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Mediengruppe
Bewertung

Starker Start – leider eine enttäuschende Entwicklung

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Lübecker Nachrichten GmbH in Lübeck gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Besonders positiv habe ich die abwechslungsreichen und kreativen Aufgaben in der Event-Abteilung sowie den grundsätzlich guten Zusammenhalt im Unternehmen erlebt. Die Zusammenarbeit im Team hat mir insbesondere zu Beginn sehr viel Freude bereitet. Auch der Wellpass-Benefit ist aus meiner Sicht ein zeitgemäßes und attraktives Angebot.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Enttäuscht hat mich vor allem die Entwicklung im Umgang mit Mitarbeitenden in schwierigen Situationen. Aus meiner Sicht fehlten teilweise Transparenz, klare Kommunikation und ein professioneller Umgang mit Konflikten. Besonders bedauerlich finde ich, dass eine ursprünglich positive Zusammenarbeit am Ende in einen arbeitsrechtlichen Konflikt und ein Verfahren vor dem Arbeitsgericht mündete.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Transparenz und direkte Kommunikation – insbesondere bei Fehlern, Konflikten und personellen Veränderungen. Führungskräfte sollten stärker dazu angehalten werden, unterschiedliche Perspektiven anzuhören, Entscheidungen nachvollziehbar zu kommunizieren und auch in schwierigen Situationen wertschätzend und menschlich mit Mitarbeitenden umzugehen. Gerade als Medien- und Kommunikationsunternehmen sollte eine offene und professionelle Kommunikationskultur selbstverständlich sein.

Arbeitsatmosphäre

Zu Beginn habe ich mich in der Event-Abteilung sehr wohlgefühlt und bin gerne zur Arbeit gekommen. Im weiteren Verlauf hat sich die Atmosphäre jedoch deutlich verändert. Insbesondere das Verhalten der Führungskraft und die zunehmende Dynamik innerhalb des Teams haben dazu geführt, dass ich mich am Ende nicht mehr wohlgefühlt habe. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass sich das Team eher hinter einer vorgegebenen Sichtweise versammelt hat, anstatt unterschiedliche Perspektiven zuzulassen und Situationen eigenständig zu hinterfragen.

Image

Als etabliertes Medienunternehmen und regional bekannter Verlag verfügt das Unternehmen grundsätzlich über ein positives und vertrauenswürdiges Image. Gerade deshalb fand ich es teilweise überraschend, wie wenig sich dieses nach außen vermittelte Bild in meinem persönlichen Erleben des Arbeitsalltags und insbesondere im Umgang mit Mitarbeitenden widergespiegelt hat.

Work-Life-Balance

Die abwechslungsreichen Aufgaben in der Event-Abteilung haben mir lange viel Freude bereitet. Die Entwicklungen und Konflikte der letzten Monate haben sich jedoch zunehmend negativ auf meine Work-Life-Balance ausgewirkt.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt empfand ich im Verhältnis zu den übernommenen Aufgaben und der geleisteten Arbeit teilweise als nicht angemessen. Insbesondere bei hoher Verantwortung und zusätzlichem Engagement fehlte mir häufig die entsprechende Anerkennung. Positiv hervorheben möchte ich den Wellpass-Benefit, den ich als zeitgemäß und wirklich sinnvoll empfunden habe.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt im Unternehmen habe ich grundsätzlich als positiv erlebt. Gerade im Event-Team war der Zusammenhalt zu Beginn sehr gut und hat für mich wesentlich dazu beigetragen, dass die Arbeit Spaß gemacht hat und ich gerne zur Arbeit gekommen bin. Man hat sich gegenseitig unterstützt, gemeinsam Lösungen gefunden und auch anspruchsvolle Phasen als Team bewältigt. Umso enttäuschender war es, wie stark sich dieser Zusammenhalt im späteren Verlauf verändert hat. Gerade in den letzten Monaten hatte ich zunehmend den Eindruck, dass sich bestehende Dynamiken und Fronten verstärkt haben und nicht mehr alle Perspektiven gleichermaßen berücksichtigt wurden. Die positive Teamkultur, die ich zu Beginn erlebt hatte, war am Ende für mich kaum noch wiederzuerkennen.

Vorgesetztenverhalten

Mein Verhältnis zu meiner direkten Vorgesetzten war zu Beginn gut und von Vertrauen geprägt. Im weiteren Verlauf habe ich die Führung jedoch zunehmend als unstrukturiert und teilweise wenig nachvollziehbar erlebt. Auch auf Ebene der Geschäftsführung bzw. des Konzerns hatte ich teilweise den Eindruck, dass Entscheidungen und deren Kommunikation nicht immer klar und einheitlich waren. Besonders der Umgang mit Mitarbeitenden in schwierigen Situationen hätte aus meiner Sicht wertschätzender, transparenter und professioneller erfolgen können. Gerade hier sehe ich deutliches Verbesserungspotenzial – vieles hätte aus meiner Sicht anders und vor allem menschlicher gelöst werden können.

Kommunikation

Die interne Kommunikation war aus meiner Sicht häufig von Flurfunk geprägt, was unabhängig von meiner persönlichen Situation immer wieder zu Missverständnissen und Unsicherheiten geführt hat. Gerade bei Fehlern, Unstimmigkeiten oder möglichen Konflikten fehlte es mir an transparenter und direkter Kommunikation. Statt Probleme frühzeitig offen anzusprechen und gemeinsam zu klären, haben sich Situationen teilweise weiter zugespitzt und im Ergebnis sogar in einem arbeitsrechtlichen Verfahren vor dem Arbeitsgericht gemündet. Gerade von einem Medien- und Kommunikationsunternehmen hätte ich hier einen professionelleren und transparenteren Umgang erwartet.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben in der Event-Abteilung waren abwechslungsreich, kreativ und für mich persönlich sehr interessant. Besonders die Planung und Umsetzung verschiedener Veranstaltungen und Projekte haben mir viel Freude bereitet.


Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Nadja Stark, Referentin Personalmarketing & Recruiting
Nadja StarkReferentin Personalmarketing & Recruiting

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank für dein ehrliches Feedback. Es freut uns, dass du die flexiblen Arbeitsbedingungen und den Wellpass-Benefit so positiv hervorhebst.

Die von dir geäußerten Kritikpunkte nehmen wir sehr ernst. Wertschätzung und regelmäßiges Feedback sind für uns essenziell. Um diesem Anspruch im Alltag gerecht zu werden, reflektieren und vertiefen wir diese Themen kontinuierlich gemeinsam mit unseren Führungskräften.

Für deinen weiteren Weg wünschen wir dir alles Gute!

Viele Grüße,
Nadja Stark

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