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MaibornWolff 
GmbH
Bewertung

Hire and Fire

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT bei MaibornWolff GmbH in Frankfurt am Main gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man hat mich aus einer unbefristeten Festanstellung abgeworben – nur um mir drei Monate später aufgrund wirtschaftlicher Umstände während der Probezeit zu kündigen und zeitgleich andere Mitarbeitende in Kurzarbeit zu schicken. In der aktuellen Wirtschaftslage spricht das für sich: unsozial, rücksichtslos und enttäuschend. Besonders für ein Unternehmen, das stets betont, der Mensch stehe an erster Stelle, ist dieses Verhalten schlichtweg dreist und entlarvt die Kluft zwischen Anspruch und Realität, sobald es wirtschaftlich eng wird.

Während meiner kurzen Zeit im Unternehmen wurde ich mit mehreren kurzfristigen Projekten gleichzeitig betraut – mit der klaren Erwartung, unter hohem Druck abzuliefern. Mein Gehalt war sowohl vor als auch nach meiner Anstellung bei MaibornWolff höher.

Insgesamt bleibt für mich ein bitterer Nachgeschmack: Der Umgang mit mir als Mensch war enttäuschend und respektlos. Ich kann daher nur davor warnen, dort anzufangen.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Nathalie MerkleEmployer Branding

Liebe Ex-Kollegin, lieber Ex-Kollege,

ich lese raus, dass du frustriert bist, dass du in der Probezeit gekündigt wurdest. Die Entscheidung für einen Jobwechsel ist immer ein Sprung ins Ungewisse und wenn es dann nicht klappt wie erhofft, ist es eine blöde Erfahrung. Deshalb freut es mich umso mehr, dass du bereits eine andere Stelle gefunden hast. Herzlichen Glückwunsch dazu und viel Erfolg in deiner neuen Position.

Seit einiger Zeit ist die wirtschaftliche Situation in Deutschland nicht ganz einfach und auch nicht immer vorhersehbar. Das gilt auch seit ein paar Monaten für MaibornWolff. Wobei Schwankungen im Projektgeschäft grundsätzlich normal sind.

Zum Zeitpunkt deiner Einstellung war noch nicht absehbar, dass sich die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen so auf uns auswirken würden, wie sie es getan haben, und wir das Instrument der Kurzarbeit nutzen. Kurzarbeit dient dazu, Unternehmen zu unterstützen und Entlassungen zu vermeiden.

Wenn wir Kündigungen aussprechen, auch in den letzten Monaten, dann gab es dafür individuelle Gründe. Diese Gründe liegen - anders als von dir beschrieben - in der jeweiligen Leistung oder auch Passung zum Unternehmen. Wir sehen in der Probezeit genau hin, ob sich unsere gegenseitigen Erwartungen decken. Denn genau dafür ist die Probezeit da: Beide Seiten können prüfen, ob Menschen, Aufgaben und Ergebnisse die jeweiligen Erwartungen erfüllen.

Aus diesem Grund führen wir im Laufe der Probezeit Feedbackgespräche. So stellen wir sicher, dass alle Parteien zufrieden sind und eine realistische Einschätzung der Situation erhalten. Leider kommt es manchmal vor, dass sich trotz aller Bemühungen herausstellt, dass es nicht passt.

Meines Wissens nach haben mit dir auch Feedbackgespräche stattgefunden. Sollte es sich bei dir doch anders verhalten haben, freue ich mich, wenn du Kontakt zu uns aufnimmst. Schreibe gerne eine Mail an simon.eisenried [at] maibornwolff.de.

Deine Rückmeldung ist wichtig für uns, um unsere internen Prozesse nachzuschärfen. Es gibt schließlich auch bei uns immer Raum für Verbesserung.

Abschließend möchte ich noch etwas zu deiner Warnung sagen: Wir stellen aktuell nur wenige Menschen ein. Wenn wir Expertinnen oder Experten suchen, dann mit langfristiger Perspektive.

Beste Grüße,
Nathalie Merkle

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.