Gut am Arbeitgeber finde ich
Auszubildende werden sehr schnell in das Tagesgeschäft eingebunden und übernehmen eigenverantwortlich Projekte. Durch den Kontakt mit Kunden baut man bereits in der Ausbildung Kundenbeziehungen auf, die man nach der Ausbildung intensivieren kann.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Priorisierung der Azubiprojekte schankt von Abteilung zu Abteilung. So dürfen z.B manche Azubis nur an manchen Projektmeetings teilnehmen. Die übrigen Auszubildenden übernehmen somit mehr Aufgaben aus den Projekten und sind dadurch stärker mit internen Projekten ausgelastet.
Ich würde es begrüßen, wenn man hier eine eiheitliche Vorgaben macht oder die Summe der Azubiprojekte reduziert.
Arbeitsatmosphäre
- Im Betrieb gibt es ca. ein Dutzend Auszubildende, die gut zusammenhalten und sich auch regelmäßig austauschen
- Vor allem die Azubiprojekte schweißen die Auszubildenden zusammen
- Der Umgang unter den Teammitgliedern und Kollegen ist gut, man kennt sich und lacht auch viel miteinander
- Die Arbeitsatmosphäre ist auch im Großraumbüro gut und sinkt nur, wenn sich die "Urlaubsreife" breitmacht
Karrierechancen
- Man hört immer wieder von einer "Übernahmegarantie", die Übernahme kann aber sowohl unbefristet als auch befristet ausfallen
- Die Übernahme ist jedoch gewünscht und man wird nach der Ausbildung sehr herzlich aufgenommen
- Die Aufstiegschancen sind durch die niedrigen Hierarchien etwas schwierig, jedoch durchaus gegeben
Arbeitszeiten
- Selbstständige Zeiteinteilung durch Arbeitszeitenkonto (so kann man an Tagen vor Schulaufgaben oder Prüfungen früher gehen, um mehr Zeit zum Lernen zu haben)
- Sonderurlaub zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfung
- Die Ausbildungspaten achten darauf, dass man nicht zu viele Überstunden aufbaut und diese auch zeitnah wieder abbaut
- Keine Arbeit an den Wochenenden (Ausnahme: freiwillige Teilnahme an Ausbildungsmessen, bei denen man den Betrieb vertritt. Diese finden aber max. 5 Mal im Jahr statt und machen Spaß)
Ausbildungsvergütung
- Die Ausbildungsvergütung liegt im Vergleich mit Auszubildenden aus anderen Unternehmen im Mittelfeld.
Die Ausbilder
- Für jeden Azubi gibt es einen Ausbildungspaten
- Ausbildungspate ist Bezugsperson während der kompletten Ausbildung (Wechsel nur aus Gründen wie "Ausbildungspate geht in Elternzeit" etc.)
- regelmäßige Feedbackgespräche
- Azubipaten binden die Auszubildenden gut in die tägliche Arbeit ein
- Gute Beziehungen zwischen Azubipate und Azubi (evtl. auch aufgrund der geringen Altersunterschiede)
Spaßfaktor
- Viel Spaß durch abwechslungsreiche Aufgaben
- Vor allem Projekte mit anderen Azubis machen viel Spaß
- Gute Arbeitsatmosphäre
Aufgaben/Tätigkeiten
- Abwechslungsreiche Aufgaben
- Übernahme eigenverantwortlicher Projekte mit Kundenkontakt
- Regelmäßige Azubiaufgaben
- Teilnahme an verschiedenen Azubiprojekten
- Gute Ausstattung der Arbeitsplätze, moderne Büroeinrichtung
- Manche Berufsschule bieten den Schülern Auslandspraktika an (Betrieb unterstützt diese Auslandserfahrung, indem er den Auszubildenden freistellt. Azubis anderer Unternehmen mussten den Jahresurlaub für das Auslandspraktikum opfern)
- Weiterbildung wird sehr unterstützt, Im Laufe der Ausbildung besucht man verschiedene IHK Schulungen und auch intern finden Weiterbildungsmaßnahmen statt
Variation
- Viele abwechslungsreiche Aufgaben im Projektgeschäft in Zusammenarbeit mit den Azubipaten und den Teammitgliedern
- Kennenlernen der anderen Abteilungen durch Abteilungspraktika (Dauer: ein Tag bis mehrere Wochen, man kehrt aber immer wieder in seinen festen Arbeitsbereich zurück)
- Regelmäßige Azubiaufgaben, die manchmal etwas monoton ausfallen können
- Besonders spannend sind die Azubiprojekte, bei denen man sehr selbstständig arbeiten und viele eigene Ideen einbringen kann
Respekt
- Von den anderen Kollegen wird man wie ein "vollwertiger" Mitarbeiter behandelt.
- Man kennt alle Kollegen beim Vornamen und der Umgang untereinander ist sehr freundlich
- Ein- oder zweimal kam es vor, dass ein Anliegen eines Azubis mit niedriger Priorität behandelt wurde. An solchen Fällen wächst man jedoch und lernt, sich auch einmal durchzusetzen.