Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

Markoon 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Herausfordernde Unternehmenskultur, schwieriges Führungsverhalten

1,8
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Langenfeld gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die BAV und die Krankenversicherung sind echte und gute Benefits. Viele Kundenprojekte waren wirklich interessant. Weiterbildungen sind möglich, wenn man sich selbst darum bemüht.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kontrolllastige Führung, impulsiver Umgangston und wenig professionelle Kommunikation. Kritik oder sensible Hinweise werden nicht konstruktiv aufgenommen. Immer wieder Situationen, die als unangemessen oder diskriminierend wahrgenommen wurden.

Verbesserungsvorschläge

Die Chefs sollten ihren Führungsstil überdenken, insbesondere den Umgang mit Kritik und Verbesserungsvorschlägen. Mehr Professionalität, Selbstreflexion und Empathie würden das Arbeitsklima deutlich verbessern, vor allem in Situationen, in denen Aussagen als unangebracht oder grenzüberschreitend empfunden wurden. Mitarbeiter mehr wertschätzen, mehr delegieren, weniger kontrollieren.

Arbeitsatmosphäre

Edit: Es fällt auf, dass nach mehreren kritischeren – und dabei immer noch sehr zurückhaltend formulierten – Rückmeldungen nun vermehrt ausgesprochen positive Bewertungen erscheinen, mutmaßlich aus Bereichen, die der Geschäftsführung näherstehen dürften. Ergänzend dazu: Wer sich mit problematischem Verhalten seitens der Leitung arrangiert, scheint im Arbeitsalltag privilegierter zu sein.

Ob solche Gegenstimmen ein glaubwürdiges Bild der tatsächlichen Verhältnisse vermitteln oder lediglich eine freundlich ausgeschmückte Parallelwelt darstellen, muss letztlich jeder selbst beurteilen. Die hohe Mitarbeiterfluktuation und inhaltlich übereinstimmende Erfahrungsberichte, die ohne übertriebene Lobhudelei auskommen, sprechen in jedem Fall für sich.

Hoher Druck, viel Stress, viel Arbeit und wenig Zeit. Dadurch hohe Fluktuation, in einem Jahr haben fünf Mitarbeiter das Unternehmen verlassen.

Kommunikation

Anweisungen waren oft unklar, Rückfragen führten zu passiv-aggressiven Reaktionen oder emotionalen Ausbrüchen, sodass viele sich gar nicht mehr zu fragen trauten. Hinter dem Rücken von Mitarbeitern wurde gelästert.

Kollegenzusammenhalt

Grundsätzlich gut - untereinander im Team hat man zusammengehalten und auch im Nachhinein noch offen Erfahrungen ausgetauscht. Andererseits hat jeder unter Zeitdruck die eigene Aufgabe priorisiert, sodass man manchmal keine Unterstützung erhalten hat - was aber eher dem von oben kommenden Zeitdruck geschuldet war als dem Team.

Work-Life-Balance

Überstunden dürfen gerne gesammelt, aber ungern abgefeiert werden. Home Office ist nicht erwünscht und wird höchstens in Einzelfällen nach Absprache geduldet, auch wenn entsprechende Optionen vertraglich vorgesehen sind. Rückfragen zur praktischen Umsetzung – etwa im Bewerbungsprozess – wurden teilweise eher abfällig kommentiert, was den geringen Stellenwert flexibler Arbeitsmodelle erkennen ließ. Teilzeitmodelle gibt es zwar, aber die Arbeitsmenge wird meist nicht an die Stunden angepasst.

Vorgesetztenverhalten

Nach außen gibt man sich locker, intern bestätigt sich das nicht. Der Umgangston konnte sehr laut und impulsiv werden. Es gab Situationen, in denen Mitarbeiter, auch Auszubildende, vor dem gesamten Team deutlich angefahren wurden. Sachliche Kritik wurde als persönlicher Angriff gesehen und entsprechend impulsiv aufgenommen, Mitarbeiter wurden kontrolliert und kleingehalten. Bei problematischen Situationen – etwa unangebrachten Äußerungen von Kunden – gab es keine Schutzmaßnahmen, und wer darauf hinwies, musste mit negativen Reaktionen rechnen. Auch die Chefs selbst
äußerten sich manchmal in einer Weise, die als unangemessen empfunden werden konnte. Es wurde über nicht anwesende und ehemalige Mitarbeiter gelästert.

Interessante Aufgaben

Die Projekte sind fachlich spannend und abwechslungsreich, man kann viel lernen und bekommt Einblicke in unterschiedliche Kundenbranchen.

Gleichberechtigung

Mehrere Hinweise auf ein von einem männlichen Kollegen gezeigtes überhebliches Verhalten wurden nicht verfolgt.

Umgang mit älteren Kollegen

Im Team gut, Bewerber nahe der 50 wurden aber scheinbar eher kritisch gesehen.

Arbeitsbedingungen

Kein Pausenraum, die meisten essen am Schreibtisch. Arbeiten im Loft mit Küche im selben Raum kann gelegentlich störend sein. Hoher Geräuschpegel. Aus dem Büro der Chefin ist durch die Glasabtrennung alles mit anzuhören, wodurch vertrauliche Gespräche kaum möglich sind.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Der Drucker wird fleißig benutzt. Themen wie Diversität, Nachhaltigkeit oder gesellschaftliche Verantwortung hatten intern keinen Stellenwert und wurden teilweise mit einer gewissen Geringschätzung behandelt. Es gab Momente, in denen man Kommentare, die von Vorgesetzten oder Kunden kamen, als grenzwertig empfinden konnte.

Gehalt/Benefits

Man hat keinen vertraglichen Anspruch auf Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, diese Zahlungen erfolgen nach Ermessen der Chefs und teilweise nur an ausgewählte Mitarbeiter. Das Gehalt liegt unter Branchendurchschnitt. Positiv sind das BAV-Angebot sowie eine zusätzliche Krankenversicherung, über die private Leistungen bis 1.000 Euro/Jahr abgerechnet werden können.

Image

Das Bild, das man nach außen vermitteln will – freundschaftlich, locker, kollegial –, bestätigt sich intern nicht.

Karriere/Weiterbildung

Wer sich passend zu seinem Job weiterbilden will, darf das in der Regel auch tun. Aufgrund der flachen Strukturen ist eine Karriere in dem Sinne nicht möglich, es gibt keine Teamleitung o. ä.

HilfreichHilfreich?3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Loading...
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.