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MaibornWolff 
GmbH
Bewertungen

257 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 4,1Weiterempfehlung: 91%
Score-Details

257 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Jammern auf hohem Niveau

4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei MaibornWolff GmbH in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nachwievor absolut offene Gesprächskultur. Jeder kann / darf sich einbringen und wird daran, und nicht an der aktuellen Position, gemessen. Extrem viel Autonomie, auch in schwierigen Zeiten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nichts. Es ist eher wie in einer langjährigen Beziehung: Man ist geneigt sich an nervigen Kleinigkeiten des Partners abzuarbeiten. Und mutmaßt, dass es überall anders besser läuft. Wenn man Einblicke in andere Unternehmensstrukturen gekriegt hat, merkt man aber: es sind nachwievor geniale Menschen, die diese Firma gestalten, sowohl auf fachlicher als auch auf menschlicher Ebene. Wem Autonomie, Gestaltungsraum, großartige Kollegen und Selbstwirksamkeit bei einem Arbeitgeber wichtig wird, der wird hier nachwievor mehr als fündig.

Verbesserungsvorschläge

Unangenehme Entscheidungen nicht rauszögern.

Arbeitsatmosphäre

In meinem Mikrokosmos ist die Stimmung besser denn je. Auf Unternehmensebene betrachtet steckt die Reorga aber noch vielen in den Knochen.

Image

Wir haben durchwegs langjährige Kunden, das spricht gewissermaßen sehr für die Firma

Work-Life-Balance

Man muss schon selbst aktiv Urlaub & Zeitausgleich einplanen. Mit dieser Autonomie muss man umgehen können. Natürlich klappt das im Projektgeschäft nicht immer gleich gut.

Karriere/Weiterbildung

Die Hierarchie war und ist nach wie vor relativ flach. Die C-Titel wirken für die gesamte Firmengröße dafür (oder deswegen?) relativ inflationär. Wenn man beruflichen Aufstieg also an Titeln festmacht, wird die Luft nach oben aufgrund der Firmengröße eher dünn.

Kollegenzusammenhalt

In unserer Business Unit, als auch mit den BUs in unserem Vertical, absolute spitze! Definitiv der coolste Kollegenkreis, den ich in meinem bisherigen Arbeitsleben mitgestalten durfte.

Umgang mit älteren Kollegen

Schwieriges Thema... Im Zeitalter von KI sind nicht mehr zwangsläufig die älteren Kollegen im technischen / fachlichen Driver's Seat. Wie geht man damit generell um? Ich kann demnach nur den Gestaltungsraum bewerten, den MaibornWolff mMn generell Mitarbeitern bietet. Und da sehe ich keine Unterschiede.

Vorgesetztenverhalten

Ich würde unserer GF manchmal den Mut wünschen, auch unbequeme Entscheidungen zu treffen. Häufig setzt man dann doch eher auf den Weg des geringsten Widerstands. Das verzögert unangenehme Entscheidung unnötig.

Arbeitsbedingungen

Großartige Büroflächen, die je nach Standort von noch mehr Menschen genutzt werden könnten. Klassische Post-Covid Büromüdigkeit

Kommunikation

Die Kommunikationswege sind vielfältig und werden auch vollumfänglich genutzt. Ich glaube, wir sind es aus den wirtschaftlich entspannten Zeiten, in dem sich die Firma sehr lange bewegen hat, gewohnt es möglichst allen Recht machen zu wollen. Das führt aber in angespannteren Zeiten zwangsläufig zu Konfliktherden.

Gleichberechtigung

Mit der Reorga sind ganz offensichtlich viele Frauen (in Führungsposition) gegangen. Aus deutlich hierarchischeren Strukturen kommend, kann ich aber nur sagen, dass auf allen Ebenen viel Bewusstsein für den persönlichen / gesellschaftlichen Bias besteht.

Interessante Aufgaben

Absolut, BUs können wie Startups agieren - mit der notwendigen Verantwortung, die damit einhergeht.


Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Mehrfachbewertung

Nach wie vor ein sehr guter Arbeitgeber

4,7
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei MaibornWolff GmbH in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Alles in einem herrscht eine sehr gute Atmosphäre.

Verbesserungsvorschläge

Überdenkt die Management-Strukturen, achtet auf die Erhaltung der kurzen Wege.

Arbeitsatmosphäre

Dem Management ist es bewusst wie wichtig eine gute Kultur ist. In den letzten Monaten allerdings, durch die Reorganisation, hat unsere gelitten. Wir sind meiner Meinung nach auf einem guten Weg: das Management hört die Unzufriedenheit und tut viel, um die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu steigern. Es wird nie wieder werden, wie es war aber es heißt nicht, dass es nicht wieder gut wird.

Gehalt/Benefits

Viele fühlen sich in ihren Karriereplänen allein gelassen, es gibt (noch) zu wenig Möglichkeiten Karriere zu machen bzw. fehlt einen (Karriere)Plan. Das ist die Kehrseite der Medaille bei flachen Hierarchien.

Arbeitsbedingungen

Tolle Offices an vielen Standorte, Work Life Balance trotz der Krise nach wie vor möglich. Viel Verständnis für Familien

Gleichberechtigung

Für Diversität wird sehr viel getan. Allerdings das Thema Umgang mit älteren Kollegen ist nicht die Prio A, es liegt daran, dass es kaum welche gibt. Der Altersdurchschnitt liegt bei Mitte 30. In einigen Jahren sollte man sich intensiver mit dem Thema "Umgang mit älteren Kollegen" beschäftigen.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Interessante Aufgaben

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Früher war es weitaus besser. Wir werden sehen was die Zeit bringt

3,6
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei MaibornWolff GmbH in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es mag im letzten Jahr nicht alles vorbildlich gelaufen sein. Rückblickend hätte man EINIGES besser handhaben können. (ist das nicht immer so. Rückblickend ist man immer klüger?).
Aber mal ehrlich, in der gesamten Marktwirtschaft hat es ordentlich geknallt. Ich kenne so viele Unternehmen die sehr hart und sehr unfair mit den Mitarbeiter*innen umgegangen sind. Das ist natürlich kein Maßstab oder Entschuldigung aber man darf ruhig mal nach rechts oder links gucken.

Verbesserungsvorschläge

Wir brauchen Zeit uns im "Neu" einzufinden. Das MaibornWolff Arbeitsumfeld und besonders die Kultur (die extrem gelitten hat) kann man nicht einfach einstampfen und dann wieder mal schnell wieder aufleben lassen.
Früher hätte ich MaibornWolff Freunden und Familie wärmstens als Arbeitgeber empfohlen. Warum jetzt nicht mehr? Weil ich das Hü und Hott nicht leiden kann.

Es braucht Zeit!!! Es muss nun Ruhe und Normalität einkehren dürfen. Das geht nicht von heute auf morgen. Vertrauen baut sich nur langsam wieder auf.

Arbeitsatmosphäre

Alles braucht seine Zeit. Früher war die Arbeitsatmosphäre super. Nach Reorg ist viel Luft nach oben! Ich denke, wir müssen uns alle von den letzten Monaten erholen und uns im "Neu" finden. Ob ich das persönlich schaffe, weiß ich noch nicht.

Image

kann ich nicht bewerten. Daher würde ich eher "gut" sagen.

Work-Life-Balance

Unangefochten gut. Soweit es meine Projekte erlauben, kann ich z.B immer im Home Office arbeiten. Das genieße ich sehr. Ich habe hier viele Freiräume und genieße das Vertrauen meiner Kolleg*innen und vorgesetzten Menschen.

Karriere/Weiterbildung

Das Weiterbildungsbudget von 1,5 Monatsgehältern sehe ich im Vergleich zu anderen Unternehmen als großzügig an. Sicherlich muss der Inhalt mit der Führungskraft besprochen werden aber in der Regel ist es kein Problem.
Karriere ist ein Thema, welches sich in den nächsten Jahren entwickeln sollte. Ich sehe nicht, wie Karriere in der aktuellen Struktur (Fellow hin oder her) möglich ist.

Gehalt/Benefits

Durchschnittlich. MaibornWolff wird hier und da unterdurchschnittliche Bezahlung nachgesagt. Sehe ich nicht so. Warum? Nun, setzen wir dies ins Verhältnis zur Arbeitslast oder Arbeitsstunden. Ich kenne Unternehmen die mehr bezahlen, allerdings erwarten diese Unternehmen auch, dass man von morgens 8 bis nachts um 23 Uhr arbeitet. Wer also seine Familie/Freunde bei Tageslicht oder zu legitimen Uhrzeiten sehen möchte ist hier gut aufgehoben.

Kollegenzusammenhalt

In meinem Umfeld, passen Menschen aufeinander auf. Wir halten zusammen, versuchen uns gegenseitig zu motivieren auch wenn das nicht immer einfach ist. Uns ist durchaus bewusst, dass es in anderen Unternehmen ebenso "gekracht" hat wie bei uns.

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich nicht bewerten. Dazu sind die Menschen hier weitestgehend zu jung.

Vorgesetztenverhalten

Zugewandt, nahbar und ein offenes Ohr. Natürlich sind auch Vorgesetzte derzeit verunsichert, versuchen aber den Kopf hoch zu halten. Das ist nicht immer einfach.

Arbeitsbedingungen

Schöne, moderne Büros. Wenn man gerne im Office arbeitet, steht einem nichts im Weg.

Kommunikation

Die GF und das Management sind sehr bemüht. Es waren schwierige Monate und wir waren alle mit der Gesamtsituation sowie der Geschwindigkeit nötiger Veränderungen überfordert. Fehler wurden gemacht die dem Vertrauen einen ordentlichen Schlag versetzt haben. Warum so viele Sterne? Alle haben versucht ihr Bestes zu geben. Kommunikation bzw es allen recht zu machen ist fast unmöglich.

Gleichberechtigung

Ich würde sagen, dass MaibornWolff kein Problem mit Gleichberechtigung hat. (Wohl eher mit Vetternwirtschaft.)

Interessante Aufgaben

Das ist wohl das, was ich am meisten bemängeln würde. Man wird im Gestaltungsspielraum beschnitten. Früher habe ich, im Sinne der Firma, notwendige Themen aufgegriffen und voran getrieben. Heute bearbeiten Menschen Themen die aus nicht nachvollziehbaren Gründen der GF eher "zusagen". Experten sind sie mit Sicherheit nicht!


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Nicht das, was es mal war.

2,8
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei MaibornWolff GmbH in München gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Ich habe vor und während der Reorg meinen Vorschläge eingebracht. Ist alles bekannt.

Arbeitsatmosphäre

Zwei Punkte dazu: Erstens, seit der Reorg ist die Stimmung definitiv nicht mehr so gut wie sie mal war. Sehr viele sehr geschätze und langjährige Kolllegen und Kolleginnen wurden entweder entlassen, wurden zum Jobwechsel "ermutigt" oder wurden einfach gekündigt. Wenn man dann mitbekommt, dass einige Monate später neue Leute für den selben Kompetenzbereich eingestellt wurden, wo erst vor kurzem Leute gekündigt wurden, wirft das schon Fragen auf. Seitdem ist auch alles sehr Geld-getrieben. Wo vorher die individuelle persönliche Weiterentwicklung im Fokus stand, gibt es jetzt einen Kriterienkatalog und KPIs. Okay, es gibt noch Handlungsspielraum der Personalverantwortlichen, aber das ist mittlerweile doch sehr standardisiert worden.
Zweitens: Durch die ganze Preistreiberei der Kunden, ganz besonders duch den AI-Wahn, sind Projektteams in der Regel über mehrere Standorte und Länder verteilt. Ich habe schon seit knapp 3 Jahren nur noch Projektkollegen aus anderen Standorten. Insofern komme ich auch kaum noch ins Büro. Die Zeit für die Anfahrt im Berufsverkehr kann ich mir sparen, wenn ich hauptsächlich mit Kollegen remote zu tun habe.

Image

Kann ich nicht beurteilen. Ich glaube schon, dass wir bei Kunden ganz gut dastehen. Aber, es ist nicht so, dass wir bekannt wären wie Adesso oder MSG.

Work-Life-Balance

Wenn man irgendwie irgendwas erreichen will, dann darf man schon gut schuften. Ich höre von Kollegen, die teilweise 3 Projekte gleichzeitig haben. Oder, um eine bestimmte Rolle als Dev zu bekommen, soll man auf Konferenzen rumtingeln, Artikel schreiben, Networking betreiben etc. Aber das ganze dann bitte nicht auf Kosten der Auslastung. So wirklich rund ist das noch nicht.
Fairerweise muss man sagen, dass ich bisher im Projekt noch kein negatives Feedback bekommen habe, wenn ich kurzfristig mich um unsere Tocher kümmern musste, oder wenn bestimmte Zeitslots für Mettings einfach nicht gehen. Hängt aber bestimmt stark vom Projekt und vom Kunden ab.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt keine Hierarchie in der man sich nach oben arbeiten kann. Entwickler, Gildenmeister...fertig. Früher konnte man wenigstens noch Teil der Bereichsführung werden, konnte Mitarbeiterführung übernehmen, oder ähnliches. Das gibt es mittlerweile alles nicht mehr. Durch die Reorg wurden viele Positionen gestrichen. War ich ehemals Teil der Bereichsführung und verantwortlich für eine technologische Säule, bin ich mittlerweile "einfacher" Entwickler. Es gibt/gab nicht genügend höhere Positionen. Da ist man mittlerweile sehr eingeschränkt. Früher hieß es mal: "Wir schaffen die Positionen für die Kompetenzen der Mitarbeitenden." (Zitat ehemaliger CEO). Das gibt es nicht mehr. Oder ich bin einfach nicht laut genug, und vordere meine Nischenposition ein. Keine Ahnung.

Gehalt/Benefits

Könnte natürlich immer besser sein. Man kann sich mit den Gehältern in München und Umgebung definitiv keine Immobilie leisten. Da muss man eher zu einem Produktanbieter.
Ansonsten....Benefits....ordentliches Weiterbildungsbudget, Obstkorb, kostenlose Getränke/Kaffee, kostenloses Laden wenn man ein E-Auto hat. Mehr mag mir gerade nicht einfallen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wir haben kostenlose Ladensäulen in der TG, Solar auf dem Dach und anstatt eine Klimaanlage Kühldecken. Ansonsten merke ich nichts von einem besonderen Umwelt- und Sozialbewusstsein.

Kollegenzusammenhalt

Zum Glück bin ich in der Gilde in der ich bin. Wir haben schon als Bereich sehr gut zusammengehalten. Als Gilde hat sich das bisher nicht geändert.

Umgang mit älteren Kollegen

Haben wir sehr viele mit der Reorg verloren. Und, Dauer der Betriebszugehörigkeit heißt einfach überhaupt nichts, sobald man einen persönlichen Draht zu den GFs hat. Da werden lieber die langjährigen, loyalen Kollegen gekündigt, als die nahen Freunde der GF die durch Inkompetenz glänzen. Von Unternehmesseite kann ich sagen, dass ältere/langjährige Kollegen nicht gefördert werden. Auf Gildenebene...keine Ahnung. Der Alterdurchschnitt unserer Gilder ist 32.
Ich weiß es nicht, aber auf Grund der aktuellen Situation kann ich mir nicht vorstellen, dass ältere Semester eingestellt werden, wenn nicht ein expliziter Bedarf vorhanden ist.

Vorgesetztenverhalten

Ich war mal Vorgesetzter ("PV"). Dann kam die Reorg, und jetzt gibt es einfach nicht mehr so viele PV-Stellen. Naja.
Ich kann mich aber über meinen Gildenmeister wirklich nicht beschweren. Ist aber trotzdem ein komisches Gefühl, wenn die Person, mit der du vor der Reorg auf einer Stufe warst auf einmal dein Chef ist.
ABER, es gibt definitiv auch Vorgesetzte, die einfach keine Personalführung haben sollten, weil sie sich verhalten wie die Axt im Wald. Da das schon seit Jahren der Fall ist, und sich selbst nach Beschwerden einfach nicht ändert, haben viele wohl einfach aufgegeben. Die persönliche Nähe zur (ehemaligen) Geschäftsführung zahlt sich hier definitiv aus.

Arbeitsbedingungen

Es gibt viele Open-Space Arbeitsplätze. Da die Projektteams sehr verteilt sind, gibt es kaum noch Projektbüros. Viele sitzen in den Open-Spaces. Keine Change da in Ruhe zu arbeiten, weil immer irgendwo mind. 2 Leute für mehrere Stunden im Call sind. Es gibt einfach viel zu wenig Telefonzellen. Noch ein Grund, warum ich lieber im HomeOffice bin. Da habe ich Ruhe und kann konzentriert arbeiten.
Ansonsten ist die Ausstattung der Arbeitsplätze ok. Es gibt viel zu wenig Mac-Tastaturen! ;-)

Kommunikation

"Alles super! Alles gut! Es geht wieder aufwärts!" Warum fühlt es sich nicht so an? Es wurde mal eine Townhall eingeführt, für extrem wichtige Themen, die alle mitbekommen sollen. Die hat 2 oder 3 mal stattgefunden. Seit dem wird wieder alles in der Freitagsrunde kommuniziert. Wo früher mal private oder soziale Themen und Projekte vorgestellt wurden, ist es mittlerweile nur noch eine Platform für die GFs geworden und damit sich die (gefühlt) 50 neuen BUs und Gilden vorstellen können. Ich schalte nach dem GF-Slot meist aus.

Gleichberechtigung

Ich kann nur von meiner Gilde sprechen. Hier habe ich nicht das Gefühl, dass Frauen irgendwie anders bewertet werden als Männer. Da ich ein Mann bin, könnte das aber auch ein Bias sein. Zum Glück haben wir unsere Diversitybeauftragte, auf die man immer mit solchen Themen zugehen kann.

Interessante Aufgaben

Ab und zu kommt mal ein R&D Projekt rein. Aber der Rest ist einfach 0815.

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Arbeitgeber-Kommentar

Nathalie MerkleEmployer Branding

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

erst einmal vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Bewertung so ausführlich und reflektiert zu formulieren. Ich möchte gerne auf einzelne Punkte eingehen, die mir besonders aufgefallen sind, und dabei unsere Perspektive ergänzen.

Mir ist wichtig, dabei zwei Ebenen zu trennen: Zum einen gibt es Entscheidungen und Rahmenbedingungen, die wir erklären können. Zum anderen gibt es Wahrnehmungen und Erfahrungen, die wir ernst nehmen müssen, auch wenn wir einzelne Punkte anders einordnen.

Letzten Herbst mussten wir den schweren Schritt gehen und uns von Menschen trennen. Du schreibst, dass du früher Teil der Bereichsführung warst. Dann warst du auch im Bilde wie lange wir versucht haben, trotz der schlechten wirtschaftlichen Situation alle Mitarbeitenden zu halten. Ab einem gewissen Punkt ging das leider nicht mehr. Du hast selbst erlebt, wie dynamisch die Situation im Projektgeschäft teilweise war.

Gleichzeitig kann ich gut nachvollziehen, dass solche Entscheidungen von außen nicht immer transparent oder stimmig wirken. Die gesamte Situation war für alle emotional belastend. Ich kann dir versichern, dass wir sehr viel Zeit in den Prozess investiert haben, um diese schweren Entscheidungen so verantwortungsvoll wie möglich zu treffen.

Ich verstehe auch, dass es sich komisch anfühlt, wenn sich die Projektsituation ein paar Monate später verbessert und wieder Menschen eingestellt werden. Aktuell sind wir sehr froh über die Auslastung der Kolleg:innen im Projektgeschäft und die neuen Kunden, die wir in der letzten Zeit gewinnen konnten.

Karriere/Weiterbildung
Bezüglich der Karriereentwicklung schreibst du, es gebe keine Rollen, in die man sich entwickeln kann. Es stimmt, dass wir im Zuge der Reorganisation einiges verändert haben. Gleichzeitig gibt es weiterhin Entwicklungswege, zum Beispiel über Rollen als Fellow, Mentor:in oder fachliche:r Expert:in.

Fellows sind technische Expert:innen, die genau die Sichtbarkeit schaffen sollen, die du beschreibst: auf Konferenzen auftreten, Netzwerke aufbauen oder Artikel schreiben. Diese Rolle wird bewusst gewählt und ist mit entsprechenden Erwartungen verbunden. Wer Mitglied einer Gilde ist und sich vor allem auf die Projektarbeit konzentriert, entwickelt sich ebenfalls fachlich weiter; daraus entsteht aber nicht automatisch die Erwartung, zusätzliche Sichtbarkeits- oder Community-Aufgaben zu übernehmen.

Umgang mit älteren Kollegen
Du schreibst, dass ältere/langjährige Kollegen nicht gefördert werden. Ich würde an der Stelle tatsächlich gerne nachfragen, was du meinst. Welche Förderung fehlt deiner Meinung nach?

Allen Mitarbeitenden steht das gleiche Weiterbildungsbudget in Höhe von 1,5 Brutto Monatsgehältern zur Verfügung. Besonders ältere und langjährige Kolleg:innen profitieren hier, da ihr Budget real meist höher ist als das von Jüngeren oder neuen Kolleg:innen. Unser Durchschnittsalter über gesamt MaibornWolff hinweg liegt bei knapp 36 und ist eher höher als früher.

Arbeitsbedingungen
Ich persönlich verstehe dich vollkommen, da ich auch gerne konzentriert arbeite. Ich kenne aber auch Kolleg:innen, die sich besonders gerne in die Open Spaces setzen, weil sie Leben um sich herum brauchen beim Arbeiten.

Laut deiner Bewertung bist du in München. Wir haben zwei Büros und soweit ich informiert bin ist im Kraftwerk immer sehr wenig los und man kann im Büro in Ruhe arbeiten. An vielen Tagen ist auch an der Theresie nicht alles besetzt, sodass man meist einen Arbeitsplatz in einem der kleineren Büros finden kann. Dort ist es dann bedeutend ruhiger zum Arbeiten. Mein Eindruck ist, dass besonders auch in München für alle persönlichen Arbeitsvorlieben Büroflächen zur Verfügung stehen.

Wenn das in der Praxis anders erlebt wird, wäre es hilfreich zu verstehen, wann und wo genau die Engpässe entstehen.

Kommunikation
Eine Anmerkung zur Freitagsrunde: Der Fokus hat sich schon vor Jahren auf arbeitsbezogene Themen verschoben. Du vermisst die Projektvorstellungen? Dann komm doch gerne selber in die Freitagsrunde und stelle ein Projekt vor. Diese Themen leben vom Engagement aller Kolleg:innen.

Abschließen möchte ich noch sagen: Wir stecken seit einem Jahr in einer enormen Veränderung und das wird uns auch in Zukunft begleiten. Der Markt ist dynamischer geworden und wir müssen darauf reagieren, immer und immer wieder. Wie wir intern organisiert sind, welche Capabilities wir entwickeln, unser Leistungsangebot, wie wir kommunizieren oder Rollen definieren usw. wird beständig einem Wandel unterlegen sein. Das ist für einige sicher eine Herausforderung, für andere hingegen ein Antreiber. Es ist weder gut noch schlecht. Aber Menschen sollten für sich entscheiden, welche Art Umfeld sie brauchen, um sich wohlzufühlen.

Falls du Lust auf einen Schnack bei einem Kaffee hast, meld dich gerne. Dann können wir noch einmal über die angesprochenen Punkte sprechen.

Viele Grüße
Nathalie

Geldorientiert, Micromanagement, mangelnde Professionalität

1,0
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei MaibornWolff GmbH in München gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles

Ich dachte, HR hätte mich im Exit-Gespräch ernst genommen (obwohl ich keine Hoffnung hatte, dass etwas unternommen wird), da die Person ganz nett mit mir darüber gesprochen hat. Ich habe dazu nie Feedback erhalten.

Verbesserungsvorschläge

Ich schreibe hier meine Erfahrung, die sehr ähnlich zu einer anderen Bewertung hier ist. Mal schauen, ob meine Bewertung auf der Seite bleibt.

Arbeitsatmosphäre

Ich würde empfehlen, an allen Team-Events teilzunehmen, auch wenn sie als optional deklariert sind, damit es nicht zu einem ernsten Gespräch kommt, in dem man als problematisch bezeichnet wird. Es wird gesagt, dass man sich im Team nicht 'integrieren' möchte, und es werden große Fragezeichen bezüglich der 'Motivation' aufgeworfen. Bitte sag also immer Ja zu allen Laser-Tag-Sessions, auch wenn du dafür mehrere Stunden fahren musst.

In meiner Abteilung gab es keinen einzigen Tag ohne Meetings.

Image

Ich hatte vor meiner Arbeit dort noch nie von dieser Firma gehört und auch nach dem Verlassen nie wieder..

Work-Life-Balance

Als IT-Mitarbeiter musst du zweimal im Monat ins Büro fahren, selbst wenn du 2+ Stunden entfernt wohnst, und es wird keine Unterkunft angeboten. Auch für die Bahntickets musst du selbst bezahlen (du bekommst zwar eine Bahncard, aber der Rest, der auch 100+ Euro sein kann, geht aus deiner eigenen Tasche).

Karriere/Weiterbildung

Es wird empfohlen, an zusätzlichen Meetings und Veranstaltungen teilzunehmen (z. B. gesunde Ernährung, Freitagsrunden usw.), und man kann diese auch als Arbeitszeit eintragen. Aber als ich das getan habe, wurde ich dafür kritisiert, dass ich es als Arbeitszeit eingetragen habe. Einfach sehr seltsam und sehr mikromanagementorientiert.

Gehalt/Benefits

Es wird viel versprochen, um dich ins Unternehmen zu holen, aber sobald sie kosten sparen wollen, finden sie jede Ausrede, um dich loszuwerden.
Geld, Geld, Geld, das ist alles, was ich vom Vorgesetzten gehört habe. “Wir geben zu viel Geld aus", "Suche dir eine sehr günstige Unterkunft", "Die Firma hat viel in das Event investiert" usw.
Es geht immer darum, "Geld zu sparen", selbst auf Kosten des Wohlbefindens der Mitarbeiter.
Mir wurde von einer viel kleineren Firma ein viel höheres Gehalt angeboten.

Kollegenzusammenhalt

Über den Zusammenhalt unter den Kollegen kann ich sagen, dass einige Leute nicht zögern, schlecht über andere hinter deren Rücken zu sprechen.

Es gibt auch manchmal unangemessenen Witzen von männlichen Kollegen.

Vorgesetztenverhalten

Deine Führungskraft wird hinter deinem Rücken Kolleg*innen fragen (sogar solche, die nur zweimal mit dir gesprochen haben, nichts mit dir zu tun haben oder nicht einmal oft im Büro waren!), was sie von dir halten. Anschließend wird die Führungskraft ihre Worte verdrehen und dich schlecht dastehen lassen. Und wenn man diese Personen ins Meeting mit der Führungskraft holt, ist es eine ganz andere Geschichte, und die Vorgesetzten tun so, als ob sie nie etwas Negatives gesagt, gemeint oder getan hätten.

Kollegen machten sich sogar über die Tatsache lustig, dass der Vorgesetzte häufig zu spät kommt, aber man wird kritisiert, weil man EINMAL zu spät zu einem Meeting kam, obwohl man dem Vorgesetzten Bescheid gesagt hatte, dass man einen Termin hatte. Es ist auch nicht ungewöhnlich, schlecht behandelt zu werden, weil man sich krankgemeldet hat.

Es war auch sehr unangenehm, ernste Online-Gespräche mit den Vorgesetzten zu haben, während ihre Familie ganz klar im Hintergrund lief.

Am Anfang wurde mir gesagt: "Jaja, Sie haben 1 Jahr für das Projekt, und die ersten 3 Monate werden nur für die Recherche verwendet."
Aber wenn man es nicht innerhalb weniger Tagen schafft, wird es zum Problem.

Arbeitsbedingungen

Hier gibt es aber sehr großartige Vorteile wie ein iPhone 13 Mini, von dem sie stolz sagen, dass du es auch privat nutzen kannst.

Kommunikation

Mir wurde zu Beginn klar gesagt, dass dies dein Fachmentor ist, aber als ich den Mentor gefragt habe, hat er das einfach verneint. Dann stand ich als Neue während der Einarbeitungsphase allein und verwirrt da. Die meiste Zeit wusste ich nicht einmal, wo der Mentor war und wer mich eigentlich anleiten sollte. Als ob das nicht genug wäre, wurde ich dafür kritisiert, dass ich nicht genug mit dem Mentor gesprochen habe. Dann rennt der "Mentor" zum Vorgesetzten, um sich über mich zu beschweren.

Also, es gab für mich keine Einarbeitung hier.

Gleichberechtigung

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass dies leider kein Ort für einen Introvertierten ist oder für jemanden (zumindest nicht in der Abteilung, in der ich war), der einfach nur ihre/seine Arbeit erledigen möchte, nur in einem beruflichen Umfeld mit Kollegen interagiert und dann nach Hause geht. Aber wenn du extrem extrovertiert bist, gerne endlos schwätzst, dich im Büro wie ein Clown benimmst, UND wenn du die Menschen hier zu deiner Familie machen möchtest (vielleicht weil du dein eigenes gutes Leben nicht hast) und sie priorisierst, dann passt du gut hierher.

Die männlichen Kollegen mussten ihre Persönlichkeit aber nicht ändern. Sie wurden nie kritisiert, wenn sie sich ruhiger verhalten haben, oder ihre Kamera nicht eingeschaltet haben. Ich war aber die Einzige, die dafür kritisiert wurde. Das kann ich nur als sexistisch betrachten.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Nathalie MerkleEmployer Branding

Welcome Back!

Deine wievielte Bewertung seit 2023 ist das inzwischen? 5. oder 6.? Ich würde sagen, mindestens.

Zur Einordnung für alle, die meine im Vergleich zu anderen Bewertungen ungewohnte Antwort lesen. Bei der Person hinter dieser Bewertung handelt es sich um eine Exkollegin, deren Arbeitsverhältnis in der Probezeit 2023 (!!!!) geendet hat und im Nachgang über Monate negative Mehrfachbewertungen auf unterschiedlichen Plattformen hinterlassen hat – inklusive falsch dargestellter Tatsachen. Dann war Ruhe. Bis jetzt.

Unser Umgang bisher damit: Wir haben eine Bewertung stehen lassen und kommentiert. Die Mehrfachbewertungen auf der gleichen Plattform wurden von den Anbietern wie kununu gelöscht, da Mehrfachbewertungen innerhalb eines kurzen Zeitraums gegen die Regeln der Plattform verstoßen.

Also nein, 2026 hast du mit Sicherheit nicht bei uns gearbeitet, auch wenn das in deiner neuesten Bewertung steht.

Inhaltlich werde ich nicht auf die einzelnen Punkte eingehen, weil ich das in der Vergangenheit bereits getan habe.

Generell möchte ich den Menschen mitgeben, die meine Antwort lesen: Wir führen sehr ausführliche Gespräche mit Bewerberinnen und Bewerbern und machen klar, wie das Arbeiten bei uns aussieht.

Ein Beispiel: Jede:r Mitarbeiter:in ist einem Standort zugeordnet. Wer sich entscheidet, zwei Stunden vom Standort entfernt zu leben, kann das tun. Allerdings ist die Fahrt zur ersten Arbeitsstätte Privatsache bezüglich Kosten und Zeitaufwand. Das ist vor Vertragsunterzeichnung klar kommuniziert und eine persönliche Entscheidung, deren Konsequenzen man dann tragen muss.

Außerdem gibt es eine Probezeit, die für beide Seiten gilt und die Gelegenheit ist, intensiv zu prüfen, ob es passt. Wenn es nicht passt für eine Seite, beendet man das Arbeitsverhältnis.


An alle, die uns bei kununu bewerten:
Berechtigte Kritik lassen wir immer gerne zu und auch, wenn sich jemand einfach nur auskotzen will, ist das okay, solange es korrekt dargestellt ist.


Ich hoffe sehr für dich, dass du es schaffst, diese Kapitel deines Lebens irgendwann hinter dir zu lassen.

Mehrfachbewertung

War mal ein echtes Great Place To Work. Aktuell auf einem sehr unsicheren Pfad und deutlich ernüchternd.

2,7
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei MaibornWolff GmbH in Darmstadt gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Seit der Umstrukturierung, die in 2025 begonnen wurde, eher angespannt. Viel Unsicherheit wo es mit der Firma und einzelnen Karrieren hingeht.

Image

MW war eine lange Zeit als starker Partner für viele unserer Kunden bekannt, und auch als ein guter Arbeitgeber (mehrfach beste Platzierungen bei Great Place To Work in den vergangenen Jahren). Leider scheint beides stark abzurutschen, von GPTW hört man intern länger nichts mehr. Von der Mitarbeiterposition aus ist die Kundenwahrnehmung schwierig umfassend zu beurteilen, aber auch dort empfinde ich einen negativen Trend über mehrere Projekte hinweg.

Work-Life-Balance

Das war immer und bleibt weiterhin einwandfrei. Flexible Arbeitszeiten, großzügige Urlaubsregelungen, und generell wenige Vorgaben - insgesamt doch sehr entspannt, solange man seine Aufgaben erledigt und das Feedback aus dem Projektteam stimmt.

Karriere/Weiterbildung

Am Anfang der Karriereleiter hatte MW für mich ein umfassendens Weiterbildungsangebot mit einem großzügigen Budget. Das Budget liegt auch weiterhin vor, allerdings fehlen einem auf höheren Karrierestufen sinnvolle Möglichkeiten dieses einzusetzen. Auch wird immer wieder intern erzählt, dass es Karrierepfade nach oben geben soll, die keine Managementaufgaben umfassen; in der Praxis sind das im besten Falle vereinzelte Stellen innerhalb weniger Bereiche, und auch dort sind die Wege weiter "nach oben" sehr schwammig und unklar definiert.

Vorgesetztenverhalten

Siehe Kommunikation für die wichtigsten Punkte. Dazu kommt, dass an dem internen "Bewertungssystem" für Einstufung und Beförderungen ständig gedreht wird, mit dem Ergebnis dass es super unklar ist welche Kriterien und Anforderungen an einen bestehen und für einen gewünschten Karriereschritt erfüllt werden müssen. Und auch ob der/die relevante Vorgesetzte darüber ausreichend Bescheid weiß und die Entscheidung entsprechend begründet treffen wird.

Zusätzlich, sehr aktuell: die gesamte GF ist enorm im AI Hype gefangen. Die Technologie wird aufs höchste Podest gehoben und allen vorgeschoben, anstatt sie wie jedes weitere Werkzeug in unserem Inventar zu bewerten und in sinnvollem Maße einzusetzen. Selbst als jemand, wer mit den AI Tools seit langer Zeit vertraut ist und sie in hohem Maße einsetzt und fördert, finde ich die vernommene "Verliebtheit" in die KI seitens der Führungsmannschaft maßlos übertrieben und gefährlich.

Arbeitsbedingungen

Seit Covid sind alle Projekte nahezu vollständig auf Remote gewechselt, vor Ort zusammenarbeitende Teams gibt es effektiv nicht mehr. Dadurch ist vieles verloren gegangen. Büros sind angenehm ausgestattet und gut gelegen; leider wird aktuell stark über Schließungen als Kostensparmaßnahme nachgedacht.

Kommunikation

Viele wichtigen Entscheidungen passieren hinter geschlossenen Türen und ohne Einbezug von Betroffenen. In Theorie sind die Türen offen und Kommunikationswege vorhanden, in der Praxis ist es super schwierig sich rechtzeitig und in ausreichendem Maße zu informieren und einzubeziehen, insb. wenn man nicht am Hauptstandort in München sitzt. Kommunikation von der Geschäftsführung an die Allgemeinheit wird regelmäßig versucht, wirkt aber insbesondere in letzter Zeit sehr trocken, "corporate" und von der gelebten Realität entfernt.

Gehalt/Benefits

Gehälter in den operativen Bereichen waren schon vor der 2025er Umstrukturierung deutlich unterdurchschnittlich. Während der Maßnahmen gab es einen kompletten Freeze, und die aktuellen Budgets für Gehaltserhöhungen in den operativen Bereichen halten sich sehr in Grenzen. Währenddessen wird seit der Umstellung alles was mit Sales und Marketing zu tun hat sehr sichtbar gepusht und gefeiert. Da fühlt man sich als langjähriger operativer Mitarbeiter auf Projekten leider alles andere als angemessen wertgeschätzt.

Interessante Aufgaben

Fast alle Projekte sind sehr 0815, wenig wirklich spannende / interessante Fachlichkeit dabei. Teilweise sehr schwierige / "beratungsresistente" Kunden, woraus oft resultiert, dass wir zwar intern und nach außen moderne Arbeitsmethodiken und Werkzeuge predigen, aber intern in der Projektarbeit stark darin eingegrenzt werden und viel weniger effektiv / effizient arbeiten müssen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Nathalie MerkleEmployer Branding

Liebe Kollegin, lieber Kollege,
wir haben eine Umstrukturierung hinter uns und es war eine echt anstrengende Zeit für viele. Da wir noch nicht an allen Punkten vollständig durch sind, verstehe ich, dass manches aktuell belastend oder unklar wirkt. Wie du weißt, arbeiten wir an offenen Themen mit Hochdruck und viel Engagement der Kolleg:innen, um zeitnah Lösungen bereitzustellen. Gleichzeitig ist vieles noch neu und ungewohnt, daher kann ich deinen Eindruck der Unsicherheit nachvollziehen.

Ich bin froh, dass trotz der ganzen Veränderungen in deinen Augen die Work Life Balance nach wie vor gut ist.

Da du an dieser Stelle den öffentlichen Feedbackkanal gewählt hast, möchte ich gerne ein paar Themen aufgreifen, sodass Interessierte oder Bewerber und Bewerberinnen die von dir angesprochenen Punkte besser einordnen können.

AI
Du schreibst von AI Hype und „Verliebtheit“ in die KI. Ja, du hast Recht: Das Thema ist bei uns wichtig, präsent und gefördert. Wir haben uns frühzeitig damit beschäftigt, damit wir die Nase vorn haben und nicht der Marktentwicklung hinterherlaufen. Die Nachfrage bei unseren Kunden bestätigt bislang, dass es richtig war, sich früh und intensiv mit dem Thema AI zu befassen.
Dennoch sind kritische Stimmen wie deine wichtig und ich persönlich glaube, aktuell kann noch niemand mit Gewissheit sagen, wo der Zug hinfährt.

Bei großen technologischen Umbrüchen gibt es immer diejenigen, welche vorausrennen, andere warten ab und wiederum andere sind skeptisch oder teilen nicht den umfassenden Enthusiasmus der ersteren. Die Zeit wird zeigen, ob unsere Ausrichtung trägt oder ob sich das AI-Thema in einem anderen Maße einpendeln wird. Im Moment sind wir zuversichtlich, dass es der richtige Weg war und wir wollen diesen weitergehen.

Great Place to Work
Wir haben uns vor ein paar Jahren trotz Top Platzierung bewusst dazu entschieden, nicht weiter an Great Place to Work teilzunehmen. Ausschlaggebend war für uns, dass das Format zu diesem Zeitpunkt nicht mehr den Mehrwert geliefert hat, den wir für unsere interne Weiterentwicklung gesucht haben.

Eine jährliche Mitarbeiterbefragung ist geblieben und wir haben weiterhin darauf geschaut, wo bei den Menschen der Schuh drückt. Seit dem Change sind wir auf monatliche Team Pulse Checks umgestiegen, damit wir zeitnah wissen, was das Team bewegt.

Karriere und Weiterentwicklung
Es ist richtig, dass wir unseren internen Weiterbildungskatalog verschlankt und fokussiert haben. Du darfst dein Budget wie alle auch für externe Weiterbildungsangebote nutzen.

Büros
Du hast absolut Recht, seit 2020 kommen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weniger in die Büros, um vor Ort zu arbeiten. Wir halten nach wie vor daran fest, dass wir den Menschen die Freiheit lassen, selbst zu entscheiden, wo sie arbeiten möchten. Eine Konsequenz ist, dass Teile unserer Büroflächen dauerhaft kaum ausgelastet sind. Aus diesem Grund denken wir darüber nach, diese Flächen zu verkleinern. Es geht um ein gesundes Kosten-Nutzen-Verhältnis. Ich glaube, es ist absolut nachvollziehbar, dass man als Unternehmen genau prüft, wofür man Geld ausgibt und wo es sich durch geänderte Umstände nicht mehr lohnt. Wenn wir solche Veränderungen erwägen, sprechen wir immer mit den betroffenen Mitarbeiter:innen. Stellen wir fest, dass sich ein Standort nicht mehr lohnt, bieten wir Alternativen wie z.B. einen Co-Working-Space, in dem die Kolleg:innen sich weiterhin vor Ort treffen können.

Gehalt
Wenn du mit deinem Gehalt unzufrieden bist, dann bist du damit sicher kein Einzelfall. Das ist glaube ich über alle Unternehmen hinweg das Kriterium, bei dem die meisten Menschen unzufrieden sind.

Ich möchte deshalb nur darauf eingehen, dass es immer wichtig ist, womit man Gehälter vergleicht. Wenn du unsere Gehälter mit Unternehmen wie Google vergleichst, dann hast du meine volle Zustimmung. Innerhalb der IT-Dienstleistungsbranche evaluieren wir sie regelmäßig über Benchmarks und liegen voll im Durchschnitt. In den letzten Jahren hat sich in der IT gezeigt, dass die Gehaltsbänder weiter auseinandergehen – gefragte Profile rund um Cloud und AI rufen inzwischen deutlich höhere Bandbreiten beim Gehalt ab als zum Beispiel ein Java Backend Entwickler.

Viele Grüße
Nathalie

Vielleicht war es mal gut, die Zeiten sind jetzt definitiv vorbei.

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei MaibornWolff GmbH in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Durch die Reorga gibt es nur noch Systemfehler, die nicht behoben werden. Menschen sind angespannt, unglücklich und kündigen nach einander.

Image

Immer schlechter, zunehmend unzuverlässig auch weil so viel kündigen.

Vorgesetztenverhalten

Einfach toxisch oder auch nicht vorhanden.

Kommunikation

Vom Management einfach toxisch. Psydo Mitspracherecht, Absprachen die nicht eingehalten werden.

Gleichberechtigung

Frauen werden vergrault, auf Assistenzpositionen verschoben oder abgesägt.


Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Nathalie MerkleEmployer Branding

Liebe Kollegin, lieber Kollege,
vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, uns ein so ungeschminktes Feedback über kununu zu geben.

Zunächst einmal: Ich möchte und kann dir deine Gefühle und deine Wahrnehmung absolut nicht absprechen. Wenn du die aktuelle Situation so empfindest, dann ist das deine Realität bei uns.
Die letzten Monate waren aufgrund der Reorganisation für uns alle extrem herausfordernd und anstrengend. Wir haben MaibornWolff einmal komplett auf den Kopf gestellt. So viel Veränderung kann zu Verunsicherung, Reibungen und emotionalen Belastungen führen – immer abhängig davon was für ein Typ Mensch man ist und wie stark man selbst von den Veränderungen betroffen ist.

Wir haben noch nicht alle Prozesse so weit aufgesetzt, dass alles rund läuft. Daran arbeiten wir, denn unser oberstes Ziel ist es, Klarheit, Stabilität und Verlässlichkeit bei internen Prozessen zu schaffen.

Bezüglich des von dir angesprochenen Vorgesetztenverhaltens möchte ich dich einladen, auf Barbara zuzugehen. Sie hat wirklich immer ein offenes Ohr für Kolleg:innen und da sie sich bei uns um die People Themen kümmert, ist sie die beste Anlaufstelle. Grundsätzlich ist unangemessenes Verhalten – egal von wem – bei uns nicht geduldet. Wir können als Unternehmen jedoch nur aktiv werden, wenn wir konkret davon wissen. Deshalb möchte ich dich wirklich ermutigen, das persönliche Gespräch mit Barbara zu suchen.

Zu deinem Vorwurf, dass Frauen vergrault, abgesägt oder auf Assistenzpositionen verschoben werden, möchte ich noch etwas sagen. Mir fallen aus den letzten Wochen zwei Beispiele ein, bei denen Frauen in relevante Rollen gekommen sind. Sollte es dazu gekommen sein, dass Frauen bewusst benachteiligt wurden, dann ist es wichtig, dass Teresa als DEIB Verantwortliche davon Kenntnis hat. Ich lege dir sehr ans Herz, auf Teresa zuzugehen.

Grundsätzlich ist es im Zuge der Reorganisation gekommen, dass alte Rollen weggefallen sind oder Menschen für sich entschieden haben, dass sie den Weg nicht mitgehen möchten. Das betraf Frauen wie Männer und ist in Phasen des Umbruchs auch völlig normal.

Falls du etwas anderes im Kopf hattest bei deiner Bewertung, komm gerne auf mich zu.
Unsere Reorga ist ein Kraftakt und wir haben es auch noch nicht ganz geschafft. Manches läuft schon gut, anderes ist noch eine Baustelle. Wenn es etwas gibt, das dich gerade unterstützen würde, dann komm gerne auf eine Person deines Vertrauens zu – ich stehe ebenfalls zur Verfügung.


Herzliche Grüße
Nathalie

Kein Kommentar

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei MaibornWolff GmbH in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Kein Kommentar

Image

Kein Kommentar

Work-Life-Balance

Kein Kommentar

Karriere/Weiterbildung

Kein Kommentar

Gehalt/Benefits

Kein Kommentar

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kein Kommentar

Kollegenzusammenhalt

Kein Kommentar

Umgang mit älteren Kollegen

Kein Kommentar

Vorgesetztenverhalten

Kein Kommentar

Arbeitsbedingungen

Kein Kommentar

Kommunikation

Kein Kommentar

Gleichberechtigung

Kein Kommentar

Interessante Aufgaben

Kein Kommentar

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Sehr wertschätzender und transparenter Bewerbungsprozess

4,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei MaibornWolff GmbH gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Bewerbungsprozess bei MaibornWolff war durchweg positiv. Bereits der erste Call mit HR hat mir einen richtig guten Einblick in das Unternehmen, die Kultur und die Rolle gegeben. Man hat sich direkt willkommen gefühlt und gemerkt, dass echtes Interesse an einem gegenseitigen Kennenlernen besteht.

Auch die Challenge war sehr gut gewählt: spannend, praxisnah und für mich persönlich eine tolle Möglichkeit zu prüfen, wie interessant der Job wirklich ist, was definitiv der Fall war.

Während des gesamten Prozesses war der Umgang immer freundlich, zuvorkommend und fürsorglich. Besonders hervorheben möchte ich die Arbeit von HR: sehr wertschätzend, transparent und immer ansprechbar. Der gesamte E-Mail-Verkehr war schnell, klar und angenehm.

Insgesamt ein sehr professioneller Bewerbungsprozess auf Augenhöhe, bei dem man sich als Bewerber*in wirklich ernst genommen fühlt. Vielen Dank dafür!


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Coole Firma, tolle Kollegen, interne Strukturen zum Teil noch ausbaufähig, aber stetig im Wandel zum positiven.

4,4
Empfohlen
Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei MaibornWolff GmbH in München gearbeitet.

Gehalt/Benefits

Werkstudenten sind deutlich unterdurchschnittlich bezahlt. Als Student mit vorhergehender Ausbildung und Berufserfahrung ist es schwer aus dem WS-Gehaltsmodell ausbrechen zu können.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 257 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird MaibornWolff durchschnittlich mit 4,1 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der Branche IT (4 Punkte). 69% der Bewertenden würden MaibornWolff als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 257 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Work-Life-Balance und Arbeitsbedingungen den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 257 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich MaibornWolff als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gehalt/Benefits noch verbessern kann.