159 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
159 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
159 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Dringend erforderlich wären professionelle Führungsstrukturen, klare Verantwortlichkeiten und eine verlässliche, transparente Kommunikation. Kurzfristige organisatorische Änderungen ohne Abstimmung sollten der Ausnahmefall sein und nicht Teil der gelebten Arbeitskultur. Mitarbeitende benötigen planbare Arbeitsbedingungen, realistische Arbeitsbelastung sowie wertschätzendes und konstruktives Feedback anstelle von Schuldzuweisungen. Ebenso wäre eine stärkere Sensibilisierung für diskriminierungssensible Kommunikation, professionellen Umgang im Team sowie einen respektvollen pädagogischen Umgang mit Schüler:innen notwendig. Das vorhandene fachliche Potenzial des Arbeitsplatzes wird derzeit aus meiner Sicht erheblich durch strukturelle und zwischenmenschliche Defizite beeinträchtigt.
Die Arbeitsatmosphäre war über längere Zeit von Unsicherheit, Überforderung und mangelnder psychologischer Sicherheit geprägt. Belastungssituationen wurden aus meiner Sicht nicht ernst genommen. In Phasen massiver personeller Unterbesetzung wurden zusätzliche Aufgaben verteilt, anstatt Entlastung zu schaffen. Der Umgangston war teilweise respektlos und wenig empathisch.
Eine gesunde Work-Life-Balance war aus meiner Erfahrung kaum möglich. Durch die hohe Arbeitsbelastung, personelle Unterbesetzung, kurzfristige organisatorische Änderungen und fehlende Planbarkeit verschwammen berufliche und private Grenzen regelmäßig. Spontane Änderungen, teilweise außerhalb regulärer Arbeitszeiten, erschwerten eine verlässliche Freizeitgestaltung erheblich. Die Arbeitsanforderungen gingen phasenweise deutlich über ein gesundes Maß hinaus, ohne dass eine erkennbare strukturelle Entlastung geschaffen wurde. Langfristig war dieses Arbeitsumfeld für mich gesundheitlich nicht tragbar.
Der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen war ambivalent. Einerseits gab es innerhalb einzelner Teamkonstellationen gegenseitige Unterstützung, weil viele Belastungen anders kaum aufzufangen gewesen wären. Ohne den persönlichen Rückhalt einzelner Kolleg:innen wären manche Situationen deutlich schwerer zu bewältigen gewesen. Andererseits war das kollegiale Miteinander nicht durchgängig professionell geprägt. Besonders irritierend war für mich die Haltung einzelner Kolleg:innen im Umgang mit Schüler:innen in Prüfungssituationen. Teilweise entstand der Eindruck, dass Misserfolge von Schüler:innen nicht mit der notwendigen pädagogischen Professionalität begleitet, sondern vereinzelt belächelt oder unangemessen kommentiert wurden. Für ein Bildungsumfeld halte ich eine solche Haltung für äußerst problematisch. Die anhaltende strukturelle Belastung sowie die allgemeine Arbeitsatmosphäre haben den Teamzusammenhalt zusätzlich immer wieder belastet.
Das Verhalten der Führungskraft habe ich als fachlich wie menschlich äußerst problematisch erlebt. Wiederholt wurden Aufgabenversäumnisse unterstellt, obwohl diese nachweislich erledigt waren. Selbst nach Klarstellung erfolgte häufig weder eine Entschuldigung noch eine Korrektur der ursprünglichen Vorwürfe. Wertschätzende Führung, konstruktives Feedback und verlässliche Kommunikation habe ich weitgehend vermisst. Statt Unterstützung in Belastungssituationen entstand häufig der Eindruck von Schuldzuweisung, mangelnder Empathie und fehlender Verantwortungsübernahme. Besonders kritisch empfand ich, dass erhebliche Arbeitsleistungen in Phasen personeller Überlastung nicht anerkannt, sondern im Gegenteil entwertet wurden. Insgesamt entstand für mich kein Führungsverhalten, das Vertrauen, Sicherheit oder professionelle Orientierung vermittelt.
Die interne Kommunikation habe ich als intransparent, unzuverlässig und teilweise respektlos erlebt. Wichtige Informationen wurden nicht immer rechtzeitig oder klar kommuniziert, wodurch unnötige Unsicherheiten und zusätzlicher organisatorischer Aufwand entstanden. Rückfragen führten nicht selten eher zu Schuldzuweisungen als zu lösungsorientierter Klärung. Zudem wurden Vorwürfe geäußert, ohne den Sachverhalt zuvor vollständig zu prüfen, selbst wenn sich diese im Nachhinein als unbegründet herausstellten. Eine offene, wertschätzende und professionelle Kommunikationskultur, insbesondere in Belastungssituationen, habe ich weitgehend vermisst.
Aus meiner persönlichen Erfahrung wurde ein durchgängig sensibler und reflektierter Umgang mit Gleichbehandlung, Diversität und respektvoller Kommunikation nicht in allen Situationen erkennbar gelebt. Einzelne Aussagen und Verhaltensweisen habe ich als grenzüberschreitend, unsensibel und teilweise diskriminierend empfunden. Gerade in einem Bildungsumfeld mit vielfältigen Menschen sollte ein respektvoller und diskriminierungssensibler Umgang selbstverständlich und aktiv vorgelebt werden.
Die Aufgaben an sich boten grundsätzlich Potenzial und konnten fachlich durchaus interessant und abwechslungsreich sein. Der eigentliche Tätigkeitsbereich im Bildungs- und Therapiekontext ist sinnvoll und inhaltlich bereichernd. Dieses Potenzial wurde aus meiner Sicht jedoch stark durch organisatorisches Chaos, personelle Engpässe und strukturelle Defizite überschattet, sodass interessante fachliche Arbeit häufig hinter Krisenmanagement, Improvisation und der Bewältigung organisatorischer Probleme zurücktrat.
Kaum Kommunikation, schlechte Planungen, zu wenig Lehrer auf zu viele Schüler
Vielleicht sollten sich die Dozenten untereinander austauschen und die Lehrpläne sollten bisschen überarbeitet werden.
Nicht alle Dozenten sind im Lehrkörper gut aufgehoben, es nur leider selber nicht sehen, finde es schade dass es nur so 3 Dozenten gibt die es didaktisch hinbekommen uns etwas beizubringen.
Mal so mal so. Kommt drauf an welches Thema
Naja kann besser werden
Untereinander in der Klasse es geht, aber gegenüber der Dozenten und Schülern ist oft auf Augenhöhe
Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten für AN. Flexibilität. Unterstützung unterer Bereiche.
Es wird an den falschen Enden gespart. Im Kollegium gibt es ein kleines Budget für Weihnachtsfeiern z.B. und in den oberen Führungsebenen wird dafür richtig Geld ausgegeben. Es könnte mehr in diejenigen 'investiert' werden, die in der Klasse unser Geld verdienen.
Weniger Arbeitsprogramme, mehr Digitalisierung und diverse Prozessoptimierungen gewünscht.
Kommt auf den Bereich an
Es ist ein wertschätzendes Miteinander
Sehr viel Mitsprache! Kurzfristige Termine sind immer versucht möglich zu machen! Mobiles Arbeiten möglich!
Möglichkeit zum bezahlten Studium und viele andere Weiterbildungen
Angemessen an übliche Gehaltsbänder
Ein herzlicher Teamgeist untereinander auch auf Leitungsebene.
Schulleitung top!
Regelmäßige Evaluation auf verschiedenen Ebenen.
Karriere- & Weiterbildungsmöglichkeiten, das aktuelle Team am Standort Leipzig, Finanzierung des Deutschlandtickets, Dienstlaptop, freundliche Vorgesetzte.
Unseren aktuellen Standort mit den räumlichen Bedingungen, das die Hochschule und andere Zweige des Unternehmens mehr Aufmerksamkeit kriegen als die LFS Schulen.
Andere und angemessene Räumlichkeiten für den Standort Leipzig, Lernräume gestalten (ansprechend, größer, bunt und pädagogisch sinnvoll), mehr Kommunikation der höheren Instanzen mit den Lehrkräften an der Basis, Überstunden als Überstunden anerkennen und bezahlen (da zählt auch intensive Unterrichtsvorbereitung dazu), Modernere Ausstattung (ergonomischere Möbel im Lehrerzimmer, ansprechender Aufenthaltsraum für Auszubildende, PC-Pool, VR Brillen etc.).
Insgesamt besteht eine gute Arbeitsatmosphäre am Standort, was meiner Meinung nach vorrangig an unserem tollen Team und den drei Schulleitungen liegt.
Die Emotionen gegenüber dem Unternehmen sind häufig sehr unterschiedlich. Es gab Zeiten, da war ich sehr unzufrieden. Aktuell sehe ich durch unser stabiles und wertschätzendes Team, gute Leitungskräfte, tolle Auszubildende und besser funktionierende Prozesse positiver in Zukunft. Das liegt aber tatsächlich sehr an unserem Team am Standort. Nach außen hat das Unternehmen leider ein eher schlechtes Image aus unterschiedlichen Gründen. Die Gründe sind den höheren Instanzen auch größtenteils denke ich bekannt. Leider kommt an der Basis bei uns nicht viel Unterstützung und Verbesserung an. Ich denke, dass das Unternehmen wirklich Potential hat, wenn mehr in den Austausch mit den Lehrkräften und Schulleitungen vor Ort gegangen wird und Verbesserungsvorschläge umgesetzt werden. Ich setzte Hoffnung und Energie auch weiterhin in meine Arbeit, um das Image des Unternehmens positiv zu beeinflussen.
Eine ausgeglichene Work-Life-Balance ist nur schwierig möglich. In den letzten Jahren mussten wir in den Schulferien immer anwesend sein. In einigen Fachbereichen finden in den Sommerferien von Abschlussjahrgängen Prüfungen statt, wodurch es nur schwer möglich ist Urlaub zu nehmen. Durch Fluktuation von Lehrkräften oder Krankheit müssen wir, die Lehrkräfte im Kollegium die bleiben, viele Unterrichtsstunden übernehmen. Als Lehrkraft fällt viel Unterrichtsvorbereitung an, leider wird hierbei nur 15min pro 45min Unterrichtseinheit angerechnet. Alles was darüber hinaus geht ist Freizeit und zählt nicht als Überstunden. Das lässt sich auch auf andere Themen übertragen und finde ich nicht gerechtfertigt. Ich arbeite letztlich mit allem drum und dran viel mehr als ich eigentlich angestellt bin, ohne das es mir vergütet werden wird.
Es gibt innerhalb des Unternehmens auf jeden Fall unterschiedliche, interessante Möglichkeiten Weiterbildungen, Studium zu machen oder verschiedene Karrierewege zu gehen.
Das Gehalt orientiert sich an den 80% des TVL Tarifs in der entsprechenden Entgeltstufe und Erfahrungsstufe. Es ist okay, müsste aber definitiv höher sein für das Engagement was wir Mitarbeitenden bringen und die hohe Arbeitsbelastung, die wir tragen. Leider wurden seitens des Unternehmens in der Vergangenheit Erfahrungsstufenaufstiege oder Tariferhöhungen nicht angepasst und gezahlt. Erst auf mehrfache Nachfragen/Hinweise wurde das Gehalt ein halbes Jahr später angepasst und den Mitarbeitenden rückwirkend ausgezahlt. Sowas darf nicht passieren!
Abgesehen davon gibt es Corporate Benefits für Mitarbeitende. Das ist an sich eine schöne Sache, nur leider sind dort viele Firmen dabei, die man nicht wirklich kennt oder nutzt. Und letztlich zahlen Corporate Benefits nicht meine Rente.
Einige Dokumente werden unnötiger Weise gedruckt, obwohl sie nicht auf dem aktuellen Stand sind oder letztlich keine Verwendung finden. Es findet keine wirkliche Mülltrennung statt.
Aber wir bekommen ein Deutschlandticket über unseren Arbeitgeber gestellt, wenn wir möchten und es ist ein Fahrradleasing möglich.
Das Team am Standort Leipzig ist einfach super. Ich erlebe unser gesamtes Team als engagiert und wertschätzend. Wir Lehrkräfte aus unterschiedlichen Fachbereichen und die dazugehörigen Schulleitungen unterstützen und motivieren uns gegenseitig. Wir sind auch in schweren Zeiten füreinander da, was ich einfach toll finde. Innerhalb des Teams haben sich in den letzten Jahren auch Freundschaften entwickelt, was die Arbeit gleich viel schöner macht. Leider gab es in den letzten Jahren eine hohe Fluktuation und dadurch einen regen Wechsel von Mitarbeitenden. Dennoch hat sich das Team gerade in den letzten 1,5 Jahren in den meisten Fachbereichen stabilisiert, was sich im Kollegium, aber auch bei Auszubildenen positiv bemerkbar macht. Ich kann sehr empfehlen Teil unseres Teams zu werden.
Wir sind insgesamt ein eher junges Stammteam. Bei den Honorardozierenden sind ältere Kolleg:innen dabei. Ich erlebe den Umgang untereinander, aber auch von Vorgesetzten mit den älteren Kolleg:innen wertschätzend.
Die Schulleitungen geben konstruktives Feedback und sind die meiste Zeit fröhlich und motivierend. Die aktuellen Schulleiterinnen, sind drei wirklich engagierte Menschen, die mit Herz und Professionalität ihren Job machen. Sie holen sich Feedback bei uns im Team ein, tauschen sich mit uns aus und lösen Probleme, dafür bin ich sehr dankbar.
Unsere aktuelle Standortleitung, die als Bildungszentrumsleitung fungiert und gleichzeitig drei Standorte leitet, ist ebenfalls freundlich und engagiert. Leider ist es durch die drei zu leitenden Standorte nicht möglich oft in den Austausch zu gehen mit ihr, was ich schade finde. Ich kann nicht nachvollziehen warum das Unternehmen, nachdem zwei vorherige Standortleitungen nach nicht all zu langer Zeit gegangen sind, nun eine Person mit drei Standorten betrauen. Das ist eine herausfordernde Aufgabe meiner Meinung nach. Ich hoffe unsere Standortleitung bleibt uns lange erhalten.
Die Unterrichtsräume sind leider zu klein für unsere großen Klassen, nicht sehr einladend und keine wirklichen Lernräume. Zudem sind nicht ausreichend Unterrichtsräume für alle Klassen, Sprachkurse und Studierenden verfügbar. Die Reinigung des Standortes müsste häufiger und gründlicher erfolgen.
Etliche Dinge sind kaputt, Dinge nicht fertig aufgebaut, keine ordentlichen Bedingungen in den Werkstätten oder Praxisräumen etc.
Des Weiteren kommt wenig Rückmeldung seitens des Unternehmens wie es mit der Suche nach einem neuen Standort und besseren Lernräumen aussieht.
Insgesamt besteht eine gute Kommunikation unter den Lehrkräften und auch zwischen Schulleitungen und Lehrkräften. Die Kommunikation ist wertschätzend, respektvoll und unverkrampft. Unsere aktuelle Standortleitung ist für mehrere Standorte zuständig und somit nicht immer leicht erreichbar. Die Kommunikation dauert den Bedingungen geschuldet dadurch teilweise länger bzw. sind manche Themen nicht schnell lösbar. Leider findet derzeit nur einmal jährlich eine Schulkonferenz dar, was unüblich in Schulen ist und wodurch mir der Austausch und Weitergabe von Informationen aus höheren Instanzen fehlt. Des Weiteren würde ich mir mit Vorgesetzten aus noch höheren Instanzen eine engere, intensivere und transparentere Kommunikation mit mehr Interesse für unseren Standort wünschen.
Ich kann nur für unseren Standort und aus meiner Perspektive sprechen: Nach meiner Wahrnehmung haben bei uns alle Angestellten unabhängig von Geschlechtsidentität, Herkunft, Qualifizierung oder ähnlichem die Chance zu arbeiten und unterschiedlichen Tätigkeiten nach zu gehen.
Der Beruf einer Lehrkraft ist vielseitig und interessant. Es gibt immer genug zu tun und wird nicht eintönig. Wir dürfen stets Ideen für Projekte vorbringen oder Vorschläge machen und teilweise verwirklichen. Ich finde es außerdem toll, als Lehrkraft methodisch und didaktisch meine Freiheit zu haben und so meinen Auszubildenden mit spannenden und lustigen Methoden, die unterschiedlichsten Themen näher zubringen.
große teile des lehrerteams
alles
schulleiter, standortleiter und problematische kollegen werden geschützt solange sie zu allem ja sagen und die stiefel nach oben lecken
micromanagment, keine flexibilität, druck
gehalt unterirrdisch. versprochene gehaltserhohungen mehrfach ausgeschlagen
solange die schulleitung nicht involviert ist
gehaltserhöhungen für dienstalte kollegen gibts nicht, oder überhaupt
...
vorschläge werden ignoriert, nix wird begründet
unterrichten ist gut der rest ist dumme fleisarbeit die anders einfacher wäre
autoritär, nicht veränderungsfähig, Silodenken
Management auswechseln, Unternehmenskultur ändern
Angst
Mehr Schein als Sein
Ja-Sagenkultur
nicht gewollt, nicht unterstützt
Schutzgemeinschaft
Ausgrenzung, Mobbing
inkompetent und arrogant
Ausbeutung
Ausbeutung
Untergebenenkultur
Fremdwort
Durch die hohe Fluktuation, kennt man sich kaum..
Oft hinterrücks
Öffentliche Anbindung
Alles andere.
Es sollte in Erwägung gezogen werden, qualifizierte und professionelle Führungskräfte einzustellen, die nicht nur in der Lage sind, gesetzliche Vorgaben zu verstehen, sondern diese auch konsequent umzusetzen.
Die Arbeitsatmosphäre ist toxisch. Langjährige Mitarbeiter genießen absolute Narrenfreiheit und nutzen diese aus, um neue Lehrkräfte, die etwas verbessern wollen, gezielt auszuspielen, auszugrenzen und zu mobben. Wer nicht ins System passt, wird aktiv aus dem Betrieb gedrängt – die hohe Personalfluktuation spricht für sich. Besonders erschreckend: Es wird sogar über die Klassen hinweg gegen Lehrkräfte gehetzt, die gerade nicht anwesend sind. Von Professionalität oder einem respektvollen Umgang kann hier keine Rede sein.
Das Image dieses Unternehmens ist so negativ, dass es für andere Arbeitgeber sofort erkennbar ist, wo man gearbeitet hat – und das spricht Bände. Schon während meiner Zeit dort wurde mir klar, dass das Unternehmen wenig Interesse daran hat, das Image zu verbessern. Neue Ideen werden entweder sofort abgelehnt oder zunächst begrüßt und dann doch wieder zurückgewiesen. Das Unternehmen scheut jede Veränderung.
Das Bild ist so negativ, dass Schüler Wetten abschließen, wie lange neue Mitarbeiter dort bleiben. Mehr als 20 Lehrkräfte habe ich und auch die Schüler kommen und gehen sehen. Einige bleiben nur, um wenigstens einen Kurs bis zum Abschluss zu bringen – mehr nicht.
Work-Illness-Balance – die einzige Balance, die hier existiert. Der enorme Druck macht das Personal schlichtweg krank. Manche fallen alle zwei Wochen schwer erkrankt aus (wobei dann hinter ihrem Rücken behauptet wird, sie würden nur simulieren), andere gehen durch dauerhaften Stress ins Burnout, und wieder andere stehen kurz vor einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. Wer krank ist, soll nach der Unternehmensphilosophie trotzdem arbeiten – ob gesundheitlich vertretbar oder nicht.
Zusätzlich herrscht völlige Unklarheit über Zuständigkeiten. Offizielle Stellenbeschreibungen existieren zwar, werden jedoch konsequent ignoriert. So bleibt die Arbeitsbelastung diffus verteilt, was den Stress für alle nur noch weiter erhöht.
In Bezug auf Karriere und Weiterbildung kann es sinnvoll sein, rechtlichen Rat einzuholen. Laut der Fortbildungsklausel müsste man keine Kosten für den Abschluss zurückzahlen, wenn das Unternehmen diesen nicht gewährleisten kann. In meiner Erfahrung gab es keinerlei Betreuung für die Abschlussarbeit, da niemand im Unternehmen vor Ort die notwendige Qualifikation vorweisen konnte. Zudem wurde der Erfolg der Abschlussarbeit verhindert, da es mit mehr Engagement seitens der Lehrkräfte verbunden gewesen wäre. Solche Missstände zeigen, wie wenig Wert auf die berufliche Weiterentwicklung der Mitarbeitenden gelegt wird. Wenn man an der Hochschule Fresenius studiert, muss man ebenfalls nicht mit Rückzahlungen rechnen. Zum Glück ist zumindest die Personalabteilung diesbezüglich aufgeklärt. Hier hat sich in Streitfällen die Rechtsschutzversicherung als hilfreich erwiesen.
Das Gehalt liegt deutlich unter dem Tarifniveau. Wer sich nicht aktiv nach anderen Arbeitgebern umschaut, ist selbst schuld. Es besteht keine Tarifbindung, aber in der heutigen Arbeitsmarktsituation wäre eine Anpassung zumindest notwendig, um konkurrenzfähig zu bleiben – was viele dazu bringt, das Unternehmen zu meiden. Gehaltsverhandlungen werden grundsätzlich abgelehnt, und akademische Abschlüsse werden bei weitem nicht entsprechend der Eingruppierung anerkannt.
Zudem gibt es weder eine betriebliche Altersvorsorge noch einen Firmenwagen. 1000€ Brutto mehr sind bei anderen Arbeitgebern problemlos zu erzielen. Das führt dazu, dass viele Mitarbeiter das Unternehmen bald wieder verlassen.
Das Umweltbewusstsein wird hier weder von den Mitarbeitenden noch von der Führungsebene ernst genommen. Einige Kolleginnen und Kollegen versuchten, Möbelstücke nicht neu liefern zu lassen, wenn diese bereits in einwandfreiem Zustand vorhanden waren. Stattdessen wurden gut erhaltene Möbel, wie ein neuwertiger Schrank, sogar auf den Sperrmüll gebracht, um Platz für Neuwaren zu schaffen und unnötig CO2-Emissionen zu produzieren.
Seitens der Führungskräfte gibt es keinerlei Überlegung, gut erhaltene Möbel zu spenden oder an Institutionen wie Kindergärten oder Grundschulen weiterzugeben. Stattdessen wird alles ungenutzt weggeworfen, ohne nach nachhaltigeren Alternativen zu suchen.
Der sogenannte Kollegenzusammenhalt existiert nur, solange man stillschweigend Überstunden macht – natürlich unbezahlt, da es offiziell keine gibt – und keine Ansprüche stellt. Doch sobald man für sich selbst einsteht, bröckelt die Fassade. Intrigen und gegenseitiges Ausspielen sind an der Tagesordnung, selbst innerhalb der einzelnen Fachbereiche herrscht Uneinigkeit.
Besonders problematisch: Die Führungsebene setzt kein positives Beispiel, sodass von echtem Zusammenhalt kaum die Rede sein kann. Teamsitzungen werden selten abgehalten, Protokolle existieren nur für fachbereichsübergreifende Meetings – und auch das nur sporadisch. Alles wird zwischen Tür und Angel besprochen, was Raum für Verdrehungen lässt. Führungskräfte behaupten im Nachhinein, Aussagen getroffen zu haben, die nie gefallen sind – beweisen kann es niemand, denn dokumentiert wird hier grundsätzlich nichts.
Ältere Kollegen werden häufig herabgesetzt, indem man sie vor den Klassen als senil bezeichnet oder ihnen die notwendige Ernsthaftigkeit abspricht.
Das Vorgesetztenverhalten ist unprofessionell und stark hierarchisch geprägt. Führung wird hier nicht durch Kompetenz, sondern durch Machtausübung definiert. Kaum jemand in leitender Position hat je ein Führungskräfteseminar besucht oder eine passende Qualifikation erworben. Viele besetzen ihre Position nur aufgrund von Bestandsschutz und verfügen über keinerlei fundierte Kenntnisse im Management – was sie jedoch niemals zugeben würden.
Die Arbeitsbedingungen sind unzureichend. Im Winter fällt die Heizung regelmäßig aus, sodass Mitarbeitende auf Thermounterwäsche und Decken angewiesen sind. Eigene Heizgeräte werden ebenfalls mitgebracht, um wenigstens ein Minimum an Komfort zu gewährleisten. Im Sommer ist es unerträglich, da es keine Klimaanlagen gibt.
Die Tische sind alt und nicht höhenverstellbar, was zu Rückenproblemen führen kann. Statt mit modernen Arbeitsmitteln zu arbeiten, hat man lediglich einen Laptop, jedoch keine zusätzlichen Bildschirme. Die Büros sind zu klein, und nicht jeder Mitarbeitende hat Zugang zu einem eigenen Schrank – die Ausstattung ist ungleich verteilt. Auch die technische Ausstattung ist veraltet, mit kaum Möglichkeiten zur Digitalisierung von Daten. Tablets sind nicht vorhanden, und die Ausstattung für Schüler ist ohnehin viel zu gering.
Eine sachliche Kommunikation ist mit vielen Mitarbeitenden in diesem Unternehmen nicht möglich. Besonders langjährige Angestellte verlieren schnell die Beherrschung, reagieren mit Wutausbrüchen und emotionalen Ausfällen. Doch auch andere können sich nahezu alles erlauben, da Konsequenzen schlicht nicht existieren. So kommt es vor, dass Klassenbücher und andere Gegenstände durch den Raum fliegen, Türen lautstark geknallt werden und Lehrkräfte sich vor den Schülern anschreien. Selbst Leitungspersonen lösen Konflikte mitten im Unterricht – zum sichtbaren Unverständnis der Klassen.
Verlässlichkeit gibt es nicht: Versprechen werden gebrochen, Aussagen so verdreht, dass sie dem Unternehmen nutzen, und wer unprofessionelles Verhalten bei einer Führungskraft anspricht, wird in den darauffolgenden Wochen gezielt unter Druck gesetzt – bis zur freiwilligen Kündigung. Denn eine offizielle Kündigung durch das Unternehmen würde schließlich begründet werden müssen – und genau daran würde es scheitern.
Ein Wiedereinstieg nach längerer Abwesenheit ist nahezu unmöglich. Wer das Unternehmen längere Zeit verlässt, sei es aufgrund von Krankheit oder anderen Gründen, erhält keinerlei Unterstützung oder Interesse an seinem Wohlbefinden. Ein transparent dargestellter Wiedereingliederungsplan existiert anscheinend nicht.
Besonders problematisch ist die Einstellung gegenüber Mitarbeitenden mit familiären Verpflichtungen. Wer ein Kind bekommt, wird nicht beglückwünscht, sondern gerät schnell ins Visier. Statt Unterstützung gibt es im Hintergrund bereits Pläne, wie man solche Mitarbeitenden dazu bringen kann, freiwillig zu kündigen. Das gleiche passiert denen, die häufig krank sind – obwohl ihre Erkrankungen durch die Arbeitsbedingungen im Unternehmen begünstigt werden.
Die Aufgaben wären durchaus interessant – wenn sie sich auf die eigentliche Stellenbeschreibung beschränken würden. In der Realität kommen jedoch ständig zusätzliche Aufgaben hinzu, für die weder Zeit noch Ressourcen vorgesehen sind. Das führt dazu, dass man dauerhaft überlastet ist und selten das Gefühl hat, seine Arbeit wirklich zufriedenstellend erledigen zu können.
die lokalen Teams an den Schulstandorten
alles andere
externe Trainings für die das Senior Management und das "Leben" einer zeitgemäßen Unternehmenskultur
wie in der Überschrift genannt auf Senior Management Level geradezu "toxisch" aber auf Schulbasis wie erwartet gut
dies hat durch die behördliche Schließung einiger Klassen in Berlin definitiv gelitten...
spielt bei Führungskräften keine Rolle und ständige Erreichbarkeit wird erwartet
keine Auffälligkeiten
angemessen für die Branche aber hat eher die Funktion von Schmerzensgeld
keine Auffälligkeiten
unter Kollegen gut obwohl durch eine komplexe Matrixstruktur bewusst Spannungen zwischen den Abteilungen erzeugt werden sollen
keine Auffälligkeiten
nach über 20 Jahren in Führungspositionen dachte ich, dass mich kaum noch etwas überraschen könnte... das war ein Trugschluss...
sehr heterogen weil einige Schulen modern sind und andere dringend renoviert werden müssten
sehr einseitig und ehrliches "Feedback" ist tendenziell unerwünscht
keine Auffälligkeiten
Führung wird auf Kontrolle reduziert und exzessives Micro Management erwartet
So verdient kununu Geld.