257 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
257 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
257 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Nachwievor absolut offene Gesprächskultur. Jeder kann / darf sich einbringen und wird daran, und nicht an der aktuellen Position, gemessen. Extrem viel Autonomie, auch in schwierigen Zeiten.
Nichts. Es ist eher wie in einer langjährigen Beziehung: Man ist geneigt sich an nervigen Kleinigkeiten des Partners abzuarbeiten. Und mutmaßt, dass es überall anders besser läuft. Wenn man Einblicke in andere Unternehmensstrukturen gekriegt hat, merkt man aber: es sind nachwievor geniale Menschen, die diese Firma gestalten, sowohl auf fachlicher als auch auf menschlicher Ebene. Wem Autonomie, Gestaltungsraum, großartige Kollegen und Selbstwirksamkeit bei einem Arbeitgeber wichtig wird, der wird hier nachwievor mehr als fündig.
Unangenehme Entscheidungen nicht rauszögern.
In meinem Mikrokosmos ist die Stimmung besser denn je. Auf Unternehmensebene betrachtet steckt die Reorga aber noch vielen in den Knochen.
Wir haben durchwegs langjährige Kunden, das spricht gewissermaßen sehr für die Firma
Man muss schon selbst aktiv Urlaub & Zeitausgleich einplanen. Mit dieser Autonomie muss man umgehen können. Natürlich klappt das im Projektgeschäft nicht immer gleich gut.
Die Hierarchie war und ist nach wie vor relativ flach. Die C-Titel wirken für die gesamte Firmengröße dafür (oder deswegen?) relativ inflationär. Wenn man beruflichen Aufstieg also an Titeln festmacht, wird die Luft nach oben aufgrund der Firmengröße eher dünn.
In unserer Business Unit, als auch mit den BUs in unserem Vertical, absolute spitze! Definitiv der coolste Kollegenkreis, den ich in meinem bisherigen Arbeitsleben mitgestalten durfte.
Schwieriges Thema... Im Zeitalter von KI sind nicht mehr zwangsläufig die älteren Kollegen im technischen / fachlichen Driver's Seat. Wie geht man damit generell um? Ich kann demnach nur den Gestaltungsraum bewerten, den MaibornWolff mMn generell Mitarbeitern bietet. Und da sehe ich keine Unterschiede.
Ich würde unserer GF manchmal den Mut wünschen, auch unbequeme Entscheidungen zu treffen. Häufig setzt man dann doch eher auf den Weg des geringsten Widerstands. Das verzögert unangenehme Entscheidung unnötig.
Großartige Büroflächen, die je nach Standort von noch mehr Menschen genutzt werden könnten. Klassische Post-Covid Büromüdigkeit
Die Kommunikationswege sind vielfältig und werden auch vollumfänglich genutzt. Ich glaube, wir sind es aus den wirtschaftlich entspannten Zeiten, in dem sich die Firma sehr lange bewegen hat, gewohnt es möglichst allen Recht machen zu wollen. Das führt aber in angespannteren Zeiten zwangsläufig zu Konfliktherden.
Mit der Reorga sind ganz offensichtlich viele Frauen (in Führungsposition) gegangen. Aus deutlich hierarchischeren Strukturen kommend, kann ich aber nur sagen, dass auf allen Ebenen viel Bewusstsein für den persönlichen / gesellschaftlichen Bias besteht.
Absolut, BUs können wie Startups agieren - mit der notwendigen Verantwortung, die damit einhergeht.
Alles in einem herrscht eine sehr gute Atmosphäre.
Überdenkt die Management-Strukturen, achtet auf die Erhaltung der kurzen Wege.
Dem Management ist es bewusst wie wichtig eine gute Kultur ist. In den letzten Monaten allerdings, durch die Reorganisation, hat unsere gelitten. Wir sind meiner Meinung nach auf einem guten Weg: das Management hört die Unzufriedenheit und tut viel, um die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu steigern. Es wird nie wieder werden, wie es war aber es heißt nicht, dass es nicht wieder gut wird.
Viele fühlen sich in ihren Karriereplänen allein gelassen, es gibt (noch) zu wenig Möglichkeiten Karriere zu machen bzw. fehlt einen (Karriere)Plan. Das ist die Kehrseite der Medaille bei flachen Hierarchien.
Tolle Offices an vielen Standorte, Work Life Balance trotz der Krise nach wie vor möglich. Viel Verständnis für Familien
Für Diversität wird sehr viel getan. Allerdings das Thema Umgang mit älteren Kollegen ist nicht die Prio A, es liegt daran, dass es kaum welche gibt. Der Altersdurchschnitt liegt bei Mitte 30. In einigen Jahren sollte man sich intensiver mit dem Thema "Umgang mit älteren Kollegen" beschäftigen.
Es mag im letzten Jahr nicht alles vorbildlich gelaufen sein. Rückblickend hätte man EINIGES besser handhaben können. (ist das nicht immer so. Rückblickend ist man immer klüger?).
Aber mal ehrlich, in der gesamten Marktwirtschaft hat es ordentlich geknallt. Ich kenne so viele Unternehmen die sehr hart und sehr unfair mit den Mitarbeiter*innen umgegangen sind. Das ist natürlich kein Maßstab oder Entschuldigung aber man darf ruhig mal nach rechts oder links gucken.
Wir brauchen Zeit uns im "Neu" einzufinden. Das MaibornWolff Arbeitsumfeld und besonders die Kultur (die extrem gelitten hat) kann man nicht einfach einstampfen und dann wieder mal schnell wieder aufleben lassen.
Früher hätte ich MaibornWolff Freunden und Familie wärmstens als Arbeitgeber empfohlen. Warum jetzt nicht mehr? Weil ich das Hü und Hott nicht leiden kann.
Es braucht Zeit!!! Es muss nun Ruhe und Normalität einkehren dürfen. Das geht nicht von heute auf morgen. Vertrauen baut sich nur langsam wieder auf.
Alles braucht seine Zeit. Früher war die Arbeitsatmosphäre super. Nach Reorg ist viel Luft nach oben! Ich denke, wir müssen uns alle von den letzten Monaten erholen und uns im "Neu" finden. Ob ich das persönlich schaffe, weiß ich noch nicht.
kann ich nicht bewerten. Daher würde ich eher "gut" sagen.
Unangefochten gut. Soweit es meine Projekte erlauben, kann ich z.B immer im Home Office arbeiten. Das genieße ich sehr. Ich habe hier viele Freiräume und genieße das Vertrauen meiner Kolleg*innen und vorgesetzten Menschen.
Das Weiterbildungsbudget von 1,5 Monatsgehältern sehe ich im Vergleich zu anderen Unternehmen als großzügig an. Sicherlich muss der Inhalt mit der Führungskraft besprochen werden aber in der Regel ist es kein Problem.
Karriere ist ein Thema, welches sich in den nächsten Jahren entwickeln sollte. Ich sehe nicht, wie Karriere in der aktuellen Struktur (Fellow hin oder her) möglich ist.
Durchschnittlich. MaibornWolff wird hier und da unterdurchschnittliche Bezahlung nachgesagt. Sehe ich nicht so. Warum? Nun, setzen wir dies ins Verhältnis zur Arbeitslast oder Arbeitsstunden. Ich kenne Unternehmen die mehr bezahlen, allerdings erwarten diese Unternehmen auch, dass man von morgens 8 bis nachts um 23 Uhr arbeitet. Wer also seine Familie/Freunde bei Tageslicht oder zu legitimen Uhrzeiten sehen möchte ist hier gut aufgehoben.
In meinem Umfeld, passen Menschen aufeinander auf. Wir halten zusammen, versuchen uns gegenseitig zu motivieren auch wenn das nicht immer einfach ist. Uns ist durchaus bewusst, dass es in anderen Unternehmen ebenso "gekracht" hat wie bei uns.
Kann ich nicht bewerten. Dazu sind die Menschen hier weitestgehend zu jung.
Zugewandt, nahbar und ein offenes Ohr. Natürlich sind auch Vorgesetzte derzeit verunsichert, versuchen aber den Kopf hoch zu halten. Das ist nicht immer einfach.
Schöne, moderne Büros. Wenn man gerne im Office arbeitet, steht einem nichts im Weg.
Die GF und das Management sind sehr bemüht. Es waren schwierige Monate und wir waren alle mit der Gesamtsituation sowie der Geschwindigkeit nötiger Veränderungen überfordert. Fehler wurden gemacht die dem Vertrauen einen ordentlichen Schlag versetzt haben. Warum so viele Sterne? Alle haben versucht ihr Bestes zu geben. Kommunikation bzw es allen recht zu machen ist fast unmöglich.
Ich würde sagen, dass MaibornWolff kein Problem mit Gleichberechtigung hat. (Wohl eher mit Vetternwirtschaft.)
Das ist wohl das, was ich am meisten bemängeln würde. Man wird im Gestaltungsspielraum beschnitten. Früher habe ich, im Sinne der Firma, notwendige Themen aufgegriffen und voran getrieben. Heute bearbeiten Menschen Themen die aus nicht nachvollziehbaren Gründen der GF eher "zusagen". Experten sind sie mit Sicherheit nicht!
Ich habe vor und während der Reorg meinen Vorschläge eingebracht. Ist alles bekannt.
Zwei Punkte dazu: Erstens, seit der Reorg ist die Stimmung definitiv nicht mehr so gut wie sie mal war. Sehr viele sehr geschätze und langjährige Kolllegen und Kolleginnen wurden entweder entlassen, wurden zum Jobwechsel "ermutigt" oder wurden einfach gekündigt. Wenn man dann mitbekommt, dass einige Monate später neue Leute für den selben Kompetenzbereich eingestellt wurden, wo erst vor kurzem Leute gekündigt wurden, wirft das schon Fragen auf. Seitdem ist auch alles sehr Geld-getrieben. Wo vorher die individuelle persönliche Weiterentwicklung im Fokus stand, gibt es jetzt einen Kriterienkatalog und KPIs. Okay, es gibt noch Handlungsspielraum der Personalverantwortlichen, aber das ist mittlerweile doch sehr standardisiert worden.
Zweitens: Durch die ganze Preistreiberei der Kunden, ganz besonders duch den AI-Wahn, sind Projektteams in der Regel über mehrere Standorte und Länder verteilt. Ich habe schon seit knapp 3 Jahren nur noch Projektkollegen aus anderen Standorten. Insofern komme ich auch kaum noch ins Büro. Die Zeit für die Anfahrt im Berufsverkehr kann ich mir sparen, wenn ich hauptsächlich mit Kollegen remote zu tun habe.
Kann ich nicht beurteilen. Ich glaube schon, dass wir bei Kunden ganz gut dastehen. Aber, es ist nicht so, dass wir bekannt wären wie Adesso oder MSG.
Wenn man irgendwie irgendwas erreichen will, dann darf man schon gut schuften. Ich höre von Kollegen, die teilweise 3 Projekte gleichzeitig haben. Oder, um eine bestimmte Rolle als Dev zu bekommen, soll man auf Konferenzen rumtingeln, Artikel schreiben, Networking betreiben etc. Aber das ganze dann bitte nicht auf Kosten der Auslastung. So wirklich rund ist das noch nicht.
Fairerweise muss man sagen, dass ich bisher im Projekt noch kein negatives Feedback bekommen habe, wenn ich kurzfristig mich um unsere Tocher kümmern musste, oder wenn bestimmte Zeitslots für Mettings einfach nicht gehen. Hängt aber bestimmt stark vom Projekt und vom Kunden ab.
Es gibt keine Hierarchie in der man sich nach oben arbeiten kann. Entwickler, Gildenmeister...fertig. Früher konnte man wenigstens noch Teil der Bereichsführung werden, konnte Mitarbeiterführung übernehmen, oder ähnliches. Das gibt es mittlerweile alles nicht mehr. Durch die Reorg wurden viele Positionen gestrichen. War ich ehemals Teil der Bereichsführung und verantwortlich für eine technologische Säule, bin ich mittlerweile "einfacher" Entwickler. Es gibt/gab nicht genügend höhere Positionen. Da ist man mittlerweile sehr eingeschränkt. Früher hieß es mal: "Wir schaffen die Positionen für die Kompetenzen der Mitarbeitenden." (Zitat ehemaliger CEO). Das gibt es nicht mehr. Oder ich bin einfach nicht laut genug, und vordere meine Nischenposition ein. Keine Ahnung.
Könnte natürlich immer besser sein. Man kann sich mit den Gehältern in München und Umgebung definitiv keine Immobilie leisten. Da muss man eher zu einem Produktanbieter.
Ansonsten....Benefits....ordentliches Weiterbildungsbudget, Obstkorb, kostenlose Getränke/Kaffee, kostenloses Laden wenn man ein E-Auto hat. Mehr mag mir gerade nicht einfallen.
Wir haben kostenlose Ladensäulen in der TG, Solar auf dem Dach und anstatt eine Klimaanlage Kühldecken. Ansonsten merke ich nichts von einem besonderen Umwelt- und Sozialbewusstsein.
Zum Glück bin ich in der Gilde in der ich bin. Wir haben schon als Bereich sehr gut zusammengehalten. Als Gilde hat sich das bisher nicht geändert.
Haben wir sehr viele mit der Reorg verloren. Und, Dauer der Betriebszugehörigkeit heißt einfach überhaupt nichts, sobald man einen persönlichen Draht zu den GFs hat. Da werden lieber die langjährigen, loyalen Kollegen gekündigt, als die nahen Freunde der GF die durch Inkompetenz glänzen. Von Unternehmesseite kann ich sagen, dass ältere/langjährige Kollegen nicht gefördert werden. Auf Gildenebene...keine Ahnung. Der Alterdurchschnitt unserer Gilder ist 32.
Ich weiß es nicht, aber auf Grund der aktuellen Situation kann ich mir nicht vorstellen, dass ältere Semester eingestellt werden, wenn nicht ein expliziter Bedarf vorhanden ist.
Ich war mal Vorgesetzter ("PV"). Dann kam die Reorg, und jetzt gibt es einfach nicht mehr so viele PV-Stellen. Naja.
Ich kann mich aber über meinen Gildenmeister wirklich nicht beschweren. Ist aber trotzdem ein komisches Gefühl, wenn die Person, mit der du vor der Reorg auf einer Stufe warst auf einmal dein Chef ist.
ABER, es gibt definitiv auch Vorgesetzte, die einfach keine Personalführung haben sollten, weil sie sich verhalten wie die Axt im Wald. Da das schon seit Jahren der Fall ist, und sich selbst nach Beschwerden einfach nicht ändert, haben viele wohl einfach aufgegeben. Die persönliche Nähe zur (ehemaligen) Geschäftsführung zahlt sich hier definitiv aus.
Es gibt viele Open-Space Arbeitsplätze. Da die Projektteams sehr verteilt sind, gibt es kaum noch Projektbüros. Viele sitzen in den Open-Spaces. Keine Change da in Ruhe zu arbeiten, weil immer irgendwo mind. 2 Leute für mehrere Stunden im Call sind. Es gibt einfach viel zu wenig Telefonzellen. Noch ein Grund, warum ich lieber im HomeOffice bin. Da habe ich Ruhe und kann konzentriert arbeiten.
Ansonsten ist die Ausstattung der Arbeitsplätze ok. Es gibt viel zu wenig Mac-Tastaturen! ;-)
"Alles super! Alles gut! Es geht wieder aufwärts!" Warum fühlt es sich nicht so an? Es wurde mal eine Townhall eingeführt, für extrem wichtige Themen, die alle mitbekommen sollen. Die hat 2 oder 3 mal stattgefunden. Seit dem wird wieder alles in der Freitagsrunde kommuniziert. Wo früher mal private oder soziale Themen und Projekte vorgestellt wurden, ist es mittlerweile nur noch eine Platform für die GFs geworden und damit sich die (gefühlt) 50 neuen BUs und Gilden vorstellen können. Ich schalte nach dem GF-Slot meist aus.
Ich kann nur von meiner Gilde sprechen. Hier habe ich nicht das Gefühl, dass Frauen irgendwie anders bewertet werden als Männer. Da ich ein Mann bin, könnte das aber auch ein Bias sein. Zum Glück haben wir unsere Diversitybeauftragte, auf die man immer mit solchen Themen zugehen kann.
Ab und zu kommt mal ein R&D Projekt rein. Aber der Rest ist einfach 0815.
Alles
Ich dachte, HR hätte mich im Exit-Gespräch ernst genommen (obwohl ich keine Hoffnung hatte, dass etwas unternommen wird), da die Person ganz nett mit mir darüber gesprochen hat. Ich habe dazu nie Feedback erhalten.
Ich schreibe hier meine Erfahrung, die sehr ähnlich zu einer anderen Bewertung hier ist. Mal schauen, ob meine Bewertung auf der Seite bleibt.
Ich würde empfehlen, an allen Team-Events teilzunehmen, auch wenn sie als optional deklariert sind, damit es nicht zu einem ernsten Gespräch kommt, in dem man als problematisch bezeichnet wird. Es wird gesagt, dass man sich im Team nicht 'integrieren' möchte, und es werden große Fragezeichen bezüglich der 'Motivation' aufgeworfen. Bitte sag also immer Ja zu allen Laser-Tag-Sessions, auch wenn du dafür mehrere Stunden fahren musst.
In meiner Abteilung gab es keinen einzigen Tag ohne Meetings.
Ich hatte vor meiner Arbeit dort noch nie von dieser Firma gehört und auch nach dem Verlassen nie wieder..
Als IT-Mitarbeiter musst du zweimal im Monat ins Büro fahren, selbst wenn du 2+ Stunden entfernt wohnst, und es wird keine Unterkunft angeboten. Auch für die Bahntickets musst du selbst bezahlen (du bekommst zwar eine Bahncard, aber der Rest, der auch 100+ Euro sein kann, geht aus deiner eigenen Tasche).
Es wird empfohlen, an zusätzlichen Meetings und Veranstaltungen teilzunehmen (z. B. gesunde Ernährung, Freitagsrunden usw.), und man kann diese auch als Arbeitszeit eintragen. Aber als ich das getan habe, wurde ich dafür kritisiert, dass ich es als Arbeitszeit eingetragen habe. Einfach sehr seltsam und sehr mikromanagementorientiert.
Es wird viel versprochen, um dich ins Unternehmen zu holen, aber sobald sie kosten sparen wollen, finden sie jede Ausrede, um dich loszuwerden.
Geld, Geld, Geld, das ist alles, was ich vom Vorgesetzten gehört habe. “Wir geben zu viel Geld aus", "Suche dir eine sehr günstige Unterkunft", "Die Firma hat viel in das Event investiert" usw.
Es geht immer darum, "Geld zu sparen", selbst auf Kosten des Wohlbefindens der Mitarbeiter.
Mir wurde von einer viel kleineren Firma ein viel höheres Gehalt angeboten.
Über den Zusammenhalt unter den Kollegen kann ich sagen, dass einige Leute nicht zögern, schlecht über andere hinter deren Rücken zu sprechen.
Es gibt auch manchmal unangemessenen Witzen von männlichen Kollegen.
Deine Führungskraft wird hinter deinem Rücken Kolleg*innen fragen (sogar solche, die nur zweimal mit dir gesprochen haben, nichts mit dir zu tun haben oder nicht einmal oft im Büro waren!), was sie von dir halten. Anschließend wird die Führungskraft ihre Worte verdrehen und dich schlecht dastehen lassen. Und wenn man diese Personen ins Meeting mit der Führungskraft holt, ist es eine ganz andere Geschichte, und die Vorgesetzten tun so, als ob sie nie etwas Negatives gesagt, gemeint oder getan hätten.
Kollegen machten sich sogar über die Tatsache lustig, dass der Vorgesetzte häufig zu spät kommt, aber man wird kritisiert, weil man EINMAL zu spät zu einem Meeting kam, obwohl man dem Vorgesetzten Bescheid gesagt hatte, dass man einen Termin hatte. Es ist auch nicht ungewöhnlich, schlecht behandelt zu werden, weil man sich krankgemeldet hat.
Es war auch sehr unangenehm, ernste Online-Gespräche mit den Vorgesetzten zu haben, während ihre Familie ganz klar im Hintergrund lief.
Am Anfang wurde mir gesagt: "Jaja, Sie haben 1 Jahr für das Projekt, und die ersten 3 Monate werden nur für die Recherche verwendet."
Aber wenn man es nicht innerhalb weniger Tagen schafft, wird es zum Problem.
Hier gibt es aber sehr großartige Vorteile wie ein iPhone 13 Mini, von dem sie stolz sagen, dass du es auch privat nutzen kannst.
Mir wurde zu Beginn klar gesagt, dass dies dein Fachmentor ist, aber als ich den Mentor gefragt habe, hat er das einfach verneint. Dann stand ich als Neue während der Einarbeitungsphase allein und verwirrt da. Die meiste Zeit wusste ich nicht einmal, wo der Mentor war und wer mich eigentlich anleiten sollte. Als ob das nicht genug wäre, wurde ich dafür kritisiert, dass ich nicht genug mit dem Mentor gesprochen habe. Dann rennt der "Mentor" zum Vorgesetzten, um sich über mich zu beschweren.
Also, es gab für mich keine Einarbeitung hier.
Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass dies leider kein Ort für einen Introvertierten ist oder für jemanden (zumindest nicht in der Abteilung, in der ich war), der einfach nur ihre/seine Arbeit erledigen möchte, nur in einem beruflichen Umfeld mit Kollegen interagiert und dann nach Hause geht. Aber wenn du extrem extrovertiert bist, gerne endlos schwätzst, dich im Büro wie ein Clown benimmst, UND wenn du die Menschen hier zu deiner Familie machen möchtest (vielleicht weil du dein eigenes gutes Leben nicht hast) und sie priorisierst, dann passt du gut hierher.
Die männlichen Kollegen mussten ihre Persönlichkeit aber nicht ändern. Sie wurden nie kritisiert, wenn sie sich ruhiger verhalten haben, oder ihre Kamera nicht eingeschaltet haben. Ich war aber die Einzige, die dafür kritisiert wurde. Das kann ich nur als sexistisch betrachten.
Seit der Umstrukturierung, die in 2025 begonnen wurde, eher angespannt. Viel Unsicherheit wo es mit der Firma und einzelnen Karrieren hingeht.
MW war eine lange Zeit als starker Partner für viele unserer Kunden bekannt, und auch als ein guter Arbeitgeber (mehrfach beste Platzierungen bei Great Place To Work in den vergangenen Jahren). Leider scheint beides stark abzurutschen, von GPTW hört man intern länger nichts mehr. Von der Mitarbeiterposition aus ist die Kundenwahrnehmung schwierig umfassend zu beurteilen, aber auch dort empfinde ich einen negativen Trend über mehrere Projekte hinweg.
Das war immer und bleibt weiterhin einwandfrei. Flexible Arbeitszeiten, großzügige Urlaubsregelungen, und generell wenige Vorgaben - insgesamt doch sehr entspannt, solange man seine Aufgaben erledigt und das Feedback aus dem Projektteam stimmt.
Am Anfang der Karriereleiter hatte MW für mich ein umfassendens Weiterbildungsangebot mit einem großzügigen Budget. Das Budget liegt auch weiterhin vor, allerdings fehlen einem auf höheren Karrierestufen sinnvolle Möglichkeiten dieses einzusetzen. Auch wird immer wieder intern erzählt, dass es Karrierepfade nach oben geben soll, die keine Managementaufgaben umfassen; in der Praxis sind das im besten Falle vereinzelte Stellen innerhalb weniger Bereiche, und auch dort sind die Wege weiter "nach oben" sehr schwammig und unklar definiert.
Siehe Kommunikation für die wichtigsten Punkte. Dazu kommt, dass an dem internen "Bewertungssystem" für Einstufung und Beförderungen ständig gedreht wird, mit dem Ergebnis dass es super unklar ist welche Kriterien und Anforderungen an einen bestehen und für einen gewünschten Karriereschritt erfüllt werden müssen. Und auch ob der/die relevante Vorgesetzte darüber ausreichend Bescheid weiß und die Entscheidung entsprechend begründet treffen wird.
Zusätzlich, sehr aktuell: die gesamte GF ist enorm im AI Hype gefangen. Die Technologie wird aufs höchste Podest gehoben und allen vorgeschoben, anstatt sie wie jedes weitere Werkzeug in unserem Inventar zu bewerten und in sinnvollem Maße einzusetzen. Selbst als jemand, wer mit den AI Tools seit langer Zeit vertraut ist und sie in hohem Maße einsetzt und fördert, finde ich die vernommene "Verliebtheit" in die KI seitens der Führungsmannschaft maßlos übertrieben und gefährlich.
Seit Covid sind alle Projekte nahezu vollständig auf Remote gewechselt, vor Ort zusammenarbeitende Teams gibt es effektiv nicht mehr. Dadurch ist vieles verloren gegangen. Büros sind angenehm ausgestattet und gut gelegen; leider wird aktuell stark über Schließungen als Kostensparmaßnahme nachgedacht.
Viele wichtigen Entscheidungen passieren hinter geschlossenen Türen und ohne Einbezug von Betroffenen. In Theorie sind die Türen offen und Kommunikationswege vorhanden, in der Praxis ist es super schwierig sich rechtzeitig und in ausreichendem Maße zu informieren und einzubeziehen, insb. wenn man nicht am Hauptstandort in München sitzt. Kommunikation von der Geschäftsführung an die Allgemeinheit wird regelmäßig versucht, wirkt aber insbesondere in letzter Zeit sehr trocken, "corporate" und von der gelebten Realität entfernt.
Gehälter in den operativen Bereichen waren schon vor der 2025er Umstrukturierung deutlich unterdurchschnittlich. Während der Maßnahmen gab es einen kompletten Freeze, und die aktuellen Budgets für Gehaltserhöhungen in den operativen Bereichen halten sich sehr in Grenzen. Währenddessen wird seit der Umstellung alles was mit Sales und Marketing zu tun hat sehr sichtbar gepusht und gefeiert. Da fühlt man sich als langjähriger operativer Mitarbeiter auf Projekten leider alles andere als angemessen wertgeschätzt.
Fast alle Projekte sind sehr 0815, wenig wirklich spannende / interessante Fachlichkeit dabei. Teilweise sehr schwierige / "beratungsresistente" Kunden, woraus oft resultiert, dass wir zwar intern und nach außen moderne Arbeitsmethodiken und Werkzeuge predigen, aber intern in der Projektarbeit stark darin eingegrenzt werden und viel weniger effektiv / effizient arbeiten müssen.
Durch die Reorga gibt es nur noch Systemfehler, die nicht behoben werden. Menschen sind angespannt, unglücklich und kündigen nach einander.
Immer schlechter, zunehmend unzuverlässig auch weil so viel kündigen.
Einfach toxisch oder auch nicht vorhanden.
Vom Management einfach toxisch. Psydo Mitspracherecht, Absprachen die nicht eingehalten werden.
Frauen werden vergrault, auf Assistenzpositionen verschoben oder abgesägt.
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Der Bewerbungsprozess bei MaibornWolff war durchweg positiv. Bereits der erste Call mit HR hat mir einen richtig guten Einblick in das Unternehmen, die Kultur und die Rolle gegeben. Man hat sich direkt willkommen gefühlt und gemerkt, dass echtes Interesse an einem gegenseitigen Kennenlernen besteht.
Auch die Challenge war sehr gut gewählt: spannend, praxisnah und für mich persönlich eine tolle Möglichkeit zu prüfen, wie interessant der Job wirklich ist, was definitiv der Fall war.
Während des gesamten Prozesses war der Umgang immer freundlich, zuvorkommend und fürsorglich. Besonders hervorheben möchte ich die Arbeit von HR: sehr wertschätzend, transparent und immer ansprechbar. Der gesamte E-Mail-Verkehr war schnell, klar und angenehm.
Insgesamt ein sehr professioneller Bewerbungsprozess auf Augenhöhe, bei dem man sich als Bewerber*in wirklich ernst genommen fühlt. Vielen Dank dafür!
Werkstudenten sind deutlich unterdurchschnittlich bezahlt. Als Student mit vorhergehender Ausbildung und Berufserfahrung ist es schwer aus dem WS-Gehaltsmodell ausbrechen zu können.
So verdient kununu Geld.