Finger weg
Arbeitsatmosphäre
Man ist entweder wegen möglicher Entlassungen ständig verunsichert oder mittlerweile frustriert und hoffnungslos angesichts des zunehmenden „Billig-Unternehmen“-Verhaltens.
Image
Von außen betrachtet vielleicht nicht schlecht, wegen „Lufthansa“ im Namen. Innerhalb der Lufthansa Group wird die Firma allerdings sehr schlecht behandelt und wahrgenommen. Sie gilt eher als „Discounter-IT-Dienstleister“ der Gruppe.
Work-Life-Balance
Wer nicht in Frankfurt oder Hamburg sitzt, hat kaum Möglichkeiten, sich mit anderen Kollegen zu vernetzen, sofern dies nicht über das eigene Projekt geschieht. Gleichzeitig werden die übrigen Standorte regelmäßig von Veranstaltungen ausgeschlossen, wodurch die standortübergreifende Vernetzung zusätzlich erschwert wird.
Karriere/Weiterbildung
Seit zwei Jahren ist alles eingestellt. Titel wie „Expert“ etc. gibt es zwar weiterhin, sie haben allerdings keine tatsächliche Bedeutung.
Gehalt/Benefits
Seit zwei Jahren keine Gehaltserhöhungen, keine Schulungen und keine Coworking Spaces mehr. Ab 2027 wird auch der Urban Sports Club abgeschafft. Als Benefits bleiben lediglich Belonio mit etwa 38 Euro pro Monat und Corporate Benefits, die gefühlt ohnehin jeder andere Arbeitgeber anbietet.
Kollegenzusammenhalt
Diejenigen, die keine Vision für ihre berufliche Weiterentwicklung haben, wollen offenbar nicht sehen, wie schlecht Mitarbeitende aktuell behandelt werden. Sie erheben ihre Stimme nicht und setzen sich nicht einmal für ihre eigenen Rechte ein. Wer hingegen aktiv nach Weiterentwicklung strebt und bestehende Zustände hinterfragt, wird teilweise komisch angeschaut.
Vorgesetztenverhalten
Es ist merkwürdig, wie ein Unternehmen so viele unfähige Vorgesetzte haben kann. Sie erscheinen nicht zu fest vereinbarten Meetings oder verschieben diese immer wieder, geben ihren Mitarbeitenden keine Rückendeckung gegenüber dem Top-Management oder Kunden und setzen die eigenen Mitarbeitenden unter Druck, um Kosten im Team einzusparen. Darunter leiden am Ende sowohl die Leistungsqualität als auch die Weiterentwicklung der Mitarbeitenden.
Arbeitsbedingungen
Es wird konstant volle Leistung erwartet, während Mitarbeiter scheinbar wahllos Projekten zugewiesen werden. Gleichzeitig wird an allen Ecken gespart, sodass aktuell nicht einmal Dienstreisen möglich sind.
Kommunikation
Laut den regelmäßigen Webcasts werden immer mehr finanzielle Ziele erreicht. Im nächsten Atemzug heißt es jedoch, dass es dem Konzern finanziell nicht gut gehe und deshalb noch mehr gespart werden müsse. Wie das zusammenpassen soll, bleibt offen.
Gleichberechtigung
Wer in Frankfurt oder Hamburg sitzt, wird offenbar stärker wertgeschätzt, weil diese Mitarbeiter „sichtbarer“ sind. Gleichzeitig profitieren sie von wenig transparenten Sondervereinbarungen, etwa für Konferenzen oder Schulungen, die anderen Mitarbeitern in der Regel nicht genehmigt werden.
Interessante Aufgaben
Hat ein Kunde eine negative Wahrnehmung des zuständigen Managers, bekommen teilweise auch die zugeordneten Berater die Konsequenzen zu spüren und erhalten keine interessanten Projekte mehr.

