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LIST 
Gruppe
Bewertung

TopCompany6 Jahre

Große Möglichkeiten, viel Potenzial - aus dem nichts gemacht wird

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement bei LIST AG in Nordhorn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Alles, was bis zur Umsetzung und der Realität reicht, ist sehr überzeugend. Dann verliert sich vieles.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Führungsverhalten und wie mit offensichtlich Defiziten und entstehenden Rissen innerhalb der Abteilung umgegangen wurde, ist mir auch mit etwas Abstand völlig unverständlich. Allen Warnsignalen zum Trotz wurde zugeschaut, wie ein bis dahin funktionierendes und ausgewogen zusammengestelltes Team in seine Einzelteile zerfallen ist.

Verbesserungsvorschläge

Gerne und oft bemühte Werte sollten gelebt, mindestens jedoch eingelöst werden. In den vergangenen Monaten ist aus dieser Diskrepanz eine sehr seltsame Fratze geworden. Das ist wirklich schade, weil LIST auch für mich ein Top-Arbeitgeber hätte sein können.

Arbeitsatmosphäre

Das Tempo, in dem sich die Atmosphäre generell im Unternehmen und speziell in meiner genannten Abteilung gedreht hat, war „bemerkenswert“. Ein gutes Miteinander hat sich - begleitet von personeller Fluktuation und Veränderungen - in kürzester Zeit in ein Nebeneinander und von Zeit zu Zeit in ein Gegeneinander gewandelt.

Image

Wirklich schlau ist man auch nach mehreren Jahren nicht aus dem Unternehmen und seiner Grundausrichtung geworden. Eine klare Linie und Führung dieser von „oben“ waren bis zum Schluss nicht zu erkennen.

Work-Life-Balance

Dieses Versprechen hat LIST eingelöst: Die Flexibilität war zu jeder Zeit gegeben. Lastspitzen, in denen sie eingeschränkt war, gehören dazu. Das Gefühl könnte aber auch entstanden sein, weil die inhaltliche Arbeit am B-Standort ohnehin niemanden am A-Standort interessiert hat.

Karriere/Weiterbildung

Auch hier gingen Angebot und die gelebte Praxis auseinander: Weiterbildungen wurden gefördert und proaktiv angeboten. Was bringen sie, wenn man neues Wissen mangels Aufgabenbereich nicht anwenden kann?

Gehalt/Benefits

Im Nachhinein hat sich der Schritt zurück aufgrund der geschilderten Erfahrungen natürlich nicht gelohnt, das Gehaltsniveau war aber in Ordnung. Die angebotenen Sozialleistungen entsprachen - soweit ich das beurteilen kann - einem guten Standard.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein großes Thema in der Gruppe, das nicht selten zum internen Zankapfel geworden ist. Der Ansatz erschien aber immer schlüssig und wurde nachvollziehbar umgesetzt.

Kollegenzusammenhalt

Wegen der oben beschriebenen Wahrnehmung kann hier fast nur der Zusammenhalt am eigenen Standort beurteilt werden. Der passte, auch wenn das forcierte isoliert und abgekoppelt sein natürlich Wirkung zeigt und Spuren hinterlässt. Auch hier gab es standortübergreifend massive Veränderungen.

Umgang mit älteren Kollegen

Auch hier gab es keine Situationen, die einen Ausschlag nach oben oder unten rechtfertigen würden.

Vorgesetztenverhalten

Das Ergebnis der bisher geschilderten Eindrücke aus neun Monaten nach einem personellen Wechsel. Grenzen ins Absurde wurden mehr als einmal überschritten, einen auch nur annähernd vergleichbaren Führungsstil habe ich auf vorherigen Stationen nicht erlebt. No Gos in der Kommunikation und Zusammenarbeit waren keine Seltenheit.

Arbeitsbedingungen

Sehr gute Ausstattung, sehr professionelle Umgebung, ein komfortables Büro mit allerlei Annehmlichkeiten - daran ist es nicht gescheitert.

Kommunikation

Mit der Arbeitsatmosphäre hat auch die Kommunikation massiv gelitten. Ob man „auf dem Laufenden“ war, hing meinem Empfinden nach von zwei Dingen ab: seinen Arbeitsplatz am richtigen Standort zu haben und - wegen des vermeintlich falschen Standorts - nicht als Quertreiber gebrandmarkt zu sein. Hat man in dieser Lotterie zwei Nieten gezogen, konnte es schnell unangenehm werden.

Gleichberechtigung

Es gab nie Situationen, in denen mir Probleme in dieser Hinsicht vor Augen geführt worden wären.

Interessante Aufgaben

Das inhaltliche Potenzial und die Rahmenbedingungen waren herausragend. Mir persönlich bot sich aber leider nicht mehr die Möglichkeit, beides auszuschöpfen. Bisher intern abgebildete Aufgaben, für die ich einen tollen Job gekündigt hatte, wurden im Eilverfahren und mit grotesken Begründungen an externe Dienstleister vergeben. Damit war einfach nichts mehr zu tun und man ist gewissermaßen vor einem vollen Teller verhungert, weil die Arme zu kurz geworden waren.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.