Sehr enttäuschend.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Zusammenhalt im Team.
Verbesserungsvorschläge
- Überprüft ganz dringend und gründlich was eure Führungskräfte machen. Sowohl Store-Manager als auch Area-Manager. Als ich gehört habe, wie viele gute Mitarbeiter rausgeekelt/rausgemobbt wurden da fiel mir die Kinnlade runter.
- Kümmert euch mehr um die Mitarbeiter in den Boutiquen, nicht alle trauen sich etwas zu sagen, weil sie wissen wie solch ein Feedback ankommt und wie man danach behandelt wird.
- Face 2 Face Schulungen! Ganz wichtig beim Verkauf von Kosmetik, dass Mitarbeiter aktiv geschult werden. Da reicht es nicht Power-Points zu senden oder Podcasts zu schicken… Lasst dies von geschultem Trainern machen und nicht von überarbeiteten Mitarbeitern die sich selbst quasi alles beigebracht haben.
Arbeitsatmosphäre
Solange man eine unterwürfige und niedliche Art hat ist alles in Ordnung. Sagt man einmal seine Meinung oder gibt Verbesserungsvorschläge macht man sich schnell fiese Feinde, vor allem in der oberen Etage. Dies ist besonders interessant, weil im Bewerbungsverfahren die Themen „Ehrlichkeit“ und „Innovation“ sehr begrüßt wurden. Sehr toxisches Arbeitsklima, welches größtenteils von der Bereichsleitung und ihren Anhängerinnen geschaffen wird.
Image
Ich war vorher ein großer Fan dieser Marke. Die Produkte und der Gedanke sind gut jedoch die Umsetzung und der Umgang mit Menschen ist grausam. Meine Meinung hat sich definitiv geändert.
Work-Life-Balance
Typischer Einzelhandel halt. Freitag frei zu haben wird sehr ungerne gesehen und den Samstag bekommt man einmal im Monat frei (wenn man eine nette Managerin hat).
Karriere/Weiterbildung
Bei guten Kontakten kann man sich höchstens auf eine Store-Manager Stelle hocharbeiten. Da hört es dann aber auf.
Gehalt/Benefits
Gehalt für den Verkauf war für den Einstieg in Ordnung. Sozialleistungen könnte man definitiv noch was drauflegen. Thema Benefits muss man jedoch aktiv hinterher sein, diese werden nicht von alleine erklärt und angeboten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Unzählige minimal bepackte Kartons bei Lieferung. Dazu muss man jedoch sagen, dass auf Plastik möglichst verzichtet wird.
Kollegenzusammenhalt
Man merkt schnell wie die Firma sich auf die Mitarbeiter spiegelt. Unterbesetzung, Unterbezahlung, aufschwatzen von Manager-Aufgaben beim Gehalt eines Verkäufers und enormer Druck zu verkaufen. Man soll dem Kunden alles mögliche andrehen und dies auf eine höchst aufdringliche Art und Weise. Trotz all dem jedoch ist der Zusammenhalt und die Loyalität im Team sehr groß und man versucht das Beste draus zu machen.
Vorgesetztenverhalten
Ich würde mich dazu am liebsten garnicht äußern. Sowohl Store-Manager als auch Area-Manager sind mit großer Vorsicht zu genießen, vor allem wenn diese sich privat gut verstehen. Bereits am ersten Tag wird man vor bestimmten Personen gewarnt.
Arbeitsbedingungen
Pausenraum ist gleichzeitig das Lager mit direkter Anbindung zum WC. Ein Plastik Stuhl auf dem man seine Pause verbringen kann. Oftmals wenn man stundenlang alleine ist darf man diese entweder in der Türschwelle zur Boutique machen oder aber den Laden komplett schließen für die Zeit.
Kommunikation
Die warscheinlich schlechteste „Kommunikation“ die ich jemals erlebt habe, verwunderlich bei einer solch großen Firma. Informationen die entweder garnicht ankommen, zu spät oder aber durch zig ecken oft erst auf Nachfrage.
Gleichberechtigung
Es gibt die Lieblinge und die Anderen. Man muss eine sehr spezielle Persönlichkeit sein, damit man von „den Richtigen“ gemocht wird. Nicht meine Art.
Interessante Aufgaben
Aufgaben die man halt aus dem Verkauf kennt. Verkaufen, vorziehen, putzen, Lieferung und Inventur. Was hier nur dazu kommt ist der direkte „Angriff“ des Kunden sobald dieser die Boutique betritt und krampfhaft versuchen was zu verkaufen. So soll es ja angeblich am Besten laufen.