hatte, dauerte es teilweise Wochen, bis eine Antwort kam, weil man das ja erst intern klären müsste und angeblich dies oder das zu einer Verzögerung führte. Den Ärger mit dem Kd. hatte ich, weil der sich nicht ernst genommen fühlte, da es länger keine richtige Antwort gab. Wenn man dann dem/der "Experten/-in" aber zu oft nachfragte, bekam man plötzlich doch die "Durchwahl" vom Bearbeiter, mit dem Hinweis "von mir hast Du die Nummer aber nicht". Und auf wundersame Weise konnten die Vorgänge plötzlich ruckzuck geklärt werden.

Aber auch so wurden zu oft Mails ignoriert. Mehrfach hatte ichAn na darum gebeten, dass ich vom Callcenter keine Termine mehr unter einer bestimmten Verbrauchshöhe oder in einer bestimmten Gemeinde bekommen wollte. Ich bekam sie trotzdem weiterhin.

Gleichberechtigung

Soweit ich es mitbekommen habe, gibt es zwar auch einige wenige Frauen in verantwortungsvolleren Positionen, aber die wirklich wichtigen Positionen sind weiterhin nur männlich besetzt.

Interessante Aufgaben

Es hätte interessant werden können, mit der richtigen Technik (mobile EDV-Geräte für Alle, Live-Tarifrechner mit direkter Abschlussmöglichkeit beim Kunden vor Ort) mit Preisen die wettbewerbsfähig sind und nicht ständig über den Angeboten des Wettbewerbs lagen, Zusätzlich wären wirklich gute Terminvereinbarungen hilfreich gewesen und eine zeitgemäße Abwicklung. So war es ein ständiger Kampf und Krampf, plus der ständige Frust über die Kundenabsagen, nur weil wir zu teuer waren.


Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitgeber-Kommentar

Miriam Anna JungfleischRecruiterin

Liebe/r Autor-/in,

vielen Dank, dass du dir die Zeit für eine so ausführliche Bewertung genommen hast!
Sehr schade, dass du uns so wahrnimmst und in den letzten Wochen keine guten Erfahrungen machen konntest.

Wir können nicht auf alles eingehen, unter anderem auch, weil du ja kein Mitarbeiter bei uns bist, sondern als Freelancer für uns tätig bist.

Deine negativen Anmerkungen haben wir aber mit unserem Bereich Geschäftskundenvertrieb besprochen.
Vereinzelt kann es natürlich immer zu Kommunikationssschwierigkeiten kommen, aber wir haben hier viel Potential erkannt und viele Verbesserungen vorgenommen. Wenn du hier weiteren Input hast, dann ist der Fachbereich total offen für Vorschläge.

Diversität ist übrigens bei uns gerade ein Top-Thema, in den letzten Jahren haben wir das Thema nicht oben auf der Agenda gehabt, mittlerweile sind wir aber wieder toll aufgestellt und können wichtige Veränderungen begrüßen. Es ist hier sehr wichtig, von außen gespiegelt zu bekommen, wie hier die Außenwahrnehmung ist, daher vielen Dank für die Einschätzung!

Zu unserem Image und der Homepage: Uns ist in den letzten Jahren auch bewusst geworden, dass wir uns auf dem Markt anders und modern darstellen müssen und möchten. Im Zuge de Rebrandings haben wir auch eine tolle neue Website gestaltet: https://www.lichtblick.de/

Feedback zu uns als dein Partner kannst du direkt auch bei deinem Ansprechpartner bei LichtBlick im Bereich Geschäftskundenvertrieb platzieren. Wir geben Feedback aber auch gerne immer weiter, da wir als Arbeitgeber für festangestellte Mitarbeitende hier keine Möglichkeit haben, dein Anliegen direkt zu besprechen. Dein Anliegen wird bei uns natürlich vertraulich behandelt.

Wir hoffen, dass sich die Punkte klären und wünschen dir eine gesunde nächste Zeit.
Viele Grüße
Miriam
LichtBlick SE I People & Culture

Unternehmen im Umbruch Richtung Profit und Drittklassigkeit

2,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei LichtBlick SE in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass sie es einem einfach machen, selbst zu kündigen. Es werden ständig schlechte Nachrichten verkündet, sodass einem die Kündigung am Ende doch einfach fiel und man keine emotionale Bindung zum Unternehmen mehr hat.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es fehlt an strategischem Denken. Die Inkompetenz feiert einen gewaltigen Siegeszug quer durchs Unternehmen. Man kann sich wirklich glücklich schätzen, dass die technische Erneuerung nicht schon vor zwei Jahren stattgefunden hat, sonst wäre dieses beträchtliche Wachstum dieses Jahr nicht möglich gewesen. Sobald die technische Erneuerung abgeschlossen ist, wird anorganisches Wachstum nicht mehr so leicht sein wie früher. Man ist schließlich nicht mehr so eigenständig wie früher, sondern zunehmend abhängig von Drittfirmen.

Verbesserungsvorschläge

Es gab mal Leute im Unternehmen, die das Unternehmen nicht auf Profit getrimmt haben, sondern versuchten, es zukunftssicher zu steuern. Vielleicht nochmal zurück ins Boot holen?

Arbeitsatmosphäre

Vor einigen Jahren bin ich sehr gerne zur Arbeit gegangen. Die Aufgaben haben Spaß gemacht, der Austausch mit den Kollegen war super. Jetzt wird LichtBlick kräftig umgebaut. Es kommen immer mehr Externe rein, die sich fachlich mit der Energiewirtschaft nicht auskennen. Gleichzeitig kündigen zunehmend Leistungs- und Wissensträger. Die Externen entscheiden aber zunehmend über die Zukunft. Dementsprechend leidet die Arbeitsatmosphäre.

Image

Ich höre außerhalb der Firma zum Teil noch Gutes, erzähle aber von den internen Verwerfungen und dem Umgang mit Kollegen, die man loswerden möchte. Und empfehle somit, lieber zur Konkurrenz zu gehen.

Work-Life-Balance

In meinem Falle empfand ich die Work-Life-Balance als außerordentlich gut. Ich kann an dieser Stelle aber nicht beurteilen, wie es in Zukunft aussehen wird, weil das Unternehmen drittklassig wird.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Früher empfand ich LichtBlick als umwelt- und sozialbewusst. Das war nicht nur nach Außen zwecks Imagepflege gelebt worden, sondern auch nach Innen. Seit der Übernahme durch eneco wird alles dem Profit untergeordnet.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team war tadellos. Auch die Fachbereichskollegen waren super.

Kommunikation

Innerhalb der Teams ist die Kommunikation super. Man weiß aber nicht, was die höheren Ebenen für Ziele haben. Die Verringerung der Anzahl der Mitarbeiter scheint hoch im Kurs, aber das wird nicht offen ausgesprochen.

Gehalt/Sozialleistungen

Die Gehälter liegen unterhalb des Marktdurchschnitts. Gerüchten zufolge wird man sogar im wirtschaftlich schwächeren Flächenland Mecklenburg-Vorpommern besser bezahlt. Obwohl die Lebenshaltungskosten in Hamburg höher liegen. Hier ist aber Besserung in Sicht, denn wenn abgebaut wird, gibt es mehr Geld für weniger Leute.

Gleichberechtigung

Frauen sind weniger in den Führungsebenen vertreten, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass Frauen schlechter behandelt werden.

Interessante Aufgaben

Früher waren die Aufgaben interessant. Jetzt werden es eher langweilige Integrationsaufgaben.


Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Arbeitgeber-Kommentar

Miriam Anna JungfleischRecruiterin

Liebe/r Autor-/in,

vielen Dank für dein offenes Feedback!
Es tut uns leid, dass du dich bei uns gerade nicht wirklich wohl fühlst. Unsere Arbeitsatmosphäre ist eigentlich etwas, auf das wir sehr stolz sind.
Wie du hier ja bestimmt schon gelesen hast, bekommen wir gerade aus dem Bereich IT starkes Push-back. Einige Wege müssen wir hier aber gehen, beispielsweise zur Pufferung des Workloads und bei der Umstellung auf andere und zukunftsfähigere Systeme auf Externe zurückzugreifen. Dies ist aber natürlich keine langfristige Maßnahme, sondern dient nur der Entlastung der Mitarbeiter in der Umbruchsphase.
Auch LichtBlick geht mit der Zeit und wir möchten uns mit unseren Produkten natürlich bestmöglich auf dem Markt platzieren, um klimaneutralen Lebensstil für alle Normal zu machen. Das gelingt nur, wenn wir mutig auch Veränderungen angehen.
Auf keinen Fall möchten wir, dass Mitrbeiter sich schlecht abgeholt fühlen oder nicht mehr gern bei uns arbeiten. Systeme und die Unternehmensstrategie können wir einzelnen Mitarbeitern leider nicht anpassen, aber wir würden dir gern die Möglichkeit geben, vertraulich mit uns zu sprechen, um auch besser nachvollziehen zu können, was genau dich hier beeinträchtigt und was wir dir konkret auch an die Hand geben können, damit du dich wieder wohl bei uns fühlst! Du erreichst uns unter kununu@lichtblick.de.

Jetzt wünschen wir dir erst einmal schöne Weihnachtstage und einen guten Rutsch in das neue Jahr.
Miriam
LichtBlick SE I People & Culture

Starke IT war einmal.

2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei LichtBlick SE in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Umweltbewusstsein und gute Außenwirkung
- gute Benefits abseits des eher mageren Gehalts: Homeoffice, Sabbaticals, Gleitzeit etc.
- tolle Kollegen mit viel Fachkompetenz (noch)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- mangelndes Vertrauen der GF-Ebene in die Fähigkeiten der Mitarbeiter und in die technische Kompetenz der IT
- Fokus der Strategie auf Gewinnmaximierung, Kunden-Performancemonitoring und hippes Marketing

Arbeitsatmosphäre

Zunehmend geprägt von Fatalismus in der IT. Da die ehemals als Kernelement des Unternehens geltenden IT-Systeme durch Standardsysteme ersetzt werden, fürchten viele Mitarbeiter um ihren Arbeitsplatz. Viele langjährige Kollegen haben bereits gekündigt, einige werden folgen. Stellen werden größtenteils mit Freelancern neu besetzt. Die schlechte Stimmung in der IT ist auch bekannt, es folgen aber keine Maßnahmen, um den betroffenen Mitarbeitern Perspektiven im Unternehmen aufzuzeigen. Neue Teams sollen nun komplett von Externen zusammengestellt werden, den Fähigkeiten der "alten" IT scheint immer weniger vertraut zu werden.

Work-Life-Balance

Auf Firmenevents wird Wochenend- und Nachtarbeit gefeiert. In den Teams gibt es dann aber weniger Druck, wenn man Glück hat.

Karriere/Weiterbildung

Außer ein paar Feedback-Workshops gibt es keine Weiterbildungsprogramme.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt ist für die Branche absolut unterdurchschnittlich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umweltbewusstsein ist zweifellos ziemlich gut, es wird angestrebt, in Kürze klimaneutral zu sein. Anders sieht es beim Sozialbewusstsein aus.

Umgang mit älteren Kollegen

Auf Mitarbeiter mit Erfahrung wird nicht gehört, alteingesessene in der IT verlassen das Unternehmen zunehmends.

Vorgesetztenverhalten

Wenige fühlen sich bei Entscheidungen gehört. Die Diskussionen in den internen "Chaptern" gehen nicht in die Entscheidungsfindung ein, aktuell stimmt eine kleine Runde an Freelancern die IT-Strategie ab.

Kommunikation

Viele Beschwichtigungsmeetings und Motivationsrunden, die Entscheidungen sehen dann anders aus.

Gleichberechtigung

In der Führungsriege sitzt nur eine Frau. Ansonsten kommt es auf den Bereich an, in der IT stark unterrepräsentiert.


Image

Kollegenzusammenhalt

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

Arbeitgeber-Kommentar

Miriam Anna JungfleischRecruiterin

Liebe/r Autor-/in,

dass du gerade negatives Feedback für uns hast, finde ich schade. Aber in eigenen Sätzen sprichst du ja offen Baustellen an, vielen Dank, dass du uns so detailliert spiegelst:

In unserer IT tut sich tatsächlich gerade viel in kurzer Zeit. Dazu ist eine offene Kommunikation wichtig, in der auch Ziele zu erkennen sind. Können wir dir hier durch mehr Transparenz Sicherheit geben?
Dass wir aktuell mit einigen Freelancern zusammenarbeiten ist richtig, das liegt daran, dass wir nur so kurzfristig den Engpass decken können. Langfristig ist dies natürlich keine Strategie.
Dein Punkt, dass wir im Bereich Diversity Aufholbedarf haben stimmt, hier sind wir aber mit aller Kraft dabei, das Ungleichgewicht zukünftig nicht mehr zu haben. Diversität gehört für uns dazu und macht uns erfolgreich, daher ist es für uns selbstverständlich unsere Schieflagen gezielt anzugehen.
Können wir dir vielleicht etwas mehr Sicherheit durch ein offenenes und vertrauliches Gespräch mit uns geben? Wir nehmen gerne auf, was du uns spiegelst.
Melde dich dazu bitte unter kununu@lichtblick.de
Wir freuen uns, von dir zu hören!

Viele Grüße
Deine LichtBlick Personalabteilung
Miriam Anna
Recruiterin

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Wer sich wohl fühlt im Haifischbecken ist herzlich willkommen!

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich IT bei LichtBlick SE in Berlin gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Vergesst nicht die Mitarbeiter im Unternehmen!

Arbeitsatmosphäre

Als ich bei Lichtblick angefangen habe, war die Atmosphäre super! Umso erschreckender wie schnell sich die Lage so drastisch verändern kann.
Das Unternehmen hat sich zu lange auf Ihren Erfolgen ausgeruht - eine Veränderung war dringend nötig.
Es stand endlich ein Von vielen langersehnter Change-Prozess an.
Leider ist dieser Prozess im wahrsten Sinne komplett in die Hose gegangen. Mitarbeiter wurden in diesem Prozess sich selbst überlassen, obwohl extra ein teures Beratungsunternehmen eingekauft wurde. Das war eine Vollkatastrophe - Führungskräften wurde u.a. über ein Jahr lang suggeriert, dass man sie in der agilen Welt nicht mehr benötigt. Perspektiven wurden nicht aufgezeigt - von den meisten hat man sich letztendlich getrennt.
Nachdem Verkauf an Mitsubishi Vorstandswechsel - wie man das halt so macht!
Viele neue junge Führungskräfte im Unternehmen, denen die bislang gelebten Werte völlig fremd sind. Es zählt nur noch die Wirtschaftlichkeit - der Mitarbeiter bleibt auf der Strecke!
Zwei Jahre lang wurde der Fokus auf die agile Welt gesetzt und nun ist top-Down angesagt. Muss man mögen!

Image

Ich würde meinem ärgsten Feind das Unternehmen nicht empfehlen!

Work-Life-Balance

Eine Menge Herausforderungen in kurzer Zeit mit weniger Personal.
Hoher Krankenstand.

Karriere/Weiterbildung

Karriere: No
Weiterbildung: Yes

Gehalt/Sozialleistungen

Unterirdisch!
Viele Mitarbeiter haben aufgrund der früheren Atmosphäre / Werte im Unternehmen auf Gehalt verzichtet und das nicht zu knapp!
Wenn die Personalabteilung nicht aufpasst, laufen die guten Mitarbeiter in Scharren weg....

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sozial? ... Leider mittlerweile ein Fremdwort in dem Unternehmen.

Kollegenzusammenhalt

In so einer angespannten Situation ist sich jeder selbst der nächste. Ängste um den Arbeitsplatz fördern leider nicht den kollegialen Zusammenhalt.
Fehlen nur noch die Schleifblöcke
für die Messer in den Küchen ;-)

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt zwar Jungspunde, die meinen die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, aber gut die gibt es überall.
Alter spielt meist keine große Rolle.

Arbeitsbedingungen

Homeoffice möglich.
Voll besetztes Büro - Geräuschpegel kann schon mal sehr hoch sein.

Kommunikation

Bei ständigem Richtungswechsel ist gute Kommunikation fast in unmöglich!

Gleichberechtigung

Fast nur Männer in Führungspositionen.

Interessante Aufgaben

Sind vorhanden - nur mit viel Druck verbunden.


Vorgesetztenverhalten

Arbeitgeber-Kommentar

Miriam Anna JungfleischRecruiterin

Liebe/r Autor-/in,

Vergesst nicht die Mitarbeiter im Unternehmen! -> Wir bemühen uns, wirklich!
Gerade in unserem Bereich IT passieren gerade viele Veränderungen gleichzeitig, da ist es uns wichtig, wertschätzend mit unseren Kolleg*innen hier umzugehen. Negatives Feedback ist hier nicht neu für uns, allerdings sehen wir darin auch Chancen, etwas besser zu machen. Wir wissen, das vieles neu ist, auch durch neue Funktionen bei uns bedingt. Damit auch nicht unsere DNA und unsere Werte aus den Augen zu verlieren, ist unsere wichtigste Aufgabe. Wir sind daher für Dialoge und Vorschläge dankbar. Oft hilft ein klärendes Gespräch zu deiner Situation. Bestimmt können wir viele Punkte schon lösen. Unsere People Leads, die für den Bereich IT zuständig sind, sind vertraulich erreichbar unter kununu@lichtblick.de

Wir wünschen dir eine schöne Weihnachtszeit!
Miriam
LichtBlick SE I People & Culture

Negative Stimmung und mangelnde Kommunikation

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Vertrieb / Verkauf bei LichtBlick SE in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mangel an sozialer Verantwortung innerhalb des Unternehmens.

Verbesserungsvorschläge

Ganz klar Kommunikationsprozesse verbessern.

Arbeitsatmosphäre

Es gibt viele Firmen, die mit Veränderungsprozessen kämpfen. Hier haben wir es mit einer Firma zu tun, die damit kein gutes Händchen beweist, was sich klar auf die Atmosphäre im Unternehmen auswirkt.

Image

Ich denke das Image ist noch gut.

Work-Life-Balance

Wenn nur Zahlen zählen, kann es mit der Balance nicht weit her sein. Habe nie etwas zu diesem Thema positiv oder konkret wahrgenommen.

Karriere/Weiterbildung

Dem Wunsch auf Weiterbildung wurde nie entsprochen. Es gab kein offenes Ohr für so etwas

Gehalt/Sozialleistungen

Gehälter sind unterirdisch.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Tja, da war mal eine Vision, heute ist es nur noch das neue normal, eine seltsame Selbstbekenntnis, nichts außerordentliches mehr anbieten zu wollen.

Kollegenzusammenhalt

Auf kollegialer Ebene war alles freundlich und erfreulich.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Durchschnittsalter ist sehr jung. Das spricht für sich.

Vorgesetztenverhalten

Nicht erreichbar, ständig in anderen Projekten unterwegs und hat sich wenig oder gar nicht um seine wenigen Mitarbeiter gekümmert.

Arbeitsbedingungen

Mittelmäßig

Kommunikation

Es ist unmöglich nicht zu kommunizieren, hat ein weiser Mensch mal erklärt. Will man wissen, wie es doch geht, ist man in dieser Firma richtig.

Gleichberechtigung

Es gibt keine weiblichen Karrierewege und auf der Führungsebene ist der Mangel an weiblichen Fachkräften beschämend. In zentralen Abteilungen und Positionen muss es immer wieder ein Mann sein, der Abteilungen anleitet. Kaum vorstellbar, dass der deutsche Arbeitsmarkt hier nicht etwas weibliches zu bieten hat.

Interessante Aufgaben

Interessante Aufgaben werden an neue Mitarbeiter vergeben.

Arbeitgeber-Kommentar

Miriam Anna JungfleischRecruiterin

Liebe/r Autor-/in,

danke dir sehr für dein ausführliches Feedback!
Ich möchte sehr gern zu einigen Punkten Stellung beziehen.
Dein Vorgesetzter/deine Vorgesetzte sollte natürlich in gewissem Maße erreichbar sein und sich auch für dich zuständig fühlen. Fühl dich hiermit gerne ermutigt, damit auf uns zuzukommen, damit wir dich hier in der Kommunikation unterstützen können.
Wir sind vertraulich unter kununu@lichtblick.de erreichbar.
Zu unserer Kommunikation: Ich glaube, das gibt es immer Verbesserungsbedarf. Aktuell versuchen wir über ein regelmäßiges Teams Event, welches für alle Mitarbeiter da ist, Unternehmenserfolge-, Themen, aber auch Baustellen zu kommunizieren. Neben dem Intranet und unserer internen Mitarbeiter Stimmungsumfrage (die wir direkt mit der Geschäftsführung besprechen) ist dies ein wichtiges Tool, um Transparenz zu schaffen.
Sprich uns aber auch gern direkt an, wenn du Fragen hast. Auch wenn du dir neue Aufgaben wünscht, dann sprich gern direkt mit uns oder deiner Führungskraft. In den letzten Monaten haben sich sehr viele Kolleg*Innen in spannenden neue Aufgabenfelder eingearbeitet.
Ob dein aktuelles Gehalt wirklich unterirdisch ist, kann ich hier nicht beurteilen, in der Summe sind wir aber nachweislich ein sehr fair vergütendes Unternehmen.
Ich nehme wahr, dass du für dich gerade viele Störfaktoren oder Ungleichbehandlungen identifiziert hast, was wir uns für unsere Mitarbeitenden natürlich nicht wünschen und wir würden ein klärendes Gespräch hier sehr begrüßen!

Bis bald und eine schöne Weihnachtszeit,
Miriam
LichtBlick SE I People & Culture


Bis dahin

Dieses Unternehmen hat seine Seele verkauft

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei LichtBlick SE (Hamburg / Deutschland) in Hamburg gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Auf die (wenigen noch vorhandenen) bereits lang beschäftigen Mitarbeiter setzen, insbesondere auf der Führungsebene, statt sich Leute von außen ohne Gespür für das LichtBlick-Gen zu holen, die von Werten schwurbeln die sie im gleichen Moment bereits schon nicht einhalten.

Arbeitsatmosphäre

Altgediente Mitarbeiter werden mit Aufhebungsverträgen rausgeekelt - wenn sie nicht bereits von selbst gehen, denn seit dem Verkauf LBs an Eneco (und deren Verkauf an Mitsubishi) und dem kompletten Austausch der alten Geschäftsführung ist vom alten LichtBlick nichts mehr übrig. Ein Change kann auch mal gut sein, und es gab vieles was schlecht gelaufen ist, falsch entschieden wurde und zur aktuellen Situation geführt hat. Die Situation ist aber absolut untragbar, gerade in der IT. "Alle freigewordenen Stellen werden neu besetzt" - ja, von Freelancern unter anderem aus dem persönlichen Dunstkreis der Bereichs- und Geschäftsleitung. Der Change wird katastrophal kommuniziert von den neuen Führungskräften, die sich dann wundern und irritiert sind, wenn das bei den Mitarbeitern nicht gut ankommt. Der Stil mag woanders funktionieren, LichtBlick hat bisher aber nun mal anders funktioniert, mit viel Vertrauen und Menschlichkeit. Das ist komplett, wirklich, komplett verloren gegangen.

Image

Wird stetig schlechter. Ich empfehle LB selbst meinem ärgsten Feind nicht mehr.

Work-Life-Balance

Es gibt Kollegen die lassen aus falsch verstandenem Verantwortungsbewusstsein alles mit sich machen (Wochenendarbeit, Weiterarbeiten trotz Aufhebungsvertrag statt Freistellung), aber das ist deren Sache. Ich hol das beste raus aus der aktuellen Situation. Homeoffice, eigenverantwortliches Arbeiten und Zeiteinteilung, Online-Yoga, Sabbatical usw. nehm ich gern mit.

Karriere/Weiterbildung

Die besten Chancen haben jene die sich entweder gut anbiedern können oder schlicht eiskalte Typen sind.

Gehalt/Sozialleistungen

Unterdurchschnittlich. Tarifvertrag über Verdi steht am Horizont, mal sehen was das wird. Bei den Aufhebungsverträgen wird am Betriebsrat vorbei gearbeitet.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

LichtBlick ist mit seinen Produkten längst kein Vorreiter mehr in der Energierevolution und wird den verlorenen Vorsprung auch nicht mehr einholen - das hat die (alte) GF verschlafen und die neue kein Interesse, stattdessen wird auf gesichtslose 08/15-Produkte gesetzt und sich auf alten Lorbeeren ausgeruht ("das neue Normal"). Innovationsprojekte werden am ausgestreckten Arm verhungern gelassen oder sind konzeptionell bereits zur Erfolglosigkeit verdammt. Dennoch ist das grundlegende Bewusstsein im firmeninternen Alltag noch sehr gegenwärtig, daher auch (noch) 4 Sterne.

Kollegenzusammenhalt

Es sind ja kaum noch "alte" Kollegen da - der Kern blutet aus. Die Freelancer wurschteln vor sich hin. Die Atmosphäre beeinflusst leider das miteinander, Frust, Zynismus, Sarkasmus bestimmen zunehmend die Kommunikation untereinander. Flurfunk funktioniert immerhin noch ziemlich gut.

Umgang mit älteren Kollegen

Teils-teils. Mir scheint das Alter selbst spielt keine Rolle, daher eher eine okaye Einschätzung.

Vorgesetztenverhalten

Eigentlich gibt es keine Vorgesetzten mehr, hieß es mal. Eigenverantwortliche Teams waren das Credo, die selbst über ihre Produkte/Software entscheiden. Tatsache ist aber das Top-Down-Prinzip. Ganz oben quatscht völlig unqualifiziert ganz unten rein. Man arbeitet im luftleeren Raum als "einfacher" Kollege, während ein Wasserkopf bestehend Dingsbums-Coach, Blabla-Coach usw. sich nur selbst am Leben erhält und vermutlich auch nur um seine eigene Existenzberechtigung ringt.

Arbeitsbedingungen

Kann man nicht knurren, auch das neue geplante Gebäude wird recht modern. Die Open Spaces allerdings werden mich weiter ins Homeoffice treiben.

Kommunikation

Man tut als würde man kommunizieren, es gibt viel zu lesen, aber wer genauer hinschaut findet da nur viel heiße Luft. Feedback der Mitarbeiter wird eingeholt, führt aber zu nichts. Das gilt auch für dieses Kununu-Bewertungen.

Gleichberechtigung

Die wenigen weiblichen Führungskräfte werden noch weniger. Man setzt zwar ein Programm auf hier was zu ändern, hat hier aber in der Vergangenheit vorhandene Chancen nicht genutzt (Besetzungen in der Geschäftsführung z.B.). Das macht mir wenig Hoffnung.

Interessante Aufgaben

Für jeden ist was anderes interessant. Für mich ist es das nicht mehr.

Arbeitgeber-Kommentar

Miriam Anna JungfleischRecruiterin

Liebe/r Autor-/in,

vielen Dank erstmal, dass du dir die Zeit und die Mühe gemacht hast, uns ein Feedback zu geben. Das ist auch sehr wichtig, damit wir gespiegelt bekommen, was wir vielleicht im Arbeitsalltag gar nicht sehen.
Dass wir gerade im Wandel sind, ist ja ein offenes Geheimnis und damit gehen natürlich Veränderungen, tolle aber auch nicht so schöne einher.
Dass wir aber alteingediente Mitarbeiter, wie du schreibst, hinausekeln, entspricht nicht der Wahrheit. Wir sind auf Wissensträger angewiesen und habe absolut kein Interesse daran, den Mitarbeiterbestand "auf links" zu drehen.
Ein Stückchen Wahrheit enthält dein Kommentar natürlich trotzdem. Wir können im Transformationsprozess leider nicht alle Mitarbeiter mitnehmen, auch wenn wir uns mit allen Kräften bemühen. Das hat leider dazu geführt, dass einige Mitarbeiter nun aus verschiedenen Gründen leider nicht mehr bei uns sind.
Unsere Gehälter sind nachweislich marktüblich, auch wenn wir keinen Tarifvertrag haben. Auch ist es bei Aufhebungsverträgen nicht notwendig, den Betriebsrat mit hinzuzuziehen, der bei LichtBlick im Transformationsprozess übrigens eine wichtige Rolle spielt.
Wo du allerdings einen validen Punkt ansprichst: Wir haben in der IT gerade wirklich einige Freelancer. Das hat aber auch einen guten Grund: Wir müssen natürlich erhöhte Bedarfe sofort abdecken können und unseren angestellten Mitarbeitern den Workload gerecht zuteilen, unter anderem auch, was die Einarbeitung in ganz neue Systeme betrifft. Das ist aber natürlich kein Dauerzustand, sondern wird uns lediglich in der Übergangsphase als Support dienen.
Das Thema Frauen in Führungspositionen ist ja eine offene Flanke bei uns, an der wir aber hart arbeiten und schon in kurzer Zeit wirklich tolle Erfolge nachweisen können. Weiterentwicklungschancen hat bei LichtBlick übrigens jeder, das ist sogar gewünscht. Wenn du hier Gesprächsbedarf hast, dann sprich gerne mit unserer Personalentwicklung oder deiner Führungskraft, in unserer LichtBlick Akademie gibt es bestimmt auch super Angebote für dich.
Ich habe den Eindruck, dass gerade in deinem Bereich, beziehungsweise Team Unmut da ist, bestimmt mit einigen berechtigten Punkten. Das aber als unternehmensübergreifend zu benennen, ist an der Stelle aber auch nicht ganz richtig.
Bitte sprich doch noch einmal vertraulich mit uns, damit wir wissen, was wir auch in deinem konkreten Fall tun können, damit du dich als Mitarbeitender wieder bei uns wohl und geschätzt fühlst.
Unsere People Leads in der IT sind bestimmt auch immer mit offenen Ohren für dich da.
Du erreichst uns unter kununu@lichtblick.de

Viele Grüße und eine schöne Weihnachtstage,
Miriam
LichtBlick SE I People & Culture

Unternehmen im Umbruch. Oder: Wo gehobelt wird, fallen Späne

3,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei LichtBlick SE in Hamburg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Früher waren alle begeistert bei der Sache. Das Klima im Unternehmen hat sich leider in den letzten ein, zwei Jahren immer mehr zum Schlechten geändert. In vielen Teams herrscht nun große Unsicherheit.

Work-Life-Balance

Gleitzeit ohne Kernzeiten, viele familienfreundliche Regelungen, Sabbatical alle drei Jahre, Home Office nicht erst seit Corona - insgesamt richtig gute Arbeitsbedingungen. Einziger Kritikpunkt sind Wochenendsitzungen mit massiven Überstunden für manche Teams, die wegen schlechter Projektplanung im Hau-Ruck-Verfahren durchgeführt werden mussten und hinterher als Vorbild gefeiert wurden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mit Umweltbewusstsein ist LichtBlick zu dem geworden, was es heute ist. Allerdings gehört LichtBlick mittlerweile zu einem großen Konzern. Im größeren Zusammenhang scheint das Öko-Image von LichtBlick nun eher zum Geldverdienen wichtig zu sein als aus Überzeugung.

Kollegenzusammenhalt

Super Kollegen, wir haben zusammen viel erreicht. Leider verlassen zur Zeit sehr viele "alte Hasen" das Unternehmen und suchen sich einen Arbeitgeber, der ihnen mehr Respekt und Wertschätzung entgegenbringt als die neuen Führungskräfte bei LichtBlick. Wer noch bleibt, hat es nicht leicht.

Umgang mit älteren Kollegen

Auch in der IT wurden schon ältere Arbeitnehmer eingestellt, sogar kurz vor dem Rentenalter. Der Respekt vor langgedienten Kollegen, die das Unternehmen mit aufgebaut haben, ist mit dem Austausch der Führung aber leider extrem gesunken. Das hat nichts mit dem Alter der Personen zu tun, sondern eher mit den veränderten Aufgaben in der IT - und gefühlt auch mit fehlendem Verständnis für das, was hier im Unternehmen geleistet wurde.

Vorgesetztenverhalten

Vor anderthalb Jahren wurde der IT eine agile Transformation verordnet, die noch nicht abgeschlossen ist. Viele der akutellen Vorgesetzten verhalten sich aber, als würde sie von klassischer Top-Down-Führung mehr halten als von agiler Organisation. Wasser predigen und Wein trinken...

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsumgebung soll neu gestaltet werden. Dabei hat man die Mitarbeiter stark einbezogen, um eine möglichst gute Umgebung für die jeweiligen Bedürfnisse zu finden. Die aktuellen Büros sind eher funktional. Die IT-Admins leisten tolle Arbeit und sorgen dafür, dass alles funktioniert. Home Office war schon lange vor Corona technisch und organisatorisch möglich und wurde häufig genutzt.

Kommunikation

Das Management trifft Entscheidungen im Großen und informiert die Mitarbeiter darüber. Die Konsequenzen für den Einzelnen sind aber leider oft unklar, Perspektiven fehlen. Auf der untersten Ebene spricht man offen, die Kommunikation der Kollegen dort ist gut, aber es gibt viel Galgenhumor und Fatalismus.

Gleichberechtigung

Insgesamt kann ich keine Diskriminierung beobachten. Zwischen Frauen und Männern wird kein Unterschied gemacht. Allerdings nimmt der Frauenanteil stark ab, je weiter man in der Führungspyramide nach oben guckt. In der Geschäftsführung schließlich sitzen nur Männer. Das Unternehmen sagt dazu, dass gute weibliche Führungskräfte kaum zu finden sind. Wollen tatsächlich nur Männer Verantwortung übernehmen?

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben in der IT haben sich durch einen Richtungswechsel stark verändert. Viele der interessanten Aufgaben werden zukünftig von anderen Softwarehäusern erledigt. Ob die verbleibenden Aufgaben noch interessant ist, ist natürlich sehr subjektiv. Mir gefallen sie nicht.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Arbeitgeber-Kommentar

Miriam Anna JungfleischRecruiterin

Liebe/r Autor-/in,

vielen Dank für dein ausführliches Feedback! So etwas hilft uns wirklich sehr.
Dein Titel trifft es schon wirklich gut ;) Wir verändern uns, das ist auch richtig und wichtig. Dass dabei nicht immer alles glatt läuft wissen wir und möchten unbedingt wissen, was wir im Veränderungsprozess besser machen können. Gerade das Mitnehmen der Mitarbeiter ist uns wichtig, weil, wie du ja richtig bemerkst, solche Prozesse oft zu Unsicherheiten führen.
Da du ja konkret von unserer IT sprichst, wäre es vielleicht eine Idee, sich direkt mal an einen unserer People Leads in diesem Bereich zu wenden? Hier wird die Transformation eng begleitet und negative Auswirkungen können hier ganz gezielt angesprochen werden.
Zum Thema Wochenendarbeit möchte ich sagen, dass das bei uns nur Ausnahmefälle und keine Standards sein sollten. Wenn du das Gefühl hast, dass dies bei dir eher ein Regelfall ist, dann würden wir uns über genauere Infos sehr freuen!
Wir sind erreichbar unter kununu@lichtblick.de.

Herzliche Grüße
Miriam
LichtBlick SE I People & Culture

Schade LichtBlick

2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei LichtBlick SE in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Engagement für die Umwelt und den Kollegenzusammenhalt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die ganze Atmosphäre in der IT. Es werden keine Perspektiven aufgezeigt.

Verbesserungsvorschläge

Den Mitarbeitern in der IT mehr Klarheit geben und vor allem Perspektiven.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hat stark nachgelassen in der IT. Ohne Vorankündigung wird einem bei einer Veranstaltung mit der versammelten IT klar gemacht, dass sein Team keine Zukunft mehr hat und es werden keine Perspektiven aufgezeigt. Ein großer Teil hat Angst um seinen Job, bzw. seine Position. Viele langjährige Mitarbeiter sind schon geflüchtet und viele andere werden folgen. Nachbesetzt werden diese Stellen vor allem mit Freelancern. Daran sieht man ja auch, dass man nicht mehr auf einer Position sitzt, die in Zukunft noch gebraucht wird.

Image

Das Image ist noch gut... Wobei es auch viele Menschen gibt, die LichtBlick überhaupt nicht kennen.

Work-Life-Balance

Zwar eine 40h Woche, allerdings 30 Tage Urlaub. Dazu ist es durchaus auch möglich mal spontan einen Tag Urlaub zu bekommen. Allerdings gibt es auch da Bemühungen es weiter einzuschränken. Es wurde schon mal angedeutet, dass es durchaus bald Wochenend-Bereitschaft geben könnte.

Karriere/Weiterbildung

Für bestimmte Personen wird eine Weiterbildung angeboten. Allerdings wird dies nicht für Entwickler getan. Es werden lieber Freelancer eingestellt, um eine neue App zu entwickeln, statt seine eigene Mannschaft weiter zu bilden und seinen Mitarbeitern eine Perspektive zu geben.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt ist eher unterdurchschnittlich. Es wird aber viel für die Mitarbeiter angeboten. Bike-Leasing, Sabbatical, BU...

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hier kann bei LichtBlick als Pionier im Grünstrom-Bereich nur wenig geklagt werden. Warum allerdings erst Corona kommen musste, damit Home-Office / mobiles Arbeiten konsequent durchgesetzt wurde um CO2-Emissionen zu sparen finde ich dann schon komisch.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt auf gleicher Ebene ist super, da gibt es gar nichts zu bemängeln. Allerdings gibt es leider immer mehr Freelancer, es kommen jeden Monat mindestens eine Hand voll dazu. Viele kennt man dadurch gar nicht mehr.

Vorgesetztenverhalten

Vor versammelter Mannschaft zu sagen, dass man eine bestimmte Berufsgruppe gerne feuert ist nicht gerade ein Verhalten mit dem ich mich identifizieren kann.

Arbeitsbedingungen

Das Gebäude ist mittlerweile schon sehr bewohnt, allerdings wird ja gerade ein neues Gebäude gebaut. Laptops gibt es für jeden in der IT, dieser kann auch Zwecks Home-Office mit nach Hause genommen werden. Höhenverstellbare Tische sind auf Anfrage vorhanden.

Kommunikation

Die Kommunikation ist mittlerweile grauenhaft. Es werden Top-Down Entscheidungen getroffen. Gefühlt wird immer nur versucht die noch nicht geflüchteten Mitarbeiter aus der IT zu beschwichtigen.

Interessante Aufgaben

Die interessanten Aufgaben sind leider alle in eine Standard-Software überführt worden, so dass es kein Alleinstellungsmerkmal mehr in der LichtBlick IT gibt.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Arbeitgeber-Kommentar

Miriam Anna JungfleischRecruiterin

Liebe/r Autor-/in,

vielen Dank für deine Bewertung!
Du machst ja auch direkt einen Verbesserungsvorschlag, den ich an unsere HR Verantwortlichen in der IT gerne weitergebe. Dass Perspektiven und Sicherheit für unsere Mitarbeiter wichtig sind verstehen wir total, manchmal können wir dem allerdings nicht immer gerecht werden.
Wir können dir versichern, dass wir deinen Punkt im direkten Umgang und der Kommunikation mitnehmen und klären, das ist uns wirklich wichtig.
Mir ist noch wichtig, klarzustellen, dass wir in der Tat gerade durch den erhöhten Bedarf gerade temporär durch Freelancer unterstützt werden, was aber unternehmerisch natürlich absolut keine Dauerlösung ist, sondern hierdurch nur in zeitlich begrenzter Bedarf gedeckt wird.

Übrigens ist Home Office schon lange vor Corona möglich gewesen und wurde in einigen Bereichen auch standartisiert mit drei Tagen in der Woche angeboten. Genau das ist uns während der Pandemie ja auch zu Gute gekommen. :)

Wenn du noch weiter mit uns in den Austausch gehen willst, wir sind unter kununu@lichtblick.de erreichbar und sind dankbar für Input unserer Mitarbeiter!

Herzliche Grüße und dir ein schönes Wochenende,
Miriam
LichtBlick SE I People & Culture

Gehalt unter Branchenstandard, soziale Verantwortung unter normal Null

1,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bei LichtBlick SE in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nachdem ich nun einige Zeit im Unternehmen war, finde ich mittlerweile nichts positives mehr zum Berichten.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Menschlichkeit.

Arbeitsatmosphäre

Alle sind stets gestresst, permanente Meetings und keiner ist erreichbar.

Image

Der Verkauf an Mitsubishi in 2019 und auch das sonstige Geschäftsgebaren der letzten Jahre hat sowohl bei der Belegschaft, als auch bei den Kunden der ersten Stunde einen faden Beigeschmack hinterlassen

Work-Life-Balance

Es wird sehr viel erwartet und wenig gegeben. Z.B. wurde dazu aufgerufen, sich beim Thema der Organisationsentwicklung einzubringen, auf die Frage, ob die dafür aufgewendete Zeit irgendwie gutgeschrieben, vergütet oder anderweitig wertgeschätzt wird, kam ein trockenes „ähm, darüber haben wir noch nicht nachgedacht, aber eigentlich nicht. Reicht es dir nicht sich einbringen zu können?“

Gehalt/Sozialleistungen

Kein Tarifvertrag, die Gehälter sind in allen Tätigkeitsfeldern des Unternehmens deutlich unter dem Branchenschnitt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt: Mehr Schein als sein. Grün ist hier nur die eine oder andere Wand. Mancher sagt auch Strom durch Atom.

Sozial: Nach betriebsbedingter Kündigung von ca. 120 Mitarbeitern im August 2020 und Freistellung dieser, wurden sämtliche Resturlaubszeiten der Mitarbeiter (zum Teil weit mehr als 20 Tage) einfach als abgegolten erklärt.

Kollegenzusammenhalt

Jeder ist sich selbst am nächsten

Kommunikation

Ein tolles Intranet, leider leider die persönliche Ebene der Kommunikation darunter stark


Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Arbeitgeber-Kommentar

Miriam Anna JungfleischRecruiterin

Hallo liebe/r Autor-/in,

vielen Dank erst einmal an dich, dass du dir die Zeit genommen hast, uns zu bewerten!
Aktuell erlebst du ja wenig Positives bei uns, was wirklich schade ist.
Ich gehe mal auf ein paar Punkte detaillierter ein und hoffe, dass wir dir da weiterhelfen können.
Im Moment tut sich bei uns ja tatsächlich viel, was auch bei dem einen oder anderen Kollegen zu etwas mehr Stress führen kann. Dem versuchen wir auch aktiv entgegenzuwirken und sind hier wirklich offen für Gespräche. Dass wir nicht immer sofort auf veränderte Rahmenbedingungen und neue Fragen eine Antwort haben, ist leider so, aber wir geben uns auch hier Mühe, schneller zu werden.
Was uns noch wichtig ist: Wir leben das Thema Nachhaltigkeit nach wie vor und bieten 100%igen Ökostrom am Markt an. Gerne stehen wir da bei Nachfragen zur Verfügung!
Auch ist uns das herzliche Miteinander extrem wichtig und wir freuen uns sehr über jeden Input und Verbesserungsvorschläge! Komm daher gerne auf uns zu und sag uns, was wir anders machen könnten :)

Dass wir uns vor kurzem von einem Unternehmensbereich getrennt haben, ist natürlich sehr schade, war aber eine richtige Entscheidung. Wir sind hier wirklich mit der größten Wertschätzung unterwegs gewesen, die uns möglich war. Rechtlich gesehen ist das Vorgehen bezüglich der Urlaubstage übrigens absoluter Standard. Aber wir möchten auch hier natürlich transparent sein und stehen gerne zur Verfügung bei Nachfragen!
Wir sind erreichbar unter kununu@lichtblick.de.

Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende,
Miriam Anna Jungfleisch
LichtBlick SE I People & Culture

Führungskultur und Organisation leider auf absteigendem Ast, bye-bye Agilität

3,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei LichtBlick SE in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wertschätzung untereinander. Fairer Umgang miteinander. Werteorientierung.
(Doch wie lange noch?)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

vieles schon gesagt, s.o.

Verbesserungsvorschläge

Iterims im IT-Management besser überwachen und steuern, nicht einfach machen lassen. Sonst geht der gute Spritit und Zusammenhalt in der LichtBlick-IT kaputt. Will man das?

Arbeitsatmosphäre

Ungewisse Zukunft, Kommunikation nicht mehr auf Augenhöhe, Rückbau agiler Kultur, Rollen und Organisation, .. all das belastet die Arbeitsatmosphäre.

Image

Noch sehr gut. Marke wird gerade runderneuert. Jetzt gilt "Lifestyle first"

Work-Life-Balance

LichtBlick-like absolut top: Gleitzeit, HomeOffice, Sabbatical, Gesundheit, .. besser geht's nich.

Karriere/Weiterbildung

Durchaus nicht schlecht. Viele gute Schulungen. Konferenzbesuche etc. möglich.

Gehalt/Sozialleistungen

Könnte besser sein. Aber die (noch) gute LichtBlick-Kultur macht das wett.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Jo, schon.

Kollegenzusammenhalt

Sehr stark, sehr fair, die Gemeinschaft ist wichtiger als der Einzelne.

Umgang mit älteren Kollegen

So fair und gut wie auch mit jüngeren.

Vorgesetztenverhalten

Managementkultur entwickelt sich unter (zu) vielen Iterims in der IT zurück zu althergebrachtem Ansatz: "Oben weiß man eh alles besser, wozu ins Gespräch gehen?"

Arbeitsbedingungen

Technisch alles Top und super administriert!

Kommunikation

In den IT-Teams sehr gut. Zwischen den IT-Teams und dem IT-Management schlecht. Es wird einsam entschieden, wenig beteiligt und kein Dialog gesucht.

Gleichberechtigung

Kommt nicht voran.. Strategiekreis wurde wieder nur mit 1 Frau unter zich Männern besetzt.

Interessante Aufgaben

Die LichtBlick-IT hatte mal einen Softwareentwicklungsschwerpunkt. Nach Wechsel auf eine neue SaaS-Plattform stellt sich die Frage: Was bleibt an interessanten Aufgaben?

Arbeitgeber-Kommentar

Miriam Anna JungfleischRecruiterin

Liebe/r Autor-/in,

ich danke dir für dein ausführliches Feedback, das ist für uns hilfreich!
Über dein positives Feedback freuen wir uns natürlich, insbesondere über das zu unserer LichtBlick Kultur :)
Deine Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge nehmen wir wirklich gerne auf. Wenn du uns hier noch weiteren Input liefern möchtest, dann wende dich gern vertraulich an kununu@lichtblick.de
Wir würden uns freuen :)

Viele Grüße
Deine LichtBlick Personalabteilung
Miriam Anna
Recruiterin

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