MACH AG als Arbeitgeber

  • Lübeck, Deutschland
  • BrancheIT
MACH AG

Das Unternehmen vergisst, dass ohne Software nichts geht und pflegt diese nicht.

3,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Mach AG in Lübeck gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen, die täglichen Herausforderungen, weil man einfach immer ausgebremst wird.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe oben.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen sollte dringend Zeit in eine Restaurierung des Softwareprojektes stecken.

Arbeitsatmosphäre

Der Standort am Campus ist gut, aber nur 1 kleines Klo für 30 Männer ohne Fenster. Kein Kaffeevollautomat, keine Klima, Leute die das Großraumbüro nicht mögen, Fenster werden ständig abgedunkelt, weil anscheinend alles immer blendet, kaum Platz für Meetings, kein Mitarbeiter W LAN. Nette Leute, im Schnitt aber 40 Jahre alt.
Alles zusammen drückt die Atmosphäre ein wenig.

Kommunikation

Die Kommunikation ist nicht gut. In den Teams unter sich geht das noch. Aber die immer angestrebte Transparenz in den oberen Etagen existiert nicht und man erfährt die vehementen Änderungen nur über den Flur. Paar Tage später gibt's dann ne Mail...

Kollegenzusammenhalt

Klasse Leute, ohne die Truppe wäre MACH nicht mehr in der Lage zu performen.

Work-Life-Balance

Alles gut.

Vorgesetztenverhalten

Alle nett, aber das System von Mach ist Asbach und je mehr der Vorgesetzte verdient, desto unnahbarer wird er und umso intrasparenter wird sein Aufgabenbereich.

Interessante Aufgaben

Es gibt einige Sachen, die interessant sind. Aber eigentlich beschränkt es sich darauf Features in einen unsaubere Codestamm zu integrieren. 3 große Projekte, zwei davon sind komplett legacy und wenn es an Geld und Zeit fehlt wird einfach das Neue Projekt mit den alten verbunden und dann hat man ja die Funktionalität.

Umgang mit älteren Kollegen

Die "alten" Kollegen kriegen alle 10, 20 Jahre nen Briefumschlag mit paar Euro drin, aber so wie ich das mitbekommen habe, ist da auch nichts besonderes bei. Aber der Umgang ist wie mit allen anderen Kollegen ganz gut.

Arbeitsbedingungen

Keine Sudo Rechte, alter Toolstack, keine wirkliche Automatisierung bis auf natürlich ne Pipeline für die Builds. Die Rechner sind wirklich gut, aber man muss immer nen Admin für Updates fragen. Mal eben was installieren oder personalisieren ist nicht so wirklich. Es gibt hochfahrbare Schreibtische, aber kein Container für den Tisch. Meetingräume sind von 12-13uhr Esszimmer. Dateiablage auf einem shared Drive und irgendwie eher so lala. Geht schlimmer, ist aber auch nicht herausragend.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt : Unglaublich viele Reisen intern bei den Vertretern und Beratern.
Sozialbewusstsein : Als das Geld knapp wurde, verschwand auch kurzzeitig die soziale Ader des Unternehmens was neue Mitarbeiter anging.

Gehalt/Sozialleistungen

Mach ist wirklich weit unter Standard, zusätzlich kein Weihnachtsbonus, mikro Gehaltserhöhung. Gefühlt wird pro Person mehr auf der Weihnachtsfeier ausgegeben, als man an Gehaltserhöhung bekommen kann.

Image

Nach außen will man frisch wirken. Leider ist Mach auch heute noch sehr alt und das behindert das Unternehmen.

Karriere/Weiterbildung

Ich glaube wer länger als zwei Jahre an dem Legacy Code arbeitet, wird richtig gut. Sonst bemüht man sich sehr um die Themen der SoftwareCraftmansship und der Clean Code Developer Bewegung. Die Teams pushen sich ohne Ende und versuchen die Qualität von neuem Code sehr weit oben zu halten. Weiterbildungen sind möglich, aber das dauert. Aber man kann Bücher anfordern (privat zu Hause lesen, eine Weiterbildung über Medien ist in der Freizeit zu verrichten). Ich glaube, dass man ein besserer Entwickler wird, wenn man sich jeden Tag wieder in den Code stürzt. Man benötigt viel Weitsicht. Das übt. Steht aber auch für die Qualität der gesamten Software und das tut schon weh.


Gleichberechtigung

Arbeitgeber-Kommentar

Patricia Funke*Mitarbeiterin im Personalmanagement

Lieben Dank für dein ausführliches Feedback und die Zeit, die du dir genommen hast. Aus deiner Bewertung geht hervor, dass es Dinge gibt, die dir gefallen – wie unsere positive Arbeitsatmosphäre und der kollegiale Zusammenhalt. Und eben auch Punkte, die wir noch verbessern können. Wir freuen uns, wenn du als MACHer:in dabei aktiv mitgestaltest.

Bei uns verändert sich im Zuge unseres starken Wachstums und Wandels immer noch sehr vieles und dabei knirscht und knarzt es auch an einigen Ecken, um frischen Wind wehen zu lassen. An der Anpassung unserer Strukturen und Kommunikationswege arbeiten wir dabei auch verstärkt. Aber natürlich sind wir nicht fehlerfrei, sondern lernen als Unternehmen stetig dazu. So auch beim Aufbau eines neuen Standortes mit einem neuen Raumkonzept. Du kennst das sicher von einem privaten Umzug, Hausbau, etc. – da gibt es immer noch etwas zu tun und es läuft leider nie ganz komplikationsfrei. Daher waren ein paar experimentelle Lösungen nötig, wie die zeitweise Umnutzung eines Meetingraumes als Pausenraum. Im Erdgeschoss werden in diesem Jahr weitere Meetingräume geschaffen und auch Verdunklungsrollos mit Blend- und Thermoschutz wurden bereits nachgerüstet. Statt Rollcontainern stehen dir am MACH Campus viele Schließfächer zur Verfügung und ein Kaffeevollautomat ist aufgrund der starken Geräuschentwicklung im Open Space leider ein Problem. Wenn du hier aber einen tollen Ansatz hast, melde dich gern bei uns oder gib den Vorschlag an den Vertreter deines Teams, der ohnehin mit uns im Austausch ist, um zu besprechen, wie wir unsere Räumlichkeiten am Campus bestmöglich nutzen.

Auch unsere Bereichsleiter und Core Communities „Software Craftsmanship“, „Architektur“ und „Test & Software Qualität“ haben immer ein offenes für neue Impulse und deren Umsetzung innerhalb der Dev-Teams. Zudem hast du sicherlich mitbekommen, dass wir im Bereich QS viel umstellen und auch unser Architekturboard kontinuierlich an der Verbesserung unserer Software arbeitet, die über die Jahrzehnte einen nicht unerheblichen Umfang von mehreren Millionen Code-Zeilen erreicht hat.

Zögere bitte nicht, uns weiterhin so ehrliches Feedback zu geben. Besonders schön wäre es, wenn wir persönlich dazu ins Gespräch kommen können, um einen bestmöglichen Austausch zu haben.

viele Grüße
Mandy Witt (Vorstandsbereich Technologie)