Gut am Arbeitgeber finde ich
Transparenz, Vergütung, Arbeitszeiten, Vielfältigkeit
Verbesserungsvorschläge
Eventuell in manchen Abteilungen darüber nachdenken, ob man die Ausbildungsbeauftragten wechselt.
Arbeitsatmosphäre
Auch dies ist wieder stark abhängig von der jeweiligen Abteilung. In manchen Abteilungen übernimmt man relevante Aufgaben, und Mitarbeiter verlassen sich auf einen. In anderen Abteilungen bekommt man hingegen die Arbeit, die keiner sonst machen will, nur damit es erledigt ist, und die Arbeitsatmosphäre ist stark davon abhängig, welche Tätigkeit man selbst im Büro übernimmt.
Karrierechancen
Nach der Ausbildung wird man fürs erste für 1 Jahr übernommen. Ich habe auch schon von ehemaligen Azubis mitbekommen, die nach der Ausbildung eine Weiterbildung / Fortbildung angestrebt haben. Somit schätze ich es als realistisch ein, dass man auch in Bezug auf Weiterbildung die Chance bekommt, sich in der Firma zu beweisen. Leider kann ich aufgrund fehlender Erfahrung in dieser Hinsicht keine genaueren Angaben machen.
Arbeitszeiten
35h/Woche im Gleitzeitsystem lässt einem sehr viele Freiheiten offen, top!
Ausbildungsvergütung
Hier kann man sich absolut nicht beschweren.
Die Ausbilder
Der Ausbilder oder die Ausbilderin im kaufmännischen Bereich ist definitiv kompetent, und steht bei Fragen auch gerne zur Verfügung. Es kann auch mal strenger in Gesprächen zugehen, was nicht zwingend etwas negatives bedeutet. Wenn man seine Arbeit gescheit macht und sich an die Regeln und Abmachungen hält, hat man sich hier vor nichts zu fürchten. Leider habe ich persönlich (!) nur manchmal das Gefühl, dass sich nicht immer die Zeit genommen wird, sich mit den Azubis zusammenzusetzen und über aktuelle Themen oder Anliegen zu sprechen. Sowas kommt meistens von den Azubis aus, auf Anfrage.
Spaßfaktor
Dieser Punkt ist, wie viele Punkte auf der Liste, stark individuell und v. A. abteilungsabhängig. Mir persönlich liegen manche Abteilungen mehr wie andere, was auch vollkommen normal ist. Generell würde ich sagen, dass man auf jeden Fall Spaß in seinem Arbeitsalltag haben kann, wenn man sich gescheit in Abteilungen integriert und sich damit abfindet, dass manche Tätigkeiten nun mal nicht so interessant oder "spaßig" sind wie andere.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Ausbildung zum Industriekaufmann ist bei Eirich stark an das ERP-System gebunden, welches in den meisten Abteilungen zur Bewältigung des Tagesgeschäfts eingesetzt wird. Die Tätigkeiten sind auf alle Abteilungen betrachtet sehr vielfältig. Arbeitsumfeld ist meistens modern, auch wenn die Bildschirme für Azubis in manchen Abteilungen gerne mal getauscht werden könnten.
Variation
Auch dieser Punkt ist wieder stark Abteilungsabhängig. Manche Abteilungen sind repetitiver als andere, und jeder Azubi muss sich selbst ein Bild darüber schaffen, welche Tätigkeitsart einem eher liegt. Im großen und ganzen durchläuft man in dieser Ausbildung allerdings jede potentielle Abteilung in drei-monats-Abschnitten, wodurch man die Firma allgemein gut kennenlernt und auch die Zusammenhänge zwischen den Abteilungen mit der Zeit immer besser nachvollziehen kann. Wer sich dafür interessiert, wie eine Firma insgesamt genau funktioniert, ist hier genau richtig.
Respekt
Dies kommt immer stark auf die Person an, mit der man sich auseinandersetzt. Ich habe in dieser Firma viele herzliche Menschen kennengelernt, die auch gerne mit Azubis arbeiten. Allerdings gibt es auch Mitarbeiter, die einfach keine Lust auf Azubis haben, von denen man generell kaum respektiert wird, sondern eher als billige Arbeitskraft angesehen wird. Deshalb gibt dieser Punkt auch nur vier Sterne. Je nachdem in welcher Abteilung man sich befindet, schwankt auch das Gefühl von erhaltenem Respekt.