Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 30.7.2026
Das Gesamtbild der Bewertungen für ManpowerGroup Deutschland fällt negativ aus. Besonders die Arbeitsatmosphäre leidet laut Bewertenden unter starkem Leistungsdruck, wiederkehrenden Entlassungswellen seit 2022 und dem Fehlen von Lob durch Vorgesetzte. Das Vorgesetztenverhalten wird von vielen als unzureichend beschrieben: häufige Führungswechsel, mangelnde Transparenz und respektloser Umgang – etwa Kündigungen per Teams-Nachricht ohne Vorwarnung – prägen das Bild. Die Kommunikation gilt als einseitig, mit zu spät weitergegebenen Informationen und unbeantwortet gelassenen Fragen. Einige Bewertende berichten sogar von diskriminierenden Aussagen gegenüber Mitarbeiterinnen.
Die Work-Life-Balance bewerten viele kritisch: Überstunden, Erreichbarkeitserwartungen außerhalb der Arbeitszeit und unterbesetzte Standorte erschw...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei ManpowerGroup Deutschland wird von Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders kritisch äußern sich viele zur Zusammenarbeit im Team: Der Leistungsdruck durch KPIs sei hoch, die Stimmung gedrückt, und seit den Entlassungswellen ab 2022 habe sich das Klima spürbar verschlechtert. Auch der Führungsstil steht in der Kritik – Lob bleibe aus, und das Verhalten von Vorgesetzten gegenüber Mitarbeiter:innen wird von einigen als problematisch beschrieben. Zusätzlich berichten wenige Nutzer:innen von Konflikten unter Kolleg:innen sowie mangelnder Führungsstärke auf Filialebene. Dem gegenüber stehen einige positive Stimmen, die eine angenehme, offene und harmonische Atmosphäre mit fairen Kolleg:innen und transparenten Vorgesetzten schildern. Da die Gesamtbewertung der Kategorie jedoch negativ ausfällt, überwiegt der kritische Eindruck deutlich gegenüber diesen vereinzelten positiven Erfahrungen.
Die Kommunikation bei ManpowerGroup Deutschland wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders beim Informationsfluss und der Transparenz äußern sich viele kritisch: Wichtige Informationen sollen oft zu spät oder gar nicht weitergegeben worden sein, Pläne hätten sich ohne Vorankündigung geändert und Vorgesetzte seien bei organisatorischen Veränderungen nicht ehrlich gewesen. Einige Bewertungen beschreiben zudem, dass die interne Kommunikation inhaltsleer wirkte und Themen wie Entlassungen von oben herab abgeblockt wurden.
Hinzu kommen erhebliche Schwierigkeiten bei der internen Erreichbarkeit: Viele Nutzer:innen empfinden die Kontaktaufnahme intern als kaum möglich. Wenige Stimmen zeichnen ein positiveres Bild und berichten von einer zeitnahen und transparenten Kommunikation mit Vorgesetzten sowie einer frühzeitigen Information über anstehende Themen. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch im deutlichen Widerspruch zur überwiegenden Meinung der Bewertenden.
Der Kollegenzusammenhalt bei der ManpowerGroup Deutschland wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Innerhalb einzelner Teams beschreiben einige Kolleg:innen die Zusammenarbeit als gut und unterstützend – Fragen werden beantwortet, Fehler werden korrigiert statt bestraft, und man hilft sich gegenseitig. Gleichzeitig berichten einige Nutzer:innen von deutlichen Schwierigkeiten: Besonders in Vertriebseinheiten soll ein Ellenbogendenken vorherrschen, bei dem Einzelne ihre Ziele über den Teamgedanken stellen. Auch über Abteilungsgrenzen hinweg wird die Zusammenarbeit von wenigen als problematisch beschrieben.
Beim gegenseitigen Unterstützungsverhalten zeigt sich ein ähnlich gespaltenes Bild. Während einige Mitarbeiter:innen angeben, sich jederzeit gut aufgehoben zu fühlen, schildern andere eine Atmosphäre, in der jede:r auf sich allein gestellt ist. Wenige Stimmen kritisieren zudem, dass Führungskräfte Kolleg:innen gegeneinander ausgespielt hätten. Insgesamt spiegeln die Bewertungen ein ausgeglichenes Meinungsbild wider, das stark vom jeweiligen Team und Standort abzuhängen scheint.
Die Work-Life-Balance bei ManpowerGroup Deutschland wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Viele bemängeln fehlende Zeiterfassung, unterbesetzte Standorte und den daraus resultierenden Überstunden, die sich häufig auf Abende und Wochenenden ausdehnen. Einige berichten, dass ständige Erreichbarkeit erwartet wird und eine echte Trennung von Berufs- und Privatleben kaum möglich ist. Hohe Arbeitsbelastung sowie Stellenabbau seit Ende 2024 verschärfen die Situation zusätzlich.
Wenige Nutzer:innen berichten von positiven Erfahrungen, etwa durch Remote-Arbeit, flexible Arbeitszeiten oder verständnisvolle Vorgesetzte. Diese Stimmen bilden jedoch eine klare Minderheit. Die Flexibilität, die offiziell als Vorteil gilt, wird von einigen als nicht gelebte Realität beschrieben. Der Gesamteindruck zeigt, dass Überstunden und fehlende Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit die Erfahrungen der Mitarbeiter:innen bei ManpowerGroup Deutschland prägen.
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