Das Leben in der ltur Zentrale in Rastatt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Aktionen für die Belegschaft (Sommerfest, TakeOff, Bereichsausflüge etc), positive Vibes wenn man nach vorne arbeiten kann, da kommt auch Unterstützung von oben, das Produkt macht Menschen/Kunden definitiv glücklich, ich arbeite also für das Gute. Viele in der Belegschaft arbeiten schon seit Jahrzehnten hier, die Erfahrung und den Spirit fühlt man und man identifiziert sich als ltur.
Verbesserungsvorschläge
Das Personal fühlt sich manchmal eher als Kostenstelle denn als Humankapital, eine bessere Teilhabe am Unternehmenserfolg (Lohnsteigerungen) wären gut. Klar nicht einfach in den aktuellen Zeiten aber wir erarbeiten ein positives Ergebnis, aber wenn das arbeitende Kapital (der Mensch) nicht mehr profitabel ist im privaten Umfeld mit den Kostensteigerungen, fördert das Weggänge zu attraktiveren Unternehmen, das Knowhow geht dann mit.
Arbeitsatmosphäre
An sich gibt es hier nichts auszusetzen, wenn dann nur Verbesserungspotenzial in Nuancen. Team und Vorgesetzte sind super, Kommunikation ist stellenweise zwischen den Abteilungen verbesserungswürdig, es arbeitet aber keiner gegeneinander, es wird zusammengearbeitet. Oft werden Arbeitspakete von oben vorgegeben, es gibt aber auch immer wieder Projekte aus dem eigenen Antrieb, die Zustimmung finden und auch angegangen werden.
Gehalt/Benefits
Tourismusgehälter sind nicht vergleichbar mit Industrie, daher immer tiefer anzusetzen. Konjunktur gibt den Takt vor, ob es im Unternehmen gut läuft oder nicht, denn die Kunden reisen nur wenn auch das Geld dafür da ist. Dennoch fehlt es an Kreativität an Möglichkeiten der Benefits von Lohnumwandlungen aus dem Brutto um mehr aus dem Gehalt bei den aktuellen Zeiten herauszuholen. Keine vermögenswirksamen Leistungen wegen verwaltungstechnischer Gründe (Aufwand). Hier finde ich das Gefühl des Personals als Kostenstelle wieder, denn dank KI in der IT lässt sich vieles automatisieren sodass Aufwand keine große Rolle spielen sollte, der Effekt für jeden einzelnen Mitarbeiter wäre aber da.
Weiterbildungen sollte man selbst im Auge behalten und sich proaktiv einbringen, sonst wird nichts angeboten.
Arbeitsbedingungen
Betrifft die Zentrale (die übrigens nicht mehr in BadenBaden ist sondern in Rastatt), Arbeitsbedingungen einwandfrei, über die Anwesenheit im Unternehmen vor Ort kann man immer streiten. Wenn man das Umweltbewusstsein dazu einbezieht, dann sollten die Besuchsanzahlen des Büros aus Umwelt und Kostenaspekten berücksichtigt werden für die Abteilungen, die keine VorOrt-Präsenz erfordern.
Auch die Begründung, dass andere Unternehmen mehr Präsenz fordern zählt für mich nicht, ich arbeite hier und nicht woanders und man kann es ja auch besser machen als andere zumal es keine Nachteile hat denn sonst würde es dem Unternehmen schlechter gehen bzw. die Vorgesetzten entsprechenden Leistungsabfall feststellen.
Gleichberechtigung
Ich empfinde keinen Unterschied im Umgang mit egal wem im Unternehmen, prima!